Darum geht's doch nicht, dass man das nicht versteht.
Nur: wenn in einer Partnerschaft ansonsten eher gleichberechtigt gehandelt wird (wovon ich bei der TE mal ausgehe), kann der Mann wohl kaum ahnen, dass er im Fall eines Heiratsantrags den edlen Ritter geben soll und dass sie plötzlich als Prinzesschen huldvoll wartet, bis er sie auf Knien bittet.
Ich für mich fände das nämlich eher lächerlich, wenn sonst anders gelebt wird.....Aber jedem sein Himmelreich, ist ja kein Problem.
Abgesehen davon scheint ihr Partner wohl eher der "nüchterne" Typ zu sein, was die TE im täglichen gemeinsamen Leben passend findet. Warum dann hier plötzlich anders ? Wenn das so ist, wird sie das in klaren Worten formulieren müssen. Winke mit dem Zaunpfahl halte ich da für eher unergiebig.
Gruß, Elli
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26.05.2011, 10:29Inaktiver User
AW: Wie bring ich ihn dazu, mir einen Antrag zu machen?
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26.05.2011, 12:17Inaktiver User
AW: Wie bring ich ihn dazu, mir einen Antrag zu machen?
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26.05.2011, 12:32
AW: Wie bring ich ihn dazu, mir einen Antrag zu machen?
Ich habe das Thema irgendwann mal einfach auf den Tisch gepackt. Das ich gerne heiraten würde mir aber nicht sicher bin wie er zu dem Thema steht und wie er unsere Beziehung sieht.
Und siehe da, wir haben darüber gesprochen. Obwohl es für ihn ein Reizthema ist, da er auch Scheidungskind ist. Aber nun weiß jeder was der andere möchte und wie er die Beziehung sieht und nun warten wir mal ab, wann er vor mir auf die Knie fällt.
Manchmal hilft es Dinge einfach anzusprechen. Man sollte aber dem Partner schon vermitteln das einem das wirklich wichtig ist.
Bisher haben bei uns Gespräche immer zur Lösung geführt.Meine große Maus und mein kleiner Mann. Die wertvollsten Geschenke!
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26.05.2011, 14:21
AW: Wie bring ich ihn dazu, mir einen Antrag zu machen?
Das ist eine ganz ernst gemeinte Frage nicht nur an Hamster: Bin ich irgendwie schräg drauf, weil ich einen Kniefall in seiner Symbolik ganz schrecklich finde? Egal in welcher Situation, Antrag hin oder her, ein Kniefall wäre für mich ein Grund, den Mann zu verlassen.
Wie seht ihr das?
brionyGarstige Bratkartoffeln! (Gollum)
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26.05.2011, 14:24Inaktiver User
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26.05.2011, 14:37Inaktiver User
AW: Wie bring ich ihn dazu, mir einen Antrag zu machen?
Erstmal ist keiner schräg drauf würde ich mal sagen.
Es geht hier nicht um dich oder mich und wer was schrecklich findet.
Die TE möchte das so (aus welchem Grund auch immer) und gut is.
Ihr Problem ist halt, das ihm zu verklickern, da sie ja ansonsten offenbar ganz anders leben als nach dem Muster "passive Prinzessin" und "aktiver edler Ritter".....
Vielleicht denkt er ja auch, dass sie ihn verlassen würde, wenn er einen Kniefall macht.....
Oder er findet das ebenso schrecklich....
Wie auch immer: offen drüber reden wird der TE nicht erspart bleiben.
Gruß, Elli
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26.05.2011, 14:52Inaktiver User
AW: Wie bring ich ihn dazu, mir einen Antrag zu machen?
das ist mir ein bisschen einfach - mal ganz abgesehen davon, dass es ja gut sein könnte, dass er das anders möchte.
sie sollte sich schon Gedanken machen, warum sie "einen Antrag" will, warum sie mit ihm lieber in einer Ehe leben möchte (was eine völlig andere Frage ist), wofür das jeweils für sie steht ...
vor 2 Jahren noch Heiratsgegnerin (oder zumindest wer der Gedanke fern wie nur etwas) - und jetzt soll er Gedanken lesen können - da knirscht es doch und da gehört einiges geklär (aber Kommunikation ist halt nicht so deren Sache
) - und so ist das noch keine gute Grundlage für eine Ehe.
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26.05.2011, 14:59
AW: Wie bring ich ihn dazu, mir einen Antrag zu machen?
Erzähl mal!

Ich überlege selber gerade, was das bei mir mit dem Kniefall ist ... vor wem würde ich selbst das tun? Vielleicht vor einem Menschen, der Leben gerettet hat, etwas wirklich heldenhaftes getan hat.
Aber meinem Partner möchte ich doch stets auf Augenhöhe begegnen. Ein Kniefall schließt dies schon aus..
brionyGarstige Bratkartoffeln! (Gollum)
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26.05.2011, 15:40Inaktiver User
AW: Wie bring ich ihn dazu, mir einen Antrag zu machen?
in Kurzform:
die Ehe selbst wird als immer weniger wichtig angesehen - dafür wird das Brimborium drumrum immer wichtiger.
nichts gegen ein schönes Hochzeitsfest, wir hatten ja auch eines (wenn auch nach heutigen Maßstäben eine Sparversion, was wir aber überhaupt nicht so empfanden) - aber wichtig ist das nicht. Ich hätte auch ruhig zu zweit heiraten können - die Eheschließung ist das wichtige.
und das sieht man ja auch hier:
kein Gedanke darüber, wo ihr Sinneswandel herkommt, was die Ehe für sie bedeutet, ob er überhaupt heiraten möchte, ob sie sich schon "für immer" festgelegt haben, ...
aber er soll Gedanken lesen können und ihre Wunscherfüllungsmaschine sein.
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26.05.2011, 16:21
AW: Wie bring ich ihn dazu, mir einen Antrag zu machen?
Witzig,
hab ich gestern erst zu ner Freundin gesagt,
dass sich anscheinend die Mehrzahl der leute tausendmal soviele Gedanken um den einen Tag der Hochzeit machen, als um die 50 Jahre danach.
Und dann da stehen und sagen:
wie konnte diese Ehe nur scheitern?
Die Hochzeit war doch sooooohoooo schööön *schluchz*
Äh..*kopfkratz*
Und die wuncdern sich wirklich?
Ich fürchte: ja
Auf den Kniefall hab ich übrigens auch "bestanden"
,
oder vielmehr mit dieser Geste gerechnet,
da es bei uns zumindest in gewissen Bereichen doch altmodisch zugeht.
Mann hilft Frau in die Jacke, hält die Tür auf,
ich bring auch gern mal die Sonntagszeitung samt Puschen ans Bett.
Uns macht das einfach Spaß, fürchte ich, hat auch etwas Spielcharakter,
und trägt noch dazu zu einer Atmosphäre der gegenseitigen Wertschätzung und "Verehrung" bei,
solche "Sperenzchen".
Mist, saß hier schon ganz gebannt und dachte jetzt kommt von die eine tiefenpsychologische Betrachtung,
was das über mich als Kniefall-Befürworterin aussagt,
und jetzt das... *ggg*
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In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz.
Dalai Lama
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