Interessant, eure Ansichten, danke!
Das trifft es eher. Wenn die Gäste sich für eine Hochzeit entscheiden müssten (z.B. wenn Onkel im Oktober heiratet und Nichte im September) würden die Gäste sich für den Onkel entscheiden, da ihre Bindung zu ihrem Bruder stärker ist als zu ihrer Nichte (ich rede hier von den Eltern und Geschwistern). Die Nichte würde mit dieser Konstellation vermutlich die Verwandtschaft verlieren, die von weiter her anreisen muss.
Nein, der Onkel war noch nie verheiratet, war ein flotter Junggeselle
Das habe ich doch lang und breit erklärt mit Anreise, Urlaub nehmen, Kinder aus der Schule etc.Noch was: wenn es sich eh nur um wenige Verwandte handelt, die dann Sonntags zur zweiten Veranstaltung gehen (ich las irgendwas von 12 - 15 Personen) dann ist diese Zahl doch nicht so hoch, als dass man wegen so einer "Handvoll" Leute die Feiern zusammen legen müsste, oder?
Gestern gab es einige Telefonate und was ich gehört habe, ist die Motivation der Braut A, den Sonntag absolut nicht aufgeben zu wollen, endlich von den Verwandten richtig anerkannt und gefeiert zu werdenHintergrund: Ihre Mutter bekam sie sehr früh, die Ehe mit ihrem Vater wurde bald geschieden, die Mutter bekam jetzt nochmal ein Kind, das jetzt 4 ist, und natürlich mehr im Mittelpunkt steht. Die Kinder aus der frühen Ehe (Braut A und ihr Bruder, der ein Jahr älter ist) scheinen sich nicht richtig zur Familie gehörig zu fühlen.
Für mich hört sich das schon ein wenig nach Egopushing an, oder?
Kitty
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Thema: Doppelte Hochzeit - Fiasko
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11.05.2011, 19:32
AW: Doppelte Hochzeit - Fiasko
Coat check girl: Goodness! What lovely diamonds!
Mae West: Goodness had nothing to do with it...
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11.05.2011, 19:41
AW: Doppelte Hochzeit - Fiasko
Ich versteh es immer noch nicht.
Wenn Braut A am Sonntag ihren Brunch hat, wird doch die Mehrzahl der Gäste um 14.00 heimfliegen um am Montag wieder arbeiten zu gehen.
Wenn wegen Hochzeit B dann ein paar der Gäste um 14.00 weiterziehen und sich Montag noch frei nehmen, ist doch ihre Hochzeit nicht beraubt?
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11.05.2011, 20:53Inaktiver User
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11.05.2011, 21:09Inaktiver User
AW: Doppelte Hochzeit - Fiasko
ASch, Egopushing - ich kann schon nachvollziehen, dass gerade bei der Organisation von Familienfesten alte Wunden wieder hochkommen bzw. sowieso wackelige Familienkonstellationen weiter ins Wanken geraten. Sieht man ja auch gerne bei der Organisation von Beerdigungen

Bemerkenswert in diesem Unterforum finde ich immer, dass den Braeuten, die hier schreiben, meist geraten wird, genau so zu feiern, wie sie es sich wuenschen und sich von niemandem reinreden zu lassen. (Dieselbe Geschichte aus Sicht von Braut A hoert sich vermutlich auch eher anders an.) Schreibt aber ein Gast ueber eine bevorstehende Hochzeit, dann wird gerne mal gemeinsam auf die Braut geschimpft und darueber gelaestert, dass diese sich wohl wie der Nabel der Welt vorkomme...
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11.05.2011, 21:15Inaktiver User
AW: Doppelte Hochzeit - Fiasko
Ich vermute ja ganz was anderes. Könnte es sein, dass es Niglichkeiten zwischen dem Bruder und Schwester, also der Brautmutter gibt? Dass die Schwester vielleicht nicht nur ein Problem mit dem Termin hat, sondern überhaupt mit der Tatsache, dass der Bruder heiratet? Kann sie vielleicht die Zukünftige des Bruders nicht leiden? Dann ist es nämlich egal, wann die beiden heiraten, ob nun am Hochzeitswochenende, im nächsten Monat oder im nächsten Jahrzehnt, es wird von Seiten der Braut A und ihrer Mutter immer Gründe geben, warum es nicht passt.
Mein Sohn heiratet diese Jahr und wir haben ähnlichen Trouble. Die Hochzeit wird an einem Freitag sein und der Polterabend am Sonnabend davor. Nun wohn ich nicht mehr in der Stadt, wo die beiden heiraten. Und mein Mann wohnt nochmal ganz woanders. Wir haben also zweimal Fahrtkosten und brauchen jeweils eine Unterkunft. Ich denk, wir werden uns entscheiden müssen, zu welchem Anlass wir erscheinen. Zweimal Niederrhein/Niedersachsen/Berlin und zurück tu ich mir nicht an. Zumal ich nur ganz wenig Urlaub habe(20 Tage) und auch keinen Sonderurlaub bekomme.
Mein Sohn und insbesondere seine zukünftige Schwiegermutter ist not amused. Aber da muss sie durch. Auch dass sie den grössten Teil der Organisation übernehmen muss. Ich könne doch nicht zur Hochzeit meines Sohnes wie ein ganz gewöhnlicher Gast erscheinen. Nein, da erwartet man schon mehr Engagement. Geht aber nicht. Ich hab noch ein Leben ausserhalb der Hochzeit. Und wenn sie wünscht, dass ihre Tochter aufwendig heiratet, dann muss sie sich halt kümmern.
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11.05.2011, 21:36
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11.05.2011, 21:51
AW: Doppelte Hochzeit - Fiasko
Oder einfach die Moeglichkeit haben/nutzen, dass ueber sie "geredet" wird.
Wenn jetzt das 4 jaehrige Kind im Mittelpunkt steht - was ja auch ganz natuerlich ist - dann ist es vielleicht ein Weg, zu zeigen - ich bin auch noch hier.
Ich bereite Euch ein Fest, ueber das ihr noch lange reden werdet.
Ich werde Gespraechsthema nummer 1 sein.
Was am Ende wohl auch nicht klappt, denn die Verwandschaft wird sich eher mit dem 4 jaehrigen, suessen Kleinkind abgeben........
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12.05.2011, 10:19
AW: Doppelte Hochzeit - Fiasko
Ja, aus dieser Sicht hört sich das wie Egopushing an. Klar kann man sich denken, dass Braut A ja wohl keinen Zacken aus der Krone bricht, wenn Onkel B seine Hochzeit an den 3. Tag anhängt.
Andererseits tut sie mir leid. Sie fühlt sich nicht wirklich aufgenommen in der Familie und nun kommt auch noch ihr Onkel und "nimmt ihr diesen 3. Tag weg". Zwei große Feiern innerhalb einer Familie sind immer schwierig (net nur wegen Anreise ect. auch wegen der doppelten finanziellen Belastung) daher ist des Onkels Vorschlag ja wirklich löblich aber trotzdem tut sie mir einfach leid. Zumal sich ja auch die Verwandtschaft dann lieber zum Onkel begeben würde und ihr dadurch auch wieder zeigt wer einen größeren Platz im Herzen hat.
Andererseits, gut Braut A ist noch jung - aber sich richtig "feiern" zu lassen hätte garantiert eh nicht funktioniert - wer sich nicht genügend geliebt oder angenommen fühlt, wird das kaum in den 3 Tagen feiern aufholen können. Und seis nur weil Omi dann stürzt und ins Krankenhaus kommt und sich nun alles um sie dreht oder weil ein Hurrikan das Gartentzelt umtreißt oder das Blumenmädchen so säß ist ect. pp das sehe ich wie Valencia.Geändert von _clementine_ (12.05.2011 um 10:30 Uhr)
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12.05.2011, 10:55Inaktiver User
AW: Doppelte Hochzeit - Fiasko
Wenn man möchte, dass so richtig die Emotionen hochhocken, dass Freundschaften zerbrechen, Familenstreitereien entstehen, dann muss man nur heiraten. Dann bekommt man alles auf einmal.
Und man machts nie recht, einfach nie. Als Gast kannst du entweder zu wenig Begeisterung zeigen und dich zu wenig reinknien oder aber zu viel, wenn du nur zu den "Einladen-oder-doch-nicht-Gästen" gehörst und als Braupaar lädst du Leute ein, die nicht wirklich kommen möchten (an unserer Hochzeit hat sich jemand beschwert, in die Kirche zu kommen sei ja sooo langweilig, das tue er sich sicher nicht an, sorry, dass man ihn eingeladen hat) und Gäste, die kommen möchten, lädt man nur zum Empfang ein, worauf die so beleidigt sind, dass sie keinerlei Mails mehr beantworten.
Es hatte wohl einen guten Grund, dass man in der Regel nur einmal gross heiratet.
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12.05.2011, 12:57Inaktiver User
AW: Doppelte Hochzeit - Fiasko
Geändert von Inaktiver User (12.05.2011 um 13:37 Uhr) Grund: dibbf´äller




Hintergrund: Ihre Mutter bekam sie sehr früh, die Ehe mit ihrem Vater wurde bald geschieden, die Mutter bekam jetzt nochmal ein Kind, das jetzt 4 ist, und natürlich mehr im Mittelpunkt steht. Die Kinder aus der frühen Ehe (Braut A und ihr Bruder, der ein Jahr älter ist) scheinen sich nicht richtig zur Familie gehörig zu fühlen.
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