klar - aber da kommt es meist auch aus dem Laserdrucker. Halt einem besseren.
oder war es Prägeschrift?
und genau das eignet sich doch bestens als "Persönlicher Brief" - mit handgeschriebener Anrede und Unterschrift - und selbstverständlich in zwei Versionen mit "Du" und "Ihr".Es lagen nur noch genauere "Instruktionen" bei, Adressen etc, Geschenkwünsche (also Geld statt Haushaltsplunder etc)
soviel Aufwand für eine Hochzeit - aber wenn es um die Gäste geht, wird an einer Stunde Zeit und ein paar Gedanken gespart *seufz*
(nicht persönlich an Dich, Lorelei - offensichtlich gab es bei Euch keine Irritationen, dann ist ja gut).
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Thema: Eingeladen oder nicht ??
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11.04.2011, 16:00Inaktiver User
AW: Eingeladen oder nicht ??
Geändert von Inaktiver User (11.04.2011 um 16:07 Uhr)
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11.04.2011, 16:03
AW: Eingeladen oder nicht ??
Der einsame Single muss sich doch nicht am Begleiter festklammern. Und der Begleiter muss auch nicht jemand sein, den keiner kennt.
Ich auch. Aber das hilft der gerade tragisch getrennten Bekannten oder der 40-jährigen Single-Frau nichts, die zwischen Torschlusspanik und Depression schwankt.
Es gibt Hochzeiten, da muss man halt hin.
Und dass einen eine Hochzeit mitnimmt, heisst nicht unbedingt, dass man einen komplett furchtbaren Tag dort erlebt, sondern dass es vielleicht die eine oder andere Schlüsselszene gibt, die einem als Single unangenehm ist.
Mandelblüte
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11.04.2011, 16:12Inaktiver User
AW: Eingeladen oder nicht ??
Ich verstehe den Sinn des Begleiters wirklich nicht. Wenn ich einen Begleiter dabei haben will, dann doch deswegen, damit ich nicht alleine in der Ecke stehe, sondern jemandem zum reden, tanzen oder so habe. Dann ist es doch eben so geplant, dass ich diese Dinge mit diesem Begleiter tue. Wenn ich nun sage, ich brauche doch keinen Begleiter, der neben mir steht, ich amuesiere mich auch so - wozu dann einen Begleiter?
Und die Idee, jemanden mitzunehmen, den das Brautpaar kennt, aber nicht eingeladen hat, finde ich voellig absurd. Wenn er zum selben Freundeskreis gehoert, dann haetten sie ihn doch eingeladen, wenn sie mit ihm feiern wollten. Da kaeme ich mir ganz schoen komisch vor, ihn zu fragen.
Wenn sie ihn nicht kennen, kann es natuerlich sein, dass er andere Gaeste kennt - aber ist das sehr wahrscheinlich?
Und wenn er niemanden kennt ausser mir, haette ich eben das Gefuehl, mich um ihn kuemmern zu muessen. Was ich wiederum anstrengend faende.
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11.04.2011, 16:15Inaktiver User
AW: Eingeladen oder nicht ??
Yepp.
Also, im e-mail-Zeitalter habe ich das nicht handschriftlich, sondern mit jedem persönlich geklärt ....und genau das eignet sich doch bestens als "Persönlicher Brief" - mit handgeschriebener Anrede und Unterschrift - und selbstverständlich in zwei Versionen mit "Du" und "Ihr".
Wer-wie-wann anreist, wann ein Hotelzimmer braucht, wie er zum Standesamt kommt + zum Restaurant (für Auswärtige von uns organisiert...), wer schon vorher kommt und daher am Vortag mit zum Griechen ging etc pp
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11.04.2011, 16:18Inaktiver User
AW: Eingeladen oder nicht ??
Ggf. um gemeinsam mit jemandem die Fahrt zur Hochzeit hin zu machen. Um jemanden zu haben, der einen etwas besser kennt ganz einfach um auch mal bei diesem Menschen dann eine Ruhepol zu haben. Jemand mit dem man z.B. über die Leute reden kann, die man neu kennen gelernt hat.
Dafür muss man aber nicht die ganze Zeit nebeneinander stehen, tut man doch auch sonst auf Parties nicht, wenn man gemeinsam mit dem Partner weggeht.
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11.04.2011, 16:19Inaktiver User
AW: Eingeladen oder nicht ??
Na, irgend eine Kollegin oder unbekannte Freundin der Gästin ist das aber. Ich find das echt abstrus...

Also, meine 40+ Single-Freundinnen haben sich mit mir gefreut - und das als Hoffnungsschimmer gesehender 40-jährigen Single-Frau nichts, die zwischen Torschlusspanik und Depression schwankt.
- das man auch mit 40+ nen tollen Mann kennen lernen und heiraten kann.
Die mußten keine Kollegin mitbringen, um diesen schweren Schlag zu verdauen.
Ich muß mal sterben - und sonst nix.Es gibt Hochzeiten, da muss man halt hin.
Und dass einen eine Hochzeit mitnimmt, heisst nicht unbedingt, dass man einen komplett furchtbaren Tag dort erlebt, sondern dass es vielleicht die eine oder andere Schlüsselszene gibt, die einem als Single unangenehm ist.
Und zwei Tage nachdem sich mein Mann aus dem Staub gemacht hätte, würde ich sicher nicht zu einer Hochzeit gehen. Auch nicht mit einer Kollegin.
Geändert von Inaktiver User (11.04.2011 um 16:22 Uhr)
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11.04.2011, 16:19Inaktiver User
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11.04.2011, 16:28Inaktiver User
AW: Eingeladen oder nicht ??
Das Problem hatten wir halt nicht - es gab nur einen quasi unbekannten Partner, und da meine Freundin eine Fernbeziehung führt + aus der Schweiz anreisen mußte, war hier klar, daß wir beide einladen. Auf dem Umschlag stabd deshalb auch "X + Y Müller".
20 unbekannte Partner hätte ich aber nicht eingeladen.
Meine Single-Freundinnen, von denen 2 zu der Zeit einen Lover hatten (also nix wirklich Festes) waren daher im Gegenteil angenehm überrascht, daß die Lover abends zum erweiterten Kreis (Party) dazu stoßen durften.
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11.04.2011, 16:34Inaktiver User
AW: Eingeladen oder nicht ??
Da wuerde ich mich eher mit anderen Gaesten zusammentun. Gegebenenfalls kann man ja auch das Brautpaar fragen, ob es noch jemand anderen gibt, der z.B. ein Zimmer (bei Uebernachtung) teilen oder eine Fahrgemeinschaft bilden wuerde. So lernt man auch gleich andere Gaeste (besser) kennen. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht.
Gut, ich akzeptiere natuerlich, dass hier einige das so sehen. Aber fuer mich widerspricht sich das: es kommt das Argument, man wolle jemanden mitbringen, damit man nicht so alleine sei, damit man mit jemanden reden koennte, damit man nicht dumm rumstuende - aber dann eben auch, man muesse ja nicht die ganze Zeit mit diesem jemand zusammenhaengen und man koenne sich doch alleine amuesieren. Wenn Du sonst auf Parties auch alleine Spass hast, warum dann nicht bei einer Hochzeitsfeier?
Was macht dann eigentlich der mitgebrachte Fremde, waehrend ich neue Leute kennenlerne und mich amuesiere? Er soll ja nicht neben mir stehen, also lernt er neue Leute kennen und amuesiert sich (nehme ich mal an). Die fragen ihn dann, wie er zur Hochzeit komme, und er sagt: "ich kenne nur die x, die da drueben steht. die ist zwar nicht meine Partnerin, hat mich aber so mitgenommen"
Sorry, fuer mich ist und bleibt das Konzept seltsam.
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11.04.2011, 17:06
AW: Eingeladen oder nicht ??
Hallo,
ich kann auch nur mutmaßen, weil ich selbst nie in dieser Situation war:
Ich denke, zum Teil ist ein Begleiter wohl eine Stütze im Vorfeld, der einem hilft, sich nicht in furchtbaren Vorstellungen vom einsamen Single unter vielen glücklichen Paaren zu verlieren.
Und dann gibt es auf Hochzeiten schon den einen oder anderen Moment, der vielleicht etwas schwierig sein kann: bei der Ankunft, wenn alle zu zweit ankommen und rumstehen, und man selbst vielleicht alleine (wenn man keine Fahrgemeinschaft hat), in "dem" Moment in der Kirche, wenn die Paare um einen herum ein klein bisschen näher zusammenrücken, ...
Dass dann vielleicht alles gar nicht so schlimm ist und sich die Gäste, die allein da sind, einfach in der Feiergesellschaft verlieren, steht auf einem anderen Blatt Papier. Und vielleicht amüsiert man sich selbst ganz gut, und der Begleiter auch (vielleicht auch mit anderen).
Es gibt noch viel zwischen Freund des Brautpaars und Unbekanntem. Es kann durchaus jemand sein, der das Brautpaar und auch einige Gäste (lose) kennt (z.B. der eigene Bruder).
Es mag ja sein, dass die meisten hier so einen Begleiter nicht brauchen - aber man sollte es jemandem, der sich damit wohler fühlt, nicht einfach absprechen.
Und Hochzeiten, zu denen man hinmuss, gibt es doch genügend, der Hochzeit eines nahen Angehörigen oder eines engen Freundes (wo man vielleicht noch Trauzeuge etc. ist), kann und möchte man nicht einfach fernbleiben. Und als Gastgeber finanziere ich gerne noch ein Menü mehr, wenn eine Freundin oder Verwandte sich so wohlfühlt.
Mandelblüte



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