Antworten
Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 29
  1. User Info Menu

    AW: Das "Mittelgang-Gefühl"

    Ach so, nervös war ich auch, obwohl ich sagen muss, dass ich diesen Moment wirklich sehr genossen habe. Die Nervosität kam erst richtig zum Ausbruch, als wir dann vorne auf den Stühlen saßen und der Pastor seine Ansprache hielt - wir haben nämlich unser Trauversprechen selber gesprochen und ich hatte sooo Angst, dass ich mich verspreche oder in Tränen ausbreche... Ist beides zum Glück nicht passiert.
    Am 3. Juni 2011 kam unsere kleine Maus zur Welt - unser größtes Geschenk!


    Die Liebe trägt unsere Seele wie die Füße unseren Leib.


    Unsere Gedanken und Gebete sind bei Colina und Ticklish und ihren Familien und bei allen anderen Sternenkindern.




    Papa, für immer in meinem Herzen!

  2. User Info Menu

    AW: Das "Mittelgang-Gefühl"

    Lunete, ich finde es interessant, dass Du sagst, Du hättest während der Trauung fast nichts wahrgenommen. Bei mir war es genau umgekehrt, meine Sinne waren irgendwie sehr geschärft...
    Am 3. Juni 2011 kam unsere kleine Maus zur Welt - unser größtes Geschenk!


    Die Liebe trägt unsere Seele wie die Füße unseren Leib.


    Unsere Gedanken und Gebete sind bei Colina und Ticklish und ihren Familien und bei allen anderen Sternenkindern.




    Papa, für immer in meinem Herzen!

  3. User Info Menu

    AW: Das "Mittelgang-Gefühl"

    Ist das nicht individuell verschieden? Ich bin nicht verheiratet und kann nicht mitreden, aber ich kann mir nicht vortellen, dass Millionen von Frauen das Gleiche mpfinden.
    Das " Sch.., was mache ich hier"- Gefühl scheint aber zu Hochzeiten dazuzugehören- ist ja auch ein weitreichender Schritt.
    Warum willst du alleine gehen? Nimm doch deinen Liebsten mit. Vorne warten fühlt sich viellicht auch nicht so toll an. Mein Schwager hatte das definitiv abgelehnt- meien Schwester hätte es aber auch nicht gewollt.
    Eltern kann man ja schön vor dem Paar mit einziehen lassen- so ein Einzug darf ruhig länger dauern.
    Hier wurde ja schon oft geschrieben, dass Lesung/en, Fürbitten usw. auch ganz toll sind, um wichtige Menschen miteinzubinden.
    Geändert von mono17 (25.03.2011 um 16:43 Uhr)
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

  4. Moderation

    User Info Menu

    AW: Das "Mittelgang-Gefühl"

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Ist das nicht individuell verschieden?
    Doch bestimmt! Ich als Hardcore-Romantikerin bin auch schon ein kleines bissl enttaeuscht, dass sich hier noch keine Braut fand, die sich ganz ueberirdisch, wie auf Wolken fuehlte.
    Vielleicht kommt's ja noch!
    Geändert von Flau (25.03.2011 um 17:16 Uhr)

  5. User Info Menu

    AW: Das "Mittelgang-Gefühl"

    @mono: die Eltern vor uns einziehen zu lassen, ist an sich nicht schlecht, nur sind meine kein Paar mehr. Verstehen sich noch gut, wäre aber wohl doch seltsam. Ganz allein würde ich nicht gehen. Entweder mit dem Liebsten und mit Vater und Mutter links und recht (auch wenn sie nicht mehr verheiratet sind, für meine Entstehung sind sie ja doch beide verantwortlich )

    @ Flau: Klar, ich kann deinen Kommentar gut verstehen, dass nicht überanalysiert werden soll. Wie gesagt, ich bin sehr gefährdet

    @ Lunete: Im Juni und im August. Ich muss ja ehrlich zugeben, dass ich in letzter Zeit doch häufiger mal heule. Wenn ich Musik anhöre, die in der Trauung vorkommen soll. Wenn ich (ja, ich gestehe) im ZDF "Hochzeitsfieber" anschaue (darf ich das so schreiben? Ist ja öffentlich-rechtlich ) Nur ob ich dann bei der Trauung selbst heule, weiß ich nicht. Meine Trauzeugin hat mir von der Hochzeit ihrer Schwester erzählt, auf der weder sie noch ihre Schwester geweint haben ("Vielleicht weil wir noch viel zu gestresst von der ganzen Vorbereitung waren...") Ich selbst war noch nie auf einer Hochzeit, bei der ich das Brautpaar genug kannte, dass ich irgendwie zumindest an den Rand der Rührung gekommen wäre...
    Unterzucker kann durchaus eine Rolle spielen, ja

    Nervosität scheint ja wohl viele geplagt zu haben. Außer zum Beispiel Flau, die ganz entspannt war, wenn ich das richtig verstanden habe

  6. Moderation

    User Info Menu

    AW: Das "Mittelgang-Gefühl"

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Eltern kann man ja schön vor dem Paar mit einziehen lassen- so ein Einzug darf ruhig länger dauern.
    Das stimmt, das ist wirklich eine schöne Idee.

    Aber vielleicht sollte man das irgendwie kommunizieren, wir sind mal ziemlich ins Fettnäpfchen getreten, als wir auf einer Hochzeit in einer sehr traditionsgeprägten Gegend direkt in die Kirche gegangen sind.
    Dort war es Brauch, dass die Familie der Braut zuerst in die Kirche ging und alle Gäste anführte. Wir wurden dann missbilligend angeschaut, weil wir schon saßen . Braut und Bräutigam sind dann zum Schluss eingezogen.

  7. Moderation

    User Info Menu

    AW: Das "Mittelgang-Gefühl"

    Zitat Zitat von leben_zweinull Beitrag anzeigen
    Nervosität scheint ja wohl viele geplagt zu haben. Außer zum Beispiel Flau, die ganz entspannt war, wenn ich das richtig verstanden habe
    Ach ja, leidvolle Gewohnheit, wuerde ich sagen. Ich habe ein Ehrenamt, das auch oft stressige Vorbereitung beinhaltet, aber im Moment des "Auftritts" (ist eigentlich keiner, aber in Ermangelung eines besseren Wortes) schalte ich dann den Vorbereitungsmodus ab, und so lange niemand Feuer faengt oder so, geniesse ich "die Show". So habe ich das bei der Hochzeit auch gehalten, wobei ich fairerweise sagen muss, dass ich vom Braeutigam und den Brautjungfern so riesenmassig Unterstuetzung hatte, dass ich mir wirklich um nichts Sorgen machen musste. Da laesst es sich leicht entspannt sein. Und dann bin ich auch zu faul, bzw. genusssuechtig. Wenn ich geniessen will, verdraenge ich einfach alles andere.

    Ich gehe hier davon aus, dass mit "Nervositaet" hauptsaechlich gemeint ist: Wird der Tag so laufen, wie ich es mir gewuenscht habe und wie ich es muehevoll vorbereitet habe?
    Denn falls es um einen Sekundenanfall von "kalten Fuessen" gehen sollte kann ich wirklich ganz voll-rosarot-romantisch sagen, dass ich die nie hatte, nicht eine Sekunde lang waehrend der ganzen Vorbereitung. Ich wollte manchmal alles hinschmeissen und durchbrennen. Hab einmal auch am Telefon die Mami vollgeheult: "Hochzeit feiern ist sch... "
    Aber Herrn Flau wollte ich immer, jede Sekunde unbedingt heiraten.

    Was ich mir vielleicht ein bisschen im "Mittelgang" gewuenscht haette waere so ein bewusstes "mein Traum wird wahr"-Gefuehl. Aber einfach Freude ist auch gut.

  8. User Info Menu

    AW: Das "Mittelgang-Gefühl"

    Noch eine Entzauberung gefaelligst? Ich bin zwar nicht durch den Mittelgang gegangen sondern habe nur in einem Standesamt geheiratet, aber mein Gefuehl beim Warten war "Arztwartezimmer" und beim 'Ja sagen' war eher "muss ich jetzt wirklich so uebertrieben ja sagen, vor allen Leuten hier? Mist. Ich will nur ein Stueckchen Papier unterschreiben und mit meinem Liebsten alleine nach Hause" So eine kirchliche Trauund waehre der totale Horror fuer Herrn Carolly und mich gewesen.

    All die Leute waren uebrigens meine Eltern, Schwiegereltern, Schwester und Nichtchen.

  9. User Info Menu

    AW: Das "Mittelgang-Gefühl"

    @ Flau: Ich glaube, Nervosität wäre für mich weder das eine noch das andere. Ich denke, es ist tatsächlich ein bisschen wie Lampenfieber, also zumindest die Art von Nervosität, die ich so im Kopf habe. Dieses Gefühl von "Verdammt, die glotzen mich jetzt gleich alle an...!". Dieser Genuss-Modus, den du da beschreibst, klingt sehr 'gesund' und entspannend. Eigentlich muss man es ja so machen, gerade eben wenn das berühmte 'Abweichen vom mühevoll erarbeiteten Plan' eintritt. Aber ich kann natürlich auch verstehen, dass du dieses wolkenweiche "Wow, mein Traum wird wahr"-Gefühl vermisst hast. Das meine ich eben. Es war bei mir eben nicht so, dass ich mein ganzes Leben lang davon geträumt habe zu heiraten. Ich habe den perfekten Mann an meiner Seite, will mit ihm zusammenbleiben und freue mich wie ein Schulkind, dass ich ihn heiraten darf. Aber es ist eben nicht so, dass das mein EINZIGES großes Lebensziel ist (ohne jetzt irgendwen angreifen zu wollen, bei dem es so ist. Aber ich verstehe dich ja so, dass es auch nicht alles ist, auf das du jemals hingearbeitet hast). Ich bin im Dezember mit meiner Cousine, die vier Wochen nach mir und stiltechnisch ganz anders heiratet als ich, im Brautladen gewesen. Und als sie zum ersten Mal ein Kleid anhatte (an diesem Tag und überhaupt jemals), hat sie gestrahlt und gemeint, das sei der große Traum ihres Lebens gewesen: einmal so ein Kleid zu tragen. Und ich hab mich mitgefreut. Es war für mich fast aufregender, auf dem roten Samtsofa auf sie zu warten und sie herausschreiten zu sehen, als mein eigenes Kleid anzuprobieren (bei dem ich mehr oder weniger selbst mitgearbeitet habe im überschwemmungsgefährdeten Keller meiner Tante). Und dabei haben meine Cousine und ich wirklich kein enges Verhältnis.
    Lange Rede, kurzer Sinn: Werde ich dieses Wolkengefühl haben? Ich kann mir momentan noch gar nicht vorstellen, wie das sein könnte. Ich hatte das ganz selten bisher und wenn dann nur andeutungsweise. Selbst als ich meinen (durchaus guten) Uniabschluss hatte und meine Familie sich zu meinen Ehren zum Essen getroffen, hab ich mir irgendwie nicht erlaubt, mal einfach sch...-glücklich und -zufrieden zu sein. Oder hab ich zuviel drüber nachgedacht? Angesichts der Länge meines Postings könnte man das fast annehmen

    @Carolly: Dieses Gefühl hatte ich auch, als wir im Standesamt waren. "Ach so, Sie haben nen Termin? Ja, wir haben grad Probleme mit der Kasse, gehen Sie doch zu meiner Kollegin." Die fragt uns "Wollen Sie Ringe tauschen?" Wir: "Nein" Sie macht auf einem Formular bei "nein" ein Kreuz. Sie fragt: "Wollen Sie eine Rede?" Wir: "Ja" Sie macht ein Kreuz bei "ja". Nach 15 Minuten waren wir wieder draußen und der Himmel hatte sich nicht geöffnet, um göttliche Segensstrahlen auf uns herabzulassen, nur weil wir uns offiziell zur Eheschließung angemeldet hatten... @lunete: Ganz genau so wie du es fürs hiesige Standesamt prophezeit hast

  10. Moderation

    User Info Menu

    AW: Das "Mittelgang-Gefühl"

    Huhu leben

    Naja, so wie Du jetzt schreibst ist aber das "Wolkengefuehl" auch gar nicht das "perfekte" Gefuehl fuer Dich, weil es eben nicht zutrifft. Vielleicht waere DAS Mittelgang-Gefuehl fuer Dich eben, den Anblick Deines Braeutigams zu geniessen, wie er Dich anstrahlt, und irgendwie Eure Verbindung in diesem Moment besonders stark zu empfinden - oder so.
    Aber ich sagte ja, ich will Dir keine Erwartungen in den Kopf setzen. Mein "Tipp" waere, dass Du einfach das geniesst, was Du gerade schoen findest: Ob das nun der stuetzende Arm Deiner Eltern ist, oder das Honigkuchenpferd-Grinsen des Liebsten oder das Strahlen Eurer Gaeste oder Dein Outfit...
    Aber wahrscheinlich kommst Du gar nicht dazu, irgendwelche Tipps zu befolgen. Du musst halt sehen, wie Du Dich dann fuehlst... Es bleibt spannend!


    P.S. @alle: Fandet Ihr das wirklich alle soooo schlimm, von den Gaesten, die man ja immerhin dabei haben wollte, "angestarrt" zu werden? Bei Carolly kann ich es noch verstehen, weil sie offenbar sehr ungern Aufmerksamkeit auf sich zieht und auch dementsprechend eine kleine Hochzeit gefeiert hat, aber bei so vielen anderen? Ich empfand es im Gegenteil als besonders schoen und bestaerkend, in all die strahlenden Gesichter meiner Freunde und Verwandten zu sehen und zu fuehlen, wie sie sich mit uns freuen.

Antworten
Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •