hallo,
also wir haben uns auch nur geld gewünscht, da wir vorher erst zusammengezogen sind und alles doppelt hatten.
wir wollten aber auch nicht, daß wie oben beschrieben die rechnerei beginnt oder sich manche nicht wohl fühlen weil sie nicht so viel geben können oder auf den anderen schielen usw.
unsere lösung:
gutscheine ohne betrag drauf (zb reisegutscheine, bei uns wars was anderes)
jeder hochzeitsgast konnte bei unserem treuhänder gegen unbekannten betrag einen gutschein erwerben. wir erfuhren nie um wieviel, nur DASS uns derjenige unterstützt hat. jeder hat sich gefreut, weil die geschenkefrage damit erledigt war und sich keiner gedanken machen mußte, wieviel er geben muß/kann/darf. wir wollten ja damit nicht die hochzeit bezahlen (wäre sich eh bei weitem nicht ausgegangen), sondern einfach keine 1000 unnützen dinge geschenkt bekommen...nachher bekamen wir die summe von unserem treuhänder.
lg tjalva
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27.11.2005, 11:32
Re: Geld statt Hochzeitsgeschenke
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27.11.2005, 12:15
Re: Geld statt Hochzeitsgeschenke
Eine sehr gute Idee!
Zu meiner Zeit war es etwas anders, da gründete man den Haushalt gerade neu und konnte Haushaltsgegenstände gebrauchen.
Bei den letzen HOchzeiten (in Nürnberg) gab es HOchzeitstische bei einem guten Küchenfachgeschäft an der Lorenzkirche.
Meine Tochter hat auch Geld zu ihrer Hochzeit gewünscht und da kamen 15.000 DM zusammen, die Feier hatte rund 6000 DM gekostet.
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29.12.2005, 11:06
Re: Geld statt Hochzeitsgeschenke
Mal eine Frage an die, die sich Geld gewünscht haben. Wie habt ihr das in den Einladungen formuliert, ohne dass sich die Gäste auf den Schlips getreten fühlten?
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29.12.2005, 15:51Inaktiver User
Re: Geld statt Hochzeitsgeschenke
Der ein oder andere fühlt sich immer auf den Schlips getreten, aber es gibt nette Sprüche oder Gedichte aus denen man erfährt, dass Geld gewünscht wird!
LG von der miss
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29.12.2005, 15:57Inaktiver User
Re: Geld statt Hochzeitsgeschenke
Ich gehöre zu denjenigen, die sich immer auf den Schlips getreten fühlen und die grundsätzlich kein Geld ohne Zweckbestimmung schenken (und Hochzeitsreise oder Feier wäre nur in großen Ausnahmefällen eine für mich akzeptable Zweckbestimmung).
Wisst Ihr denn schon, was Ihr davon kaufen wollt? Dann ist doch die Idee mit den Puzzleteilen sehr gut. Oder dass sonst jemand Vertrauenwürdiges die "anonymen Sammelgeschenke" verwaltet.
Gruß, Leonie
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30.12.2005, 10:27
Re: Geld statt Hochzeitsgeschenke
Soweit sind wir in unserer Planung noch nicht. Aber da wir uns erst vor einem Jahr neu eingerichtet haben und mit allem gut ausgestattet sind, war relativ schnell klar, dass ein Hochzeitstisch mit Einzelgeschenken für uns eher unsinnig wäre. Wir brauchen halt nicht das 3 Service, oder noch einen Satz Gläser, oder oder oder.
Aber das mit den Gutscheinen hört sich wirklich ganz gut an.
Wir würden uns sonst auch gar nichts wünschen, aber ich habe bei zwei Hochzeiten erlebt, wie das ausgeht, und was da für Kram angeschleppt wurde, der wahrscheinlich nach Jahre noch immer in seinem Karton liegt und dann doch irgendwann entsorgt zu werden. Das möchte ich nun wirklich vermeiden.
Wobei ich ehrlich gesagt auch nicht so ganz verstehe, was so schlimm daran ist, wenn das Brautpaar weiß, wer wieviel geschenkt hat. Wenn jemand von meinem Hochzeitstisch 3 Villeroy & Boch Teller schenkt, weiß ich schließlich auch genau wieviel er ausgegeben hat. Ich denke es ist egal, ob du Geld- oder Sachgeschenke bekommst. Manche Brautleute werden auch bei Sachgeschenken nicht versäumen, über die Größe mancher Geschenke zu meckern.
Gruß Phoebe
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30.12.2005, 12:15Inaktiver User
Re: Geld statt Hochzeitsgeschenke
Ich habe gerade 'mal nachgedacht - ich könnte auch jetzt nach 20 Jahren noch eine Hochzeitswunschliste zusammenstellen (natürlich nicht mehr mit Bratpfannen und Kaffeelöffeln). Nicht, weil ich so extrem viele Wünsche habe, sondern weil wir der Meinung sind, dass nicht alle Wünsche erfüllt werden müssen, und weil wir uns viele Sachen nicht selbst kaufen (unabhängig davon, ob wir das Geld dafür haben), sondern eben nach und nach als Geschenk wünschen. Schon alleine, damit die Dinge, die uns umgeben, eine Geschichte haben und uns mit lieben Menschen verbinden. Sogar mein Bügelbrett und mein Bügeleisen haben eine Geschichte. Und so werde ich nie verstehen, wie man sich "komplett neu einrichten" kann, so dass keine Wünsche offen bleiben, und das ein Jahr vor der Hochzeit.
Sorry, das war off-topic, erklärt aber vielleicht meine dezidierte Haltung.
Und vielleicht fallen Euch bei etwas nachdenken ja doch einige vernünftige Wünsche, die ja ruhig "etwas Luxus" sein dürfen, ein.
Wenn Ihr Euch tatsächlich "eigentlich nichts wünscht", gibt es natürlich Möglichkeiten. Geld ohne Zweckbindung "weil wir schon alles haben" gehört - wie gesagt - für mich nicht zu den akzeptablen.
Aber ein Spendenzweck beispielsweise schon. Wünscht Euch von jedem eine gute Flasche Wein und gebt eine Kontonummer an und stellt eine Box auf. So werde ich es zu meinen runden Geburtstagen machen, wenn ich in das Alter kommen sollte, wo ich keine Wünsche mehr habe. Und das würde ich auch immer akzeptieren.
Gruß, Leonie
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30.12.2005, 14:56
Re: Geld statt Hochzeitsgeschenke
Liebe Leonie,
wir haben uns letztes Jahr neu eingerichtet und nächstes Jahr ist die Hochzeit. Es liegen also schonmal zwei Jahre dazwischen. Und zwar weil wir zusammengezogen sind. Wir sind aus sozusagen aus unseren alten Jugendzimmern in eine gemeinsame Wohnung gezogen. Und da wir beide schon eine Weile am Arbeiten waren, haben wir uns einfach Vieles neu gekauft. Für die erste Wohnung braucht man halt auch so einiges. Zu dem Zeitpunkt war aber von Hochzeit noch keine Rede. Und nur weil ich irgendwann mal heiraten könnte, mir kein schönes Geschirr zu kaufen hätte ich nun auch blöd gefunden. Außderdem ist es auch nicht so nett, zwei Jahre von Papptellern zu essen
. Und auch unsere Einrichtung hat eine Geschichte, auch wenn sie erst ein gutes Jahr alt ist.
Das auch mal off topic
Gruß Phoebe
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30.12.2005, 16:13
Re: Geld statt Hochzeitsgeschenke
Liebe Leonie,
da bin ich ganz Deiner Meinung! Gibt es wirklich Menschen, die absolut keine Wünsche haben?
Ich gehöre auch zu denen, die sehr ungerne Geld schenken, es sei denn, ich weiß, daß die Betreffenden einen ganz großen Wunsch haben, den sie sich nur per Geld-geschenken erfüllen können (und dieses dann auch tun).
Ich greife daher gerne auch auf den guten alten Gutschein zurück (langweilig, gell?), sei es für ein Essen in einem besonderen Restaurant, das man sich sonst nicht wirklich leisten würde, auch wenn man könnte, oder für einen Musicalbesuch o. ä., sprich für etwas, was das zukünftige Ehepaar gemeinsam genießen kann.
Und kann nicht jeder - je nach Typ natürlich - ganz besonders schöne Tischwäsche, Weingläser etc. gebrauchen?
Wir hatten es da einfach, weil unkonventionell, Hochzeit in Las Vegas (nein, in keinster Weise unromantisch!), Grillparty nach dem Heimkommen, und wer ein kleines Geschenk brachte war genauso willkommen wie der, der keines dabei hatte. Allerdings haben wir die Erfahrung gemacht, daß unsere potentiellen Gäste ob diesem unkonventionellem Vorgehen zum Teil doch etwas beleidigt waren. Warum???
Trotzdem: Wer sich Geld wünscht, soll es doch ruhig in die Einladung schreiben (vielleicht ist der eine oder andere Gast sogar froh darüber) aber bitte nicht beleidigt sein, wenn sich nicht jeder daran hält.
Guten Rutsch und ein tolles Jahr 2006,
Pine
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31.12.2005, 18:29
Re: Geld statt Hochzeitsgeschenke
Leonie:
Naja, vielen jungen Paaren, die ich kenne, geht es so wie mir und meinem Freund. Wir haben an zwei verschiedenen Orten studiert und jeder hatte seine eigene Wohnung.Und so werde ich nie verstehen, wie man sich "komplett neu einrichten" kann, so dass keine Wünsche offen bleiben, und das ein Jahr vor der Hochzeit.
Vom Nudelsieb über die Bratpfanne bis hin zum Wasserkocher haben wir alles doppelt.
Das sind auch keineswegs billige Sachen, weil wir beide schon einige Jahre vor unserem Auszug angefangen haben, uns mal ein Besteck oder eine Bratpfanne zum Geburtstag o.ä. zu wünschen.
Wir haben also bereits vor dem Zusammenziehen und dem Heiraten das Problem, dass wir vieles zu viel haben
Aber wenn du von dem oben genannten ausgehst - es wäre schon schön, ein teures Service zu haben. Aber was mache ich dann mit den anderen beiden, von denen noch kein einziges Teller kaputt ist? Einfach aus Jux wegwerfen will ich die auch nicht.
Sorry, das war off-topic, erklärt aber vielleicht meine dezidierte Haltung.
Und vielleicht fallen Euch bei etwas nachdenken ja doch einige vernünftige Wünsche, die ja ruhig "etwas Luxus" sein dürfen, ein.
edit: Jetzt habe ich den anderen Thread zum Thema Geldgeschenke bei der Hochzeit nachgelesen und verstehe dich doch ein bisschen.
Vorher auszumachen, wer wem wieviel schenkt, damit ja kein Ungleichgewicht aufkommt, finde ich auch daneben. Genauso wie feste Beträge, die man zahlen MUSS, damit das Essen mitabbezahlt ist.


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