schön gesagt!Ich empfinde das nicht anders als bei der Geburtstagsfeier einer Freundin, bei der jeder Gast anstelle anderer Geschenke etwas Leckeres für das Buffet mitbringt, weil sie sich kein Essen für viele Gäste leisten kann, aber sich wünscht, ihren Geburtstag mit ihren Freunden schön zu feiern. Gibt es denn ein schöneres Geschenk als das, eine gemeinsame Feier zu ermöglichen?
sehe ich genauso, bloß macht es sich schlecht, mit einem Kartoffelsalat zur hochzeit aufzukreuzen! Deshalb warum nicht das Geld!!!
Hatte mal den Fall, allerdings zu einem runden Geburtstag, da hat sich das Geburtstagskind einen Ausflug mit all seinen Freunden zu einem Fußballspiel gewünscht. wir haben jeder einen festen Betrag für Bus, Picknik und Eintrittskarte gezahlt und haten einen wunderschönen Tag! und selbst ich als Gast habe den Tag in richtig schöner Erinnerung, nach 15 Jahren! Und wenn ich dem Brautpaar mit meinem Geld zu einem unvergeßlichen Tag verhelfen kann, ist es mir das Geld mehr wert, als für einen Küchengegenstand!
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24.11.2005, 17:29
Re: Geld statt Hochzeitsgeschenke
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24.11.2005, 17:34
Re: Geld statt Hochzeitsgeschenke
Trotzdem: Es sind für mich die Badevorleger von Oma, auch wenn sie selber (leider
) nie gesehen hat.
Das geht. Auch wenn ich mir auch ohne Oma Badvorleger hätte leisten können - das Geld dazu kam von ihr.
Mitternachtsfee
genauso mache ich es auch. Meinen Ring hat meine Oma auch nie gesehen, und trotzdem ist er mein letztes geburtstagsgeschenk von ihr, obwohl ich nur das Geld dafür bekommen habe!
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24.11.2005, 17:37Inaktiver User
Re: Geld statt Hochzeitsgeschenke
AAALLLSSOOO, bei uns:
Hochzeitsreise: Geschenk von meinen Eltern
Kleiderschrank 1: Geschenk von SchwieMa
Kleiderschrank 2: Geschenk von den anderen "Geldgeschenk-Gästen".
An der Stelle noch mal Dank an Latona (als einzigem mitlesendem Gast) für das rechte obere Einlegebrett von Kleiderschrank 2 ...

Ich weiß nicht was Ihr habt: läßt sich doch alles wunderbar zuordnen !

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24.11.2005, 17:43Inaktiver User
Re: Geld statt Hochzeitsgeschenke
@Mitternachtsfee,
Man kann sich sehr wohl von geschenkten Geld etwas kaufen, dass einen an den Schenkenden erinnert. Mal ein blödes Beispiel - als meine Oma im Sterben lag, bin ich grad umgezogen. Sie konnte logischerweise für mich nichts mehr kaufen, wusste aber, dass ich mir Badevorleger wünschte. Sie hat mir das Geld dazu gegeben und ich habe sie selber ausgesucht und gekauft. Trotzdem: Es sind für mich die Badevorleger von Oma, auch wenn sie selber (leider
) nie gesehen hat.
Das geht. Auch wenn ich mir auch ohne Oma Badvorleger hätte leisten können - das Geld dazu kam von ihr.
haben wir da irgendwo unterschiedliche Meinung?
Diese schöne Geschichte unterstreicht doch genau meinen Punkt. Deine Oma hat Dir eben nicht einfach Geld geschenkt, sondern Geld für etwas ganz Bestimmtes. Und Du hältst den Badvorleger jetzt "in Ehren" und es ist nicht irgendein Badvorleger für Dich, sondern eben ein ganz besonderer, der Dich mit Deiner Oma verbindet.
Dagegen habe ich nirgends etwas gesagt.
(ok, meine Aussage, dass ich Geld für ein Sammelgeschenk lieber nicht direkt an das Brautpaar geben möchte, könnte so interpretiert werden. Wäre aber von mir nicht so gemeint.)
Gruß, Leonie
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24.11.2005, 17:48Inaktiver User
Re: Geld statt Hochzeitsgeschenke
Wenn ich Gast gewesen wäre, hätte ich halt vorher ein Foto sehen wollen und nicht erst hinterherAAALLLSSOOO, bei uns:
Hochzeitsreise: Geschenk von meinen Eltern
Kleiderschrank 1: Geschenk von SchwieMa
Kleiderschrank 2: Geschenk von den anderen "Geldgeschenk-Gästen".
An der Stelle noch mal Dank an Latona (als einzigem mitlesendem Gast) für das rechte obere Einlegebrett von Kleiderschrank 2 ...

Ich weiß nicht was Ihr habt: läßt sich doch alles wunderbar zuordnen !


(und wissen wollen, wieviel übrig geblieben ist
)
Gruß, Leonie
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24.11.2005, 17:54Inaktiver User
Re: Geld statt Hochzeitsgeschenke
Wir waren noch nicht ganz schlüssig ... Wenn ich das vorher gekannt hätte, hätte ich das vielleicht auch mit dem Puzzle gemacht, finde ich genial !Wenn ich Gast gewesen wäre, hätte ich halt vorher ein Foto sehen wollen und nicht erst hinterher
Nix - ist sozusagen auf den Cent aufgegangen !(und wissen wollen, wieviel übrig geblieben ist
)
Ich verstehe schon, was Du meinst ... Und von daher sind unsere schönen Schränke (und das endlich beseitigte Chaos in dem Zimmer
) für mich das Hochzeitsgeschenk unserer Gäste. Ich denke jedes Mal daran, wenn ich was raus - oder reintue.
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25.11.2005, 02:16Inaktiver User
Re: Geld statt Hochzeitsgeschenke
Hallo Ihr Lieben,
ja, ich war es, die den ersten Geldgeschenke-Strang "verbrochen" hat...
Warum ich Geldgeschenke manchmal etwas deplaziert finde: Weil GENAU dann die Rechnerei losgeht. Bei manchen, wenn auch nicht bei allen. Wieviel Geld muss jeder Gast geben, damit sich die Hochzeit rechnet? Wieviel Geld gibt Tante Erna, wieviel Onkel Herbert? Ach, der war ja schon immer sooooo geizig!!!
Ich finde es irgendwie vermessen, dass Brautleute mittlerweile einen richtigen "Geschenke-Automatismus" entwickelt haben. Man MUSS geben, und dann auch bitte MINDESTENS soviel, ganz egal, ob man eventuell noch eine Anreise auf sich nehmen musste etc...
Wenn ich ein Fest ausrichte, dann möchte ich das - notfalls - auch selbst tragen können. Und wenn ich eben nicht genug Geld habe, dann muss eben ein kleinerer Rahmen her. Dann halt nicht die Kutsche, die 5-stöckige Torte, die eh keiner isst... Oder ich leiste es mir eben. Und genieße es.
DAS Problem hab ich mit Geldgeschenken.
Hab übrigens bei der Hochzeit einer Freundin den Geldbetrag geschenkt, dazu noch eine Kleinigkeit, den ich auch selbst verkraften konnte.
Hab übrigens im "Umgangston"-Forum schon einen Strang zu den "GretchenFragen" des Schenkens und Beschenkt werdens eröffnet. Weil ich teilweise auch ambivalent bin: Zum Beispiel suche ich mir bestimmte "größere" Anschaffungen auch gerne selbst aus. Das Beispiel mit dem UNGESEHENEN Schrank als "Überraschungs-Brautgeschenk" ist eine Frechheit, da wäre ich...
Schlimm finde ich, wenn "Geschmäcker" auf einmal auf-oktroyiert werden (doppelt gemoppelt) und Dinge verschenkt werden, die so gar nicht dem Geschmack des Brautpaares entsprechen. Deswegen find ich Geschenketische klasse, stell mir das auch toll vor, so mit Scanner durch ein schönes Kaufhaus zu wandern... 
Wie gesagt, mit dem Geld "darf" das Brautpaar ja machen, was es will. Wobei mich die immer größere Anspruchshaltung stört, die oft proportional ist zum Aufwand (Weddingplaner, teures Restaurant, Kinkerlitzchen ohne Ende etc...)...
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25.11.2005, 08:24Inaktiver User
Re: Geld statt Hochzeitsgeschenke
Na, sowas finde ich dann auch ätzend, absolut !Wieviel Geld muss jeder Gast geben, damit sich die Hochzeit rechnet? Wieviel Geld gibt Tante Erna, wieviel Onkel Herbert? Ach, der war ja schon immer sooooo geizig!!!
Ich habe mir garkeine Gedanken gemacht, wieviel wohl zusammenkommt, mit ging es nur darum, nicht wieder jede Menge unnützes Zeug zu kriegen - das wir gerade beim Zusammenziehen alles mühsam aussortiert + weg geworfen haben.
Ernüchternd ist es aber z.T. schon, wenn teilweise gutsituierte Paare, beide Top-Verdiener, ziemlich knauserig sind und weniger schenken als ein alleinkommender Normalverdiener...
Wobei das bei "normalen" Geschenken bzw. deren "Wert" ja genauso ist. Mancher schenkt Plunder, aber möglichst großen (war die Spezialität meiner Tante
), der möglichst wenig kostet. Picknickkorb ist da ein "schönes" Beispiel...
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25.11.2005, 17:19Inaktiver User
Re: Geld statt Hochzeitsgeschenke
Hm, Lorelei,
irgendwo hab ich mal gelesen, dass die Hochzeiten der "ärmeren" Schichten immer imposanter ausfallen als die der reicheren.
Zumal: Woher weiß man denn, dass jemand viel verdient? Manche Uni-Dozenten werden nicht mal bezahlt.
Zumal: Picknickkorb kann auch wat kosten, wenn es ein edlerer ist.
Aber Du hast schon Recht: Wenn 5 Personen die gleiche Idee haben, etwas dumm.
Ich denke, eine Geschenkeliste ist da wirklich die beste Lösung.
Zumal sich die Logik dieses Gedankens mir wirklich nicht erschließt: "Nu haben wir schon eine sooooo teure Hochzeit, da müssen alle immer GANZ viel schenken..."
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27.11.2005, 08:38Inaktiver User
Re: Geld statt Hochzeitsgeschenke
In dem Fall waren die beiden "Knauserer" Beamte mit der gleichen Besoldung wie mein Gatte ...Zumal: Woher weiß man denn, dass jemand viel verdient? Manche Uni-Dozenten werden nicht mal bezahlt.
Und die sehr großzügige Freundin ist z.B. Krankenschwester.
Aber das gerade gut betuchte Leute oft knauserig sind, habe ich schon weiland bei Amnesty International-Ständen auf der Düsseldorfer Kö gelernt ... Die Leute mit den Gucci-Tüten braucht man erst garnicht nach einer Spende fragen, die Oma im ollen Mantel gibt dagegen auf jeden Fall was ...


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