Hallo,
dann ist das doch eine wichtige Frage, die Wibert sich stellen sollte:
Wäre es für ihn als Vater in Ordnung, wenn seine Kinder ohne ihn heiraten?
Mandelblüte
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Ergebnis 41 bis 50 von 72
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27.01.2011, 16:30
AW: Alleine heiraten - Ärger mit Teil der lieben Familie
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27.01.2011, 16:32
AW: Alleine heiraten - Ärger mit Teil der lieben Familie
Die Hochzeit wurde nicht durch die Anwesenheit des Vaters ruiniert, sondern durch sein Verhalten im Vorfeld, was letztendlich zur Absage der Hochzeit geführt hat.
Aber ich sehe schon, wir kommen da wohl nicht auf einen Nenner.
Deine Frage kann dir nur Wibert selbst beantworten...
lg sanskrit
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27.01.2011, 16:35
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27.01.2011, 18:01
AW: Alleine heiraten - Ärger mit Teil der lieben Familie
Hallo,
"cool finden" ist doch der falsche Ausdruck. Und Dein Post wertend.
Wertfrei müsste es heissen: Wibert, bist Du bereit, das, was Du heute einforderst (nämlich den Respekt vor Eurer Entscheidung, wie Eure Hochzeit aussehen soll), auch Deinen Kindern zu gewähren?
Mandelblüte
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27.01.2011, 18:07
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27.01.2011, 18:37
AW: Alleine heiraten - Ärger mit Teil der lieben Familie
Willkommen in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts.

Das Ergebnis langer Erziehungsarbeit ist die Übergabe an den nächsten zuständigen "Erziehungsberechtigten".
Erziehung nicht als Ziel, einen glücklichen, zufriedenen Menschen mit eigener Persönlichkeit (und den damit wohlmöglich einhergehenden eigenen Gefühlen und Wünschen betreffend der Hochzeit) herangezogen zu haben, sondern als - ja was eigentlich? Irgendwie klingt das, als würde das Kind dann nach der Hochzeit kein weiteres bemerkenswertes Leben mehr haben...
Wibert, ich kenne mittlerweile einige Paare, die ganz für sich geheiratet haben, nur mit den eigenen Kindern. Alle haben auch weiterhin eine gute Beziehung zu ihren Eltern, wobei die Reaktionen der Familien schon zwischen Gelächter und Verständnis und kurzzeitiger Empörung schwankten.
Ales Gute Euch vieren
Polarstern
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27.01.2011, 19:06
AW: Alleine heiraten - Ärger mit Teil der lieben Familie
Ich hätte vermutlich an eurer Stelle die Alternative gewählt alles hinsichtlich der Einladung zu lassen wie es ist und hätte mir den Termin beim Standesamt für den 17. gemacht, um dann am 18. als verheiratetes Paar aufzuwachen.
Und wenn sich der Vater dann tatsächlich entblödet den gesamten 18. vor dem Standesamt zu stehen und zu warten, dann soll er doch.
Ich würde mir jedenfalls deswegen nicht die ganze Heirat vermiesen lassen.
Liebe Grüße
prometheaFreiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
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27.01.2011, 19:49
AW: Alleine heiraten - Ärger mit Teil der lieben Familie
Mal eine Meinung aus Gastsicht und aus Ex-Brautsicht.
Ich finde, man muss unterscheiden, ob es um die Feier der Hochzeit geht, die man so gestalten will, wie man das als Brautpaar gerne haben will oder ob es um den eigentlichen Akt der Trauung geht, der beim Standesamt sowieso in gewisser Weise gesetzlich vorgeschrieben ist.
In die Feier muss man sich nicht reinreden lassen. Das soll von mir aus jeder so machen, wie er möchte. Nützt ja nichts, wenn es dem Brautpaar nicht gefällt.
Das gilt natürlich auch für Einladungen - egal, ob zur Trauung oder zur Feier.
Befremdlich finde ich als Gast aber, wenn ich zwar zu einer Hochzeitsfeier eingeladen werde (wie Ihr es ja vor hattet), ich die eigentliche Hochzeit - also den Anlass für die Feier - nicht miterleben darf, aus welchen Gründen auch immer. Deswegen kann ich den Vater verstehen. Ich würde es meinen engsten Verwandten auch übel nehmen, wenn sie zwar ihre Hochzeit feiern würden, ich aber nicht zur Trauung eingeladen wäre. Mir würde dann was fehlen. Ganz ehrlich. Ich könnte die Feier dann nicht in Verbindung mit einer Hochzeit bringen.
Vielleicht geht es dem Vater ja auch so. Er will einfach nicht verpassen, wenn seine Tochter heiratet.
Außerdem verlangt von Euch ja niemand, dass alle Verwandten zur Trauung eingeladen werden. Die jeweiligen Eltern würden es ja auch tun.
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27.01.2011, 21:00
AW: Alleine heiraten - Ärger mit Teil der lieben Familie
Bei uns war im Vorfeld die Situation zunächst ähnlich, hat sich dann aber anders gelöst.
Als wir beschlossen, uns zu heiraten, schwebte uns auch vor, alleine zu heiraten, bzw, unsere beiden Trauzeugen in ein Auto zu laden und an einem schönen Ort in Ruhe zu heiraten. Als ich dies, recht naiv, meiner Mutter am Telefon mitteilte, sagte sie sofort "Oh nein - also da will ich dabeisein", und das war mir, obgleich ich bereits damals ziemlich abgenabelt, war, irgendwie so verständlich, daß ich gut drauf eingehen konnte. Seine Eltern waren auch sehr froh, dabeisein zu können.
So haben wir dann an einem wunderschönen Ort geheiratet, hatten ein Ferienhaus gemietet in dem wir mit den Trauzeugen für ein paar Tage wohnten, und zur Trauung kamen beide Elternpaare und Geschwister angereist, die wohnten aber im Hotel.
Am Trauungstag haben wir dann nach dem Standesamt ganz alleine für uns die Ringe gewechselt. Abends wurde dann gefeiert, und zu einem späteren Termin mit allen Freunden noch einmal ein großes Fest gefeiert.
Wir erinnern den Hochzeitstag und auch die Tage drum herum als "unser", obgleich wir ja die Pläne verändert hatten. Es war intim, es war persönlich, und wir haben das so gehalten. Insofern meine ich schon, daß man grundsätzlich hauptsächlich Wert drauf legen muss, sich den Tag nicht aus der Hand nehmen zu lassen.
Allerdings ist bei euch schon rel. viel Porzellan zerschlagen, so daß ich denke, so einfach wird es nicht mehr.that was the river - this is the sea
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27.01.2011, 21:46Inaktiver User
AW: Alleine heiraten - Ärger mit Teil der lieben Familie
Hallo Wibert,
ich kann dich und deine Verlobte gut verstehen und würde mir von ihrem Vater mehr Respekt einfordern. Auch ich hab drei Kinder und nie würde mir im Traum einfallen, mich am wichtigsten Tag meiner Kinder selbst einzuladen oder gar aufzudrängen.
Ich habe sie so erzogen, daß sie eine eigene Meinung haben und genügend Rückgrat, um sie auch durchzusetzen.
Ich wünsche euch alles Gute


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