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    AW: Wie machen wir es ...Hochzeit bei aktuell schwieriger Familienkonstellation

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn sich unser Verhältnis nochmal bessern sollte, braucht das sicher viel Zeit.
    Das ist ja oft bei solcherlei Dingen so, dass das lange dauert. Aber mach nicht Deine Planung davon abhängig- Ihr wollt heiraten - es wäre Deinem Freund gegenüber nicht fair, das jetzt ewig rauszuzögern. Lade Deinen Bruder mit ein und gut ist - es sind ja sicherlich einige andere Gäste da. Da wird es sicherlich eher wenig Zeit geben, Euren Konflikt auszuleben.

    Ich habe keine Geschwister, insofern weiß ich nicht, wie schwierig oder einfach es ist, dann jemanden (nicht) einzuladen, wenn es Konflikte gibt. Ich weiß nur, dass ich mitnichten meine ganze Familie zu meiner Hochzeit eingeladen habe. Manche will ich schlicht nicht dabei haben. Punkt.
    “Sometimes I think the surest sign that intelligent life exists elsewhere
    in the universe is that none of it has tried to contact us.” (aus Calvin & Hobbes)

  2. Inaktiver User

    AW: Wie machen wir es ...Hochzeit bei aktuell schwieriger Familienkonstellation

    Tory,

    angesichts eurer Sitaution würde ich es mir durchaus überlegen, nur zu zweit zu heiraten.

    Dein Partner hat keine Verwandten und mit deinen Verwandten wäre es ein einziger Eiertanz ?

    Wollt ihr euch das geben ? Am schönsten Tag im Leben eines Paares ???????

    Ich kann mir eine Hochzeit nur zu zweit sehr gut und sehr schön vorstellen. Ich heirate nicht für meine Verwandten. Setze mich mit Einladungen bzw. Nicht-Einladungen in die Nesseln, sodass am Schluss die meisten beleidigt sind ? Nee, danke, wäre nix für mich.....

    Gruß, Elli

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    AW: Wie machen wir es ...Hochzeit bei aktuell schwieriger Familienkonstellation

    Da haben wir's wieder... Zwei Menschen heiraten und es dreht sich letztlich darum, wie sich die Familie wohlfühlt...

    Ich revidiere mein erstes Posting und stimme Elli zu. Das klingt nach Krampf und es wäre wirklich zu überlegen, ob Ihr nicht einfach zu zweit heiratet und Euch einen schönen Tag macht. Irgendwo weiter weg auf einer Burg oder einem Schloss? Hinterher ein lockeres Gartenfest mit Freunden und den engsten Verwandten. Da hättest Du dann den Krampf mit allen Verwandten nicht und müsstest "nur" das Problem mit Deinem Bruder lösen...

    Der Tag soll doch letztlich EUER Tag werden, da kann's doch nicht sein, dass Dir das vorher schon so im Magen liegt...

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    AW: Wie machen wir es ...Hochzeit bei aktuell schwieriger Familienkonstellation

    tory,

    willst du mal was erzaehlen, warum du mit deinem bruder so ueberkreuz bist? vielleicht koennen wir dir hier etwas hilfestellung geben?

    alles liebe
    luciernago
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  5. Inaktiver User

    AW: Wie machen wir es ...Hochzeit bei aktuell schwieriger Familienkonstellation

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen


    willst du mal was erzaehlen, warum du mit deinem bruder so ueberkreuz bist? vielleicht koennen wir dir hier etwas hilfestellung geben?

    Liebe luciernago,

    Vielen Dank des Angebots.Ich befürchte aber, das kann ich nicht so knapp beschreiben.
    Bruder ist etwas jünger.Ich hatte selbst jahrelang ziemliches Hassel mit meinen Eltern, Jahre etwas schwierige Beziehung zu meinem Vater bzw.hatte er bis ich dreissig war ein sehr, sehr distanziertes Verhältnis zu mir.Und mit meiner Mutter gab es Jahre unglaublich viel Streitereien.Mein Bruder und ich hatten in der Zeit ein relativ engeres Verhältnis.Er war in unserer Familie meine 'Vertrauensperson' und wusste auch ziemlich alles aus meinem Leben.Er selbst hat sich schon mit zwanzig sehr von meinen Eltern distanziert.Überlegte sogar mal einen Kontaktabbruch.Hat er so letztlich nie getan, aber doch eben kein vetrauensvolles Verhältnis mehr zu ihnen.Im Vergleich dazu zu mir meinte ich schon.
    Aber in den letzten Jahren war mir schon aufgefallen, dass doch sehr viel 'Nähe' ? zwischen uns bestand, weil ich ihn immer so in alles in meinem Leben einbezogen habe.Heute weiss ich, er war auch schon mir ggü distanzierter.Ich hielt das aber eher für 'seine Art'.
    Dann kam der totale Bruch, weil ich tatsächlich mich kritisch zu seiner jetzigen Frau äusserte,nachdem wir gemeinsam in einem Kurzurlaub waren.Ich komme leider mit ihr tatsächlich nicht gut klar und sie mit mir auch nicht, das kam da erst ans Licht.Kurz danach seine Heirat usw. und seitdem bin ich die 'böse'.Ich habe da schon das Gespräch immer wieder gesucht, es war quasi unser erster 'Streit' überhaupt und ich habe einfach, heute sage ich leider, meine Meinung zu dtl geäussert.Bzw. dachte es ist besser, ich spreche die Situation an.Lässt sich vllt besser mit umgehen.Mitnichten wollte ich mich sonst mehr in sein Leben einmischen o.ä. .
    Seitdem ist halt vorbei.Von der Geburten hörte ich nur per Sammel-sms ( ich hätte ja so überdeutlich meine 'freude' gezeigt kam in dem einem Gespräch, was wir mal führten rüber, da wurde mir auch vorgeworfen ich würde ihn jetzt 'hassen' ).Zu allg. Feiern sahen wir uns, bin auch mit meinen Eltern zur zb Geburt natürlich zu beiden hingefahren.Aber seinen Kontakt zu mir hat er eigentlich völlig eingestellt seit bald zwei Jahren.Und da mit Kindern, Haus usw beide viel beschäftigt- naja, kann man auch so interpretieren.
    Ich bin einfach so platt gewesen, da mir klar wurde, wie schlecht offenbar unser Verhältnis schon länger war und ich hatte es nicht bemerkt.Vor unserem Streit und seiner Hochzeit gab es ein Gespräch, ich war da sehr zurückhaltend in der Zeit, das Thema mit seiner Frau war allerdings schon im Raum, wusste er auch.Da hielt er mir förmlich die Pistole auf die Brust, warum ich mit ihm nur noch wenig reden würde und was denn los sei und wie schlecht unsere Beziehung wäre, wenn ich noch nicht mal mehr 'offen' reden würde...
    Ende von Lied: Ich habe nochmals meine Problemchen geschildert und es kam dann eisiges Schweigen zurück.Dabei ist es quasi geblieben.So viel zum Thema, wie schlecht Beziehungen sind, wenn man nicht mal mehr offen reden kann.Er hat das über Jahre sehr zurückhaltend gehändelt, kam von mir nie der Vorwurf.

    Ich denke da schon lange dran rum und habe viel über 'Fehler' meinerseits nachgedacht.Habe sicher einiges leider ganz anders, positiver gesehen oder wollte es.Ich denke heute, das er mit mir gar nicht so gut zurecht kommt, meiner Art .In den wenigen Treffen steckt auch seinerseits jetzt oft Aggression- ich habe das Gefühl, in seinen Augen bin ich definitiv nicht so viel Wert.Ich kann das nicht anders sagen.
    Immerhin hat er jetzt eine deutlich engere Beziehung zu meinen Eltern gesucht.Wobei da auch viel Hilfestellung in Form finanzieller Art, mal Kind betreuen usw. kam und sie beide auch weniger warm mit meinem Bruder und seiner Frau sind.Aber, sie wollen den Kontakt so gut als möglich gestalten, da sie beide natürlich schon älter sind und ihnen eben doch auch an Familie liegt.Und an meinem Bruder.
    Mir ist jetzt in meiner Sitaution so deutlich geworden, das dies ganze halt an mir auch so nagt.Ich habe wohl auch den Hang zu 'irgendwie muss man es doch wenigstens in unserem kleinstem Kreis einigermassen hinbekommen', vllt bin ich auch etwas zu rosarot und geblümt in meiner Fantasie von 'heiler Familie'
    Vielleicht in ein paar Jahren ändert sich noch mal etwas ? Wer weiss.
    Ich bin es aber leid immer diejenige zu sein, die einen 'zusammenhalt' versucht, den Kontakt sucht.Wenn der andere ganz offensichtlich nicht will.Sich aber sehr wohl da sehr engagiert, wo er Willens ist.
    Den Fehler hatte ich allgemein in meinem Leben lange genug gemacht, aus der Nummer bin ich draussen.
    Ich befürchte , hier geht nur Akzeptanz und irgendwo doch noch im Herzen ein Wohlwollen.

    Dieses gnadenlose 'Schweigen', schrieb ich ja schon, und nicht auseinandersetzen können oder wollen ist in unserer gesamten Familie ( also der ganz grosse Kreis) etwas, was mich seid meiner Kindheit verfolgt und belastet.Ich bin Jahre dagegen angerannt, Gespräche gesucht.Aber jetzt stelle ich fest- war alles irgendwie umsonst, scheinbar.Gut das ist jetzt eindeutig alles sehr negativ formuliert, liegt an meiner Stimmung.Es gab auch wirklich sehr nette Momente in unserer gesamten Familie

    Mein Partner soll aber nun nicht meine Familienthematik ausbaden und ich will unsere Hochzeit damit nicht so belasten.Ist vllt auch normal, das jetzt, wo ich selbst tatsächlich mich mit Heirat beschäftige, mir das so umgeht.

    Sorry für den lange Schrieb.Falls jemand noch eine 'gute Idee' hat bin ich natürlich dankbar für jede Anregung

    Grüsse Tory

  6. User Info Menu

    AW: Wie machen wir es ...Hochzeit bei aktuell schwieriger Familienkonstellation

    tory,

    auch wenn ich ad hoc keine zuendende idee habe: sei erst mal gedrueckt. so eine aehnliche problematik habe ich mit meinem bruder auch . . auch ich habe mir meine schwaegerin nicht rausgesucht. . . und auch bei uns gabs etwas zoff bei einem gemeinsamen urlaub . .

    wenn du was zum lachen haben willst empfehle ich dir meinen strang "geschenke von der patentante - zensur" im forum "erziehung". mein alter nickname war ann-christine.

    mh . . schwierig. bei uns war es nicht ganz so krass. aber auch so, dass meine eltern (sie haben nur diese beiden enkel, ich bin kinderlos) bzw. insbesondere meine mutter sehr darunter gelitten hat, dass wir uns sagen wir mal nur suboptimal verstehen.

    ich hab da buchstaeblich schon manchmal vor wut ins kopfkissen gebissen . . z.b. wenn meine eltern gut genug sind, mal eben 500 euro fuer ein musikinstrument des enkels zu spendieren und 4 wochen spaeter ein geschenk fuer das gleiche enkelchen ueber 5 euro (was oma gekauft hat) von der schwaegerin zurueckgegeben wird.

    dies mal fuers erste. (koennt mich schon wieder aufregen wenn ich dran denke!)

    sei dir sicher, es gibt eine loesung!
    wie alt sind denn die kinder deines bruders?

    bussi
    luciernago
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  7. Inaktiver User

    AW: Wie machen wir es ...Hochzeit bei aktuell schwieriger Familienkonstellation

    Liebe Tory,
    an deiner Stelle würde ich grundsätzlich nur Menschen einladen, die dir wohlgesonnen sind.
    Egal, ob fremd oder Familie.
    So hab ich es auch gehalten. Zu meiner damaligen Hochzeit war ich meinem Vater zerstritten - und er war nicht dabei, er hat mir auch nicht gefehlt.
    Mein um ein Jahr jüngere Schwester hat sich vor der Hochzeit sehr hässlich über meine Verbindung geäußert, aber der Kontakt blieb bestehen und es wäre mir nicht im Traum eingefallen, sie nicht einzuladen. Das war ein Fehler, sie hat sich so unmöglich benommen, dass mich später Menschen auf sie ansprachen, was denn das für eine Person ist.
    So richtig schlimm war das auch nicht. Sie hat aber keinen guten Beitrag zu meinem Fest beigetragen, eher im Gegenteil.

    Das wäre für mich die Prämisse.
    Eine Hochzeit allein zu feiern wäre für mich unvorstellbar - ja sogar konträr. Mit einer Vermählung macht man dann was unter sich öffentlich. Außerdem liegt es ja in der Natur des Menschen, seine Freude teilen zu wollen. Und das stimmt auch finde ich, geteilte Freude ist doppelte Freude.

    Ich muss bei diesem Thema immer an amerikanische Filme denken: wenn der Prediger den Spruch sagt: und wenn einer etwas gegen diese Verbindung zu sagen hat, dann möge er es jetzt tun oder für immer schweigen.

    Kurzum, ich würde mir keinen mit dem "bösen Blick" einladen. Frech und frei.
    wining-girl

  8. Inaktiver User

    AW: Wie machen wir es ...Hochzeit bei aktuell schwieriger Familienkonstellation

    Liebe luciernago,

    Danke dir für dein post.Die Kinder sind noch extrem klein .So gut ein Jahr, das zweite noch nicht geboren.
    Bei uns ist es auch so, das ich keine Kinder habe ( ich bin schon etwas älter, aber mein Partner und ich versuchen uns noch) und so haben sie bislang nur diese eine Enkelin bzw dann die zwei.
    Ich könnte leider wie ich merke ganze Romane zu dem Thema hier verfassen, weil es mich so beschäftigt.Die 'Lösung' sehe ich ehrlich gesagt noch nicht, zumindest keine glückliche.
    Ich fühle mich im Nachhinein auch so wie beschämt.Als hätte ich all die Jahre gar nicht bemerkt, das mein Bruder, auf den ich immer so viel hielt und der mir immer so wichtig gewesen ist, ja, als hätte ich seine Haltung so gänzlich falsch interpretiert.
    Er ist so der Mensch, der Konfrontation lieber meidet, mehr ganz viel Harmonie liebt( auch wenn sie nicht echt ist), der eher 'stiller' ist und sehr, sehr diplomatisch wirkt.Und lieber hintenrum durch die Brust sticht, wie ich jetzt mitbekam, in diversen Zusammenhängen.
    Echt schwierig, er hat andererseits auch oft mir geholfen, wenn ich darum bat.So ist es nicht.Nur muss über viele, viele Jahre sich ein extremer Groll gegen mich angesammelt haben, dem er dann irgendwann anfing Luft zu machen.
    Ich bin ganz anders, eher sehr direkt und offener.Überhaupt in meiner Lebensführung trotz eines gewissen 'Traditionsbewusstseins' ( das habe ich glaub ich von Seiten meiner Mutter 'geerbt' ) dennoch teils sehr unkonventionell.
    Er ist da wesentlich 'spiessiger', wenn ich das mal so simpel formulieren darf.Und empfindet mich teils als 'spinnert'.Ich wähnte das eher immer liebvoll.
    Ich wirke und bin im Charakter glaube ich eine Recht 'dominante' (manche sagen starke) Person, allerdings mag ich gar keine Dominanz über andere haben.
    In der Zeit vor seiner Trauung hat er bzw. beide eine zeitlang wie um mich 'geworben'.Da kam einiges, ich hatte mir da gar nix zu gedacht, eher gefreut.In einem der ganz wenigen Gespräche später sagte er dann, er hätte mich wohl 'zwingen' wollen und das sei wohl nie eine gute Grundlage
    Meine Güte, ich kann das hier gar nicht richtig wiedergeben.Mein Bruder kam mir plötzlich - und bis heute ist es ja so- wie ein Mensch vor, den ich nie wirklich kannte bzw. ganz verkannt habe.
    Auf seiner Hochzeit begenete ich wenigen Freunden von ihm, die ich auch schon sehr lange etwas 'kenne'.Es war so verdammt beschämend, das der Tenor da wenn auch nur manchmal angedeutet rüber kam: alle wussten, das wir ja nicht (schon lange) das beste Verhältnis hätten- nur ich wusste es nicht
    Viele neue Freunde, die da waren ( auch viele seiner Frau) - kannten manchmal noch nicht mal meine Existenz bis dato.
    Anfangs dachte ich ja auch, seine Frau wäre das 'problem'.Heute denke ich das gar nicht mehr.Sie ist, wie sie ist und ich habe sogar Verständnis für ihren schweren Stand, den sie sicher bei mir und auch leider bei meinen Eltern hat.Ich stelle mir so was ganz blöde vor.
    Sie ist so extrem konträr zu mir, das ich denke, da wird auch nie eine grosse 'liebe' draus.Aber sei es drum- jeder muss und die Haltung habe ich tatsächlich- sich letztlich den Partner suchen, der für ihn das Glück ist.Da ist Familie sekundär.
    Das mein Bruder so anders ist als ich, war mir auch schon lange klar.
    Ich glaubte dennoch immer, wohl weil mir es so gegangen ist, das ich einen Menschen, so anders er ist, meiner Familie aber trotzdem lieben kann .So schwerwiegend waren da 'Vergehen' nicht, auch wenn ich die Probleme, die wir hatten und haben sehe.
    Nur wenn ich jetzt seine ganze Haltung betrachte, sein Tun und auch die wenigen Gespräche dann zweifle ich an vielem.Vllt war seine Familie inklusive mir für ihn immer nur ein schweres Kreuz, wenig liebenswert.Wenig achtenswert.
    Manche hängen sich ewig an den Problemen mit ihren Eltern auf.Ich glaube heute, das Geschwister auch einen erheblichen Einfluss auf die eigene Prägung haben.Oft vllt verkannt.
    Ich hatte bevor ich meinen demnächst Mann kennenlernte einige verquere Beziehungen.
    Ich mag manchem zeitweise 'imponiert' haben- geliebt haben mich viele meiner Partner definitiv nicht.Das kam selten offen zutage.Oft sehr versteckt und immer erst nach dem Knall ganz offensichtlich.

    Die Beziehung zu meinem mir so sehr geschätztem Bruder erinnert mich da an manches.Heute, retrospektiv.
    Es passte jetzt nicht mehr wirklich hier her, aber ich wollte es mir dennoch mal von der Seele schreiben.Mein Mann kennt leider auch das ganze nur wenig, denn ihn lernte ich kennen, als der ganze Bruch schon voll im Gange war.

    Liebe winning -girl,

    Du hast sehr wahre Dinge geschrieben und ich musste bei deinem post sehr schmuzeln
    ( sehr gut, ich lache im Moment zu wenig darüber).
    Wie oben lange geschrieben- mein Bruder ist eher der Meister in verdeckten Aktionen.Die 'blösse' sich im grossem Kreis daneben zu geben- das ist nicht sein Stil.Würde er auch auf meiner Hochzeit nicht tun.Die 'Fassade' ist da eher makellos.Zu spüren, was alles nicht in Ordnung ist, das bekommt man eher durch 'nicht-tun', durch unterlassen all der sonst liebenswürdigen 'Kleinigkeiten' und Gesten, wie sie zwischen Menschen, die sich aufrichtig mögen und akzeptieren statt finden.
    Im Kern triffst du in deinem post gut.Den 'bösen Blick' mag ich nämlich auch nicht haben.

    Mensch, das meine eh nie von mir geahnte Hochzeit mich jetzt noch mal so auf die Problematik mit der eigenen Familie zurückwirft, heftig.
    Vielleicht soll das einfach so sein.
    Ich werde noch mal in Ruhe mit meinem Partner reden.Am We haben wir dazu Zeit.
    Eine Gute Lösung sehe ich derzeit immer noch nicht.
    Aber immerhin bin ich absolut sicher, das mein zukünftiger Mann passt und das Glück ist eh riesig

    Liebe Grüsse Tory

  9. Inaktiver User

    AW: Wie machen wir es ...Hochzeit bei aktuell schwieriger Familienkonstellation

    schön, dich zum Lachen gebracht zu haben.
    Glücklicherweise war ich zu meiner Hochzeit soo glücklich, dass ich über die "verdeckten" Aktionen meiner Schwester lachen konnte. Sie schenkte mir ein Service "dritter Wahl" und betonte, dass sie das extra bestellen musste.

    Meiner Schwiegermutter ist aufgefallen, dass die Schüsseln so eirund sind.....

    Meine Schwester war als meine Trauzeugin vorgesehen - und ist zu spät gekommen, meine Mutter sprang ein.

    Glücklicherweise hat der liebe Gott beim Verteilen der Naivität mir ne doppelte Portion gegeben. Das schützt mich manchmal.
    Manchmal hat man nur die Wahl zwischen Pest oder Cholera. Hätte ich meine Schwester nicht eingeladen wäre das ein Affron gewesen - und hätte vielleicht zum völligen Kontaktabbruch geführt. So ist es halt nach der Hochzeit geschehen...

    schön, dass du dir so sicher deines Partners und Glückes bist.
    Eigentlich brauchst du dann gar keine Ratschläge, lach.
    Alles Gute für dich von
    wining-girl

  10. User Info Menu

    AW: Wie machen wir es ...Hochzeit bei aktuell schwieriger Familienkonstellation

    >Ich könnte leider wie ich merke ganze Romane zu dem Thema hier verfassen, weil es
    >mich so beschäftigt

    das glaube ich dir . .

    du wirst lachen, ich habe gerade an dich gedacht . . weil ich mit meiner nichte telefoniert habe und danach noch kurz mit meinem bruder.

    unter uns, er ist ein klugscheisser schlimmster sorte.

    er will alles bestimmen inclusive der geschenke fuer die kinder (hast du meinen strang zum thema patentante mal gelesen?) und ist es gewoehnt, dass alle nach seiner pfeife tanzen., da hat er es mit seiner frau, die hausfrau ist, natuerlich leichter als mit seiner schwester, die seit 20 jahren selbstaendig ist . .

    er ist so der typ, der jede anschaffung (er und seine frau sind sehr konsumfreudig) monatelang evaluiert und wiso guckt und im internet recherchiert und ich bin eher - wenn ich denn mal was kaufe - der spontane typ.
    klingt jetzt banal, aber genau dieses unterschiedliche verhalten bringt immer wieder spannungen zwischen uns.

    dazu meint er, er ist in der familie der patriarch. er ist ja schliesslich ein mann und ich nur eine frau. noch dazu junggesellin und lebenslustig. pfui!

    konflikte werden einfach nicht thematisiert. das ist etwas, was mir und meinem naturell total gegen den strich geht.

    ich weiss gar nicht, was ich dir als trost schreiben soll ausser dass
    du seine macken ignorierst . . und dir deinen teil denkst . . und deinen aerger hier ins forum klapperst.

    wir koennten die brueder auch tauschen . .

    alles liebe
    luciernago
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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