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    AW: Beinahe-Katastrophen

    also, bei meiner ersten (großen) hochzeit mit schleppe und allem pipapo hat sich zu späterer stunde der beste freund meines damals-gatten den spaß gemacht, mir im suff jedesmal, wenn ich vorbei kam, auf die schleppe zu treten... das verdächtige knacksen im kleid hat er geflissentlich überhört...
    erst ein ernstes wort mit dem damals-gatten half. ich hätte ihm fast eine gescheuert.
    im nachhinein hab ich erfahren, dass die freundin meines vaters meine damals-schwimu fragte, ob sie denn glücklich sei, dass nun auch der 3. sohn verheiratet ist und die antwort war: wir hatten es ja nicht verhindern können...
    gut, dass ich das erst nach der h-reise erfahren habe!

    tja, meine 2. hochzeit fiel fast ganz ins wasser:
    wir hatten am sonntag beschlossen, am freitag darauf zu heiraten und alle 3 gemeinden (meine und seine wegen der papiere und unsere nun gemeinsame heimatgemeinde) hatten zig ausreden, dass das natüüüüüürlich üüüüüüüberhaupt nicht sooooooo schnell gehen kann..
    am mittwoch abend konnte ich dann doch meine freundin und er seinen besten freund anrufen zwecks trauzeugenjob...die wussten nix davon ... und auch sonst keiner...und so war's dann doch noch eine supertolle hochzeit nur zu viert!!!

  2. Inaktiver User

    AW: Beinahe-Katastrophen

    Ich habe bei meiner ersten (und bisher letzten, die Ehe hält und hält und hält ) Hochzeit ganz flüssig mit meinem Mädchennamen unterschrieben. Als mich die Standesbeamtin darauf aufmerksam machte, habe ich kurzerhand den Nachnamen durchgestrichen und den neuen eingesetzt. Die Dame war etwas verblüfft und meinte "Nun ja, ich muss mal nachprüfen, ob das so geht und die Ehe rechtsgültig ist, so kaltblütig hat noch niemand auf der Urkunde rumgekritzelt"
    (Sie ist rechtsgültig)

    Und um das Maß vollzumachen: Die Standesbeamtin war optisch wie stimmlich von eher männlich- herbem Charme und hatte nach Bestellung des Aufgebotes von mir und meinem gesetzlichen Glück schnell den Spitznamen "HERR Meier" bekommen.
    Nachdem wir also verheiratet waren und das Standesamt verlassen wollten, bedankte ich mich (ich kann schließlich auch für gut mitgenommen werden, so isses ja nicht) dann auch laut und deutlich "sehr herzlich bei Ihnen, Herr Meier".


    Mein Vater brach lachend zusammen und meinte zu meinem Mann: "Dafür bist nun DU zuständig, ich binse Gottseidank los!" und meine Mutter verabschiedete sich endgültig von ihrer Wimperntusche, lediglich der rührende Aspekt war schlagartig verschwunden.

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    AW: Beinahe-Katastrophen

    Zitat Zitat von crazy79 Beitrag anzeigen
    und sie hat mir dann auf einem Hotelzimmer die Frisur gerettet - sonst hätte ich mich wohl geweigert, weiter zu feiern.
    Ich glaub, sowas würde ich mit Fassung tragen. Das bleibt zumindest definitiv in Erinnerung.

    Aber ich heirate ja weder in Weiß noch brauche ich eine Friseurin für meine Haare (außer gelegentlich zum Nachschneiden).

    Mal sehn - vielleicht hab ich in ein paar Wochen hier oder im anderen Strang was zu berichten.
    “Sometimes I think the surest sign that intelligent life exists elsewhere
    in the universe is that none of it has tried to contact us.” (aus Calvin & Hobbes)

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    AW: Beinahe-Katastrophen

    Bei unserer kirchlichen Hochzeit hätte ich mich fast von meinem Kleid verabschieden dürfen.

    Ich trug einen Traum in Weiß mit Schleppe und Reifrock. Wunderschön!

    Alles hielt und war in Ordnung bis zu unserem ersten Tanz. Während des Tanzes bohrte sich der Metallring durch den dünnen Stoff vom Reifrock und suchte sich seinen Weg in die Öffentlichkeit.

    Wie dem auch sei, wir merkten nichts davon, nur unsere Gäste wurden immer unruhiger. Die hatten Angst abgeschossen zu werden. Das ganze Ding stand ja unter Spannung.

    Naja, auch jeden Fall wurde ich ganz hektisch von meiner Schwester von der Tanzfläche gezerrt (mitten im Tanz ) und aufs Hotelzimmer verfrachtet.

    Dort sahen wir uns die Bescherung an. Der ganze Saum vom Reifrock war kaputt. Zerrissen und durchlöchert vom Reifrock-Reifen. Na herzlichen Glückwunsch. Das Kleid wäre ja auch so nicht mehr tragbar gewesen - vieeeel zu lang. Das Hotel schickte uns ihr gesamtes Schneider-Equiment nach oben und wir versuchten zu reparieren. Klappte alles nicht. Ich sah mich schon in Jeans und Kapuzenpullover weiterfeiern und es war erst 22Uhr

    Aber zum Glück stand plötzlich mein Liebster im Zimmer und sah sich das ganze an. Man glaubt es kaum. Er hatte eine kleine Rolle schwarzes Gewebeklebeband dabei. Wieso, kann er sich bis heute nicht erklären. . Damit hat er mein Kleid großzügig repariert und ich konnte im Brautkleid weiterfeiern. Das schwarze Band blitzte zwar durch, aber das war mir sowas von sch***-egal.

    Im Saal wurden wir dann mit großem Hallo empfangen, die Meisterleistung von meinem Mann begutachtet und dann wurde weiter getanzt. Im übrigen hielt mein Kleid bis 06.00 Uhr und die wildestens Tänze aus.

    LG

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    AW: Beinahe-Katastrophen

    Bei unserer kirchlichen Hochzeit schritten wir nach der wunderschönen Trauung hinter dem Pfarrer durch den Mittelgang und plötzlich konnte ich nicht mehr weiterlaufen. Bin mit dem Absatz im Lüftungsgitter hängen geblieben. Hab dann erst mal laut "Halt, stop!" gerufen, weil der Pfarrer immer weiter lief. Zum Glück konnte mein Mann mich befreien, dabei ist leider ein Teil des Absatzes auf der Strecke geblieben, so dass ich den ganzen Tag auf einem Metallstift rumgelaufen bin. Die Gäste fanden es jedenfalls sau komisch und wir müssen auch heute noch drüber lachen. Zum Glück war der Absatz nicht ganz abgebrochen. Hatte nämlich keine Ersatzschuhe.
    Liebe Grüße
    kaerra
    Captain Knötti auf der Brücke seit Dez. 2010

  6. Moderation

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    AW: Beinahe-Katastrophen

    Eine Beinahe-Katastrophe in der Hochzeitsnacht:

    Es ist 6 Uhr früh, auch die letzten gehen (bzw. schwanken) ins Bett.

    Mein Bräutigam und ich verabschieden uns an der Treppe: ich gehe schon mal hinauf in unser Zimmer, er geht noch schnell zum Auto unser Köfferchen holen und kommt dann auch (wir hatten vorher keine Gelegenheit schon aufs Zimmer zu gehen).

    Ich komme also im Zimmer an und warte.
    Und warte.
    Und warte.

    Es war kalt (herbstlich kühle Nächte, um diese Zeit am frühen Morgen ist die Heizung natürlich auf Nachtsparen).
    Ich konnte mich nicht abschminken (das Zimmer war leer, der Koffer war ja noch nicht da).
    Ich konnte mein Kleid nicht ausziehen (komplizierte Schnürung) und außerdem wollte ich es nicht ausziehen. Es war ja unsere Hochzeitsnacht, da bleibt das dem Bräutigam überlassen.

    Nach einer halben Stunde (!) bin ich dann wutschnaubend runter.

    Mein Frischangetrauter hatte es noch nicht einmal bis zum Auto geschafft. Er hat direkt vor der Tür einen Kumpel getroffen, sie haben angefangen zu rauchen und dabei die Zeit (und offensichtlich auch mich) vergessen.

    Könnt ihr euch vorstellen wie sauer ich war?

    Immerhin hat mein Mann es sofort eingesehen, er war sehr kleinlaut und hat sich sehr entschuldigt.

    Ich war trotzdem sehr wütend und verletzt.

    Ist ein altes Thema bei uns, dass er wenn er mit gewissen Leuten redet gern mal alles andere vergisst (der Mann kann z.B. im Gegensatz zu mir auch stundenlang telefonieren ). Das hat die Sache natürlich nicht vereinfacht.
    Ich hätte schon gedacht, dass ihm auch etwas an unserer Hochzeitsnacht liegt. Zumindest hatt er das im Vorfeld und auch am Tag unserer Hochzeit immer wieder so dargestellt. Ich meine hierbei nicht nur den Sex, sondern vor allem das endlich allein sein, miteinander den Tag revue passieren zu lassen, Intimität, Zweisamkeit.
    Ganz abgesehen davon war unsere Hochzeitsnacht (also, auch die Schlafzeit ) sehr knapp bemessen, da wir am nächsten Tag um 11 für eine Nachfeier wieder zuhause sein mussten und vorher noch aufzuräumen war.

    Naja, er hat sich alle Mühe gegeben, es wieder gut zu machen.

    So ganz bin ich aber immer noch nicht darüber hinweg, es macht mich immer noch sehr wütend und traurig.

    Irgendwann werde ich aber wohl drüber lachen.


    Lunete
    Geändert von lunete (08.11.2010 um 13:48 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Beinahe-Katastrophen

    Die Hochzeitsnacht war doch sowieso vorbei - morgens um 6 Uhr

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