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  1. Inaktiver User

    AW: Die Horrorhochzeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der Stoff, aus dem die bfriends-Traeume sind ...

    PeggySue: ihr habt zwar ausgeteilt, aber nicht eingesteckt? So geht's ja nicht!
    ich war nur zufällig Zuschauer weil wir schräg gegenüber wohnten, ich habe nur alles fotografiert was außerhalb des Hauses passierte, den Rest hat mir später das Brautpaar erzählt.

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    AW: Die Horrorhochzeit

    Zitat Zitat von na_ich Beitrag anzeigen
    Bei einer Hochzeit sind die Kollegen des Bräutigams mit einem großen Kipper vorgefahren. Rückwärts vor der Location eingeparkt, die Kippmulde langsam hochgedrückt -die Braut war da schon etwas blass um die Nase- ... und dann polterte eine einzelne Tasse raus ��.
    Kennen wir uns irgendwie von früher? Sowas haben wir im Freundeskreis auch mal gebracht

    Ich muss sagen, die "Streiche" waren alle eher kreativ und witzig und immer so ausgelegt, daß niemand irgendwie zu Schaden kommen konnte. Es soll ja liebevoll für Freunde sein, also für Leute, die man mag.
    *lost in the woods*

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    AW: Die Horrorhochzeit

    So richtige Horrorhochzeiten haben wir noch nicht besucht....
    Die Hochzeit von Freunden blieb deshalb unvergesslich, weil es unsagbar heiss war. Das führte leider dazu, dass die gesamte Gesellschaft ständig zwischen Deich und Lokal hin und her lief, weshalb lange keine Stimmung aufkam.
    Später amüsierte ich mich über eine Frau mittleren Alters, die mit einem "Kopfschwitzer" verheiratet war. Sie trug einen Waschlappen in ihrer Handtasche herum, legte den Herrn im Vorbeigehen regelmäßig trocken....
    Unvergesslich war auch die Hochzeit einer Freundin. Sie hat einen Engländer geheiratet, seine Familie brachte einen Wedding Cake mit. War lecker, bestand aber aus sehr vielen Rosinen, die mein Mann nicht mag. Normalerweise legt er sie beiseite oder schluckt sie einfach runter... aber in dieser Menge ? Er mümmelte ein wenig herum, dann tauschten wir unauffällig die Teller..und flugs hatte mein Mann noch ein Stück Kuchen...trotz dezenter Gegenwehr. Das wiederholte sich noch, so dass ich schlussendlich. 4 Stücke gegessen habe und mich kaum noch rühren konnte.....

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    AW: Die Horrorhochzeit

    Ihr habt recht, es handelte sich um eine dudelnde Musikkarte die gewöhnlich hinter den größten und schwersten Schrank geworfen wird. Dann kann man nur warten, bis die Batterie irgendwann leer ist.
    Die Musik in den Dingern die es in den 90ern gab, war ganz schrecklich

    Mein Liebster kannte das Ganze überhaupt nicht und war ziemlich überrascht.
    Ich allerdings wußte, was mir blüht...verdient eben

    Nunja, zerstört haben wir bis auf das Geschirr beim Polterabend nichts ( und da ist es ja gewollt)
    Es ist einfach eine ziemliche Aufräumaktion danach.
    simplemind
    _____________________________________

    Freunde sind Gottes Entschuldigung für Verwandte
    George Bernhard Shaw
    4.6.18

  5. gesperrt

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    AW: Die Horrorhochzeit

    Zitat Zitat von Simplemind66 Beitrag anzeigen
    Ihr habt recht, es handelte sich um eine dudelnde Musikkarte die gewöhnlich hinter den größten und schwersten Schrank geworfen wird. Dann kann man nur warten, bis die Batterie irgendwann leer ist.
    Die Musik in den Dingern die es in den 90ern gab, war ganz schrecklich

    .
    ich hätte die Russenmafia bestellt. Erst zum Schrankrücken, dann zum Freunde vermöbeln.
    Natürlich nicht, aber jeder hätte irgendwann heimlich so ein Ei gekriegt. Freude soll man teilen

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    AW: Die Horrorhochzeit

    Zur Hochzeit meiner Großeltern haben wohlmeinende Verwandte überall Wecker versteckt. Aufgezogen und mit unterschiedlichen Weckzeiten. In und auf den Schränken, an die Gardinenstange gehängt, unter dem Bett und so weiter...Die Hochzeitsnacht hat das junge Paar dann mit suchen der Wecker verbracht.

    Bei unserer Hochzeit war klar: der Freundeskreis plant etwas in Richtung "Wohnung dekorieren". Da mein Schwager einen Schlüssel zu unserer Wohnung hat, zwecks Urlaubspflege und als Notschlüssel, er diese Scherze auch mag, haben wir kurzerhand am Morgen der Hochzeit das Schloss ausgewechselt und die Schlüssel gut verwahrt.

    Klasse war das Getuschel auf der Hochzeit, ich habe nur gehört wie meine Schwägerin zu meinem Schwager sagte: Du bist zu doof eine Tür aufzuschließen!

    Auf einer Hochzeit war ich, da hat das Brautpaar kreative Tischordnung gemacht. Also keine Freunde zusammengesetzt, sondern alle querbeet an kleinen 8er Tischen. Leider passten die Leute dann doch nicht so gut zusammen und die Stimmung war eher mau.
    Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.

    Goethe

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    AW: Die Horrorhochzeit

    Zitat Zitat von ilazumgeier Beitrag anzeigen
    ich hätte die Russenmafia bestellt. Erst zum Schrankrücken, dann zum Freunde vermöbeln.
    Natürlich nicht, aber jeder hätte irgendwann heimlich so ein Ei gekriegt. Freude soll man teilen
    Es hat wirklich jedes Hochzeitspaar zu der Zeit so eine Dudelkarte bekommen; mal mehr,mal weniger gut erreichbar versteckt.

    Das mit den Weckern finde ich ja auch gruselig...
    simplemind
    _____________________________________

    Freunde sind Gottes Entschuldigung für Verwandte
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  8. Inaktiver User

    AW: Die Horrorhochzeit

    Ich hab etwa 1988 einen Polterabend miterlebt, der so ausgeartet ist, dass unsere Eltern mit uns geflohen sind.

    Freitag morgens Standesamt, Freitag abends Polterabend. Für Samstag mittag war die kirchliche Trauung mit anschließender Familienfeier geplant - sie wurde abgesagt, weil alles verwüstet war.

    Der Bräutigam hat seine Werkstatt im Untergeschoss des Vier-Generationen-Familienhauses. Lustige Freunde haben 6 Lkw voll Baukeramik und vier Glascontainer in den Werkstatthof kippen lassen. Obendrauf säckeweise gehäckseltes Papier und dann wurde mit Schläuchen Wasser darauf gespritzt. Das war gefährlich.
    Das frisch mit Styropor isolierte Haus wurde mit in Farbe und Leim getauchten Bierdeckeln beworfen, die komplette Isolierung mußte erneuert werden.
    Im Haus wurde eine neue, teure Holztreppe, die sich über alle vier Etagen streckte mit tausenden randvoll mit Cola gefüllten Plastikbechern verstellt. Die Treppe war so versaut, dass auch die ausgetauscht werden mußte.
    Das Werkstattauto des Bräutigams wurde mit pinkem Lack eingepinselt.
    Der Vorgarten wurde verwüstet und noch bestimmt einige kleinere Schäden.

    Es sah aus wie nach einem Bombenanschlag!

    Das ganze hat die Brautleute fast 50.000 DM gekostet. Sie haben versucht juristisch gegen die Täter vorzugehen, sind aber gescheitert.

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    AW: Die Horrorhochzeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich hab etwa 1988 einen Polterabend miterlebt, der so ausgeartet ist, dass unsere Eltern mit uns geflohen sind. Freitag morgens Standesamt, Freitag abends Polterabend. Für Samstag mittag war die kirchliche Trauung mit anschließender Familienfeier geplant - sie wurde abgesagt, weil alles verwüstet war. (...)
    Es sah aus wie nach einem Bombenanschlag!
    Das ganze hat die Brautleute fast 50.000 DM gekostet. Sie haben versucht juristisch gegen die Täter vorzugehen, sind aber gescheitert.
    Wie bitte?! Das kann doch nicht wahr sein!
    Ich meine, das ist doch Sachbeschädigung, wie sie im Buche steht!
    Also, ehrlich - ich bin ein friedliebender Mensch mit einem ordentlichen Schuss Humor, aber da hört doch alles auf.

    Mit einer solchen Aktion würden bei mir die niedersten Instinkte geweckt werden - und ja, ich hätte es mir wohl nur schwer verkneifen können, eine Schlägertruppe anzuheuern und auf die "Freunde" anzusetzen, während ich unter den Augen vieler vieler Gäste gemütlich im Wirtshaus gesessen hätte - so dass ich ja gar nicht am Tatort gewesen sein kann, wo die schweren Jungs auf meine "Freunde" getroffen wären....

    Da braucht man keine Feinde mehr, unglaublich

  10. Inaktiver User

    AW: Die Horrorhochzeit

    Ich ahne, dass der Bräutigam vorher eifrig ausgeteilt hat und zum anderen hat er sich als Selbständiger auf dem Dorf nicht getraut konsequent Regress zu nehmen.

    Aber trotzdem, das war furchtbar und ich erinnere mich dreißig Jahre später noch an den Zusammenbruch der Braut.
    Kirchlich geheiratet haben die beiden bis heute nicht.

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