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    AW: Die Horrorhochzeit

    Zitat Zitat von Annilein Beitrag anzeigen
    Wiesenblume, ich wundere mich, dass euch nicht aufgefallen war, mit was für Prolls ihr da befreundet wart.
    Schon beim Besuch haben sie sich ja von einer Seite gezeigt ... Nunja, ihr habt sie ja wohl vorher gekannt, waren sie denn da ganz anders?
    Es handelte sich um einen alten Schulfreund von Herrn Wiesenblume. Praktisch seinen besten Kumpel aus der Schulzeit. Man hatte sich dann über die Jahre etwas aus den Augen verloren, dann aber via Facebook,... wieder zueinander gefunden. Die Wiedersehensfreude war natürlich unbändig - mag sein, dass das dann auch zu einer Art "Verblendung" führt. Jedenfalls scheinen sich nach der gemeinsamen Schulzeit die jeweils eingeschlagenen Wege doch seeeehr voneinander unterschieden zu haben.

    Was man vielleicht beim Besuch noch als "dumm gelaufen" abtat, manifestierte sich dann aber bei der Hochzeit. Das passte einfach hinten und vorne nicht mehr. Es wurden danach aber auch von deren Seite keinerlei Kontaktversuche mehr gestartet. Offensichtlich stellte sich die Erkenntnis "das passt nicht mehr" auf beiden Seiten ein

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    AW: Die Horrorhochzeit

    Wenn ich das hier alles so lese…

    Ich bin sehr selten mal auf eine Hochzeit gegangen zu Nichtfamilienmitgliedern. Wenn ich so drüber nachdenke, war es nur eine bisher.

    Und nun, wo ich das ja alles gelesen habe, werde ich bestimmt nicht auf eine Hochzeit gehen, wenn ich mir nicht ganz sicher bin, dass die Leute sich das auch leisten können.

    Die eine Hochzeit, die ich mal mitgemacht habe, die hat mir auch nicht gefallen. Die war viel zu groß. Und es war schrecklich anstrengend, mit den anderen ins Gespräch zu kommen. Das ist ja, als ob man den ganzen Abend kämpfen muss. Furchtbar! Habe da auch beobachtet, dass die Familienmitglieder mit den Freunden oder Bekannten gar nicht in Kontakt kommen möchten. Na, dann brauchen die das doch nicht „öffentlich“ machen. Dann ist es doch besser, man lässt nur die Familie mit feiern. Ich habe also alles richtig gemacht auf meiner Hochzeit!

  3. Inaktiver User

    AW: Die Horrorhochzeit

    Ich muss auch sagen, dass ich Hochzeiten furchtbar finde. Ich war vielleicht bislang auf 5 - 6, davon waren 5 schrecklich. Zwei weitere Male hat man "vergessen", mich einzuladen, bzw. behauptete, die Einladung sei in der Post verloren gegangen (*hüstel*), aber insgeheim war ich froh, dass mir das erspart blieb.
    Daher ist das Thema für mich in Zukunft abgehakt, mir ist meine Zeit zu schade für so was (ganz besonders, wenn es so eine Angeberveranstaltung werden soll).

  4. Inaktiver User

    AW: Die Horrorhochzeit

    Zitat Zitat von Fels Beitrag anzeigen
    Alles in allem kein schönes Erlebnis, einerseits war es eine totale Fehlplanung des Paares, man kann nicht Gäste von weit weg auf 14 Uhr einladen und dann erst abends etwas zu essen anbieten.
    Andererseits ein nicht ausreichendes Essen mit z. T. minderer Qualität. Da fragte man sich natürlich schon, ob alles nur so billig wie möglich gemacht werden sollte. Nicht schön für alle Beteiligten.
    Ich kann auch nicht nachvollziehen, wie man als Brautpaar so eine lange Zeit ohne Essen einplanen kann. Ist doch völlig klar, dass den Gästen dabei bald der Magen knurrt. Wenn ich um 14:00h die Trauungszeremonie habe und um 18/19h das Abendessen, dann stelle ich - wenn es nicht viel kosten soll - nachmittags ein paar Bleche Zuckerkuchen auf oder belegte Brötchen. Oder einen großen Korb mit Laugenstangen oder whatever. Aber nie, nie, wirklich nie, lasse ich die hungrig anreisende Festgesellschaft 4-5 Stunden ohne Mahlzeit darben.

    Zum Thema „nicht ausreichendes Essen in suboptimaler Qualität“ fällt mir der Film „Das Leben ist ein Fest“ ein. Da erfährt man, welche ungeahnten Ursachen hinter einer spärlichen Bewirtung stecken können. (Ich sag nur „Rasierapparat“ )

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    AW: Die Horrorhochzeit

    Zitat Zitat von animosa Beitrag anzeigen
    Und nun, wo ich das ja alles gelesen habe, werde ich bestimmt nicht auf eine Hochzeit gehen, wenn ich mir nicht ganz sicher bin, dass die Leute sich das auch leisten können.
    Man kann sicher auch ohne viel Geld eine tolle Hochzeitsparty feiern. Wichtig ist nur, dass man das vorher richtig plant und nicht irgendwas organisiert, das dann zum Desaster wird. Ich kann mir nichts peinlicheres vorstellen, als dass das Essen nicht für alle Gäste reicht und die dann zu McD fahren oder sich Pizza bestellen.

    Wenn man schon die ganz große Sause veranstaltet und es aufs Geld nicht ankommt, dann kann man auch direkt einen Hochzeitsplaner engagieren. Da kann man wenigstens sicher sein, dass auch an alles gedacht wird.

  6. Moderation

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    AW: Die Horrorhochzeit

    Ich war in den letzten Jahren auf vielen Hochzeiten, zum Glück noch auf keiner, die so völlig aus dem Ruder lief - es blieb, wenn überhaupt, bei kleineren Pannen.

    Die letzte war insgesamt wirklich sehr, sehr schön, aber es gab einen Ausrutscher, den ich als Braut nur schwer verdaut hätte: ein Gast hat die Braut mehrfach per Mikro mit dem falschen Vornamen betitelt. Es war ganz klar, dass er nur mit dem Bräutigam befreundet war, da war er auch bei weitem nicht der einzige - aber es wurde ebenso klar, dass die Braut ihn auch absolut nicht interessierte und sie für ihn eine unwichtige Nebensache war. Es war ihm spürbar noch nicht mal peinlich als er korrigiert wurde, er meinte nur "achso, na dann halt xy..".
    Derselbe Gast bat mit zwei Freunden mehrmals den DJ darum, die Musik lauter zu drehen, obwohl es im Saal dann kaum mehr möglich war, sich zu unterhalten. Auch da hatte die Braut schon zwei Mal interveniert - wobei mir ebenso unverständlich ist, dass der DJ gegen die Ansage der Braut handelt. Die trug das äußerlich alles mit Fassung, aber ich glaube, mir hätte das an ihrer Stelle schon ordentliche Stiche versetzt.
    Es war auch noch an ein paar anderen Stellen so, dass der Bräutigam weitaus stärker im Mittelpunkt stand, was ein Stück weit vorhersehbar war, da er aufgrund seines Berufs mehrere sehr große Bekannten- und Freundeskreise mitbrachte, während die Braut da ganz durchschnittlich aufgestellt war, so dass es mehrere Anspielungen etc. gab, die nur auf ihn bezogen waren und man manchmal den Eindruck hatte, es ist nur seine Party. Obwohl ich auch zu den Gästen gehörte, die mit ihm befreundet sind und sie "nur" als seine Partnerin kennengelernt habe, fand ich das sehr schade und unfair der Braut gegenüber und habe auch bei Karten, Gästebuch etc. sehr darauf geachtet, die beiden als Paar in den Mittelpunkt zu stellen.
    12 26. We are Family.

    Moderation in Erziehung & Freundschaft

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    AW: Die Horrorhochzeit

    Zitat Zitat von Letho Beitrag anzeigen
    Man kann sicher auch ohne viel Geld eine tolle Hochzeitsparty feiern. Wichtig ist nur, dass man das vorher richtig plant und nicht irgendwas organisiert, das dann zum Desaster wird.
    Ich finde auch, dass dieser Aspekt häufig nicht ausreichend beachtet wird: das zur Verfügung stehende Budget vs. eigene Ansprüche vs. vermeintlich von außen herangetragene Erwartungen vs. Gästanzahl.

    In diesem Spannungsfeld kanns häufig richtig schief gehen - was ich einfach sehr traurig finde, denn eine Hochzeit ist nunmal etwas recht Einmaliges (im besten Falle).

    Wir waren mal auf einer Hochzeit eingeladen, wo das Brautpaar auch eher wenig Geld zur Verfügung hatte, ebenso wie die Eltern des Paares. Das finde ich überhaupt nicht schlimm - die besten Parties finden doch im Zweifel im Garten statt.

    Aber statt dessen steuerte das "klamme" Paar lieber sehenden Auges in ein planerisches Ding der Unmöglichkeit rein: es wurden (meiner Meinung nach) viel zu viele Gäste eingeladen, die Hochzeit wurde so gelegt, dass es auf jeden Fall schon Mittagstisch geben musste (+ Kuchen + Abendessen).

    Am Ende fand dann das Mittagessen in Lokation A statt, die richtig nobel und gehoben war. Danach staunten wir nicht schlecht, als das Brautpaar verkündete, ab der Nachmittagskaffeetafel werde nun im Naturfreundehaus B weiter gefeiert.

    Und merke: nein, Lokation A und B lagen nicht fußläufig zueinander, es wurde kein Bus oder Shuttleservice zur Verfügung gestellt und man hatte uns Gäste auch nicht vor dem Sekt- und Weinausschank darüber informiert, dass jetzt 70 Leute nochmal in die Autos steigen müssen, um 40 km durchs Gestrüpp zu fahren.

    Das war... heikel... und sehr unnötig...

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    AW: Die Horrorhochzeit

    Horrorhochzeit wäre absolut übertrieben, da es insgesamt ein ganz tolles Fest war, auch wenn das Thema Essen schwierig war.

    Situtation wie oben schon beschrieben - etwa 2 h Anreise, Trauung um 14:00, dann ein Mini-Sektempfang (Sekt + Salzstangen) an der Kirche, dann 45 min fahren zum wirklich tollen Restaurant (Sterneküche), dann ab 18:30 das Essen.

    Uns hing der Magen sonstwo - und die Portionen waren, wie es sich bei Sterneküche gehört, eher überschaubar. Und so - wie ich es eigentlich auch mag - schön lange Pausen zwischen den Gängen. Bis zum Nachtisch war ich nicht sicher, ob ich satt werden würde...

    Eine andere recht skurile Hochzeitsfeier war die eines Kollgen. Er hat die Verwandtschaft und die engen Freunde 'richtig' eingeladen - und den erweiterten Kreis dann auf 21:30 bestellt, als das Essen schon vorbei war. Er hatte sich wohl vorgestellt, dass wir dann für Stimmung auf der Tanzfläche sorgen, das ist allerdings nicht so richtig aufgegangen. Wir wussten ja, unter welchen Bedingungen wir hingehen, dass es aber noch nicht mal was zu trinken für uns gab (die Getränke wurden bei uns direkt abkassiert), das hat uns dann doch überrascht und nicht besonders erfreut. Wir sind dann relativ schnell verschwunden und in einen Kneipe/Club in der Nähe zum Tanzen gegangen. Dieses Gefühl, maximal 2te Klasse zu sein, das kam einfach nicht gut. Da lobe ich mir doch einen Polterabend anstelle einer Einladung zur 'richtigen' Feier unter solchen Bedingungen.

  9. Inaktiver User

    AW: Die Horrorhochzeit

    Zweiklassen-Einladungen am selben Tag sind immer ungeschickt. Ich erinnere mich, mal so eine Einladung bekommen zu haben. Es war eine frühere Freundin, zu dieser Zeit war unser Verhältnis aus verschiedenen Gründen recht distanziert. Als sie mir auf einer Party die Einladung in die Hand drückte, hab ich mich total gefreut - bis ich sah, dass meine Einladung nur Kirche und Kaffeetrinken beinhaltete, während andere Partygäste eine Einladung für Kirche, Kaffee und Abendveranstaltung bekamen. Ich bin dann gar nicht erst hingegangen. Die Vorstellung, dass ich beim Kaffeetrinken dabei sitze und mich dann von Brautpaar und Freunden verabschiede, wenn das Abendessen serviert wird, fand ich einfach zu schräg.

  10. gesperrt

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    AW: Die Horrorhochzeit

    Zitat Zitat von Fels Beitrag anzeigen
    man kann nicht Gäste von weit weg auf 14 Uhr einladen und dann erst abends etwas zu essen anbieten.
    .
    Nicht? Liest du hier nicht mit? Nie den Strang "Essen in der Bahn" gelesen? Man wird doch auch mal zwölf Stunden unterwegs sein können, ohne Mitreisende durch Stullengeruch zu belästigen! wo Stullen ja auch keinen Stil haben, Äpfel knacken allerdings, geht also auch nicht. Wenn die Gäste am vor der Abreise morgens nicht gefrühstückt haben, ist das doch nicht das Problem des Brautpaares. Gäste gibts, also echt

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