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  1. Inaktiver User

    AW: Die Horrorhochzeit

    Ja, da prallten die Welten aufeinander... Sie haben gemeint, dass sie für die Übernachtung gesorgt im Sinne reserviert haben. Deren Vorstellungen von einer Traumhochzeit weichten massiv von euren ab.
    Ich denke auch, Kontaktabbruch ist die beste Lösung, wenn man so grundverschieden ist und seine Vorstellungen behalten will.

  2. Inaktiver User

    AW: Die Horrorhochzeit

    @ Wiesenblume:

    Das paßt aber doch irgendwie zu ihrem Verhalten beim Besuch bei euch. Das lies ja schon erwarten, dass für die Sti(e)l nur das Ende vom Besen ist.

    Danke fürs Berichten!

    LG, Tamara

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    AW: Die Horrorhochzeit

    Um nochmal zu der seltsamen Hochzeit mit abgetrennter Feier für spezielle Gäste im Innenhof zurück zu kommen...das war keine Freundin sondern eher eine nähere Bekannte ;-D Deswegen war ich ja auch nicht bei den geladenen Gäste fürs Abendessen dabei, sondern stand nachher draussen im Garten wie bestellt und nicht abgeholt. Kein grosser Verlust, dass wir hinterher keinen Kontakt mehr hatten. Sie wollte wohl viele Leute auf den Fotos drauf haben, günstig und ohne viel Arbeit an Salat und Kuchen kommen und auf die reichlichen Geldgeschenke wurde auch spekuliert.

    Ich finde es auch nicht schlimm wenn in der Einladung nach Geldgeschenken gefragt wird. Heutzutage ziehen die Paare ja nicht erst nach der Hochzeit zusammen, es gibt ja schon im voraus schon einen Haushalt der komplett ist, da muss man nicht noch den xten Satz an Gästehandtüchern verschenken.
    Ich finde es aber befremdlich, wenn man dem Text in der Einladung schon anmerkt, dass es nur drum geht, so viel Kohle wie nur möglich zu generieren. Der Ton macht die Musik und denke man kann sich schon soweit unter Kontrolle halten, dass man den Wunsch nach Geldgeschenken höflich und nicht gierig formuliert.


    Zum Thema „Ausreichend Essen!“
    Als meine beste Freundin heiratete, hat sich das Restaurant bei der Essensmenge total verkalkuliert. Beilagen gabs nur soviel, dass es für eine kleine Portion pro Person gereicht hat und Nachschlag gab es keinen mehr. Der Braten aber, der serviert wurde, war so zäh, dass von dem keiner mehr was haben wollte, aber ausgerechnet von dem hatte das Restaurant in Hülle und Fülle. Da es eine sehr kleine standesamtliche Hochzeit war, beschloss das Ehepaar nach dem Dessert kurzerhand die Lokalität zu wechseln und wir sind zwei Häuser weiter zum nächsten Dönerschuppen und haben uns da den Bauch vollgeschlagen.
    Es wurde dann noch eine sehr sehr lustige Party, die am nächsten Morgen erst beim Brautpaar im Garten geendet hat. Trotzdem ist es meiner Freundin heute noch peinlich, dass das Essen im eigentlichen Restaurant nicht gereicht hat, aber da konnte sie ja wirklich nichts für
    If we wait, until we're ready, we'll be waiting for the rest of our life.
    - Lemony Snicket

  4. Inaktiver User

    AW: Die Horrorhochzeit

    Zitat Zitat von absynthe Beitrag anzeigen
    Um nochmal zu der seltsamen Hochzeit mit abgetrennter Feier für spezielle Gäste im Innenhof zurück zu kommen...
    Also, die Story ist der echte Oberknaller! So eine geballte Zurschaustellung von Gier und sozialer Inkompetenz!
    Weißt du denn gar nicht, was aus denen geworden ist? Das würde mich echt mal interessieren.

  5. Inaktiver User

    AW: Die Horrorhochzeit

    Zitat Zitat von Mitternachtsblau Beitrag anzeigen
    Wer hat das denn behauptet? Ich finde es jedenfalls alles andere als falsch. In unserem Dunstkreis ist das auch zu runden Geburtstagen gang und gäbe, zumeist wird vorher auch bekanntgegeben, wofür die Gemeinschaftsspende gedacht ist. Hier sind es dann meist Reisen.
    Ich persönlich finde eher ganz und gar schrecklich, wenn es von allen dann irgendwelche Spaßgeschenke wie Shirts mit "Ich bin 50, bitte führen sie mich über die Straße" gibt.
    Nur ein Beispiel:
    Zitat Zitat von absynthe Beitrag anzeigen
    Eine der seltsamsten Hochzeitsfeierlichkeiten auf der ich je war, began schon sehr befremdlich mit der Einladungskarte. Dort stand, neben „Ordentlich Futter fürs Sparschwein mitzubringen“[...]

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    AW: Die Horrorhochzeit

    Wiesenblume, ich wundere mich, dass euch nicht aufgefallen war, mit was für Prolls ihr da befreundet wart.
    Schon beim Besuch haben sie sich ja von einer Seite gezeigt ... Nunja, ihr habt sie ja wohl vorher gekannt, waren sie denn da ganz anders?

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    AW: Die Horrorhochzeit

    Bei der Hochzeit meiner Cousine ging auch so einiges schief. Seither denke ich, im voraus die Eingeladenen aufzuklären, was so zeitlich geplant ist, ist sicherlich nicht das Schlechteste.
    Jedenfalls hatten sie ihre Trauung nachmittags um 14 Uhr. Fast alle Gäste kamen aus dem Heimatort der Braut, der allerdings 2 h Fahrweg entfernt lag. Mitgerechnet, dass man in einen Stau kommen könnte, waren die meisten Gäste so zwischen 10 und 11 Uhr aufgebrochen, sprich ohne Mittagessen.

    Also kam die Trauung, danach das übliche Gratulieren, Fotos knipsen usw. Inzwischen war es gut 16 Uhr geworden. Nun erwartete man zumindest einen Sektempfang oder vielleicht Kaffee und Kuchen. Gabs aber nicht, war nicht vorgesehen. Auf vorsichtige Nachfragen einiger Gäste, die immerhin seit dem Frühstück nichts mehr gegessen hatten, wurde uns beschieden, es gäbe erst so ab 18 Uhr Abendessen.

    Meiner Tante, die Mutter der Braut, war die Abfolge wohl bekannt und sie hatte ihre Bedenken kund getan, was von den recht unkonventionellen Brautleuten abgetan worden war. Tante hatte dann aber noch einen Zopf gebacken, über den dann ca. 50 Gäste herfielen, was entsprechend für kleine Portionen sorgte.

    Also harrte man der 18 Uhr. Es wurde in einem Gemeindesaal außerhalb der Stadt gefeiert. Keine Ahnung, ob der bestellte Caterer den Weg erst nicht fand, es mit der Pünktlichkeit nicht so genau nahm oder was sonst, jedenfalls rückte er mit dem Essen erst so gegen 18.30 Uhr an, musste aber ja noch aufbauen. Die Stimmung war dann gegen 19 Uhr so ziemlich auf dem Gefrierpunkt, einige überlegten sich schon, woanders etwas zu essen zu organisieren, was wegen der Abgelegenheit aber schwierig war.

    Jetzt gabs erstmal ein tolles Vorspeisenbüffet, schmeckte wirklich gut, tolle Zusammenstellung. Es kam, wie es kommen musste, alle ausgehungerten Gäste stürzten sich darauf, es war nicht wirklich üppig bemessen. Man tröstete sich damit, dass ja gleich das Hauptessen kommen würde. Kam auch, war aber im Gegensatz zur Vorspeise nicht genießbar. Zähes Fleisch, verkochtes Gemüse, pappige Beilagen.

    Wenn ich das Brautpaar gewesen wäre, ich hätte die Zahlung verweigert. Alles in allem kein schönes Erlebnis, einerseits war es eine totale Fehlplanung des Paares, man kann nicht Gäste von weit weg auf 14 Uhr einladen und dann erst abends etwas zu essen anbieten.
    Andererseits ein nicht ausreichendes Essen mit z. T. minderer Qualität. Da fragte man sich natürlich schon, ob alles nur so billig wie möglich gemacht werden sollte. Nicht schön für alle Beteiligten.
    Es gibt keinen Weg zum Frieden, der Frieden ist der Weg (Mahatma Gandhi)

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    AW: Die Horrorhochzeit

    Daher meine Mindestanforderung an eine gelungene Hochzeit: genug und qualitativ gutes Essen. Nicht zu lange Pausen zwischen Kirche (Standesamt) und Essen. Ein gutes Essen macht vieles andere wieder wett. Damit will ich nicht sagen, dass es mir nur ums Essen geht.
    Aber ein feierlicher Anlass verlangt auch nach einem gewissen Standard. Wenn von meiner Hochzeit Leute hungrig nach Hause gegangen wären, hätte ich mich geschämt.
    Es gibt keinen Weg zum Frieden, der Frieden ist der Weg (Mahatma Gandhi)

  9. Inaktiver User

    AW: Die Horrorhochzeit

    Zitat Zitat von absynthe Beitrag anzeigen
    . Es war dann auch kaum Salat mehr da, weil die Braut dachte, sie lässt die weniger nahen Verwandte und Bekannte Salat machen und Kuchen backen, damit die engen Verwandten und Freunde in Ruhe entspannt feiern können.
    Wir bekamen Wochen später auch eine sehr angepisste Danksagung, dass wir alle dem Brautpaar die Hochzeit versaut hätten und wir hätten ja keine Ahnung dass die Kaffeetafel in dem Restaurant schon teuer genug war und sie hätten sich nun keine Flitterwochen leisten können, weil auch sowenig Geld verschenkt wurde.
    Die Armen
    Wißt ihr, an was mich das erinnert?

    Es gab doch mal den Thread, wo über jemanden berichtet wurde, der zum Geburtstag in ein richtig teueres Restaurant eingeladen hatte. Die Gäste paßten ihre Geschenke an die Kosten des Essens im Restaurant an (schenkten also teurer) - und als an der Feier dann nach Speiss und Trank sich die ersten verabschiedeten, kamen die Bedienungen an und kassierten ab ... jeder (der nicht so engen Verwandtschaft und Freunde) mußte also das Essen selbst bezahlen. In dem Thread wurde berichtet, dass daraufhin auch viele ihre Geldgeschenk-Briefchen plünderten (oder gleich das Geschenk mitnahmen) ... irgendwie so.

    Weiß leider nimmer, wie der Thread hies.

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    AW: Die Horrorhochzeit

    Ich war nur auf wenigen Hochzeiten eingeladen und ich erinnere mich nur noch an vereinzelte Fragmente. Hochzeitsspiele, Brautentführung, eine Polonaise (der ich mich zum Glück schnell genug entziehen konnte), langweilige Festreden, eine etwas zu lang geratene Bauchtanz-Vorführung, ein Gast mit einem seltsamen Anliegen und noch ein paar Kleinigkeiten. Die Musik war nirgendwo brauchbar, das ist sie nie auf irgenwelchen Festen. Die Leute wissen oft nicht, dass auch nach den 80er Jahren noch Musikstücke komponiert und aufgenommen wurden. Ich erinnere mich nicht daran, auf irgendeiner Hochzeitsfeier Lust zum Tanzen gehabt zu haben.

    Zu Essen gab es immer ausreichend. Eher zu viel. Einmal gabs Mitternachtstorte (ich wollte eigentlich drei Stücke essen, hab mich aber beherrscht).

    Ich glaube, wenn ich doch noch mal irgendwann heiraten sollte, dann mache ich das still und heimlich nur mit dem Partner und teile es erst danach allen anderen mit.

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