Da stand sie hätten es angeschnitten, müsste eigentlich ein anderes Material sein.
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Thema: Die Horrorhochzeit
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24.02.2018, 10:15
AW: Die Horrorhochzeit
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24.02.2018, 10:35
AW: Die Horrorhochzeit
Achwas, das war ein Tortenpuzzle, sozusagen. Die Einzelstücke waren zusammengeschoben, und dann braucht man nur noch theatralisch und fotogen den Säbel durchzuziehen. Oder so.
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24.02.2018, 10:43Inaktiver User
AW: Die Horrorhochzeit
Aber wozu?
Damit man einen schönen Hochzeitsfilm hat?
Wahrscheinlich bin zu alt, um einen solchen Blödsinn zu verstehen.
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24.02.2018, 11:17
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24.02.2018, 11:28
AW: Die Horrorhochzeit
Ich verstehe sowieso nicht, was momentan Hochzeit und JGA für viele bedeuten.
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24.02.2018, 11:33
AW: Die Horrorhochzeit
Uh ich kann auch noch von einer Hochzeit erzählen, die für mich einfach nur "schlecht" war. Bevor ich in meine Litanei einsteige: Jeder soll so feiern, wie er es für richtig hält. Aber wie man in Bayern so schön sagt: "Wenn dann gescheit!"

Der Cousin meines Mannes hat geheiratet. Die kirchliche Trauung war so was von peinlich, dass ich mir die ganze Zeit gedacht habe, warum zum Teufel heiratet man dann kirchlich?
Ein paar Highlights von dieser Trauerfeier:
- Es wurden keine Lieder gesungen
- Es wurden keine Lieder gespielt
- Nur zum Einzug gab es ein "Lied" vom "Handy" (!!!)
- Der Einzug der Braut musste verschoben werden, weil das Handy im Auto vergessen wurde.
- Der Sohn (war zu dem Zeitpunkt schon vier) des Brautpaares hat, während der Trauung die ganze Zeit gebrüllt, weil er es nicht einsah, dass er nicht bei Mama und Papa sitzen durfte.
- Der Sohn hat während des Kaffee und Kuchen essens die ganze Zeit geheult, weil er nicht zum "McDoof" konnte. (Er hat die ganze Zeit nach Burger geschrieen bzw. gejammert)
Hier hat man einfach gemerkt, dass das Brautpaar sich null mit den kirchlichen Konventionen auskennt und es nicht mal als nötig befunden hat, sich mit diesen zu beschäftigen. Es war einfach nur peinlich und das hätte man sich echt sparen können. Wenn jemand, mit der Kirche nichts am Hut hat, dann soll er sich meiner Meinung nach auf die kirchliche Trauung verzichten. Alles andere ist einfach nur Heuchelei. Sonst ist Kirche scheiße, aber für eine "Traumhochzeit" braucht man diese dann doch??? Sorry, da hört mein Verständnis aus.
Unverschämt fande ich auch, dass das Brautpaar sich einfach mal für mehrere Stunden von der Hochzeit verzupfte, weil sie noch die Fotos machen mussten. Der Rest der Gesellschaft stand da wie bestellt und nicht abgeholt.
Das war auch die einzige Hochzeit, wo ich echt knausrig mit dem Geschenk war. Bei uns ist es üblich, zu Hochzeiten Geldgeschenke zu machen. Abhängig von der Person schenke ich mittlerweile mindestens 75 € pro Person. Bei Verwandten durchaus mehr. Als ich noch Studentin war, habe ich nur "50 €" geschenkt. Mit diesem Selbstverständnis bin ich großgeworden. Es hieß immer, man soll soviel schenken, wie man als Gast kostet. Aber diese "Verwandschaft" hat auf unsere Hochzeit nicht mal 10 € pro Person geschenkt. Das ist ist wirklich unverschämt.
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24.02.2018, 13:07Inaktiver User
AW: Die Horrorhochzeit
Hätten sie das als Komödie inszeniert, wäre es fast schon lustig gewesen.

Aber wer weiß, ob das Tirami Su zum Kaffee nicht der größere Genuss war? Ich habe schon köstliche Hochzeitstorten gegessen, aber auch übersüßte, pappige mit künstlich schmeckender Fruchtfüllung à la Gummibärchen - gut gemachtes Tirami Su hingegen ist ein Traum.
Das hätten sie auch sehr romantisch und festlich auftischen können.
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24.02.2018, 13:27
AW: Die Horrorhochzeit
Das verstehe, wer will. Ich jedenfalls verstehe auch nicht, dass (meistens ja junge) Menschen sich heillos verschulden, weil die Hochzeit einen hohen fünfstelligen Betrag kostet. Aber letztendlich muss das jeder selbst wissen, oder der reiche Brautvater löhnt, oder whatever.
Für Brautleute, die heimlich heiraten und sich statt fetter Feier still und leise auf eine Traumreise verpieseln und ein nettes Kärtchen an die Mischpoke schreiben: „hiermit geben wir von der Trauminsel xyz unsere Vermählung bekannt........“ habe ich volles Verständnis.
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24.02.2018, 13:58
AW: Die Horrorhochzeit
habe ich immer auch so gesehen
>Lilly: wie müsste denn eine - nicht deine! - Hochzeit deiner Ansicht nach ablaufen, so als Mindest-Standard? Und warum?
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24.02.2018, 15:22
AW: Die Horrorhochzeit
Uns haben sie damals mit der Torte herein gelegt. Auf dem Tisch stand bei uns Brautleuten eine gigantische mehrstöckige Torte, sah super aus. Wir wunderten uns etwas, weil wir sie ja nicht bestellt hatten, dachten aber, na gut, da will uns jemand mit überraschen. War auch so. Aber: als ich die Torte anschneiden wollte, unter dem Beifall von 90 Gästen, ging das irgendwie nicht, danach versuchte es mein frisch angetrauter Ehemann: ging nicht! Man kam nur durch die Buttercreme, danach war Schluss.
Der ganze Saal brüllte vor Lachen. Irgendwann klärte man uns dann auf, dass die Torte innen aus Holz war und die tolle Dekoration oben drauf nur halt oben drauf!
Fanden wir lustig, gibts auch gute Bilder davon. Jedenfalls war da jemand (2 Cousins und 1 Bruder) sehr kreativ.
Ansonsten hatten wir den Horror eher vorher und danach. Nicht wirklich Horror, aber das hätte man auch nicht gebraucht.
Meine Schwiegereltern kommen aus Russland, mein Schwiegervater war der Meinung, es müsste die gesamte Verwandtschaft eingeladen werden, so nach dem Motto der Sohn des Schwagers seines Cousins. Wir wären auf mindestens 300 Leute gekommen, da hätten wir eine Festhalle mieten müssen. Das wollten wir nicht. Wir kannten diese Leute ja auch nicht, nicht mal mein Mann kannte die.
Also kam Schwiegervater vor der Hochzeit angerückt, um mit meinem Vater von Mann zu Mann zu reden. Zum Glück hat mein Vater ihm dann aber gesagt, dass er sich da nicht einmischen würde, das wäre die Hochzeit von mir und meinem zukünftigen Mann und bei uns in Deutschland wäre das mit dem großen Feiern nicht üblich.
Das Ende war, wir hatten 90 Gäste, was ja schon viel ist, das waren aber wirklich "nur" die engsten Verwandten, Freunde und Kollegen und meine Schwiegermutter sagte bei jedem Gast, von dem sie erfuhr, dass er nicht mit uns verwandt ist, "ja, und die eigenen Leute lädt man nicht ein." Muss nachher weiter schreiben.....
Es gibt keinen Weg zum Frieden, der Frieden ist der Weg (Mahatma Gandhi)


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