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  1. Inaktiver User

    AW: Verlobung (und Hochzeit) kein freudiger Anlass mehr - also feiern zu zweit?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Jip, es wird heutzutage ein Hype drum gemacht. Aber irgendwie krieg ich bzw. kriegen wir, die wir im "heiratsfähigen Alter sind", diese "schönste Tag im Leben"-Geschichten nicht aus meinem Kopf raus.
    vielleicht ist das das eigentliche Thema - warum um die Hochzeitsfeier immer mehr Hype gemacht wird.

    ich habe ja den Eindruck, je weniger wichtig die Eheschließung an sich wird (und wenn es schon viele Jahre geht, scheint das ja für das Paar so zu sein), desto wichtiger wird die Feier genommen.

    der eigentliche Sinn der Heirat droht dann aber verloren zu gehen.


    zu zweit zum Standesamt, wenn es noch eine kirchliche Trauung gibt, finde ich übrigens "völlig normal".

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    AW: Verlobung (und Hochzeit) kein freudiger Anlass mehr - also feiern zu zweit?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo Ihr Lieben,

    muss mich mal grad wundern - zwei meiner Freundinnen haben sich gerade - nach langjähriger Beziehung - verlobt, eine davon überraschend im Urlaub (Verlobter hatte alles liebevoll vorbereitet), die andere zu Hause.

    Ich freu mich ehrlich für die vier. Eigentlich ja ein Anlass zum Gratulieren - nur sind jeweils beide etwas geschockt von der Lieblosigkeit ihres Umfeldes. Von beiden Eltern kann nur so ein "registriert, abgehakt". Bei einer sagte der Verlobte seinen Eltern die Botschaft, da kam nicht mal ein Gratulationswunsch an ihre Seite gerichtet seitens der zukünftigen Schwiegereltern.

    Irgendwie nehmen es - wie immer - die Mädels etwas schwerer als die Jungs, und überlegen, bei den langen Gesichtern, ob sie die Trauung nicht auch zu zweit durchziehen wollen, als viele Mühen auf ein großes Fest zu verwenden, das eh keinen zu interessieren scheint.

    Beide sagten, dass sich der engste Freundes- und Kollegenkreis mehr gefreut hätte als die eigene Familie.

    Ist das heute so?!

    ... und was habt ihr für Erfahrungen mit einer Hochzeit zu zweit gemacht?
    Hmm, wenn die Paare jeweils schon lange zusammen waren, dannwar das für die Eltern vielleicht einfach nichts "Besonderes" und sie haben es erwartet.

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    AW: Verlobung (und Hochzeit) kein freudiger Anlass mehr - also feiern zu zweit?

    Zitat Zitat von Viscacha Beitrag anzeigen
    Na so würd ich das nicht ausdrücken

    Also soweit ich weiß folgt auf einen Heiratsantrag ein: Ja, ich will!
    und dann fängt man directamente das konkrete planen an,
    weil man es kaum noch abwarten kann....

    Da kann man auch durchaus beschließen: nächstes Jahr im Oktober,
    aber der Zeitpunkt ist ziemlich fix.

    Verloben hat in meinem empfinden doch was recht schwammiges,
    nicht determiniertes.

    Er:willst du irgendwann mal heiraten?
    Sie: ja
    Er: wollen wir irgendwann vielleicht heiraten
    Sie: kann ich mir schon gut vorstellen
    Er: ok, wollen wir uns dann vielleicht verloben???

    Das ist so... kann sein, muss aber nicht.

    Warum sonst verloben, auf unbestimmte Zeit?
    Warum nicht gleich sagen: wir heiraten!
    Also, Verlobung ist schon das Heiratsversprechen, aus dem auch Rechtsansprüche begleitet werden können(zB in Hinsicht auf Geld). Meistens kommt da ja ein Ring dazu als Zeichen. Das konkrete Datum - naja, meistens setzt man eines innerhalb des folgendes Jahres fest.

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    AW: Verlobung (und Hochzeit) kein freudiger Anlass mehr - also feiern zu zweit?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    zu zweit zum Standesamt, wenn es noch eine kirchliche Trauung gibt, finde ich übrigens "völlig normal".
    Ich auch.
    Andere sehen das anders.

    Kunden von mir haben (zwei jahre zusammen, Kind grad geboren) recht spontan beschlossen zu heiraten, kirchliche Trauung plus großer Feier soll(te) eigentlich erst nächstes Jahr sein....
    Fuhren dann nachmittags zu seiner Mom, um stolz und voll "diebischer Freude" den doch-schon-Ring zu präsentieren...
    Die war stocksauer wie nur was!!
    hat nicht gratuliert und redet seit ende juni nimmer mit denen...

    Also DA hätt ich dann schon zumindest nen Glückwunsch und nicht auch noch ne beleidigte leberwurst erwartet.

    @mono
    Ich hab bei Wiki den entsprechenden artikel nachgelesen.
    in meiner vorstellung empfinde ich eine verlobung dennoch irgendwie als überholt, und wenn, dann als eher private absichtserklärung, denn ein Anlass zum korkenknallen...
    ---

    In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz.

    Dalai Lama

    __________________

  5. Inaktiver User

    AW: Verlobung (und Hochzeit) kein freudiger Anlass mehr - also feiern zu zweit?

    Hallo,

    wir haben das damals eher humorig aufgefasst. Zudem wir schon zehn Jahre zusammen waren. Sie waren eben komplett überfahren worden...
    Sie dachten auch, ich wäre schwanger und wunderten sich, dass kein Kind kam...
    Und dabei haben wir geheiratet, um einen WBS zu bekommen...

    Hochzeit zu zweit finde ich eigentlich bedauerlich. Aber, wer es macht, ist für mich o.k. Die meisten möchten ja gerne zu einer Fete kommen.
    Es geht ja bei einer Hochzeit nicht allein um das Paar, sondern auch darum, dass zwei Familien sich verbinden. Und das ist ein Anlass sich kennzulernen. Unsere Eltern lernten sich erst einige Monate vor der Hochzeit kennen. Wir waren dioch sehr diskret...

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    AW: Verlobung (und Hochzeit) kein freudiger Anlass mehr - also feiern zu zweit?

    Ehrlich gesagt verstehe ich überhaupt nicht, wie man "Freude oder nicht" von der Frage abhängig machen kann, wie lange jemand nun zusammen ist, ob ein konkreter Hochzeitstermin genannt wird oder das noch unklar ist, ob man eine Hochzeit wg. langer Beziehungsdauer "erwartet" oder nicht etc.

    Wenn mir ein Mensch, den ich liebe - und bei Eltern-Kind-Beziehungen gehe ich da jetzt mal von aus - freudestrahlend erzählt, dass er/sie eine große Lebensentscheidung getroffen hat und darüber glücklich ist, dann freu ich mich einfach mit. Halte ich für total normal und ich wäre auch sehr irritiert, wenn nur so eine kühle Reaktion käme.

    Wenn dagegen die Bekanntmachung eher nüchtern/kühl erfolgt, nach dem Motto "wir müssen ja auch mal langsam, alle sagen wir sollen heiraten" oder so, dann würde ich auch entsprechend reagieren - zurückhaltend und kühler.

    Scheint hier aber ja nicht so gewesen zu sein, insofern kann ich nur sagen, ich wäre auch sehr irritiert. Und auch traurig und schockiert, weil ich davon ausgehen würde, dass meine Verwandtschaft plötzlich entweder ihre gesamte Herzlichkeit verloren hat, mich nicht mehr liebt oder sehr ernste Vorbehalte gegen meinen Partner hat.

    Letzteres wäre für mich das Einzige, was in meinen Augen bei freudestrahlend/glücklicher Überbringung von Hochzeitsabsichten eine reservierte Reaktion "rechtfertigt". Und vielleicht noch extrem überstürzte Hochzeiten, wo die Partner sich kaum kennen.

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    AW: Verlobung (und Hochzeit) kein freudiger Anlass mehr - also feiern zu zweit?

    Hallo,

    was die Dauer der Beziehung mit dem Grad an Freude zu tun hat, die man empfindet, wenn ein Paar mitteilt, dass es heiraten möchte, verstehe ich jetzt auch nicht.

    Für mich ist das hauptsächlich ein Teilen von Freude - ich kann mich auch mitfreuen, wenn jemand begeistert von seinem neuen Auto erzählt, und das obwohl mir nichts an Autos liegt.

    Genauso wenig, was die Größe und der Aufwand der Hochzeitsfeier mit de Dauer der Beziehung zu tun haben sollen. Die Ausgestaltung der Hochzeitsfeier hängt doch nur zum Teil mit den Vorstellungen von und der Bedeutung einer Heirat für das Paar zusammen. Sondern erheblich davon, ob das Paar nun einfach groß, klein, aufwendig, schlicht, ausgefallen etc. feiern möchte - einer feiert eben gerne mal ein rauschendes Fest, der andere nicht. Und es hängt damit zusammen, ob einen die Konventionen des Umfelds wichtig sind und wie diese sind.

    Mandelblüte

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    AW: Verlobung (und Hochzeit) kein freudiger Anlass mehr - also feiern zu zweit?

    Hallo,

    bei uns fragt nur meine Familie mal nach. Seine Familie nicht, bin nicht so die traumfrau für sie (hab eine großes Mundwerk bzw. sag meine Meinung, und bin nicht so hübsch und schlank wie seine Ex, an der noch nach 12jahren immer alle kleben)

    Wir werden wohl nächstes Jahr heiraten. ZUmindest planen wir es erstmal... Wir werden im kleinen Kreis feiern, ich mag nicht dieses im Mittelpunkt stehen auf einer großen Feier mit 100 Spielchen und und und. Ich bin kein Typ dafür. Ich weiss jetzt schon, dass seine Familie damit nicht einverstanden ist, wo sein Bruder doch die Hochzeit des Jahrhunderst gefeiert hat....

    Wichtig ist uns, dass wir uns lieb haben und einen für uns schönen Tag feiern, auch wenn ich wieder Angst habe, nicht jedem seinem Wunsch entsprechend gerecht zu werden (Meine Kleidung, die Lokalität etc.)

    ARvin

  9. Inaktiver User

    AW: Verlobung (und Hochzeit) kein freudiger Anlass mehr - also feiern zu zweit?

    Ich weiss jetzt schon, dass seine Familie damit nicht einverstanden ist, wo sein Bruder doch die Hochzeit des Jahrhunderst gefeiert hat....
    Nun ja , da wollt Ihr ihm doch nicht die Schau/Show stehlen...

    Alles Gute wünscht

    C.

  10. User Info Menu

    AW: Verlobung (und Hochzeit) kein freudiger Anlass mehr - also feiern zu zweit?

    Charlotte,

    darum geht es nicht. Aber seine Mutter hat es so richtig drauf: Sie vergleicht uns immer mit Bruder und Schwägerin. Und so würde es auch wieder heissen "Ach, bei .... und ... war das damals so toll und da gab es dieses und jenes"

    Nur ein Beispiel: Als wir damals zusammen gezogen sind, hat sein Vater uns mit dem Verlegen von Teppich geholfen und gleich hiess es: Ja als der .... damals mit der .... zusammen war, da hatten die eine traumhafte Wohnung nicht wie hier.... toll Ansage, Armleuchter... sehr gesckmacklos...

    Wenn wir denen erzählen, wo wir flittern werden, drehen die durch und fragen uns als nächstes, wie wir das wohl bezahlen wollen, weil seine Mutter ja unsere Finanzen besser kennt als wir.

    ARvin

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