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23.07.2010, 10:14Inaktiver User
AW: Verlobung (und Hochzeit) kein freudiger Anlass mehr - also feiern zu zweit?
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23.07.2010, 10:24
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23.07.2010, 10:24Inaktiver User
AW: Verlobung (und Hochzeit) kein freudiger Anlass mehr - also feiern zu zweit?
Ihr wart aber auch noch nicht so lange zusammen, oder?
so dass Verloben irgendwie noch "Tun" und nicht nur Ankündigen war.
die einzige Verlobung, die ich als solche wahrgenommen habe, war die meiner Schwester. Das war ein kleines Familienfest - da war sie aber 20 und erst eineinhalb Jahre mit ihrem Mann zusammen.
als es bei uns darum ging, dass wir heiraten, habe ich keinen Glückwunsch erwartet. So wie Viscacha schreibt - das ist Ankündigung und im Voraus wird nicht gratuliert.
Und sooooo begeistert waren meine Eltern von meinem Mann anfangs nicht - die mussten das erst einmal verdauen. Ging meinen Schwiegereltern auch so - auch wenn das nichts mit mir zu tun hatte.
trotzdem sind wir gleich zu den praktischen Dingen übergegangen - die Hochzeit war ja 4 Monate später. Wann und wo - wer macht was ...
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23.07.2010, 10:29
AW: Verlobung (und Hochzeit) kein freudiger Anlass mehr - also feiern zu zweit?
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In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz.
Dalai Lama
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23.07.2010, 11:23
AW: Verlobung (und Hochzeit) kein freudiger Anlass mehr - also feiern zu zweit?
Also zunächst bedeutet für mich Verloben das gleiche wie Wir werden heiraten
Ich war ja auch teilweise enttäuscht vom Verhalten meines Umfelds auf die Nachricht, dass ich heiraten werde. Eine richtige Verlobung mit Antrag gab es ja bei uns nicht.
Meine Mutter - zu der ich ja sowieso ein Achterbahnverhältnis habe - hat früher (als ich so Anfang 20 war) immer mal wieder gefragt wann es denn endilch mal soweit sei bzw. hielt es für das ein notwendiges Lebensziel einer Frau bis Mitte 20 verheiratet zu sein. Aber als es dann wirklich dazu kam (der Entschluss kam 2 1/2 Jahren Beziehung) war die Reaktion sehr ernüchternd. Alles was kam war ein "Aha, schön". Das "Desinteresse" hielt sich übrigends auch während der gesamten Hochzeitsplanung.
Mein Vater hat überhaupt nichts dazu gesagt und auch sonst ging ihm die ganze "Aktion" am xxx vorbei.
Meine Schwiegereltern haben es nicht ernst genommen. Wir haben es ihnen bei einem gemeinsamen Essen erzählt und als wir nach Hause kamen klingelte das Telefon und mein Schwiegervater fragt ob wir das ernst gemeint hätten....
Aber sie haben sich dann im Laufe der Zeit doch als interessiert gezeigt und sich für und mit uns gefreut.
Von Bekannten kam teilweise die Frage ob ich schwanger sei. Als man verneinte wurde angmerkt warum wir denn dann überhaupt heiraten.
Fazit:
Nicht so hohe Erwartungen haben an das Umfeld und sich einfach für sich selbst freuen
Mit Kindern vergeht die Zeit wie im Flug - doch Augenblicke werden zu Ewigkeiten 
Kleiner Räuber
April 2012
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23.07.2010, 11:39
AW: Verlobung (und Hochzeit) kein freudiger Anlass mehr - also feiern zu zweit?
Echt?
Für mich sagt eine Verlobung wenig aus.
Es ist nichts definitives.
Ein kleiner Schritt in der Reihe vieler kleiner Schritte.
Kennenlernen, zusammenkommen, Freundschaftsringe schenken, zusammenziehen,
weitersehen....
Für mich etwas, das man vielleicht für sich selbst, als Paar, feiert.
Aber das jetzt als bombastische Lebensentscheidung zu zelebrieren?
Wir werden heiraten- oh super, wann denn??
Keine Ahnung...
Nö.---
In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz.
Dalai Lama
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23.07.2010, 11:43
AW: Verlobung (und Hochzeit) kein freudiger Anlass mehr - also feiern zu zweit?
Viscacha das verstehe ich nicht - entweder es gibt einen Heiratsantrag und danach ist man verlobt oder man beschließt gemeinsam zu heiraten und ist dann auch verlobt und i.d.R. bestimmt man ja auch relativ zügig einen Zeitraum oder genauen Termin wann die Hochzeit stattfinden soll.
Die Verlobung ist doch die ernsthafte Absicht den Partner zu ehelichen.
Vielleicht stimmt an meinem Weltbild auch etwas nicht
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Kleiner Räuber
April 2012
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23.07.2010, 11:43Inaktiver User
AW: Verlobung (und Hochzeit) kein freudiger Anlass mehr - also feiern zu zweit?
Hm, für mich auch
Ich hab sugarnova so verstanden, dass bei beiden Paaren sicher feststeht, dass sie heiraten werden und sie nur noch den Termin + das Lokal aussuchen müssen?
Wie gesagt, ich würde da schon einen Glückwunsch erwarten. Oder ein "oh wie schön" oder sonst was an minimalem Interesse. MICH würde totales Desinteresse echt kränken. Und ich hätte auch keine große Lust, mit Leuten meinen "Freudentag" zu feiern, die das sowieso null interessiert. Vor allem, weil eine Feier, die man zum Teil ja einfach auch für die Freunde und Familie macht, schon aufwändig zu planen ist. Selbst wenn man klein heiratet. Dann kann man sich das Geld auch sparen und längere Flitterwochen machen.
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23.07.2010, 11:49
AW: Verlobung (und Hochzeit) kein freudiger Anlass mehr - also feiern zu zweit?
Das ist doch Kindergartenverhalten.
Wir haben uns verlobt und evtl. werden wir vielleicht irgendwann mal heiraten.
Das macht man vielleicht als Teenager aber doch nicht als erwachsener Mensch.
Wenn mir jemand sagt, dass er er sich verlobt hat würde ich eindeutig davon ausehen, dass die Hochzeit in absehbarer Zeit ansteht und die Planung jetzt auch angegangen wird.
Immerhin ist die Verlobung m.E. doch auch der Startschuss damit zu beginnen.
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Kleiner Räuber
April 2012
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23.07.2010, 11:53
AW: Verlobung (und Hochzeit) kein freudiger Anlass mehr - also feiern zu zweit?
Na so würd ich das nicht ausdrücken


Also soweit ich weiß folgt auf einen Heiratsantrag ein: Ja, ich will!
und dann fängt man directamente das konkrete planen an,
weil man es kaum noch abwarten kann....
Da kann man auch durchaus beschließen: nächstes Jahr im Oktober,
aber der Zeitpunkt ist ziemlich fix.
Verloben hat in meinem empfinden doch was recht schwammiges,
nicht determiniertes.
Er:willst du irgendwann mal heiraten?
Sie: ja
Er: wollen wir irgendwann vielleicht heiraten
Sie: kann ich mir schon gut vorstellen
Er: ok, wollen wir uns dann vielleicht verloben???
Das ist so... kann sein, muss aber nicht.
Warum sonst verloben, auf unbestimmte Zeit?
Warum nicht gleich sagen: wir heiraten!---
In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz.
Dalai Lama
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