Ich kenne die "Alibi-Begleitung" so auch nicht und würde für mich selbst darin relativ wenig Sinn sehen. Als ich Single war, bin ich auch als Single auf Feiern gegangen. Normalerweise waren genug Verwandte oder Freunde da, an die ich mich halten konnte.
Ehepaare bei der Tischordnung zu trennen finde ich bescheuert (man muss nicht zwingend nebeneinander sitzen, obwohl mir das am liebsten ist, aber doch bitte wenigstens in der Nähe). Dass man sich ständig sieht, heißt doch nicht, dass man nicht zusammen eine nette Feier genießen möchte. Und man unterhält sich ja nicht nur als Paar, sondern auch mit denen, die drumherum sitzen.
Zwangsweise irgendwelche Fremden bespaßen zu müssen, die ich nicht kenne und bei denen ich das Gefühl habe, dass die sich kein Stück für mich interessieren, kann den schönsten Abend verderben.
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07.05.2010, 15:43
AW: Begleitung für Singles auf Hochzeitsfeiern
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07.05.2010, 19:49Inaktiver User
AW: Begleitung für Singles auf Hochzeitsfeiern
Genau. Ich würde auch niemals eine gute Freundin mitbringen oder auch einen guten Freund. Ich komme alleine ganz gut klar. Ausserdem will ich ja auch nicht als Lesbe eingeordnet werden (denn ich würde so etwas schon als Paar-Ding) empfinden. Und auch nicht mit dem falschen Mann an meiner Seite gedanklich zusammen gebracht werden.
Allerdings war ich mal mit einem sehr guten Freund auf einer Beerdigung... Wir hatten auch mal was miteinander
aber er wollte dann nicht.
Manchmal empfinde ich etwas pärchenhaftes zwischen uns, auch wenn er inzwischen eine Freundin hat. Aber macht auch keine Sorgen, ich habe zwischendursch schon andere Männer mehr geliebt.
Aber in der Situation war es schön, jemanden an der Seite zu haben, auch wenn es nicht mal ein enger Freund war der gestorben war. Wir wurden als Pärchen wahrgenommen und haben es auch nicht aufgeklärt. Ihn würde ich vielleicht sogar zu einer Hochzeit mitnehmen ... andererseits ist dann natürlich die Chance zum selber flirten weg und das fände ich schon schade....


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