Von wollen kann keine Rede seinIch fühle mich irgendwie genötigt dazu, den Eindruck, dass das nötig ist, habe ich bekommen, als ich mich mal so ein bisschen umgeschaut hab hier und in den anderen Foren zum Thema. Mit 'planen' meine ich jetzt auch nicht unbedingt schon alles klarmachen und reservieren, aber beginnen, mich gedanklich damit auseinanderzusetzen und zu überlegen, wo vielleicht, mit wem vielleicht, wann konkret vielleicht, wie vielleicht...
Gleich jetzt 'heimlich' zu heiraten ist eine schöne Idee, ich weiß aber nicht, ob umsetzbar, denn so ein paar liebe Menschen hätte ich schon gerne dabei.
Kannten denn sich bei euch die jeweiligen Elternpaare schon lange vor der Hochzeit, haben sich vielleicht schon kennengelernt, bevor eine Hochzeit überhaupt irgendwann zur Debatte stand?
Noch eine kleine Frage: Was ist denn die TE? Ich hab ein paar der Abkürzungen hier schon durchschaut, die ist mir aber neu.
Antworten
Ergebnis 21 bis 30 von 68
Thema: Theorie und Praxis
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13.04.2010, 20:17
AW: Theorie und Praxis
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13.04.2010, 20:36
AW: Theorie und Praxis
Du bist die TE - Threaderöffnerin...

Also wir haben uns 7 Monate vor der Hochzeit entschieden zu heiraten und ja da haben uns schon viele gesagt: "Wie wollt ihr das denn noch schaffen?" Alle Hochzeitsplanungstools fangen 12 Monate vorher an. ABER wir haben in diesen 7 Monaten so oft mal mehrere Wochen gar nix getan... Gut jetzt wird es grad tatsächlich etwa sknapp, aber das wäre zu umgehen gewesen, wenn wir nicht quasi seit Monaten fast nix mehr getan hätten... M.E. reichen 6 Monate locker aus, um das ganze bequem zu planen - selbst bei einer recht großenm Feier wie der unseren...
Ausnahme ist nur, wenn man sehr begehrte und exclusive Locations möchte (eine sehr besondere Waldkapelle, Schlossrestaurant, Burgschenke, ein Restauantboot etc.), die für solche Fälle eben extrem beliebt sind. Die sind dann tatsächlich manchmal 1 jahr oder länger im voraus vergriffen. Aber selbst wenn - dann bucht man ein jahr vorher die Location und macht dann 6 Monate nix weiteres. Dann macht man den Standesamttermin fest (geht ja erst 6 Monate vorher) und DANN kümmert man sich um den Rest...Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!
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13.04.2010, 20:50
AW: Theorie und Praxis
*umfall*
Manchmal komm ich mir vor, als hätte ich vor 30 Jahren geheiratet, dabei ist das gerade mal knapp sechs Jahre her. Und das ohne Hochzeitsplanungstools - ist meine Ehe überhaupt gültig?
Wir haben übrigens auch (aus anderen Gründen) standesamtliche und kirchliche Trauung getrennt. Die standesamtliche Trauung war ganz klein nur mit den engsten Verwandten und den Trauzeugen, dafür haben wir vier Monate an Planung gebraucht und das hat auch nur so lange gedauert, weil wir nicht an unserem Wohnort geheiratet haben. Und für die kirchliche kombinierte Trauung und Taufe haben wir vielleicht sieben oder acht Monate an Planung gebraucht. Mach dich da mal ein wenig locker.
Und die anderen sollten dir wirklich egal sein. Ihr wollt heiraten, du bist dir sicher, dass es der Mann ist - das sind doch die besten Voraussetzungen.Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan
Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.
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13.04.2010, 21:51
AW: Theorie und Praxis
*mich zu marilyn leg*
ich kann mich nicht erinnern groß geplant zu haben, aber es war auch keine klassische hochzeit (viva las vegas) und die hochzeitsparty gänzlich ohne farbkonzept. an der party war es so heiß, dass alle ihre hotels abbestellt und mit uns im garten unter freiem himmel übernachtet haben.
allerdings waren mein mann und ich uns sehr schnell sehr einig und erst am wochenende sagte mein mann wie froh er ist, dass wir geheiratet haben wie wir das wollten und wir uns nicht irgendeiner familiären verpflichtung/tradition unterworfen haben. das wäre konfliktfreier gewesen, aber nicht mehr unsere hochzeit.
denn irgendeiner hat immer was zu meckern.
es ist eure hochzeit und nur ihr wißt, wie ihr eure liebe besiegeln wollt.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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13.04.2010, 21:57Inaktiver User
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14.04.2010, 07:08
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14.04.2010, 08:52
AW: Theorie und Praxis
Ich denke, es kommt immer darauf an, was man will. Ich wohne halt leider/Gott sei Dank in einer Region, in die sogar extra Leute von außerhalb, die gar nicht regulär hier wohnen, kommen, nur um ihre Hochzeit zu feiern. Und deswegen muss ich mich da um manche Sachen (es gibt da so eine Kirche direkt am Wasser auf einer nicht näher zu benennenden Insel
) wohl schon demnächst (jetzt nicht morgen und auch nicht nächste Woche) bemühen...
Wie lief es denn bei euch mit den Hochzeitsvorbereitungen? Haben die euch, wie kurz oder lang vorher sie auch waren, so in Beschlag genommen und zwar gedanklich und 'tätlich', dass zeitweise auch Arbeitszeit drauf ging?Geändert von leben_zweinull (14.04.2010 um 08:57 Uhr)
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14.04.2010, 11:24
AW: Theorie und Praxis
Ach liebe Leben, mach dir da mal nicht zu viele Gedanken! Klar, ne begehrte Location muss man vll rechtzeitig buchen, aber der Aufwand dafür hält sich doch in Grenzen.
Ich kann ja nur für mich sprechen, aber das war bisher alles ganz locker zu machen. Beispiele? Here we go:
Location: kannte ich schon, weil es halt ein Lokal in der Gegend ist. Menü geplant und telefonisch abgesprochen, hingegangen und zur Probe alles gegessen. Dann haben die mir ihr Angebot geschickt, das war
ok und ich hab zugesagt. --> Brainstorming mit Mama, 2 Telefonate, 1 Abend zum Essen
DJ: Lokalmatador :-D Kennt hier jeder, Preis war ok, auch gebucht. --> 5 Minuten
Kirche: Das ist ein Anruf beim Pastor und wenn der Termin passt geht das klar (für die ist da ja nichts besonderes, die machen das ständig...). Da ist sogar der Organist inklusive. --> 5 Minuten.
Kleid: gut, das kann unter Umständen dauern, macht ja aber auch Spaß, oder?
So, es gibt schon mal ne Trauung, Essen und Trinken und ne Party danach. Wir sind beide da und ich hab ein Kleid. Damit steht doch der Großteil so einer Feier schon mal.
Das einzige was mich ein bisschen Zeit gekostet hat waren die Einladungen, weil mich das Angebot in den ganzen Online-Shops nicht so überzeugt hat. Im Endeffekt hab ich was entworfen und mir das im Copyshop drucken lassen. Hat aber auch nicht länger als ein WE gedauert.
Der Rest sind doch dann nur noch Kleinigkeiten...ich habe fürs Standesamt meinen Brautstrauß bspw. 2 Tage vorher ausgesucht. Rein in den Blumenladen, was ausgesucht, bestellt, fertig!
So, langer Rede kurzer Sinn: An den Vorbereitungen scheitert es mit Sicherheit nicht!
Ich fand den Vorschlag gut, die beiden Feiern, also standesamtlich und kirchlich (falls ihr das wollt) zeitlich zu trennen. Wir haben standesamtlich auch nur mit der Family gefeiert, morgens Trauung, dann schönes Mittagessen, fertig. War ein wunderschöner Tag und viel feierlicher als es hier grad klingt (und ich erwartet hatte).
Also, das klingt doch machbar, oder was meinst du?
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14.04.2010, 12:15
AW: Theorie und Praxis
Ich denke auch nicht, dass es an den Vorbereitungen scheitert, irgendwie kriegt man das schon hin, ich hätte auch wenig Bedenken, wenn ich wirklich nur drei Monate Zeit hätte - wenn nette Gedanken drinstecken, wird's auch 'ne nette Feier!
Ich habe halt immer noch das Gefühl (ist aber schon sehr viel besser, ehrlich, dank euch!
), dass ich mich echt erst überwinden müsste, damit anzufangen. Von diesem abstrakten 'Verlobtsein' zur tatsächlichen Planung ist es ja schon noch einmal ein Schritt, den es zu machen gilt... Inklusive (und wenn das geschafft ist, ist alles nur noch ein Viertel so schlimm) den Eltern und engen Freunden sagen.
Aber jetzt weiß ich immerhin, dass ich noch etwas entspannt sein kann und mich mental drauf vorbereiten
Ich hab keine Zweifel, dass das alles irgendwie klappt, nur bin ich momentan noch (angenehm!) gespannt darauf, ob wir es wirklich durchziehen oder ewig verlobt (krass, dieses Wort!
) bleiben.
Und ach ja: Getrennt standesamtlich und kirchlich ist fest geplant. Aber gerade weil ich eben zwei liebe Menschen hab, die ich gern als Trauzeugen hätte (meine bereits erwähnte beste Freundin - hat bereits Standesamt für sich reklamiert - und meinen kleinen Bruder, dann wohl kirchlich) 'muss'/möchte ich beim Standesamt zumindest ein paar ganz wenige nette Menschen dabei haben.Geändert von leben_zweinull (14.04.2010 um 12:21 Uhr)
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14.04.2010, 12:19Inaktiver User



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