Hm ... ich weiß nicht ... gibt es nicht so ein Zitat aus "Harry und Sally" .... irgendwie sinngemäß "Wenn man weiß, dass man den Rest seines Lebens zusammen bleiben will, dann will man, dass der Rest des Lebens so schnell wie möglich beginnt .... " ....
Klar, dafür muss man nicht heiraten! Trotzdem - als meinem Mann und mir klar war, dass wir heiraten wollen, da gingen wir konkret in die Planung und knapp ein halbes Jahr später war es soweit. Über ein Jahr hätte ich nicht mehr warten wollen - und zu entscheiden gab es auch nix mehr, wir haben uns nur noch drauf gefreut.
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Thema: Theorie und Praxis
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13.04.2010, 16:55Inaktiver User
AW: Theorie und Praxis
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13.04.2010, 16:59
AW: Theorie und Praxis
Ganz genau, Julita. Grad IHN und sonst niemanden würde ich heiraten, wenn nicht ihn, wen dann?
Auch gar nicht heiraten will ich nicht, wie gesagt, ich hab mich im Laufe der Jahre mit dem Gedanken angefreundet, um nicht zu sagen ihn liebgewonnen! Grad wegen ihm und seiner Beharrlichkeit zu behaupten, dass wir füreinander die Lieben unseres Lebens sind.
Aber es ist wohl echt dieses "Krass, jetzt echt, oder?". Es ist einerseits auch ein schönes Gefühl, es wirkt noch verrückt, wie eine kindliche bescheuerte Idee, aber es fühlt sich gut an, diese Verrücktheit festzumachen und zu beschließen.
Dazu gesellen sich halt oben genannte Punkte: 'Oh Gott, das wird ein Desaster, wenn die beiden Familien aufeinandertreffen' und ''Braut' - das passt (noch) nicht zu mir'... Gefühlschaos. Normal?
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13.04.2010, 17:12
AW: Theorie und Praxis
"Braut" durfte mich auch keiner nennen.Ich überlege die ganze Zeit, wie das ein entspannter Tag werden kann, wenn man als Brautpaar die ganze Zeit damit beschäftigt ist, den weizentrinkenden und autovernarrten Cousin von der proseccotrinkenden und kunstvernarrten Schwiegermutter fernzuhalten...?
Aber wenn dir typische Brautattribute nicht passen, dann verzichte darauf: Man kann im Hosenanzug zum Standesamt und zur Feier abends ein Abendkleid anziehen. Ich hatte auch keinen Brautstrauß, weil ich es (für mich!!) albern fand, den durch die Gegend zu tragen - zumal im Hosenanzug.
Zur Feier: Sorgt dafür, nicht allzu lange Pausen zu haben, in denen Ihr die Leute beschäftigen müsst. Also z. B. spät anfangen. Ein Buffett hat den Vorteil, dass die Personen auch mal unkompliziert aufstehen können, wenn ihnen die Gesellschaft nicht passt. (Ich war sooo dankbar auf meiner Hochzeit dafür, mir meine Gesprächspartner aussuchen zu können.)
Ansonsten aus meiner Erfahrung: Ich habe mir zig Gedanken gemacht, aber an dem Tag war mir dann alles egal und ich war sehr entspannt. Ich hatte aber auch das Glück, dass meine Mutter viel Organisatorisches übernommen hatte und ich dadurch keine Verantwortung für den Ablauf hatte. Einige Fauxpas von Gästen gab es, die andere bestimmt fürchterlich gegrämt haben, aber ich habe mich auf meinen Mann, das Essen und gute Freunde konzentriert, die Zeit genossen und alles andere war mir egal. Wenn sich an dem Tag jemand streitet, soll er - Dein Problem ist das ganz sicher nicht.
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13.04.2010, 17:36
AW: Theorie und Praxis
Das ist lieb - und du/ihr habt ja Recht: Es ist unser Tag, nicht deren! Die sollen froh sein, gutes Essen in schöner Landschaft serviert zu bekommen, als Gegenleistung könnten sie sich dann auch anständig aufführen und nicht auf Konfrontation gehen. Ich hatte ja auch schon die ganz fiese Idee, das Ganze auf einen Wochentag oder immerhin einen Freitag (gilt ja schon fast nicht mehr als Wochentag) zu legen, so dass wirklich nur die kommen, die es wirklich wollen und es sich dann auch einrichten...
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13.04.2010, 17:49
AW: Theorie und Praxis
Mal eine reine Interessensfrage:
Wie lange seid ihr denn zusammen und haben eure Familien sich nie vorher getroffen?
Wir heiraten in 2 Monaten, aber ich glaube, dass sich auf der Hochzeit die wenigstens Leute vorher noch nie gesehen haben. Ja gut mein Patenonkel/Tanten kennen meine Schwiegereltern vielleicht noch nicht, aber die Verwandten untereinander kennen sich alle (sogar auch die Familien der Partner unserer Geschwister!) Wir haben vorletztes Jahr schon zusammen Weihnachten gefeiert: Meine Eltern und Geschwister und seine Eltern und Geschwister. Mal als Beispiel...
Nunja, was anderes: Ganz zu Beginn nachdem der Plan feststand zu heiraten, hab ich auch alles nochmal etwas angezweifelt. Auch gefragt: "Hmm, wir sind seit 14 Jahren ein Paar - warum sollen wir jetzt was verändern?" Sicher auch gefragt, wie sicher ich "für immer" sagen kann. Bei mir hing es nie an anderen, aber auch mir kam es zunächst - bei aller parallellaufenden Freude - unwirklich vor und ich hatte etwas Angst und ich fragte mich, warum jetzt?
Meine beste Freundin hat dann mal gesagt: "Frag doch nicht: "Warum sollen wir heiraten, sondern "Warum nicht? Wenn man doch sowieso zusammen bleiben will, gibt es keinen Grund das nicht zu tun!" Und das hat mir wirklich viel Sicherheit gegeben. Dass ich mit ihm zusammenbleiben möchte, ist absolut sicher. Also was spricht dagegen?Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!
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13.04.2010, 18:07
AW: Theorie und Praxis
Ja, das ist eben auch eine der Fragen, die mich umtreibt, wie schon gesagt: Warum jetzt? Aber bei mir hat auch eine Freundin, die beste Freundin, voraussichtlich Trauzeugin, die einzige, die bisher davon weiß, gesagt: Warum nicht jetzt? Das stimmt wohl...
Viereinhalb Jahre sind wir zusammen (14 Jahre, alle Achtung! :)), meine Mutter kennt seine Eltern, aber das war auch nur durch Zufall (werde jetzt nicht die Geschichte dazu ausbreiten, ist ja auch uninteressant ;)) und nur eine Geschichte von einer Viertelstunde. Nein, man hat sich nie ausführlicher getroffen. Blöd gesagt: Es hat sich nie ergeben. Wir wohnen woanders, meine Familie wohnt wo und seine Familie wieder woanders in Süddeutschland. Und, um ihn sinngemäß zu zitieren: 'Ich finde das auch nicht schlimm, dass die sich nicht kennen, diese Beziehung ist meine Sache, da brauche ich keine Familien drumrum.' Es gibt im Grunde schon einige Gemeinsamkeiten, die beiden Elternpaaren wohl gar nicht so bewusst sind (die politische Gesinnung, in dem Zusammenhang auch die politische Vergangenheit, die Einstellung zu vielen Dingen). Was sich halt krass unterscheidet sind die Charaktere und, mal wieder, der Hintergrund in der Ausbildung...
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13.04.2010, 18:19
AW: Theorie und Praxis
Du willst im April 2010 anfangen, eine Feier, die im Sommer 2011 stattfinden soll, zu planen?
Nee, oder?
TabeaBis auf Weiteres a.D.
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13.04.2010, 18:26Inaktiver User
AW: Theorie und Praxis
Naja, wir hatten nur ein halbes Jahr. Das war verdammt eng.
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13.04.2010, 18:55
AW: Theorie und Praxis
Warum heiratet ihr nicht einfach jetzt nur zu zweit standesamtlich und macht die große Feier (evtl. kirchliche Hochzeit) im Sommer 2011.
Dann habt ihr die Entscheidung Heirat von dem Brimborium Hochzeitsfeier getrennt und seht das alles vielleicht viel relaxter.
Liebe Grüße
promethea
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13.04.2010, 19:15
AW: Theorie und Praxis
Hallo,
zu Prometheas Vorschlag:
Meine Schwester und ihr Partner haben auch ganz alleine standesamtlich geheiratet und es auch niemandem vorher gesagt. Sie fanden es wunderschön und ganz entspannt: sich morgens fein anziehen, gemütlich durch die Stadt zum Standesamt spazieren und nachher nett essen gehen.
Die kirchliche Hochzeit kommt irgendwann noch - mit Familien und Freunden.
Im Fall der TE finde ich das echt überlegenswert...
Mandelblüte



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