Cytheria, ab ins Modeforum mit Dir!Ich halte mich selbst für einen "Kleider-Problemfall" und habe dort super Unterstützung bekommen!
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Thema: Wieviel Geld schenkt man...?
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11.04.2010, 09:23
AW: Wieviel Geld schenkt man...?
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11.04.2010, 10:16
AW: Wieviel Geld schenkt man...?
Hallo,
eine Freundin von mir heiratet auch dieses Jahr. Das Paar hat sich auch ein sehr schönes und teures Restaurant ausgesucht, wo schon alleine, das Eindecken der Tafel pro Person 20 € oder 30 € kostet. Und da sind noch keine Getränken und Speisen dabei und beides ist dort bestimmt auch nicht gerade günstig.
Die Braut jammert seit Monaten schon, dass das ganze viel zu teuer ist.
Bei uns heißt es auch, dass der Betrag so hoch sein soll, dass die Kosten fürs Essen und Trinken gedeckt sind und auch etwas für das Paar übrig bleiben soll (als Geschenk).
Bei dieser Hochzeit wären, dann doch 50 € pro Person zu wenig, oder?
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11.04.2010, 13:25
AW: Wieviel Geld schenkt man...?
Und wer genau hat sie gezwungen, sich ein dermaßen teures Restaurant auszusuchen?
Ehrlich, ich kann das nicht verstehen.
Tja, wahrscheinlich, wenn man nach dieser Regel geht. Wie schon gesagt, ich kann ja dieser Regel nichts abgewinnen, man kann auch wunderschön in günstigeren Gastronomiebetrieben heiraten. Aber wenn du dich daran halten willst, wird es deutlich mehr sein müssen.Bei uns heißt es auch, dass der Betrag so hoch sein soll, dass die Kosten fürs Essen und Trinken gedeckt sind und auch etwas für das Paar übrig bleiben soll (als Geschenk).
Bei dieser Hochzeit wären, dann doch 50 € pro Person zu wenig, oder?Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan
Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.
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11.04.2010, 15:39
AW: Wieviel Geld schenkt man...?
Bis auf Weiteres a.D.
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11.04.2010, 19:23Inaktiver User
AW: Wieviel Geld schenkt man...?
@_sieben_
ich kann Dir nur empfehlen, aus diesem Spiel auszusteigen.
sag' ihr, dass Du grundsätzlich kein Geld schenken möchtest und frage, was sie sich wünschen.
oder noch besser - frage ihre Mutter und bitte sie, sich zu erkundigen.
und dann muss es kein Geschenk für 100 Euro für ein Paar sein.
Gruß, Leonie
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11.04.2010, 20:43
AW: Wieviel Geld schenkt man...?
Ich kann sie auch nicht verstehen und werde selber mal in einem anderen Rahmen heiraten.Und wer genau hat sie gezwungen, sich ein dermaßen teures Restaurant auszusuchen?
Ehrlich, ich kann das nicht verstehen.
Ich kann der Regel auch nichts abgewinnen und finde mich dadurch fast ein wenig unter druck gesetzt, da die Brautpaare einen gewissen Betrag auch erwarten.
50 € pro Person ist schon meine Schmerzgrenze und darüber hinaus möchte ich auf keinen Fall gehen.
Bis jetzt habe ich auch nur eine mündliche Einladung bekommen, als sie mir gesagt hat, dass sie heiratet...
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11.04.2010, 20:45
AW: Wieviel Geld schenkt man...?
Wenn die Gefahr besteht, dass das Paar sauer wird, weil ihnen 100 Euro als Geschenk nicht ausreichen, weil sie sich ein besonders teures Restaurant ausgesucht haben und mit entsprechenden Geschenken rechnen, dann würde ich es wie Tabea halten: da würde ich mich nicht willkommen fühlen und auf die Hochzeit verzichten.
Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan
Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.
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11.04.2010, 20:55Inaktiver User
AW: Wieviel Geld schenkt man...?
ich bin da ja robuster - wenn ich zur Hochzeit eingeladen werde, gehe ich davon aus, dass ich willkommen bin - und Absagen sind für das Brautpaar ja auch nicht schön. Im Gegenteil - Absagen wegen "ich mag nicht" finde ich unhöflich.
und schenken tu' ich trotzdem, wie ich das für richtig halte.
und wenn das die Freundschaft trüben oder beenden sollte, dann ist das eben so.
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12.04.2010, 17:08
AW: Wieviel Geld schenkt man...?
Puh, ich finde einige Aussagen hier aber wirklich ganz schön hart!

Ich heirate in knapp 2 Monaten. Wir wünsche uns auch nur Geld und ich finde es völlig normal und legitim bei der Planung der Feier und des ganzen Tages die ungefähre Höhe der Geldgeschenke zu berücksichtigen! Niemals würde wir so teuer feiern, wenn wir wüssten, dass niemand uns Geld schenkt - und ehrlich gesagt kenne ich das auch gar nicht anders (selbst zu Geburtstagen stelle ich seit meiner Jugend eine Partykasse auf, weil ich Partyzuschüsse statt Geschenke erbitte!)
Ich finde allerdings auch - da bin ich ganz bei euch - dass man realistisch bleiben sollte. Man sollte niemandem mehr zumuten, als er stemmen kann, nur weil man selbst im Wasserschloss heiraten möchte! Ich habe von Anfang an nicht so kalkuliert, dass wir mit den Geschenken die ganze Hochzeit wieder "raus" haben, aber doch so, dass wir die HÄLFTE aller Ausgaben zurück bekommen werden. Und wäre das nicht so, würde ich ehrlich gesagt schon auch dumm aus der Wäsche gucken...
Unsere Hochzeit wird etwa 10.000 Euro kosten, es werden etwa 100 Gäste erwartet, macht pro Nase 50 Euro im Schnitt, wenn wir mit der Hälfte der Kosten kalkulieren. Wohlgemerkt im SCHNITT bedeutet, das uns sehr wohl bewusst ist, dass das einige nicht können (Weil Studenten, Arbeitslos, Rentner) - aber eben in der Erwartung, dass andere (besser situierte uns nahe stehende Leute) auffangen. Für ein "normal" gestelltes Paar, welches uns nicht so GANZ nah steht (ganz nah meine ich Eltern, Trauzeugen) finde ich 100 Euro zusammen durchaus angemessen.
Da wir aber eben wissen, dass uns keinesfalls alle Kosten gedeckt werden können, denn wirklich wohlhabende Leute gibt's bei uns nicht, müssen wir den Rahmen natürlich anpassen. Gefeiert wird in einem Schrebergartenvereinsheim, nicht im restaurant, Schloss o.Ä. Bedienung ist privat organisiert, keine Bewirtung mitgebucht. Getränke auch selbt rangekarrt usw. Die wirklich großen Posten kommen bei uns nicht zustande, weil wir es pompös oder märchenhaft wollen (Kutsche, Tauben, Menükarten, Liveband - klar hätt ich gern, aber ist eben nicht drin!), sondern wirklich weil wir den Gästen etwas gutes wollen - unser Buffet wird z.B. extrem umfangreich und teuer werden, das war uns beiden wichtig! Kosten pro Person so alles in allem etwa 100 Euro, die Hoffnung zu haben, 50 pro Nase davon geschenkt zu bekommen (im Schnitt!!!) finde ich völlig berechtigt.
Im Gegenteil finde ich den Anspruch, man dürfe eben nur so groß feiern, wie man es auch ganz ohne Geldgeschenke tun würde, sehr eigenartig

Aber ja, es muss natürlich realistisch bleiben! Wie gesagt, ich muss auch auf Kutsche, Tauben, Liveband und Bedienung an Tisch verzichten, weil ich eben nicht von mehr als der Hälfte der Kostendeckung ausgehe...
Also eine Freundschaft zu kündigen, weil die Geschenke nicht erwartet hoch ausfallen finde ich auch derbe!
Das könnte ich mir wirklich nur unter ganz extremen Bedingungen (jemand ist sehr sehr gut betucht und gibt trotzdem nur 20 Euro im Wissen um die hohen Kosten) vorstellen - aber wenn ich jemanden so einschätzen würde, wäre ich gar nicht mit ihm befreundet und ergo würde er nicht eingeladen.
Ich bin absolut sicher, dass von einigen Gästen nur 20 Euro pro Nase kommen werden - und finde das in den Fällen, wo ich damit rechne auch total ok, weil ich um die Umstände weiß. Weil ich weiß, dass sie gerne mehr geben würden und es aber wirklich nicht können! Ich will doch nicht, dass sich jemand sein Geschenk für uns vom Mund absparen muss! Aber wenn man es "schmerzlos" kann, finde ich schon, dass man 50 Euro pro Person bei einer Hochzeit nicht unterschreiten sollte... Die finanzielle Lage des einzelnen muss eben berücksichtigt werden.
Im Übrigen gibt es bei uns Gästen, von denen ich weiß, dass sie nicht viel geben können und diesen ist das selbst unangenehm. Darum bieten sie schon im vorfeld Hilfe an, z.b. beim dekorieren oder dass sie einen Kuchen backen oder dass sie eben für eine Weile das Zapfen/Kellnern übernehmen - das zeigt ja, dass sie sich Gedanken machen und das ist ja eigentlich das wichtigste!
Aber wie gesagt: Wenn jemand es einfach wirklich "hat" und ich weiß, dass er sonst recht verschwenderisch mit Geld umgeht und dann hat er bei unserer Hochzeit plötzlich einen Igel in der Tasche - naja zumindest trüben könnte das eine Freundschaft dann durchaus...
Ohne Rücksicht auf finanzielle Lage geht gar nicht - ich hoffe, das hab ich klar gemacht. Aber bei einem gleich situierten Paar wie wir es sind würde ich in der Tat von einem Geschenk in ählicher Höhe ausgehen. Wir werden den Fall jetzt haben. Wir waren im September auf der Hochzeit meiner Arbeitskollegin und sie wird jetzt zu unserer kommen. Unsere Männer verdienen auch etwa das selbe. Wir haben damals etwa 100 Euro zusammen geschenkt (80 Euro in bar, zusätzlich ein Geschenk für das Kind, Blumen und einen Kuchen gebacken) und über erheblich weniger wäre ich ehrlich gesagt schon irritiert. Zumal ich weiß, dass sie sehr genau dokumentiert hat, wer wieviel geschenkt und zumal ich weiß, dass sie einen viel besseren finanziellen Background hat als wir.
Das widerum finde ich zu wenig. Ehrlich. Sowohl aus der Perspektive des Schenkenden als auch des Beschenkten. Außer eben mehr ist wirklich nicht "drin". Wobei 75 euro zu schenken und 25 Euro Geschenkwert z.B. Fotobuch zusätzlich ist dann ja wieder was anderes.
Das widerum fänd ich richtig doof. Weil es schlicht nichts gibt, was wir brauchen würden. Wir wohnen seit 12 Jahren zusammen, wir haben alles, z.T. doppelt und dreifach. Was wir wirklich wollen ist einen tollen Tag und schöne Flitterwochen (Ferienhaus in Nordholland - also auch bei Leibe kein Luxus) und da wir uns das nicht leisten können, ist unser Geschenkwunsch eben der, uns das zu ermöglichen. Und von Freunden erwarte ich, dass sie das respektieren. Ich würde nichts anderes nennen wollen...
Partout trotz ausdrücklem Wunsch kein Geld zu schenken (aber nicht, weil man nicht kann, sondern halt was anderes, evtl. sogar ungewünschtes!) fänd ich auch respektlos. Dass man nicht NUR Geld schenken will ist verständlich, aber dann kann man zumindest den gedachten Betrag splitten - die Hälfte in bar geben und für die andere Hälfte etwas kaufen. Ganz gegen den Wunsch nach Geldgeschenken zu verstoßen finde ich unanständig.
Ähm, also da würde ich aber dann nicht nochmal Geschenke erwarten, sonst ufert es ja in der Tat aus! Auch erwarte ich von niemandem, dass er sich ein teures Outfit zulegt. Wer kommen will, darf das auch in C&A-Hosenanzug, Jeansrock und Bluse oder schwarzer Jeans und Hemd tun. Reicht völlig. Unterkunft: Also unsere Gäster von weiter weg werden alle bei Verwandtschaft untergebracht. Gästezimmer, Schrebergartenhäuser etc. Da muss niemand zahlen. Wenn das jemandem allerdings nicht gut genug ist und er ins Hotel will, ist das sein Privatvergnügen - das zu zahlen sähe ich dann doch nicht ein (weil es eben andere Optionen gibt).
Das sehe ich zumindest in Teilen auch so. Aber wie gesagt nur, wenn die höheren Ausgaben auch den GÄSTEN zu Gute kommen und nicht wenn die Braut sich davon ein besonders teures Kleid oder eine 10-stündige Fotoreportage vom Profi finanzieren lassen will...Ich mache die Höhe des Geldbetrages (und so habe ich das auch die letzten Jahre gemacht) auch davon abhängig wie nahe mir die Freunde stehen und welche Art von Hochzeit gefeiert wird. Ich finde feiert jemand eine wirklich große Hochzeit mit Kaffee und Kuchen, mehr Gänge-Menü einer Band etc. sollte man schon etwas mehr geben als wenn man nur kurz zum Sektempfang nach der standesamtlichen Hochzeit eingeladen ist.
Also ich habe mich dazu entschlossen auf zwei Hochzeiten 50€ und einer 100€ (da mir die Person sehr wichtig ist) zu schenken.
LG Anba
siehe oben, das finde ich nicht. Statt unnützen Kram, den man nicht braucht, finde ich es durchaus berechtigt, sich eine schöne Feier quasi als Gemeinschaftsgeschenk aller zu wünschen. Solange es im machbaren Rahmen bleibt und die finanzielle Situation aller berücksichtigt wird.
Schön fänd ich das auch!
Aber wie gesagt, 100 Euro je Nase kann man nicht von jedem erwarten. 50 Euro finde ich schon, wenn keine finanziellen Notlagen vorliegen.
Da stimme ich absolut zu! Sowas geht gar nicht.
Aber um Gewinn geht es doch nicht. Wenn ich mir den schönsten Tag meines Lebens nicht leisten kann, ist es doch legitim, wenn ich darum bitte, dass die Gäste mir dies - nach ihren Möglichkeiten - zusammen ermöglichen!? Als Geschenk!
Also das finde ich dann schon dreist. Ich habe eine gute Bekannte zu meiner Hochzeit eingeladen und von vorneherein den Deal vorgeschlagen "Du machst die Fotos und bearbeitest sie und brennst sie mir auf CD, dafür bekommen du und deine Begleitung eben die Feier "umsonst"". Sie fand den Deal gut, denn sie weiß auch, was allein Essen und Trinken für jeden kosten. Ok, sie kommt jetzt halt mit Mann und 3 Kindern - 2 pubertierend, mit denen ich nicht unbedingt gerechnet hätte. Ja, von dem Geld hätte ich mir auch einen Profifotografen leisten können, aber so ist das eben. Deswegen ziehe ich das Angebot nicht zurück. Klar hofft man vielleicht, dass dann zusätzlich doch noch etwas Geld in der Karte liegt, aber wenn nicht dann nicht. Sauer wäre ich sicher nicht...Zudem ich auf der Hochzeit meines Cousins als *Fotografin* angestellt bin! Ich soll also Aufnahmen aller Gäste machen und über den Tag verteilt auch immer wieder mal knipsen. Tja... also ist das ja wie Arbeit für mich...! Und nun stand noch schön auf der Einladung, dass man bitte nur Geldgeschenke mitbringen soll... Was soll ich also davon halten? Klar ist das Verwandtschaft von mir, aber ich sehe absolut nicht ein, dann auch noch so viel zu schenken. Schließlich hab ich ja auch hinterher noch einiges zu tun mit der Fotobearbeitung... Wenn ich jetzt so schreibe, würde ich am liebsten gar nichts mehr schenken, echt! Aber ich weiß jetzt schon, wenn wir *nur* mit 80 € ankämen, wären sie bestimmt beleidigt...Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!
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12.04.2010, 17:15Inaktiver User
AW: Wieviel Geld schenkt man...?
ich sitze fassungslos da und schüttel den Kopf - aber das muss ich ja nicht neu ausführen.


Ich halte mich selbst für einen "Kleider-Problemfall" und habe dort super Unterstützung bekommen!
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