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Thema: Wieviel Geld schenkt man...?
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07.04.2010, 13:30Inaktiver User
AW: Wieviel Geld schenkt man...?
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07.04.2010, 15:51
AW: Wieviel Geld schenkt man...?
Vorschlag: Wäre es nicht möglich, sich mit anderen Gästen zusammen zu tun und gemeinsam was zu schenken? Egal ob Geld, Gutschein oder Geschenk...
Wir haben das so gelöst für unsere eigene Hochzeit. Wir brauchen nämlich nichts und ich hab keine Lust auf unnützes Gedöns und wünschen uns im Prinzip Geld (von den Verwandten). Aber die meisten unserer Freunde sind noch Studenten und da sind die Möglichkeiten nun mal begrenzt. Deshalb kümmert sich meine Trauzeugin darum, für etwas, dass wir uns wirklich wünschen, Geld zu sammeln von allen die sie nach einer Geschenkidee fragen.
Da gibt es nachher ein insgesamt schönes Geschenk über das wir uns freuen, keiner muss sich in den Ruin stürzen und egal ob jemand 20 oder 100 Euro beisteuert, sie machen uns alle zusammen ne Riesenfreude.
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08.04.2010, 19:42
AW: Wieviel Geld schenkt man...?
Nun möchte ich auch mal meinen Senf dazu abgeben! :)
Wir heiraten in 2 Tagen standesamtlich und weder ich, noch mein *Bald-Mann* rechnen mit irgendwelchen Geldgeschenken... Hallo??? Was ist denn bitte der Sinn von einer Hochzeit? Das ich den schönsten Tag meines Lebens mit meiner Familie und meinen Freunden feiere oder das ich da irgendwie einen Geldgewinn raushandle???
Klar, sind Hochzeiten nicht billig, aber ich kann doch nicht verlangen, dass mir jemand Geld schenkt, der es vielleicht gar nicht hat! Klar freut man sich darüber, wenn man ein paar Geldgeschenke bekommt und ein bisschen was von den Kosten davon bezahlen kann, aber mit einer Pauschale rechnen??? Ich weiß nicht... hat das noch was mit dem eigentlichen Sinn einer Hochzeit zu tun? Im Vordergrund sollten ganz andere Dinge stehen...
Leider wird es aber oft von den Brautleuten vorraus gesetzt. Wir sind in diesem Jahr auch noch auf 3 kirchlichen Hochzeiten eingeladen... Da wir in diesem Jahr noch mit dem Hausbauen beginnen wollen, haben oder wollen wir also für die 3 Hochzeiten auch keine 600 € loswerden... ist wahrscheinlich verständlich. Zudem ich auf der Hochzeit meines Cousins als *Fotografin* angestellt bin! Ich soll also Aufnahmen aller Gäste machen und über den Tag verteilt auch immer wieder mal knipsen. Tja... also ist das ja wie Arbeit für mich...! Und nun stand noch schön auf der Einladung, dass man bitte nur Geldgeschenke mitbringen soll... Was soll ich also davon halten? Klar ist das Verwandtschaft von mir, aber ich sehe absolut nicht ein, dann auch noch so viel zu schenken. Schließlich hab ich ja auch hinterher noch einiges zu tun mit der Fotobearbeitung... Wenn ich jetzt so schreibe, würde ich am liebsten gar nichts mehr schenken, echt! Aber ich weiß jetzt schon, wenn wir *nur* mit 80 € ankämen, wären sie bestimmt beleidigt...
Es ist also wirklich nicht einfach rauszufinden was man schenken soll... ich glaub, am besten ist es, wenn man das nach Gefühl macht...
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10.04.2010, 00:10
AW: Wieviel Geld schenkt man...?
Ich mach es auch immer abhängig davon wie nah mir das Brautpaar steht und wie der Rahmen der Hochzeit ist.
Oft geht das bei uns schon vormittags los mit Frühstück, dann gibts Mittagessen, Kaffee, Kuchen, Abendessen oder Buffet und den ganzen Tag Getränke gratis, Musik, Band....und ich für mich persönlich möchte zumindest das beisteuern was ich sozusagen den Brautleuten den Tag über koste bzw. sollen sie ja auch noch ein "Geschenk" haben. Meistens geben wir zu zweit entweder 100 oder 150, je nachdem eben wie der Umfang der Feier ist und wie gut wir die Leute kennen. Das ist jetzt auch eine Summe, die sich bei uns im Umfeld scheinbar so eingebürgert hat.
Meistens tun wir uns mit mehreren zusammen, verpacken das Geld nett und wenn jemand nicht so viel beisteuern kann / möchte fällts einfach in der Masse nicht auf, weil das Geld für das Geschenk sozusagen in einen großen Topf kommt.
Wenn jemand finanziell nicht so gut gestellt ist, ist es doch ganz klar, dass derjenige eben nicht so viel geben kann. Wenn man da als Brautpaar dann beleidigt ist hat man meiner Meinung nach ein falsches Bild von Freundschaft.
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10.04.2010, 04:17Inaktiver User
AW: Wieviel Geld schenkt man...?
Ich schenke so viel wie ich will. Das richtet sich danach, wie gern ich das Brautpaar habe, bzw. wie nahe sie mir stehen (oder wenigstens eine von beiden Personen). Mit der Feier hat das für mich nichts zu tun. Es kam z.B. schon vor, dass ich am Hochzeitsfest einer Freundin nicht teilnehmen konnte. Selbstverständlich bekam das Paar aber das gleiche Geschenk (und somit auch die gleiche Summer Geld), das ich geschenkt hätte, hätte ich zur Feier kommen können.
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10.04.2010, 13:15
AW: Wieviel Geld schenkt man...?
Berlin, auch bei dir schwingt das Argument mit, man solle soviel schenken, dass das Brautpaar davon zumindest die Kosten decken kann. Und das finde ich befremdlich. Denn was kann ich als Gast dafür, wie groß das Brautpaar seine Hochzeit feiern will? Das ist doch ureigene Entscheidung des Paares, aber dann sollen sie doch auch bitte die finanziellen Mittel dafür aufbringen. Wenn ich dann vielleicht noch zu mehreren großen Hochzeiten eingeladen bin, u.U. noch Fahrt- und Übernachtungskosten dazu kommen, kommt da schon sehr viel Geld zusammen. Und da sind dann für viele eben nicht noch einmal 100-150 Euro im Jahr drin. Es gibt doch nicht nur Großverdiener auf dieser Welt. Hätte ich erwartet, dass die Kosten pro Person mit dem Geschenk abgedeckt werden, hätten z.B. meine Oma und mein bester Freund nicht kommen können. Wir hatten noch nicht einmal eine wahnsinnig teure Hochzeit, aber für die beiden (Rentnerin nur mit Witwenrente und Mann in Ausbildung) wäre das einfach zuviel gewesen.
Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan
Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.
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10.04.2010, 19:04
AW: Wieviel Geld schenkt man...?
ich sehe das genau so. ich schenke gern mal großzügig, aber diese form der fast verpflichtenden kostenbeteiligung empfinde ich als nötigung.
anders gesagt: ich würde als gast auch gern zur hochzeit meiner freunde kommen, wenn die nur in bescheidenem rahmen feiern (und dann wirklich nicht aufs geld schauen). soll ich aber einen kredit aufnehmen, wenn ein paar beschließt, auf martha's vineyard oder in einem loireschloss mit sechs-sterne-koch zu feiern? die feier sollte man selber stemmen (können), geschenke sind dann bessere bonbons, sonst hätte ich das gefühl, in erster linie als beitragszahler einkalkuliert zu sein.
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10.04.2010, 19:18Inaktiver User
AW: Wieviel Geld schenkt man...?
ich sehe, kenne und handhabe das so:
geschenkt wird zum Anlass "Eheschließung" - wie sonst "zum Geburtstag" oder zu einer Geburt.
und das selbstverständlich auch, wenn ich nicht eingeladen bin oder wenn ich nicht kann und absagen muss. Das ändert ja nichts am Anlass - dann schicke ich eben ein Paket.
und zur Hochzeitsfeier bin ich eingeladen - wenn ich eine Party feier, dann muss ich sie mir leisten können - oder ladet Ihr zum Geburtstag in 3-Sterne-Restaurant ein und erwartet, dass die Gäste die Finanzen dazu schenken ???
wenn ich zu der Hochzeit gehe, dann wird das etwas aufgerundet, so wie ein Mitbringsel, vielleicht im Wert von einer mittelguten Flasche Wein.
100-150 Euro pro Paar - diese Größenordnung kann ich mir nur für sehr nahestehende (Geschwister, Patenkind, allerbeste Freundin) vorstellen - insbesondere, da die Leute ja meist schon alles haben und genau damit begründen, dass es Geld sein soll. Völlig absurd. Auch wenn mir die 150 Euro nicht wehtun würden.
Und Geld gibt es von mir grundsätzlich nicht. Ich frage nach Wünschen - und wenn ich da keine Antwort bekomme (was mir aber noch nicht passiert ist), dann suche ich etwas aus.
(Dass ich ggf., wenn meine Nichte als Studentin mit Rückenwind heiraten würde, auch mal einen Scheck über 500 Euro schicken würde, steht auf einen ganz anderen Blatt).
Aber ich sehe ein, dass es Gegenden gibt, die in der Tradition des Mahlgeldes stehen - das würde mir aber sehr schwer fallen, da mitzumachen.
Gruß, Leonie
(die das Fest zu ihrem 50sten ganz alleine bezahlt
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10.04.2010, 21:36
AW: Wieviel Geld schenkt man...?
Das ist noch ne ganz andere Geschichte, ich habe heute ca. 30 Kleider unter 150 Euro probiert, dann noch 15 zwischen 200 und 400 Euro und habe GAR NICHTS gefunden. Soviel zum Themaetwas Passendes anzuziehen sollte man doch aber haben, und schöne, einfache Abendkleider gibt es für unter 100 Euro und das zieht man ja nicht nur einmal an
*heul*
Also für manchen Figuren ist das definitiv nicht so einfach. Das einzige Kleid, das mir wirklich gut gepasst hat, war eines für fast 500 Euro, soviel ist aber nicht drin!



Cytheria
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11.04.2010, 09:22



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