Die Kniggeregel ist aber doch auch irgendwie daneben - was kann ich denn als Gast dafür, wenn das Paar sich eine Traumhochzeit auf einem Schloss mit Sieben-Gänge-Menü, Mitternachtsbuffet und Band leistet? Das impliziert das ja auch wieder, dass man durch die Geschenke, die Kosten reinholt. Und diese Anspruchshaltung finde ich unpassend. Wenn ich eine große Traumhochzeit haben will, muss ich die zur Not auch selber bezahlen können. Oder soll die Oma vielleicht nicht kommen, weil sie sich das von ihrer kleinen Rente gar nicht leisen kann? Oder der studierende Bruder? Oder die gerade arbeitslose beste Freundin?
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Thema: Wieviel Geld schenkt man...?
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29.03.2010, 14:18
AW: Wieviel Geld schenkt man...?
Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan
Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.
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29.03.2010, 15:09Inaktiver User
AW: Wieviel Geld schenkt man...?
Wie ich schrieb: Leute mit wenig Geld können auch weniger geben. Und ja, ich bin nicht zur Hochzeit meiner Cousine gegangen, weil ich es mir schlicht nicht leisten konnte. Es wurde Abendtenue verlangt, ich hätte Verdienstausfall gehabt, dazu die Übernachtung in einem wirklich teuere Hotel. Dann waren die Geschenke auf der Geschenkliste sündteuer...
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29.03.2010, 15:12
AW: Wieviel Geld schenkt man...?
Ich hätte es bei meiner Hochzeit sehr traurig gefunden, wenn jemand, den ich eingeladen hätte, aus Geldgründen nicht hätte kommen können. Aber wenn das manchen Leuten egal ist.... meine Welt ist das jedenfalls nicht.
Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan
Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.
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29.03.2010, 15:27Inaktiver User
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06.04.2010, 22:53Inaktiver User
AW: Wieviel Geld schenkt man...?
ich weiß schon, warum ich grundsätzlich kein Geld schenke ...
aber was ich in der BriCom gelernt habe, ist, dass es da große regionale Unterschiede gibt - vom üblichen Mahlgeld in einigen Gegenden Bayerns bis zu meinem norddeutsch-protestantischem Hintergrund ist da ein weites Feld.
etwas Passendes anzuziehen sollte man doch aber haben, und schöne, einfache Abendkleider gibt es für unter 100 Euro und das zieht man ja nicht nur einmal an - und wenn es nicht ganz die große Abendrobe ist, wird frau ja nicht gleich rausgeschmissen - und ein Frack war doch vermutlich nicht verlangt.
grundsätzlich finde ich wichtig, dass die Einladenden das Fest so gestalten, dass keiner ausgeschlossen wird, weil er sich das nicht leisten kann - entweder ich bezahle für die Gäste - oder ich muss die Sache eben etwas einfacher halten - das gibt bestimmt kein schlechtes Omen für die Ehe!
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07.04.2010, 11:18Inaktiver User
AW: Wieviel Geld schenkt man...?
Ich würde in der Summe einen Unterschied machen, wie nah mir das Brautpaar steht.
Bei besten Freunden würde ich auf 100 Euro gehen. Leider sehen die Scheine seit dem Euro nicht mehr so "viel" aus. 40 Euro sind auch knapp 80 DM. Aber an die DM sollen wir ja nicht mehr denken.
Und den Geldwert auch entsprechend dem Rahmen der Feierlichkeit anmessen. So, wie hier schon jemand geschrieben hat.
Bei einem Sektempfang ohne weitere Feierlichkeit "darf" es auch etwas weniger sein.
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07.04.2010, 11:38
AW: Wieviel Geld schenkt man...?
Bis auf Weiteres a.D.
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07.04.2010, 11:41Inaktiver User
AW: Wieviel Geld schenkt man...?
Natürlich meinte ich in erster Linie: Wie nah steht mir das Brautpaar.
Selbst, wenn die beiden nur nach dem Standeamt einen Sekt ausgeben, dann schenke ich das, was ich für richtig halte.
Nun ist die Fragestellerin auf zig Hochzeiten in diesem Jahr eingeladen.
Und da würde ich dann entsprechend der Rahmenbedingungen mein Geldgeschenk gestalten.
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07.04.2010, 13:17Inaktiver User
AW: Wieviel Geld schenkt man...?
Geändert von Inaktiver User (07.04.2010 um 16:00 Uhr)
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07.04.2010, 13:19
AW: Wieviel Geld schenkt man...?
Und? Gerade wenn dieser Vollpfosten Euch ein großzügiges Geschenk überreicht hätte, hätte das irgendetwas geändert?
TabeaBis auf Weiteres a.D.



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