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    AW: Wieviel Geld schenkt man...?

    Zitat Zitat von murmeltier Beitrag anzeigen
    In persönlichen Dankeskarten (kein Vordruck) wird sich bei jedem einzeln bedankt - bezugnehmend auf's Geschenk.
    Wenn eh alle Geld schennken, seh ich den Sinn einer Liste nicht. Geld ist Geld, egal ob 20 oder 200 Euro. Wo ist in der Karte dann der "Bezug" zum Geschenk? Schreibst Du dann den konkreten Betrag nochmal rein oder wie muss ich mir das vorstellen?
    “Sometimes I think the surest sign that intelligent life exists elsewhere
    in the universe is that none of it has tried to contact us.” (aus Calvin & Hobbes)

  2. Inaktiver User

    AW: Wieviel Geld schenkt man...?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe auch nichts gegen Geldgeschenke. Eine Freundin hatte 3 Pfannen, 5 blaue Vasen, einige hässliche Bettgarnituren, die sie sich niemals gekauft hätte und Unmengen an Handtüchern.
    um das zu vermeiden sollte das Paar eine Wunschliste - und sich dazu ein paar Gedanken - machen.
    dass es bei einer Hochzeit wenig Sinn macht, völlig unkoordiniert zu schenken, ist klar.
    aber da gibt es nun andere Lösungen als Geld - die allen gerecht werden.

  3. Inaktiver User

    AW: Wieviel Geld schenkt man...?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Meine Cousine und ihr Mann schenken immer 50-75 Euro. Sie meinen, eine Einladung ist eine Einladung. Und ein Geschenk ist ein Geschenk. Sie laden ja auch ein und erwarten dann auch kein großes Geschenk.
    und siehst Du das auch so?

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    AW: Wieviel Geld schenkt man...?

    Zitat Zitat von murmeltier Beitrag anzeigen
    Mit diesen beiden Punkten verknüpfe ich aber keine Erwartung in Form einer bestimmten Summe, sondern eher eine verhältnismäßige Erwartung im Vergleich zu den Geschenken anderer. Will heißen, ich gehe davon aus, dass mein ständig partymachender und sein vieles Geld rausschmeißender Cousin uns mehr schenkt als mein von Hartz IV lebender Onkel.
    Das SIND doch aber Erwartungen an die Summe. Denn wo liegt denn der Maßstab? Nehmen wir an, Onkel spart 5 Monate lang ein bisschen was und gibt Euch dann 50,- Euro. Cousin muss ganz und nicht sparen, gibt Euch auch 50.- Euro. Sollte der dann 100.- geben? Woher soll er den Maßstab kennen? Die Summen wirst Du am Ende dann ja doch bewerten und in eine Skala zwischen "enttäuschend" und "großartig" packen. Letztlich haben Deine Gäste keine Chance...

    Ich bin ja nicht per se gegen Geldgechenke. Ich würde auch nie jemandem was Materielles schenken, was dann womöglich ungefallen in der Ecke seht. Wenn ich aber zB weiß, dass jemand irgendwas total gern macht - wieso nicht einen Gutschein für genau diese Aktivität schenken statt Bargeld? Achja... dann finanziere ich a nicht die Feier mit. Ich vergaß...
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  5. Inaktiver User

    AW: Wieviel Geld schenkt man...?

    .
    Geändert von Inaktiver User (14.04.2010 um 09:29 Uhr)

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    AW: Wieviel Geld schenkt man...?

    Zitat Zitat von murmeltier Beitrag anzeigen
    50 Euro als Paar, was sich mehr leisten könnte, finde ich für eine Hochzeit einfach echt unangemessen...
    Und ich finde diese Bewerterei total unangemessen, obwohl ich auch Geld (mit)schenke, wenn es denn gewünscht wird. Bei der nächsten Hochzeit, wo wir eingeladen sind, haben wir a) eine Übernachtung von 80.- Euro (und das war mit Mühe die günstigste Variante in dem Ort, man will ja auch nachts nicht mehr fahren müssen bzw. Alkohol trinken dürfen) b) anreisen und c) was schenken. Sind dann 50.- Euro immer noch angemessen, wenn die Gesamtkosten sich auch 250.- belaufen für die Teilnahme an der Hochzeit? Wo nimmst Du denn (D)einen Richtwert her?
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    AW: Wieviel Geld schenkt man...?

    Zitat Zitat von Polarstern Beitrag anzeigen
    Ich glaube, hier ist auch einfach ein Unterschied in den Wertigkeiten. Murmeltier nimmt an, daß sie ihren Gästen etwas Gutes tut wenn sie dick feiert, und findet sich deshalb sogar besonders sozial und entgegenkommend. Das muß aber ja nicht für alle Menschen wirklich so sein.
    Für mich ist es zB nicht so, dass man mir "as Gutes" damit tut. Ich persönlich empfinde diese großen und durchorganisierten Hochzeiten als Gast im Wesentlichen als eins: anstrengend in vielen Belangen. Deswegen geh ich natürlich trotzdem hin. Man trifft ja durchaus nette Leute wieder - außer das Brautpaar. Die haben nämlich keine Zeit.
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  8. Inaktiver User

    AW: Wieviel Geld schenkt man...?

    .
    Geändert von Inaktiver User (14.04.2010 um 09:33 Uhr)

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    AW: Wieviel Geld schenkt man...?

    Zitat Zitat von murmeltier Beitrag anzeigen
    Nunja, dieser Einwand mag sogar für einige unserer Gäste zutreffen, das möchte ich gar nicht bestreiten, aber gerade in Bezug auf meinen Cousin ist er völlig unangebracht. Mein Cousin ist so ein unglaublicher Poser und Angeber - er erzählt uns ständig völlig ungefragt, was er wieder alles gekauft hat, wie viel seiner Wohnung er schon abbezahlt hat, wo er schon überall im Urlaub war - und das wohlwissend, dass wir uns all das NIEMALS leisten können. Er prahlt damit, wie großzügig er sein "Personal" bezahlt und nennt wirklich ständig Unsummen, die er in Kneipen und Discos lässt, weil er ständig säuft und alle anderen einläd und ja auch generell danach immer Taxt fährt - oder auch schonmal eine Limousine mit Chauffeur mietet.
    Wenn sich jemand SO gebärdet (was ich übrigens absolut daneben finde, insbesondere wenn er mit Leuten spricht, die sich diesen Lebensstandart vermutlich niemals leisten können - und er ist jünger als wir!) muss er sich nicht wundern, wenn er daran gemessen wird.
    D.h. Du richtest Dein Verhalten nach dem doofen Verhalten anderer? Hoffentlich nicht! Wenn ich es für unangemessen und unhöflich halte, den (materiellen) Wert von Geschenken auf Angemessenheit zu beurteilen (und das tue ich) dann sind das meine Maßstäbe, die immer für mich gelten. Wenn andere Aufschneider und Prahler sind, bitte sehr, das ist doch deren Problem, deren Leben. Aber von so einem Prollgehabe schneide ich mir sicherlich keine Scheibe ab. Ich messe immer noch nach meinen eigenen Maßstäben - was eben auch heißen kann, gar nicht zu messen.
    Die Ente bleibt draußen.

  10. gesperrt

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    AW: Wieviel Geld schenkt man...?

    Also egal, ob Hochzeit oder Grillparty: NIE werde ich verstehen, dass jemand "Einladung" sagt (oder schreibt) und Gruppenfinanzierung meint. Entweder frage ich, ob jemand Lust hat, mit mir gemeinsam Party zu machen, wobei Kosten und Organisation geteilt werden; auch da werden immer noch welche "einfach so" dabei sein. Wenn ich einlade, dann heißt das, dass alle meine Gäste sind. Gäste bezahlen nicht. Die Meisten wollen erfahrungsgemäß etwas mitbringen, je nach Art der Feier. Gegebenen Falles könnte ich im Vorfeld sagen: mit Salaten bin ich eingedeckt, der Wein ist bestellt, Blumen hab ich genug...wer möchte KANN ja was ins Getränkeschwein werfen. Bzw bei einer Hochzeit eben Geld schenken. Aber ich ERWARTE es von keinem. Sonst wäre es keine EINLADUNG, sondern eine AUFFORDERUNG

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