ích dískutiere gerade mit meiner freundin. sie ist autorin und hat sich dort einen namen gemacht. das hat sie jahre gekostet. mit dem namen ist sie auch im job bekannt und dort ist es wichtig, auch nach jahren noch wiedererkannt zu werden.
bei einer hochzeit würde sie gerne einen gemeinsamen namen haben. der mann will seinen behalten und sie würde ihn annehmen, wäre da nicht ihr job, wo sie sich dann einen neuen namen machen müsste. das wäre schwierig und würde jahre dauern. was für auswege gibt es da, dass der alte auch bestehen bleibt. doppelname zum ansprechen ist problematisch, da zungenbrecher.
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Ergebnis 1 bis 10 von 13
Thema: namensfrage
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16.03.2010, 21:33
namensfrage
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16.03.2010, 22:01Inaktiver User
AW: namensfrage
Ist doch kein Problem. Als Autorin kann sie sich doch nennen wie sie will, das gilt doch als Künstername. Kann man sich sogar im Perso eintragen lassen. Das wurde zwar abgeschafft, nach Protesten aber wieder eingeführt und daher ab 1.11.2010 wieder möglich.
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16.03.2010, 22:16Inaktiver User
AW: namensfrage
Einewiekeine hat zwar prinzipiell recht, aber ich find es macht doch eine erheblichen Unterschied im Alltag.
Der einzige Ausweg ist aber der Doppelname. Mag vielleicht ein Zungenbrecher sein, ist aber das einzige was letztendlich beiden gerecht wird.
Ich habe meinen Nachnamen gehasst und mein Künstlername ist nur ein Vorname, deshalb war es für mich klar, dass ich den Namen meines Mannes annehme. Wäre ich aber in der Situation deiner Freundin hätte ich mich sicherlich für die Doppelnamen-Variante entschieden. Meinen "gemachten" Namen würde ich auch nimmer hergeben!
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17.03.2010, 07:52
AW: namensfrage
Entscheiden muss man sich schon - wenn frau einen gemeinsamen Namen will, aber den eigenen behalten und keinen Doppelnamen will, bleibt nur noch die Möglichkeit, dass der Mann den Namen annimmt.
Ich würde mir gründlich überlegen, warum ein gemeinsamer Name für das Paar wichtig ist. Ich mag ja die Variante mit getrennten Namen ganz gern. Oder das Paar erkundigt sich, ob die Frau den Doppelnamen annehmen kann, im privaten Rahmen nur den Namen des Mannes nutzt und im beruflichen Rahmen nur den eigenen - und so dem Zungenbrecher entgeht.
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17.03.2010, 11:53
AW: namensfrage
Frauen sind nicht kompliziert. Sie wollen einfach nur geliebt werden.
Und tolle Überraschungen. Und Schuhe. Und Schmuck.
Und andere Dinge, die man erraten muss.
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17.03.2010, 20:32
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17.03.2010, 20:39
AW: namensfrage
er will ihn nicht abgeben, da er einen adelstitel hat und sie einen wein unter dem namen verkaufen.
zb ist ihr name zwischelmann und seiner abrohamoleiting. der doppelname wäre dann adelstitel zwischelmann-abrohamoleiting oder adelstitel abrohamoleiting-zwischelmann. für zweites spricht, dass sie dann einen buchstaben vorne im abc hat (ist ihr wichtig). findet ihr es praktikabel, sich nur abrohamoleiting zu nennen (ihre gründe, wenn sie gemeinsam im hotel sind oder wenn nachwuchs da ist (dort fürchtet sie mit anderem namen lästige nachfragen)? als autorin oder in mails nutzt sie dann den doppelnamen, um wiedererkannt zu werden (vorname und nachname sind selten, sodass das auch mit dem abrohamoleiting dazu ersichtlich ist, wer es ist).
ist es überhaupt erlaubt, einen namen wegzulassen im job, also sich nur abrohamoleiting nennen zu lassen und sich auch so zu melden?
kennt ihr leute, die das so gemacht haben?Geändert von Tjorven1 (17.03.2010 um 20:43 Uhr)
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17.03.2010, 20:45
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18.03.2010, 08:42
AW: namensfrage
Für diese Situation gibt es, wie ewk ja schon bemerkt hat, den Künstlernamen.
Meine Tante (Tänzerin) behielt nach der Heirat ihren Mädchennamen als Künstlernamen, und als Familiennamen den Namen ihres Mannes. Sie konnte sich also entweder Frau Müller (Mädchenname) oder Frau Meier (Familienname) nennen. Ihre Tochter heißt Meier, auf dem Klingelschild steht (Meier/Müller).
Allerdings weiß ich nicht, ob das nach heutigem Namensrecht möglich ist, ich denke aber ja.
Hans----------------------------------------------------------------
"Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.
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18.03.2010, 10:34
AW: namensfrage
Hallo,
ich denke, irgendeinen Tod wird sie oder die beiden sterben müssen. Welcher der kleinste ist, das wird jeder anders sehen - abhängig davon, wieviel Bedeutung man in der individuellen Situation dem eigenen Namen und wieviel Bedeutung man generell dem gemeinsamen Ehenamen zumisst.
Ich persönlich würde einfach die jeweiligen Namen behalten.
Mandelblüte


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