Ich habe dieses und die folgenden beiden Posts gestern entdeckt, hatte aber keine Zeit, darauf einzugehen. Ich versuche es mal jetzt - ich habe Frühstückspause.
Es wären meine Eltern plus Schwester, die ich in unsere Whg. einquartieren würde. Die versorgen sich selbst (gut: der Kühlschrank müsste gefüllt werden, aber auch nur "normal", nicht "exquisit"), machen sich morgens selbst ihren Kaffee und Toast, meine Mutter würde was kochen - vermutlich würden sie mir sogar die benutzte Bettwäsche und Handtücher in die WaMa stecken. Da habe ich keine Bedenken. Außerdem muss mir doch jemand ins Kleid helfen, oder?
Speziell die spanische Verwandtschaft ist alles andere als interessiert an "Kultur und Gemäuer". Auerbachs Keller? Die kennen nicht mal Goethe... und wenn ich mir auch vorstelle, meine 120 kg SchwieMu durch die engen Treppengänge des Völki zu scheuchen?![]()
Nein, Spaß beiseite - es besteht wirklich kein Interesse an "sowas", meine Eltern haben das alles schon gesehen.
Außerdem gäbe es ein Transportproblem: Wir haben nur einen Fahrer (meinen Vater), mein LG und ich würden ja im Brautauto oder so anreisen. Wenn ich "hier auf dem Land" feiere, kann ich die Gäste nach und nach mit den vorhandenen Fahrzeugen transportieren bzw. ein Teil wäre seit dem Vorabend am Ort der Trauung (wenn mein LG mitspielt bei meinem Locationvorschlag - eine Burg hier ums Eck, die ein Trauzimmer hat, ein hübsches aber gerade noch bezahlbares Hotel ist gleich daneben).
Die Hispanistik-Studenten merke ich mir aber vor.
Gute Gesellschaft sicherlich. Diese schweigt sich dann den ganzen Tag über an, weil sie sich nicht verständigen kann. Das ist mir als Braut zu doof. Also Flussfahrt, Pantomime oder Zauberer.![]()
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10.03.2010, 09:38Inaktiver User
AW: Hochzeit "ganz klein" - und dann?
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10.03.2010, 09:43Inaktiver User
AW: Hochzeit "ganz klein" - und dann?
Die italienische Kollegin hat das ja fast durch, allerdings in Sachsen (wir leben in Sachsen-Anhalt), das kann noch leicht unterschiedlich sein. Es ist eine hochbürokratische Angelegenheit. Mein LG ist ja bis 16 in der deutschsprachigen Schweiz aufgewachsen, mal sehen, ob er trotzdem den Deutschtest machen muss.

Ist notiert. Momentan liege ich in meiner Kalkulation für sämtliche Reisekosten (Flüge für Mutter und Opa, Hotelkosten für alle, ohne Transportkosten wie Taxi) bei ca. 2.000 €, da tut mir jeder zusätzliche Euro weh.
Aber durch die Einbürgerung haben wir ja nun mehr Zeit zum Sparen....
Wie gesagt, wenn sich herausstellen sollte, dass der Aufwand zu groß und / oder zu teuer ist, muss Plan B her - getrennte Feiern, wie immer das dann aussieht.
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10.03.2010, 09:50Inaktiver User
AW: Hochzeit "ganz klein" - und dann?
@Honzina: Dein Posting macht mir Mut. Verstehe ich recht, dass Ihr im Ausland geheiratet habt?
Ich gehe nicht davon aus, dass sich jemand hinstellen und meckern würde, wenn es nur Essen, aber kein "Programm" gäbe. MIR ist es zu blöd, wenn sich dann alle anschweigen.
Wir gehen davon aus, dass die Schwester meines LG nebst Gatten und Kindern nicht kommen wird, dann hätten wir 3 deutsche, 2 spanische Gäste plus das Brautpaar. Bei dieser Gästezahl geht automatisch irgendwann der Gesprächsstoff aus.
Euer Programm mit Oper und Absacker klingt gut. Je nachdem, wann die Spanier anreisen würden (meine Eltern am Vortag, für Spanien ist das abhängig von den Flugzeiten), würden wir am Vorabend ein kleines Essen machen, in einem anderen Restaurant (bei uns zu Hause ist mir zuviel Arbeit an diesem Tag).
Mir fällt noch ein - zur Leipzig-Tour: Die Spanier sind alles andere als gut zu Fuß (Opa ist 86, die Mutter zwar erst 62 aber nicht fit) - also auch schwierig.
Wenn es einfach wäre, bräuchte ich ja keine Hilfe von Euch.
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10.03.2010, 11:17
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10.03.2010, 11:18Inaktiver User
AW: Hochzeit "ganz klein" - und dann?
Ja, standesamtlich in der Heimatstadt meines Mannes (europaeische Hauptstadt). Kirchlich haben wir 2 Wochen spaeter in Deutschland gefeiert und ein grosses Fest mit vielen Freunden und Verwandten gemacht, aber das kommt fuer Euch ja eher nicht in Frage, wenn ich das richtig verstehe.
Auf jeden Fall. Haetten wir nur das Mittagessen nach dem Standesamt gehabt, waere es definitiv schlechter gewesen, denn das war trotz Uebersetzerin der "stillste" und "schwierigste" Teil des Wochenendes.
Hmm, also wenn dann schon beide Familien anwesend sind, wuerde ich evtl. nicht zwei Essen veranstalten, oder zumindest darauf achten, dass der Vorabend in einem sehr lockeren Rahmen ist. Der Nachteil beim Essen ist halt, dass man auf einem Platz "festsitzt" und auf die Gespraeche mit seinen Nachbarn angewiesen ist. Selbst mit Uebersetzern kann das schwierig werden und ich wuerde versuchen, diese Situation eher nur 1x pro Wochenende zu haben.
Du schaffst das schon
Und gluecklicherweise haengt das Glueck der Ehe eher nicht von der Schwierigkeit der Hochzeitsorganisation ab
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13.03.2010, 10:52




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