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    AW: Treff der Hochzeitsmuffel - ich bin dabei!

    Zitat Zitat von suilven Beitrag anzeigen
    Die Auflösung der Beziehung, des gemeinsamen Haushalts mit allem was dran hing war für ihn lange eine unüberwindbare Hürde. Er konnte sich lange nicht vorstellen, wie das wieder auseinanderdividiert werden sollte.
    Ja das kennt man von vielen. Dabei ist es ganz einfach: Auszahlen des Restwertes, ab zu IKEA neue Einrichtung kaufen. Dat wars. So hab ichs gemacht, würd ich immer wieder tun. Man muss nichts mitnehmen, kann sich alles neu kaufen.
    Life has no remote.
    Get up and change it yourself.

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    AW: Treff der Hochzeitsmuffel - ich bin dabei!

    Zitat Zitat von Svenska Beitrag anzeigen
    Ja das kennt man von vielen. Dabei ist es ganz einfach: Auszahlen des Restwertes, ab zu IKEA neue Einrichtung kaufen. Dat wars. So hab ichs gemacht, würd ich immer wieder tun. Man muss nichts mitnehmen, kann sich alles neu kaufen.
    Ja, so kenne ich es auch: so endete von jetzt auf gleich meine erste Ehe - trotz Trauschein. Zum Glück ging das alles sehr zivilisiert über die Bühne. Und die Scheidung war weder kompliziert noch teuer, weil wir uns eben einig waren. Und die gesetzliche Fessel hat uns auch nicht abgehalten: was vorbei ist, ist vorbei.
    Das ist nun über ein Vierteljahrhundert her, und wir haben immer noch ein freundschaftliches Verhältnis zueinander.

    Die andere Variante der Trennung habe ich -glücklicherweise nur als unbeteiligte Augenzeugin- auch schon erlebt: da kam es z.B. um verstaubte Gewürzgläser mit abgelaufenen Verfallsdatum zum erbitterten Streit (sowas landet bei mir im Müll). Dass dem ehemals über alles geliebten Menschen im Falle der Trennung nicht das Schwarze unter'm Fingernagel gegönnt wird, das kenne ich von Paaren mit und ohne Trauschein.
    life is all about
    finding people who
    are your kind of
    CRAZY

  3. Moderation

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    AW: Treff der Hochzeitsmuffel - ich bin dabei!

    Zitat Zitat von suilven Beitrag anzeigen
    Die Auflösung der Beziehung, des gemeinsamen Haushalts mit allem was dran hing war für ihn lange eine unüberwindbare Hürde.
    Das sind dann aber wohl eher psychologisch erklärbare Gründe als faktische. Wenn man tatsächlich eine Beziehung beenden will, kann man auch einen Haushalt auflösen. Wenn man umzieht, geht das ja auch und dauert kein ganzes Jahr.

    Zitat Zitat von suilven Beitrag anzeigen
    Abgesehen davon ist die o.g. "rechtliche Fessel" ein Witz gegenüber einer Fessel aus Fleisch und Blut. Kein Trauschein kettet Menschen unaufhörlicher zusammen, als die Pflicht, Mutter und Vater zu sein.
    Stimmt!

    rechtliches Band durchschneiden
    Das rechtliche Band zu durchschneiden (die Scheidungsverhandlung selbst) dauert, wenn man sich in allen Dingen einig ist, 10 Minuten, wenn Kinder da sind, 15. Plus ein bisschen Schriftverkehr vorher mit diversen Ämtern und einen Besuch beim Anwalt.

    Wenn man sich nicht einig ist, ist es natürlich komplizierter. Aber das ist es dann so oder so - ob verheiratet oder nicht.
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

    ... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs

  4. Inaktiver User

    AW: Treff der Hochzeitsmuffel - ich bin dabei!

    Zitat Zitat von suilven Beitrag anzeigen
    Quatsch. Da war gar nichts mehr freiwillig. Laut Aussage meines Mannes hatte er schon über ein Jahr Magenprobleme wegen dieser Situation, die er so gerne beendet hätte. Die Auflösung der Beziehung, des gemeinsamen Haushalts mit allem was dran hing war für ihn lange eine unüberwindbare Hürde. Er konnte sich lange nicht vorstellen, wie das wieder auseinanderdividiert werden sollte.


    Grüße,
    Suilven
    Äh ja…

    Jetzt kenn ich nicht so seine Situation. Aber ich bräuchte dafür knapp eine Woche: 2-3 Zimmer-Wohnung suchen, Transport organisieren, dann noch ein Tag zum Packen & Abbauen. Hab das ja schon mal gemacht. Zum Glück sind wir später wieder zusammen gekommen.

    Wenn er so lang gebraucht hat, ist Dir da noch nicht die Idee gekommen, dass er vielleicht noch sehr an ihr hängt (…).
    Will jetzt keine Panik machen, aber das scheint schon etwas merkwürdig zu sein…

    Gut, die Sache mit den Kindern ist da schon komplizierter. Hat er denn Kinder aus der Beziehung? Wenn nicht hätte ich wirklich Bedenken, wenn jemand so viel Zeit braucht, um sich zu lösen.


    Hm, andere TN kennen so etwas auch?
    Versteh ich nicht. Da müssen andere Gründe dahinter sein.

  5. Inaktiver User

    AW: Treff der Hochzeitsmuffel - ich bin dabei!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hm, andere TN kennen so etwas auch?
    Versteh ich nicht. Da müssen andere Gründe dahinter sein.
    Ich sehe eine Trennung erst mal als ein emotionales Ereignis. Und egal ob verheiratet oder nicht: sich endgültig aus einer Beziehung zu verabschieden, sich entscheiden, dieser Mensch hat keinen Platz mehr in meinem Leben - das ist doch das Härteste. Man geht doch eine Beziehung immer in der Hoffnung ein, dass alles gut wird. Und eine Trennung ist halt ein Scheitern dieser Hoffnung, man muss sich eingestehen: wir haben es nicht geschafft, obwohl wir er wollten.

    Das ist der Schmerz, dem man sich aussetzt, nach Trauschein fragt man da doch nicht.

    Das Leben ändert sich so und so, auf einmal bist du wieder auf dich allein zurückgeworfen, Gewohnheiten brechen weg, vielleicht muss sogar der Freundeskreis neu sortiert werden, vieles was man gemeinsam gemacht hat ist so schmerzlich, dass man darauf erstmal verzichtet - all so was.

    Ist unverheiratet doch nicht leichter.

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    AW: Treff der Hochzeitsmuffel - ich bin dabei!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Äh ja…

    Jetzt kenn ich nicht so seine Situation. Aber ich bräuchte dafür knapp eine Woche: 2-3 Zimmer-Wohnung suchen, Transport organisieren, dann noch ein Tag zum Packen & Abbauen. Hab das ja schon mal gemacht. Zum Glück sind wir später wieder zusammen gekommen. .
    Och, als die Trennung ausgesprochen war, war die Haushaltsauflösung in 1,5 Tagen vollzogen. Das hatte er sich eben viel schwieriger und langwieriger vorgestellt. Ich wollte mit dem Beispiel nur zeigen, dass man auch in "wilden Ehen" nicht immer nur freiwillig und aus Liebe zusammen ist, sondern dass es nach einer gewissen Dauer, gemeinsam angeschafften materiellen Dingen, gemeinsamen Freunden etc. eben genauso Trennungshemmnisse gibt, wie in "richtigen" Ehen. Und gemeinsame Kinder sind in jeder Beziehungsform das größte Trennungshemmnis, egal ob mit oder ohne Trauschein.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn er so lang gebraucht hat, ist Dir da noch nicht die Idee gekommen, dass er vielleicht noch sehr an ihr hängt (…).
    Will jetzt keine Panik machen, aber das scheint schon etwas merkwürdig zu sein…
    Nein, er hängt nicht mehr an ihr, da habe ich keine Sorge. Es hat einfach so lange gedauert vom ersten Erkennen, dass etwas grundlegend falsch läuft, über verschiedene "Wiederbelebungsversuche", bis hin zum endgültigen Eingeständnis, gescheitert zu sein. Kinder gab es zwar keine, aber wenn man über 13 Jahre zusammen war, ist das doch verständlich. Wer wirft so viel gemeinsame Zeit innerhalb von 2-3 Wochen über den Haufen? Wenn das der Fall gewesen wäre, hätte ich mich nie auf ihn eingelassen. Übrigens wollte er die Trennung, wegen unterschiedlicher Lebensziele. Sie nicht.

    Außerdem gibt es doch genügend Beispiele (muss man ja hier nur ein bisschen rumlesen), wo Leute in Beziehungen stecken, die sie nicht glücklich machen und trotzdem weiter daran festhalten. Ist doch jetzt nix so vollkommen Ungewöhnliches.

    Grüße,
    Suilven
    Das Glück besteht darin, zu leben wie alle Welt und doch wie kein anderer zu sein.
    Simone de Beauvoir

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    AW: Treff der Hochzeitsmuffel - ich bin dabei!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das Leben ändert sich so und so, auf einmal bist du wieder auf dich allein zurückgeworfen, Gewohnheiten brechen weg, vielleicht muss sogar der Freundeskreis neu sortiert werden, vieles was man gemeinsam gemacht hat ist so schmerzlich, dass man darauf erstmal verzichtet - all so was.

    Ist unverheiratet doch nicht leichter.
    So sehe ich das auch, und so habe ich das in meiner "wilden Ehe", die meiner richtigen vorausging, auch erlebt. Das einzig Positive daran war, dass man keinen Richter brauchte und der andere keine Ansprüche in Form von Unterhalt an einen richten kann. Aber ich habe da auch fast ein Jahr gebraucht, bis ich festgestellt habe, dass man von einem toten Pferd nur noch absteigen kann. Und trotzdem tat's weh.

    Grüße
    Das Glück besteht darin, zu leben wie alle Welt und doch wie kein anderer zu sein.
    Simone de Beauvoir

  8. Inaktiver User

    AW: Treff der Hochzeitsmuffel - ich bin dabei!

    Zitat Zitat von suilven Beitrag anzeigen
    Und trotzdem tat's weh.
    Ich bin auch der festen Überzeugung, dass sich unverheiratete Paare weder leichter trennen als verheiratete noch in unverheirateten Beziehungen der Freiwilligkeitsaspekt per se überwiegt.

    Ich denke, dass es in aller Regel auf die Langjährigkeit der Partnerschaft ankommt.

    Wenn man lange zusammen ist, hat man vieles gemeinsam, den Freundeskreis z.B. Da ist kein Unterschied zwischen Ehe und Nicht-Ehe.
    Eine Trennung bedeutet dann doch auch die Aufgabe vieler Gemeinsamkeiten, und das ist schmerzhaft, sei es in einer Ehe, sei es ohne.

    Ich kenne auch etliche unverheiratete Paare, die genauso um eine Trennung rumeiern wie verheiratete.

    Gut, die bürokratischen Hürden sind vielleicht etwas geringer, aber eine einvernehmliche Scheidung dauert auch nur ein paar Minuten.

    Ich denke, das, was eine Trennung so schwer macht, sind ganz andere Dinge als der Trauschein - und das finde ich gar nicht so schlecht.

  9. Inaktiver User

    AW: Treff der Hochzeitsmuffel - ich bin dabei!

    Einewiekeine, das hast Du schön beschrieben. Eine Trennung ist immer eine gravierende Veränderung (…).

    Hatte Dich, Suilven, falsch verstanden.

    Och, als die Trennung ausgesprochen war, war die Haushaltsauflösung in 1,5 Tagen vollzogen.
    Eben! Das meinte ich. Hatte es aber in dem Sinne falsch verstanden, dass die Trennung vollzogen, Ihr schon zusammen wart & er dann noch so lange gebraucht hat.

    Hatte mich ja damals auch nicht emotional getrennt. War mehr so ein Zeichen: so geht’s nicht weiter! & ich hab noch auf eine Veränderung gehofft. Zum Glück ist alles noch mal gut gegangen.

  10. Inaktiver User

    AW: Treff der Hochzeitsmuffel - ich bin dabei!

    rosemary: Ich bin auch der festen Überzeugung, dass sich unverheiratete Paare weder leichter trennen als verheiratete noch in unverheirateten Beziehungen der Freiwilligkeitsaspekt per se überwiegt.
    Das kann gut sein. Es kommt auf die einzelne Beziehung an. Vielleicht nicht mal immer auf die Jahre, die aber schon eine große Rolle spielen. Nur die bürokratischen Sachen sind nicht so aufwendig. Das hast Du ja auch erwähnt.


    Wenn man lange zusammen ist, hat man vieles gemeinsam, den Freundeskreis z.B. Da ist kein Unterschied zwischen Ehe und Nicht-Ehe.
    In beiden Fällen wäre es wichtig, dass alle Beteiligten auch getrennte Freundschaften haben.



    Ich denke, das, was eine Trennung so schwer macht, sind ganz andere Dinge als der Trauschein - und das finde ich gar nicht so schlecht.
    Ja.
    Es gibt auch sehr unterschiedliche Ehen & Beziehungen.
    Z. B. haben wir alle materiellen Dinge getrennt & die Räume klar aufgeteilt. Trotzdem wollen wir zusammen wohnen, während es für andere auch wichtig, je eine eigene Wohnung zu haben. Andere haben ein gemeinsames Wohnzimmer, Schlafzimmer usw. & wirtschaften nicht getrennt. Es gibt verheiratete Paare, die eine Ehe auf Distanz führen oder ein Partner längere Zeit woanders ist, was ich mir nicht vorstellen könnte.

    Warum das so ist, kann ich nicht sagen. Wäre schon interessant, das zu wissen. Z. B. weiß ich selber nicht, wieso sich die emotionale Abhängigkeit (ist nicht immer & nicht nur negativ gemeint) bei uns eingestellt hat, aber die materielle vermieden wird. Ich denke nur, die hätte einen schlechten Einfluss auf die Beziehung.
    Wie seht Ihr das?

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