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  1. Inaktiver User

    AW: Treff der Hochzeitsmuffel - ich bin dabei!

    Zitat Zitat von Halina Beitrag anzeigen
    Eben, deshalb solltest Du so einen Thread auch nicht im Hochzeits-Strang eröffnen, sondern im "Beziehung im Alltag", "Persönlichkeit" oder wo auch immer. Aber hier sind die Reaktionen, die du gerade abwimmeln willst nun mal vorprogrammiert. Und erzähle mir nicht, Du hast es nicht darauf angelegt. Ich mach' doch nur mit...
    klaro, langweilig isses nicht.
    Und da mein Baby immer so lange Mittagsschlaf hält bin ich bestens unterhalten.

  2. Inaktiver User

    AW: Treff der Hochzeitsmuffel - ich bin dabei!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bei den bisherigen Scheidungen (derer Anzahl zwei), die ich schon miterlebt habe, war dieses Jahr eher eine Qual, zumal ein Part meist alles versucht hat die Scheidung kippen zu können.
    Na ja, dafür ist das ja auch da. Ich denke, wenn ich jemand geheiratet habe dann ist die Beziehung so ernsthaft, dass ich nicht einfach von heut auf morgen hinschmeiss und geh. Und es ist auch nicht überraschend, wenn der andere kämpft um eine Beziehung, die für immer gedacht war - schließlich von beiden Seiten.

    Das ist immer eine Qual, ich kann doch nicht davon ausgehen dass ich die Tür hinter mir zumache und das war es dann???

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    AW: Treff der Hochzeitsmuffel - ich bin dabei!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich setzte andere Eigenschaften als wichtig an, daran wirds wohl liegen.

    Ich will keinen Mann der putzen kann aber der evtl. ein emotionaler Kotzbrocken ist oder zwei linke Pfoten beim Reifenwechsel oder dergleichen Arbeiten hat, die ich eben nicht ausführen kann oder WILL.
    Ok, ich mag es, wenn ich Möbel gebastelt bekomme, das gebe ich zu. Aber so richtig beziehungsrelevant fände ich das nicht, wenn ich für ein gebasteltes Möbelstück im Jahr jeden Tag kochen müsste - schlechtes Kosten-Nutzen-Verhältnis.
    Wenn man natürlich auf einem Bauernhof wohnt oder in ähnlichen Strukturen, macht konservative Aufgabenteilung Sinn, weil sie auch zu gleicher Belastung führt. Aber in unserer kleinen Stadtwohnung würde ich mir veralbert vorkommen, wenn ich den Haushalt organisiere und der Mann zweimal im Jahr den Reifenwechsel für unser nichtexistierendes Auto. Und so oft brauchen wir die Bohrmaschine nun auch nicht.

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    AW: Treff der Hochzeitsmuffel - ich bin dabei!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich meine nicht die Anzahl der Trauungen, sondern das alte Modell heiraten, Kinder, einer bleibt daheim die klassische Rollenverteilung.
    Keines der wenigen Paare, die in unserem Freundeskreis verheiratet sind, leben dieses Modell.
    Interessanterweise kenne ich auch Paare, die ohne Trauschein das klassische Modell (Hausfrauenehe) leben.

    Ist aber selten. So wie Hausfrauenehe auch selten ist. Ich denke mal, in weniger als 10% der Ehen, die in den letzten 20 Jahren geschlossen wurden, ist einer länger als bis zur Einschulung des jüngsten Kindes zu Hause.

    Und relativ gesehen nimmt die Zahl der Ehen in den letzten Jahren wieder zu. Nicht als Versorgungsinstitution, sondern als emotionale Bindungsverstärkung (so zumindest die Intention).

    Daraus aber einen Glaubenskrieg dafür oder dagegen zu machen, finde ich kindisch.

    Hans
    ----------------------------------------------------------------
    "Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.

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    AW: Treff der Hochzeitsmuffel - ich bin dabei!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich will keinen Mann der putzen kann aber der evtl. ein emotionaler Kotzbrocken ist
    Ich wusste nicht, dass sich das gegenseitig ausschließt!

    Ich beobachte, dass die Sorte Männer, denen man erklären muss, wie eine Waschmaschine funktioniert, auch zum Glück ein aussterbendes Modell ist. Sicher nicht in der Generation unserer Eltern - da gebe ich Dir Recht - mein Vater würde wohl auch vor einem gefüllten Kühlschrank verhungern.

    Tabea
    Bis auf Weiteres a.D.

  6. Inaktiver User

    AW: Treff der Hochzeitsmuffel - ich bin dabei!

    Zitat Zitat von HansDampf Beitrag anzeigen
    Interessanterweise kenne ich auch Paare, die ohne Trauschein das klassische Modell (Hausfrauenehe) leben.
    Da frag ich mich, wie blöd man eigentlich sein kann. Ehrlich.

    Die wenigsten die ich kenne jedenfalls haben sich wirklich abgesichert, denn genau das war ja nicht gewünscht. Und grad aktuell ist im Umfeld wieder so ein Fall: sie Mitte 50, Haus läuft auf ihn, Kinder groß - sie kann gehen und hat null Anspruch auf irgendwas und Job kann sie nach 20 Jahren Pause und altershalber wohl auch vergessen. Die läuft jetzt direkt in die Sozialhilfe und das Elend ist groß.

    So leid mir das natürlich tut - aber ich hätt mich da im Leben nicht drauf eingelassen.

  7. Inaktiver User

    AW: Treff der Hochzeitsmuffel - ich bin dabei!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    . Und es ist auch nicht überraschend, wenn der andere kämpft um eine Beziehung, die für immer gedacht war - schließlich von beiden Seiten.
    ???
    ich kann dazu nur von mir berichten. mein jetziger partner mit dem ich nicht verheiratet bin hat schon etliche male mehr um mich und unsere beziehung gekämpft als mein exmann es je tat. mein exmann hat keine sekunde um mich gekämpft,.
    so kanns auch gehen für mich hat seit dem zeitpunkt kämpfen um eine beziehung, nichts mit ehe zu tun.

    lara

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    AW: Treff der Hochzeitsmuffel - ich bin dabei!

    Zitat Zitat von HansDampf Beitrag anzeigen
    Daraus aber einen Glaubenskrieg dafür oder dagegen zu machen, finde ich kindisch.
    Da hast Du recht. Wobei ich mich schon manchmal frage, warum es teilweise so eine Abneigung oder Skepsis gegenüber heiratswilligen Paaren gibt. Ich würde nie auf die Idee kommen, jemanden zu fragen, warum er nicht heiratet. Es gibt Situationen, die halte ich für fahrlässig (2 kleine Kinder, Mutter noch nicht mit Studium fertig, hat jeweils 1-2 Jahre ausgesetzt, weil die gewünschte Betreuung zu teuer war, oder um dem Mann bei seiner beginnenden Selbständigkeit zu helfen - das ganze unverheiratet). Aber das ist nicht mein Bier. Nur wenn mich diese Leute dann fragen, wozu man heutzutage überhaupt noch heiratet - und dann u. U. noch ein Rattenschwanz an krudem Emanzipationszeug kommt, werde ich kribbelig.
    Jeder kann machen, was er will und für richtig hält. Und ich glaube bei vielen Paaren, die nicht heiraten, dass das genau die richtige Entscheidung ist. Genauso, wie ich bei einem Langzeit-Paar darauf warte, dass sie doch noch heiraten.
    Aber so zu tun, als gäbe es keinen Unterschied zwischen den Konzepten oder als wäre eines moderner oder konservativer als das andere, finde ich problematisch. Es sind unterschiedliche Prioritäten, die man setzt - mit teils drastischen Folgen in beide Richtungen.

  9. Inaktiver User

    AW: Treff der Hochzeitsmuffel - ich bin dabei!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    für mich hat seit dem zeitpunkt kämpfen um eine beziehung, nichts mit ehe zu tun.
    Nein, für mich auch nicht.

    Aber ich finde es nicht schlimm, wenn man sich erst nach Ablauf eines Trennungsjahres scheiden lassen kann.

    Eine Ehe aufzulösen ist ein Prozess, ich wüßte nicht, wieso man sich da nicht ein Jahr Zeit geben sollte. In Härtefällen, bei Gewalt oder so, geht es ja auch ohne. Aber im Regelfall finde ich das nicht schlecht, da man sich schon im eigenen Interesse ruhig nochmal überlegen kann, ob das wirklich die beste und einzige Lösung ist. Ich seh da keinen Schaden durch diese Wartezeit.

  10. User Info Menu

    AW: Treff der Hochzeitsmuffel - ich bin dabei!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da frag ich mich, wie blöd man eigentlich sein kann. Ehrlich.

    Die wenigsten die ich kenne jedenfalls haben sich wirklich abgesichert, denn genau das war ja nicht gewünscht. Und grad aktuell ist im Umfeld wieder so ein Fall: sie Mitte 50, Haus läuft auf ihn, Kinder groß - sie kann gehen und hat null Anspruch auf irgendwas und Job kann sie nach 20 Jahren Pause und altershalber wohl auch vergessen. Die läuft jetzt direkt in die Sozialhilfe und das Elend ist groß.

    So leid mir das natürlich tut - aber ich hätt mich da im Leben nicht drauf eingelassen.
    Prinzipiell gebe ich Dir recht. In den beiden mir bekannten Fällen haben die Frauen allerdings Vermögen, daher ist es wahrscheinlich nicht in ihrem Interesse zu heiraten.

    Auch eine Form von Unverbindlichkeit.

    Hans
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