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  1. Inaktiver User

    AW: Treff der Hochzeitsmuffel - ich bin dabei!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hier gbt es nur schwarz oder weiß, leider!
    Den Eindruck hatte ich nun überhaupt nicht!

  2. Inaktiver User

    AW: Treff der Hochzeitsmuffel - ich bin dabei!

    Wir haben leider keine Wahl bei der Rollenverteilung . *Neid*.
    Mein Partner kann aus gesundheitlichen Gründen jetzt nicht arbeiten. Später vielleicht schon, aber nichts, was körperlich anstrengt. Das geht auch sonst nicht. Also muss ich alles machen, was schwer ist & hab kein Auto (na ja, ich mag auch nicht fahren).
    Das ist jetzt auch eine besondere Situation & da finde ich es in Ordnung, auszuhelfen. Er hätte das auch gemacht. Hat er früher auch. Oft war es bei mir sehr stressig, da hat er dann über längere Zeit den Haushalt allein geschmissen. Jetzt kann er nur kochen & im Haushalt wenig machen, was halt nicht so schwer ist.

    Wir haben aber keine Wirtschaftsgemeinschaft & auch nichts zum Erben. Erspart auch einige Probleme. Würde er was erben, hätte das nichts mit mir zu tun. Ich wollte auch nichts davon haben.
    Abhängigkeiten werden auch, so gut es geht, vermieden. Er hofft zwar, dass ich ihn mal aushalte, aber da hat er sich getäuscht. Für mich wär das nicht vorstellbar. Bin seit ich 15 bin & von Hause weg, eigenständig & werd das jetzt nicht aufgeben. Geht gar nicht. Würde da nicht klarkommen. Außerdem bräuchte ich dazu einen anderen Mann.

  3. Inaktiver User

    AW: Treff der Hochzeitsmuffel - ich bin dabei!

    Zitat Zitat von HasiII Beitrag anzeigen
    Noch blöder sind die steuerlichen Gründe

    Aber was die fehlende rechtliche Fessel angeht, bin ich ganz bei Dir
    hmmm... die Liebe und Romantik scheinen es ja auch nicht zu sein, sonst würden hier nicht so viele betonen, wie glücklich sie in ihren Beziehungen sind, auch ohne verheiratet zu sein... daher frage ich ganz vorsichtig, was denn weniger "blöde" Gründe fürs Heiraten wären?

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    AW: Treff der Hochzeitsmuffel - ich bin dabei!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    1. Er macht mit, aber wie es für jeden Kerl mitte 30 normal ist sieht er das nicht von selbst, verweigert aber auch nicht. Liebenswert wie ich finde.

    2. Wow bist du frei, daheim mit dir und deinem Haushalt auf den Mann wartend.
    aber du schriebst ja selber du arrangierst es dir so wie es für euch am besten ist (oder doch nur für dich am bequemsten?)
    Das ist für mich keine Freiheit, sondern angewiesen sein.
    ... akzeptiere dass junge Frauen in der heutigen Zeit nicht mehr angewiesen sein wollen nur der Kinder wegen.
    1. Interessant, was für "moderne" Männer normal oder liebenswert sein soll. Ich hätte mich schwergetan mit einem Mann, der nicht sieht, was zu tun ist. Ich habe besseres zu tun, als einem Mann Anweisungen bzgl. des Haushalts zu geben.

    2. Angorafrosch, wenn bei Euch immer alles nach Plan läuft, ist es doch toll. Aber was ist, wenn ein Partner schwer krank wird. Oder einer stirbt. Oder ein Kind krank oder behindert ist und daher ein Elternteil beruflich kürzer treten oder aussetzen muss? Oder wenn ein Partner längere Zeit ins Ausland gehen muss?
    All das sind Situationen, wo nicht mehr jeder unabhängig für sich entscheiden kann und ich die "eheliche Solidarität" - auch versorgungstechnisch - durchaus für sinnvoll halte. Ich denke da aber nicht in Kategorien von "Hausfrauenehe", sondern solche Abhängigkeiten können bei Mann und Frau vorkommen. Wenn mein Mann in 10 Jahren einen Unfall hat und lebenslang auf meine Hilfe angewiesen ist, bin ich halt verantwortlich dafür. Das ist für mich der Sinn von Familie. Für meine Eltern und Großeltern bin/war ich in solchen Fällen schließlich auch verantwortlich - ohne das Sicherheitsnetz einer Scheidung.

    Nimm es mir nicht übel, aber aus Deinen Postings spricht soviel Angst davor, in überkommene Strukturen gepresst zu werden. Ehe ist bei zwei einigermaßen aufgeklärten Menschen keine Fessel, sondern eine wechselseitige Verpflichtung und Absicherung. Dass Du "Ehe" mit "Hausfrauenehe" gleichsetzt, befremdet mich. Übrigens würde ich bei der heutigen Gesetzeslage jeder Frau und jedem Mann, die/der auf eigene Erwerbstätigkeit verzichtet, dringend zu einem Ehevertrag mit Unterhaltsregelung raten. Die gesetzliche nacheheliche Versorgungspflicht des besserverdienenden Ehepartners ist inzwischen lächerlich.

  5. Moderation

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    AW: Treff der Hochzeitsmuffel - ich bin dabei!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bin absolut nicht der Typ der sich jeden Montag das Haushaltsgeld abholt, in Steuerklasse 5 mit nem 400 euro Job lebt.
    Ich auch nicht , habe auch immer gearbeitet.

    Aber es ist schon ein Unterschied, ob man eins, zwei, drei oder mehr Kinder hat. Wenn's bei euch bei einem bleibt, könnte euer Modell dauerhaft hinhauen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bin geschädigt, denn ich hab mindestens 2 Freundinnen die schon mindestens 10 Jahre geheiratet werden wollten von den jeweiligen Freunden. Die unbedingt spätestens mit 25 Kinder haben wollten.
    Als dann endlich der Antrag da war, gabs kein anderes Thema mehr.
    Naja, dann versteh ich das

    Zitat Zitat von Halina Beitrag anzeigen
    Es liegt in unserer Hand, was wir daraus machen.
    Begrenzt. (Mit 30 hab ich das auch noch gedacht. )

    Zitat Zitat von Halina Beitrag anzeigen
    2. Witwen/r-Rente? Erbschaftssteuer? (Den Rest kann man weitgehend notariell regeln.)
    Zum Beispiel.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    So hab ich das auch nicht verstanden, dass sie sich da 100% sicher ist.
    Ich auch nicht, Einewiekeine , aber sie sprach von Wahrscheinlichkeit.

    Zitat Zitat von Halina Beitrag anzeigen
    Aber wie wichtig und ernst jemand eine Ehe nimmt, kann man vorher schon herausfinden.
    So? Ich wünsche dir sehr, dass du recht behältst.

    Und es geht ja nicht nur darum, dass einen der Partner verlassen könnte - was ist denn, wenn man selbst feststellt, dass man - zum Beispiel 20 Jahre nach der Hochzeit - mit diesem Mann nicht mehr leben kann? Sowas soll ja vorkommen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Auch unverheiratete Kinder haben denselben Anspruch auf Unterhalt vom Vater.
    Und die Absicherung der Frau nach der Ehe fand ich schon immer Humbug. Ist ja jetzt eh gekippt.
    Dieses Missverständnis hatte ich erwartet - ich habe mich da ungenau ausgedrückt.

    Natürlich haben Kinder Anspruch auf Unterhalt, unabhängig von der Ehelichkeit. (Wobei zum Zeitpunkt der Geburt meiner Kinder die Sätze sich, wenn ich mich nicht völlig täusche, noch unterschieden haben.)

    Ich bekomme (und will) keinerlei Ehegattenunterhalt, bin ja selbst berufstätig. Könnte mein Exmann aufgrund seines Einkommens eh nicht leisten, es reichte anfangs nicht mal für den vollen Kindesunterhalt. (Inzwischen ist die Älteste ausgezogen und bezieht Bafög, da geht es schon besser.)

    Mit meinem Satz, auf den du dich beziehst:

    Zitat Zitat von Analuisa
    Und im Fall der Trennung, vor allem mit Kindern, bietet die Ehe eine bessere Absicherung. Eben auch für die Kinder.
    meinte ich meine Rente, die höher ausfallen würde, wenn ich, wie andere Leute , beizeiten geheiratet hätte. Und ja, es ist natürlich u.U. auch eine Belastung für erwachsene Kinder, wenn die Mutter am Existenzminimum lebt.

    Logisch, dass man über diese Fragen mit Anfang 30 nicht nachdenkt - hab ich damals auch nicht
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

    ... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs

  6. Moderation

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    AW: Treff der Hochzeitsmuffel - ich bin dabei!

    Noch was, Angorafrosch, zum zuletzt Gesagten: Ich bewundere euer Modell und hätte mir das so für uns auch gewünscht. (War leider mit dem Mann, den ich an der Seite hatte, auf die Dauer nicht zu machen – das stellte sich aber erst im Laufe der Zeit heraus. Anfangs war er da auch noch sehr egalitär denkend.)

    Aber egal wie: solche Modelle funktionieren bei mehreren Kindern, und vor allem dann, wenn sie älter werden, nur zusammenlebend. Pubertierende lassen sich bei getrennt lebenden Eltern nicht mehr hin und her verfrachten. Als mein Mann auszog, waren die Kinder 7, 12 und 15. Ich hätte beim besten Willen nicht Vollzeit arbeiten können, noch dazu, weil ich im Schichtdienst bin.
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

    ... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs

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    AW: Treff der Hochzeitsmuffel - ich bin dabei!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das altbewährte rollenmodell Ehe gibt es nicht mehr. Punkt. Die die sie hier noch leben und erleben werden aber auch aussterben.
    Das erlebe ich hier völlig anders. Ich bin in der Kirchengemeinde aktiv und wir haben jedes Jahr ungefähr gleichbleibend viele Trauungen.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Er macht mit, aber wie es für jeden Kerl mitte 30 normal ist sieht er das nicht von selbst,
    Das findest Du normal?

    Würde ich bei einem 13jährigen normal finden - nicht bei einem Menschen, der mit beiden Beinen im Leben steht.

    Tabea
    Bis auf Weiteres a.D.

  8. Inaktiver User

    AW: Treff der Hochzeitsmuffel - ich bin dabei!

    Halina,

    deine Sicherheits- und Vorsorgeaurgumentation in allen Ehren, ABER meinst du wirklich dass ein Partner der einen liebt, nur für mich sorgt wenn ich krank bin und arbeitsunfähig, wenn wir verheiratet sind und sonst nicht?

    Ich hatte die sitiuation erst in meiner elternzeit, ich hätte viel länger machen können auch ohne das elterngeld dann später und mein Partner hätte mich mitfinanziert ohne Probleme und sehr gern, aber ich wollte wieder arbeiten.

    Bei der Argumentation, die hier schon mehrmals verschiedentlich angeführt wurde, kommt mir oft nur der Gedanke: Es wird nur geheiratet, damit man jemanden hat der dann für einen sorgen muss. (damit ist er ja dann gesetzlich verpflichtet)

    Ich habe keine angst vor der ehe ich seh nur null vorteile darin verheiratet zu sein gegenüber jetzt.

    Allgemein setzte ich nicht die Ehe mit einer Hausfrauenehe gleich, allerdings fiel mir bei der Beschreibung ihrer Ehe von einigen Damen hier meist nur der Hausfrauenbegriff ein der angestrebt wurde.
    Sobald ich dies aussprach wurde schnell nachgelegt aber später war man dann beruftstätig.

    Ich würde jetzt gern von der Grundsatzdiskussion weg und mich ungern rechtfertigen warum ich wo wie angst habe oder ob ich vielleicht sogar eine Verschmähte bin.
    Ich wies ausdrücklich im eingangsposting drauf hin, dass ich nicht aufs Heiraten stehe, sondern einen Weg gefunden habe auch ohne zu leben, was hier in Deutschland sehr gut funktioniert.
    Was mich sehr freut istz dass es doch Mädesl gibt die genauso denken wie ich.
    (Ich betone nochmal derzeit ist das mein Lebensmodell dass ich mag, mit 60 bin ich vielleicht doch verheiratet, wer weiß das schon.



  9. Inaktiver User

    AW: Treff der Hochzeitsmuffel - ich bin dabei!

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Mit meinem Satz, auf den du dich beziehst:


    meinte ich meine Rente, die höher ausfallen würde, wenn ich, wie andere Leute , beizeiten geheiratet hätte. Und ja, es ist natürlich u.U. auch eine Belastung für erwachsene Kinder, wenn die Mutter am Existenzminimum lebt.

    Logisch, dass man über diese Fragen mit Anfang 30 nicht nachdenkt - hab ich damals auch nicht
    Schönes Post, Analuisa

    im Bezug auf die staatliche Rente:
    Natürlich denke ich auch in meinem Alter schon darüber nach, ich bekomme seit 2 Jahren Rentenbescheide auf dem Zahlen stehen. auch hier bleib ich realistisch. Ich werde davon nix bekommen, bin mir sicher dass es im Jahr 2050 so eine Altersabsicherung in diesem Sinne nicht mehr geben wird.
    Bin schon seit anfang meines Berufslebens privat zusätzlich versichert und hoffe inständig dass meine altersvorsorge hinhaut.

    Demnach auch hier Heirat gekippt, hat keine Auswirkung auf die spätere Altersrente. (jedenfalls meine)

  10. Inaktiver User

    AW: Treff der Hochzeitsmuffel - ich bin dabei!

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Noch was, Angorafrosch, zum zuletzt Gesagten: Ich bewundere euer Modell und hätte mir das so für uns auch gewünscht. (War leider mit dem Mann, den ich an der Seite hatte, auf die Dauer nicht zu machen – das stellte sich aber erst im Laufe der Zeit heraus. Anfangs war er da auch noch sehr egalitär denkend.)

    Aber egal wie: solche Modelle funktionieren bei mehreren Kindern, und vor allem dann, wenn sie älter werden, nur zusammenlebend. Pubertierende lassen sich bei getrennt lebenden Eltern nicht mehr hin und her verfrachten. Als mein Mann auszog, waren die Kinder 7, 12 und 15. Ich hätte beim besten Willen nicht Vollzeit arbeiten können, noch dazu, weil ich im Schichtdienst bin.
    vollkommen verständlich.
    Ich bin auch sehr dankbar dass ich schon jetzt in meinem Job sehr flexibel und eigenverantwortlich tätig bin, zwei fitte Großelternpaare habe, etc. pp......
    Das ist das optimale Modell.
    Sollte sich mal was ändern, Großelternbetreuung fällt weg, Kitaplatz kippt usw. und einer von uns MUSS daheim bleiben und Einkommen fällt weg dann werde nwir wohl heiraten müssen.

    Aber ich hoff es klappt so.

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