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  1. Inaktiver User

    AW: Ehevertrag - Anwalt oder Notar?

    Didi, ich frage mich ernsthaft bei welchen NotarEN Du warst.

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    AW: Ehevertrag - Anwalt oder Notar?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Didi, ich frage mich ernsthaft bei welchen NotarEN Du warst.
    Ich war in den letzten Jahren bei verschiedenen Notaren. Die Erfahrungen waren überwiegend schlecht. Bis hin, dass ein promovierter Jurist uns gefragt hat, wovon wir denn leben, weil er Gesellschafter-Geschäftsführer-Verträge einer GmbH nicht verstanden hat.
    Tapferkeit stärkt, Eigensinn macht Spaß und Geduld gibt Ruhe

  3. Inaktiver User

    AW: Ehevertrag - Anwalt oder Notar?

    Didi, ich habe eine Zeitlang beim Rechtsanwalt/Notar gearbeitet und ich kann Dir versichern, dass das nicht so ist.

    An die TE: Um Deine Gedanken zu beruhigen, würde ich mir einfach eine weibliche Rechtsanwaltsnotarin ausgucken.

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    AW: Ehevertrag - Anwalt oder Notar?

    Liebe Kaola,

    Ein Ehevertrag kann während der Ehe, aber auch schon davor geschlossen werden.


    Um die Eheleute vor übereilten und unsinnigen Eheverträgen zu schützen, hat der Gesetzgeber angeordnet, dass der Abschluss eines Ehevertrages vor einem Notar erfolgen muss. Dazu ist die gleichzeitige Anwesenheit beider (künftigen) Eheleute beim Notar erforderlich. Eine Vertretung ist allerdings möglich. Ein Ehevertrag, der Einfluss auf den Güterstand hat und ohne notarielle Beglaubigung bzw. Beratung geschlossen wurde, ist ungültig.

    Wichtig ist, dass früher vereinbarte Güterstände durch einen neuen Ehevertrag abgeändert werden können.




    FG von Helga

    „Nehmen sie die Menschen wie sie sind, denn andere gibt es nicht“
    Konrad Adenauer

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    AW: Ehevertrag - Anwalt oder Notar?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Didi, ich habe eine Zeitlang beim Rechtsanwalt/Notar gearbeitet und ich kann Dir versichern, dass das nicht so ist.
    o.k. einige Punkte:

    - Ich habe mit meiner Schwester einen Erbvertrag. Der Notar hat den Vertrag erstens in rein männlicher Form geschrieben und zweitens unsere Wünsche nicht berücksichtigt, obwohl er im Gespräch gesagt hat er würde sie berücksichtigen. Zudem war der Vertrag in abscheulichem Deutsch geschrieben. Als wir ihn aufforderten, den Vertrag in weiblicher Form zu schreiben, hat er uns als Radikalfeministinnen abgekanzelt. Wir haben uns daraufhin sofort einen anderen Notar gesucht.

    - Mein Mann und ich haben einen Ehe- und Erbvertrag, nicht das Berliner Modell, weil wir das beide nicht wollten. Der Notar wollte uns immer das Berliner Modell aufschwätzen, obwohl wir uns alles vorher sehr genau überlegt hatten. Auf unsere Argumente ist er gar nicht eingegangen.

    - Beim gleichen Notar haben wir einen Gesellschaftervertrag gemacht. Wir sind beide Gesellschafter-Geschäftsführer unserer eigenen GmbH, weil wir auch beide fachlich arbeiten. Er wollte uns immer klarmachen, dass "normalerweise" der Frau das Haus gehört und dem Mann die Firma ... na wo leben wir denn!!!!


    Ich könnte dir weitere Beispiele nennen. Wenn du nicht das gesellschaftliche Normalmodell leben willst, ist es ungeheuer schwierig einen Notar zu finden, der dir zuhört und dir nicht nur den Standardbrei empfiehlt.

    Ich habe neulich mal die Notarrechnungen der letzten 20Jahre zusammengerechnet. Gemessen an den Kosten ist die Leistung katastrophal!!!!!! Wenn wir so arbeiten würden, wären wir pleite.

    So ..jetzt musste ich mal Dampf ablassen.

    Mein Vorschlag: Wisst schon ziemlich genau, wie ihr leben wollt und was ihr regeln wollt, sonst werdet ihr in ein Ehemodell gedrängt, das ihr vielleicht gar nicht wollt, eben weil das so üblich ist.

    Und lest den Vertrag ganz genau durch, ob auch wirklich das drin steht, was ihr besprochen habt und was ihr wollt.
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  6. Inaktiver User

    AW: Ehevertrag - Anwalt oder Notar?

    Im Einzelnen kann und will ich das jetzt hier nicht nachvollziehen, Didi, zumal ich die Argumente des Notars nicht kenne. Ich höre hier viel (und vor allem) Ärger heraus. Ein Hinweis sei gestattet: Rechtssprech ist eine Sprache für sich, die aber - gerade um Unklarheiten zu entgehen - für vertragliche Formalitäten unabdingbar ist. In dieser Angelegenheit, denke ich, hat Euer Notar womöglich sehr wohl gewusst, was er tat. Richtig ist allerdings, dass viele Notare vorformulierte Texte benutzen und sich da manchmal nicht flexibel zeigen. Das liegt zum Teil aber auch an juristischen Kategorien, in die sie Eure Wünsche einbringen müssen.
    Ich kann nur sagen, ich kenne es anders. Aber grundsätzlich alle Notare/RA zu verurteilen, sie stünden nur auf Seiten des Mannes, das halte ich für Humbug. Das kann Dir bei Deiner Argumentation bei jedem nur-Rechtsanwalt, spezialisiert auf Familienrecht/Erbrecht, genauso passieren.

    Noch einmal mein Hinweis an die TE: Such' Dir halt eine Notarin/Rechtsanwältin, die sich der Probleme von geschiedenen Frauen vielleicht eher bewusst ist.

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