Was sollte (vor allem Frau ;-) ) bei der Erstellung/Schließung eines Ehevertrages bedacht werden?
Sollte man sich einen gemeinsamen Anwalt nehmen oder jeder seinen eigenen?
Um jetzt gleich vorneweg die Diskussion auszuschließen, dass ein Ehevertrag nur dann gemacht werden müsse, wenn man sich nicht ausreichend liebe oder vertraue:
Das sehe ich anders.
Ich möchte, dass beiden Parteien klar ist, dass niemand über den Tisch gezogen werden soll, aber auch jeder weiß, was er bei einer Scheidung zu erwarten hat. Gerade weil man sich liebt und respektiert, sollen die unangenehmen Dinge auch klar geordnet sein, damit im Falle einer Scheidung nicht auch noch der Rosenkrieg losgehen muss.
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19.11.2009, 07:58
Schwieriges Thema: Der Ehevertrag
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19.11.2009, 08:06Inaktiver User
AW: Schwieriges Thema: Der Ehevertrag
Du solltest vielleicht sowieso mit Deinem Mann zum Notar gehen, der muss sowieso unparteiisch sein. Schau ansonsten mal hier: Was ein Ehevertrag kostet - Ehevertrag - FOCUS Online.
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19.11.2009, 09:52
AW: Schwieriges Thema: Der Ehevertrag
Hieb und stichfeste Eheverträge musst du notariell beurkunden. Wir haben uns damals vorab geeinigt, was uns wichtig ist und der Notar hat die passende Formulierung dazu entwickelt.
Bei uns lief es auf eine modifizierte Zugewinngemeinschaft heraus, bei der in die Ehe eingebrachtes Geld, mögliche Erbschaften und die Firma meines Mannes bei Scheidung nicht zur Scheidungsmasse zählen, den Rest entspricht den gesetzlichen Regelungen der Zugewinngemeinschaft. So ein Vertrag ist sehr übersichtlich, je nach Anfangsvermögen ziemlich günstig, kann aber bei der Scheidung zigtausende von Euro für den Einzelnen sparen."Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
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19.11.2009, 12:38Inaktiver User
AW: Schwieriges Thema: Der Ehevertrag
Also wir werden uns Anfang nächsten Jahres mal beraten lassen. Im Moment ist auch noch unklar ob wir überhaupt einen Ehevertrag brauchen und wenn ja, welche Möglichkeiten dieser bietet.
Aus Erfahrung sind Rechtsanwälte aber manchmal etwas besser was die Beratung angeht. Muss aber nicht sein.
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19.11.2009, 12:46Inaktiver User
AW: Schwieriges Thema: Der Ehevertrag
Wir waren damals nur beim Notar. Wir wussten aber schon vorher genau, was wir wollten sozusagen.
Es gibt zu dem Thema gute Bücher, die juristisch fundiert, aber trotzdem auch für einen normalen Menschen verständlich sind. Da würde ich mich vorher kundig machen.
Gruß, Elli
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19.11.2009, 14:42
AW: Schwieriges Thema: Der Ehevertrag
Hallo Mediababe,
ich meine: wenn Ihr wisst, was Ihr in etwa wollt, genügt es, wenn man einen gemeinsamen Anwalt hat, der einen berät was die Details angeht. Das muss ja nicht "dein" oder "sein" Anwalt sein - es kann ja auch ein ganz neuer sein, der zB derartiges im Fachgebiet hat.
LG, Ete“Sometimes I think the surest sign that intelligent life exists elsewhere
in the universe is that none of it has tried to contact us.” (aus Calvin & Hobbes)
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25.11.2009, 22:07
AW: Schwieriges Thema: Der Ehevertrag
warum ist das thema "schwierig"? ich finde einen ehevertrag etwas sehr sinnvolles und in vielen fällen angebrcht.
wir hatten einen anwalt, der uns beraten und gemäß unserer wünsche einen vertragstext aufgestetzt hat. das kostspielige ist die notarielle beurkundung, die sein muss... notar-sein ist echt die lizenz zum gelddrucken...
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25.11.2009, 22:26Inaktiver User
AW: Schwieriges Thema: Der Ehevertrag
Ich habe in den siebziger Jahren geheiratet - mit Ehevertrag. Unser/mein Hauptmotiv war, dass es ja keineswegs unrelistisch ist davon auszugehen, dass Ehen nicht "für ewig" sind, und wir wollten es nicht darauf ankommen lassen, uns bei einer TRennung vor Gericht kostenträchtig und wahrscheinlich auch verbissen (man ist in solchen Trennungssituationen ja selten gut aufeinander zu sprechen) um Besitztümer und Rechte zu streiten. Wir wollten stattdessen alles zu einem "friedlicheren" Zeitpunkt regeln. Dass wir zu den dauerhaften Verbindungen zu gehören scheinen konnten wir schließlich damals nicht wissen.


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