Finde den Trauschein überflüssig.
Kinder kann man auch so kriegen.
Und die Trennung ist einfacher.
So bleibt man flexibel.
Heimlich heiraten finde ich gut.
Dann werde ich wenigstens nicht eingeladen.
Ich mag Hochzeiten nicht.
Antworten
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25.11.2009, 16:15Inaktiver User
AW: Zitat: "Heiraten muss nicht unbedingt sein"
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25.11.2009, 16:57
AW: Zitat: "Heiraten muss nicht unbedingt sein"
da kommen aber ganz schnell einige sachen zusammen, die man regeln müsste oder garnicht regeln könnte (erbrecht, unterhalt, steuerfreibetrag, zugewinnausgleich, sorgerecht usw.) und ich sehe keinen vorteil darin etliche anträge zu stellen und unterschriften zu sammeln, nur um eine unterschrift auf dem trauschein zu vermeiden!?
es geht doch bei der ehe nicht um die "staatliche absegnung", sondern darum diese ganzen sachen geregelt zu haben und vor dem staat/gesetz nicht den status eines fremden zu haben...
Unterschiede zwischen Ehe und nichtehelicher Lebensgemeinschaft
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25.11.2009, 18:01Inaktiver User
AW: Zitat: "Heiraten muss nicht unbedingt sein"
Es soll Leute geben, die wünschen diese Regelungen bewusst nicht (Erbe, Versorgungsausgleich, Zugewinnausgleich etc.), aus verschiedenen Gründen. Die sind ein Paar, einfach so. Für den Fall einer Krankheit haben sie für den anderen eine Patientenverfügung/Gesundheitsvollmacht ausgestellt.
Interessante Sicht !
Welchen Status mein Partner vor dem Gesetz oder dem Staat hat, is mir wurscht. Wir leben zusammen, in guten wie in schlechten Zeiten. Und gut is. Wer heiraten will, der soll das tun, aber ich komme nochmal zum Eingangsposting zurück:
Warum sollte sie es nicht Ernst meinen ? Wenn ein Mann sowas sagt, findet keiner was dabei, oder ?
Zitat von Lothy
Die Zeiten, wo die Ehe für die Frau das höchte erstrebenswerte Ziel ist, die sind wohl vorbei. Na ja, zumindest bei den meisten 
Gruß, ElliGeändert von Inaktiver User (25.11.2009 um 18:04 Uhr)
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25.11.2009, 18:44
AW: Zitat: "Heiraten muss nicht unbedingt sein"
Naja, wenn man natürlich schon über die einfachste Art einer Trennung nachdenkt und wenn Flexibilität (wobei? Bei der Partnerwahl?) so ein hohes persönliches Gut ist, dann sollte man das Heiraten wirklich sein lassen

Versteht mich nicht falsch, ich kann durchaus verstehen, wenn ein Paar bewusst nicht heiratet. Hab ich ja immerhin 14 Jahre lang auch nicht getan. Aber die Begründung "weil dann die Trennung einfacher ist" finde ich in der Tat seltsam...Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!
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25.11.2009, 19:46
AW: Zitat: "Heiraten muss nicht unbedingt sein"
Tja, aber das ist nun mal der größte Vorteil einer wilden Ehe überhaupt. Man kann fast alles haben, muss aber nicht. Und im Falle eines Falles geht man seiner Wege ohne Verpflichtungen, sofern man keine gemeinsamen Kinder hat.
Ich habe da das Beispiel meiner Schwägerin vor Augen. Sie hat von 25 bis 40 (hoffentlich vergess ich jetzt keinen) sechs Männer in festen Partnerschaften gehabt. Von diesen sechs Männern hat sie sich mit mindestens drei Männern fest verlobt, jedes Mal war es natürlich die große Liebe, aber irgendwie kam es nach zwei Jahren immer wieder zum Bruch.
Als sie mit 38 ihre jetzigen Partner gefunden hat, einen sehr wertkonservativen, ebenfalls ledigen Mann, hätte sie keine Chance gehabt als 4-fach geschiedene Frau. Wie würde denn das klingen? 4 mal eine gescheiterte Kurzehe, da würden ja alle Sodom und Gomorrha vermuten, gesellschaftlich unmöglich. So hat sie sich einen einwandfreien gesellschaftlichen Status erhalten und gilt als gute Partie."Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
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25.11.2009, 21:19Inaktiver User
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26.11.2009, 08:39Inaktiver User
AW: Zitat: "Heiraten muss nicht unbedingt sein"
Ausnahmen bestätigen die Regel. Ich denke schon, dass es Frauen gibt, die keinen Wert aufs Heiraten legen. Meist sind sie materiell gut ausgestattet. Was soll das Heiraten bei den heutigen Gesetzen auch bringen? Klar, man kann dann lebenswichtige Entscheidungen einfach treffen, aber das lässt sich auch so notariell regeln. Vielleicht rechnet sie irgendwann mit einem dicken Erbe und sieht die Haltbarkeit von Ehen als nicht so gegeben an, dass sie das Risiko eingehen will es zu teilen oder was weiß ich?
Oder sie sieht das so wie Du es schreibst und will gern vor ihrem 45. Geb. Mutter werden.
Manche Männer haben einfach eine Urangst da in die Falle zu geraten. Dann müssen diese eben überlegen, was sie wollen und obs überhaupt ein Kind ist oder lieber lebenslang Junggeselle bleiben. Aber das sind Überlegungen vom Kopf her, eigentlich sollte das alles ein Herzenswunsch sein und wenns nur zu rationalen Überlegungen führt, dann finde ich, sollte man das mit dem Kind auf jeden Fall auch sein lassen. Wenn da immer dieses Gefühl ist, dass man Überrumpelt oder übervorteilt werden könnte mit einem Kind und einer drohenden Heirat, dann kann ich nur raten: Lass es sein! Es bringt so nichts. Die Gefühle reichen weder für das Eine noch das Andere!
Auf jeden Fall denke ich aber, auch wenn Ihr ein Kind zusammen haben wollt und Du das ebenfalls willst, dann sind dringend Dinge zwischen Euch klar auszusprechen, so dass jeder sich im Vorfeld frei entscheiden kann. Ich war vor Jahren in einer ähnlichen Situation. Mein Partner wollte unbedingt ein Kind und auf gar keinen Fall heiraten. Hinzu kam, dass er keine Leuchte im Haushalt war oder sonstwo. Was er gut geben konnte war berufliche Unterstützung und deshlab fiel meine Entscheidung dann für ihn in gewisser Weise enttäuschend aus und ich zog mich ins berufliche Feld zurück, weil ich einfach gesehen habe, dass jeder Anspruch an ihn ihm zu viel gewesen wäre. Er hätte aber gern trotzdem eine Vorführfamilie gehabt, selbstverständlich ohne Verpflichtungen. Das Ganze ging so weit, dass er nicht einmal einen Kauf einer ETW notariell regeln wollte und da zog ich dann aus diesem und vielen kleinen Gründen der Beziehungsunfähigkeit mehr einen sehr harten Schlussstrich unter das Ganze und bin froh, dass ich da noch einigermaßen gut rausgekommen bin. Im Prinzip war diese Trennung dann wesentlich aufreibender und kostenintensiver als meine Scheidung. Man kann also nicht immer sagen, dass eine Scheidung das viel größere Übel ist. Aber ich denke, dass an einer Ehe unter Umständen mehr gearbeitet wird bis sie in die Brüche geht. Das kann positiv oder negativ sein.
In jedem Fall solltest Du Deiner Partnerin Deine Gründe darlegen und dann kann sie frei entscheiden. Die Frage ist ja zudem immer, was Du ihr an Unterstützung bietest, wenn ein Kind da ist, ob das dann auch gleichwertig und hälftig betreut wird oder ob sie alles allein machen kann inkl. der Nachteile im Beruflichen. Da würde selbstverständlich schnell zu Frust führen.Geändert von Inaktiver User (26.11.2009 um 10:30 Uhr)
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26.11.2009, 17:25Inaktiver User
AW: Zitat: "Heiraten muss nicht unbedingt sein"
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26.11.2009, 18:02Inaktiver User
AW: Zitat: "Heiraten muss nicht unbedingt sein"
Warum feige?
Die Paar will das alleine feiern.
Das kann ich gut verstehen.
Unverheiratet sein und gemeinsames
Sorgerecht ist doch auch ganz easy
heutzutage.
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26.11.2009, 18:19Inaktiver User
AW: Zitat: "Heiraten muss nicht unbedingt sein"
Gegen allein feiern habe ich doch gar nichts gesagt, ich schrieb es doch.
Ich finde es, weil man anderen nicht erzählt, dass man geheiratet hat und womöglich noch tut, als fände man Heiraten unheimlich altbacken.


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