Bezog sich auch eher auf meinen Bekanntenkreis. Ich sehe kurz bei unter 2 Jahren Beziehung und unter einem Jahr Zusammenleben vor der Hochzeit und da gab es auch die entsprechenden schnelleren Trennungen / Scheidungen.
Alles in allem sehe ich doch, dass der Freund der TE heiraten möchte, nur eben momentan noch nicht sondern in 1-2 Jahren. Das ist ja durchaus ein überschaubarer Horizont.
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15.11.2009, 00:24Inaktiver User
AW: Alle Heiraten - Und ich???????
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15.11.2009, 00:26Inaktiver User
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15.11.2009, 00:30Inaktiver User
AW: Alle Heiraten - Und ich???????
oh, dann war es bei uns auch kurz (wir haben vor der Hochzeit gar nicht zusammengelebt)
wo steht das denn - er weicht doch dem Thema aus.Alles in allem sehe ich doch, dass der Freund der TE heiraten möchte, nur eben momentan noch nicht sondern in 1-2 Jahren. Das ist ja durchaus ein überschaubarer Horizont.
und deshalb muss man sich ewig hinhalten lassen???Wobei er ja grundsätzlich zur Ehe bereit ist und da nicht abgeneigt scheint. Einen Termin für einen Heiratsantrag vorzugeben, kommt mir ehrlich gesagt seltsam vor.
(ich meinte keinen Termin, an dem er einen Antrag zu machen hat - sondern einen, bis wann das spätestens passiert sein muss - und wenn er da 6-9 Monate Zeit hat, das müsste doch reichen. Und bis dann tatsächlich Hochzeit ist, sind es ja 1-2 Jahre).
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15.11.2009, 00:41Inaktiver User
AW: Alle Heiraten - Und ich???????
Das steht in Post 6 (ist etwas unübersichtlich):
Wie lange möchte dein Parter warten und worauf? Er meinte wenn alle mal fertig sind mit der Heiratswelle 1-2 Jahre.
Von daher sehe ich auch kein ewig hinhalten, sondern eben einen genannten Zeithorizont. Ganz ehrlich halte ich auch das setzen eines Zeitraums für seltsam, es scheint ja grundsätzlich so zu sein, dass beide heiraten wollen, lediglich der Zeitpunkt ist nicht klar.
Zudem kommt mir die Dringlichkeit des Wunsches der TE schon sehr von aussen beeinflußt vor. Wohlgemerkt die Dringlichkeit nicht der Wunsch an sich.
Freunde von mir haben grade ihre Hochzeit bewußt um 14 Monate verschoben, weil sie nicht an dem allgemeinen Heiratswust, der auch bei meinem Bekanntenkreis grade um sich greift, teilnehmen wollten.
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15.11.2009, 10:19Inaktiver User
AW: Alle Heiraten - Und ich???????
Ich finde es lächerlich, heiraten zu wollen, weil "alle" heiraten. Vor gut 20 Jahren heiratete meine Cousine den Erstbesten, weil man auf dem Lande offenbar die Panik kriegt, wenn man mit Mitte 20 noch nicht verheiratet ist.. Meine Tante daraufhin anzüglich zu meiner Mutter und mir: "Ja, da heiratet jetzt eine nach der anderen...". Inzwischen sind sie fast alle wieder geschieden, der Mann meiner Cousine entpuppte sich als Alkoholiker. Wirklich sehr erstrebenswert. Als meine Mutter davon hörte, dass auch Freundinnen meiner Cousine die Scheidung eingereicht hatten, meinte sie schmunzelnd zu mir: "Ja, da kann man jetzt auch sagen: 'Da lässt sich jetzt eine nach der anderen wieder scheiden.' "
In einer Zeit, in der höchstens 50 % der Ehen halten - und auch die werden längst nicht alle glücklich sein - würde ich das mit der Heirat ganz entspannt sehen. Leider geistert auch heute noch in den Köpfen der meisten herum, dass eine Frau mit Mann - egal welchem - mehr wert ist als eine Frau ohne. Aber ob man sich diese Einstellung zu eigen macht und davon unter Druck setzen lässt, das entscheidet man selbst.
Naive, romantische Vorstellungen über Anträge, Hochzeitsmessen und wie sehr man den anderen angeblich liebt und umgekehrt, was für ein Brautkleid man haben will, welche Kutsche und dieser ganze alberne, unreife, kitschige Gefühlskram tragen gewiss nicht zur Haltbarkeit der Ehe bei. Mit einer ach so romantischen Hochzeit ist es nämlich nicht getan, die Schwierigkeiten fangen danach an. Bevor man heiratet, muss man daher erst mal erwachsen und unabhängig werden und die Verantwortung für sich allein übernehmen können. Das - und nicht die Sorge, wann man "endlich" auch heiratet - sind die Gedanken, die man sich vorher machen sollte. Manche lernen das nie, auch wenn sie schon über 30 sind.Geändert von Inaktiver User (15.11.2009 um 10:36 Uhr)
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15.11.2009, 10:26Inaktiver User
AW: Alle Heiraten - Und ich???????
Ich finde Dein Post sehr gut, möchte es aber noch in einem Punkt ergänzen.
Nicht nur dass eine Frau erst nach einer Heirat etwas oder zumindest mehr wert ist , sondern auch, dass eine Beziehung erst durch eine Heirat wirklich etwas wert ist, geistert mir immernoch zusehr durch die Gegend.
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15.11.2009, 11:42
AW: Alle Heiraten - Und ich???????
Ich finde das Setzen einer Frist nicht zwingend verkehrt. Denn WENN eigentlich alles klar ist, muss er sich auch dazu entscheiden können. "In 1 - 2 Jahren..." kann vieles heißen: "... sind wir verheiratet" - "... mache ich Dir nen Antrag" - "...hab ich mich ganz entschieden" etc.
Die Hochzeit können sie ja dann ganz in Ruhe für Sommer 2011 oder so planen...“Sometimes I think the surest sign that intelligent life exists elsewhere
in the universe is that none of it has tried to contact us.” (aus Calvin & Hobbes)
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15.11.2009, 11:46Inaktiver User
AW: Alle Heiraten - Und ich???????
Aber grade diese Planung beginnt man ja eigentlich doch erst nachdem auch ein Heiratsantrag erfolgt ist, oder?
Ich finde ganz einfach den Druck, den sich die TE selbst macht und von dem sie ja selbst schreibt, dass er eigentlich nicht von ihr selbst sondern von aussen kommt, nicht wirklich förderlich.
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15.11.2009, 12:09Inaktiver User
AW: Alle Heiraten - Und ich???????
Was ist dann mit den Paaren bei denen gar kein Antrag erfolgt? Bzw. gibt es einige Frauen die trotz festen Heiratstermins noch auf einen Antrag warten und trotzdem schon mitten in den Vorbereitungen stecken.
Das steht aber auf einem anderen Blatt und hat mit den Problemen der TE erstmal nichts zu tun.
Eine Frist ist ok. So geht man sicher, dass er nicht rumeiert und es bis dahin eine klare Entscheidung geben muss.
Wie man es auslegt muss in einem Gespräch geklärt werden.
Also in 1-2 Jahren sind wir verheiratet lässt ja auch einiges an Spielraum für seinen Antrag und er hat genügend Zeit sich darüber Gedanken zu machen.
Er sagt ja grundsätzlich nicht nein zu einer Ehe aber hinhalten muss sich niemand lassen.
Ich finde das mit dem Druck auch nicht sehr gut aber es ist durchaus verständlich, dass man durch die Einflüsse intensiver darüber nachdenkt. Vorher war das Thema vielleicht noch weiter weg und wird durch die vielen Hochzeiten im Freundes- und Bekanntenkreis für die TE greifbarer und der Wunsch, der vorher vielleicht schon da war wird eben jetzt dringlicher.
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15.11.2009, 12:12Inaktiver User
AW: Alle Heiraten - Und ich???????
@Lilofee
Ich finde vieles von dem, was Du geschrieben hast, richtig, und würde auch der TE raten, sich mit ihren Motiven bzgl. Hochzeit auseinanderzusetzen.
Gleichzeitig klingen diese Argumente aber immer schnell so, als ob der Wunsch zu heiraten an sich nicht legitim wäre - und das sehe ich anders. Wenn es um die Ehe als solche geht, sollten sich die Partner doch einig sein, da kann man den Heiratswunsch des einen doch nicht einfach so "abtun".



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