ach so war das gemeint.
da hast du sicher recht. ich denke auch nicht, dass ich das von ihm verlangen kann - und geschweige denn will.
er sieht es nach außen hin scheinbar relativ gelassen, aber ich weiss nicht, ob es ihn nicht doch irgendwie verletzt hat. also ich könnte es sehr gut verstehen. denn mich verletzt es auch ....![]()
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Thema: Zwickmühle
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22.09.2009, 17:09
AW: Zwickmühle
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23.09.2009, 12:06
AW: Zwickmühle
Hallo paulinenbaer,
da bin ich ja mal gespannt, was Dein Bruder dazu sagt... Es würde mich auch kolossal ärgern, keine Frage, da gebe ich Dir absolut Recht. Das würde ich auch laut sagen. Aber es dann damit gut sein lassen. Fahr in dem Falle, dass Dein Bruder wirklich nur seine blutsverwandte enge Familie dabei haben will, einfach alleine hin, geh auch ihnen zuliebe mit zum Essen und warte die kirchliche Trauung ab, zu der mit Sicherheit Dein Freund auch eingeladen wird! Nach dem Sektempfang " aus Protest" heimfahren macht die Stimmung zwischen Deinem Bruder und Dir nur noch mehr kaputt, und das willst Du ja wohl auch nicht... Mach eine Faust in der Tasche, sag ihm einmal deutlich, dass Dich das verletzt und dann lass dem Brautpaar ihren Tag, wie sie es haben wollen, kann ich Dir um des lieben Friedens willen nur raten.
Allerdings schreibst Du sehr oft, dass Du davon ausgehst oder dass Du irgendetwas so und so verstehst... Vielleicht ist das ja letztlich gar nicht so gemeint wie Du es verstehst oder wovon Du ausgehst... Wäre ja schön...
Nur wer riskiert, zu weit zu gehen, kann sehen, wie weit er gehen kann... (keine Ahnung, wer das gesagt hat, aber ich finde den Spruch toll!)
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23.09.2009, 15:30
AW: Zwickmühle
Auch eine Möglichkeit. Kommt halt darauf an, wie das Verhältnis zu den Geschwistern sonst ist. Der "liebe Frieden" ist für mich allerdings keine Einbahnstraße. Ich würde mich auf jeden Fall bemühen, keine Fresse zu ziehen, mich aber dann trotzdem schnellstmöglich und in aller Höflichkeit, mit der Aussage, dass meine Freundin auf mich wartet, verabschieden. Ein klietzekleines bischen sollten sie dann schon merken, dass ich den Brass habe.
Cheers
Lothy
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23.09.2009, 16:29Inaktiver User
AW: Zwickmühle
Manchmal wird einem erst NACH so einem Ereignis klar, wie das eigene Verhalten auf Andere gewirkt haben könnte.
Mich hat beispielsweise mal eine Freundin sehr nett auf ihre kirchliche Hochzeit (ohne Essen nachher) eingeladen. Und ich wollte eigentlich auch gern hin, hatte zu dem Zeitpunkt aber kein passendes Outfit und hab dann hin und her überlegt, ob ich mir allein für einen Kirchenhochzeitsbesuch was kaufen sollte ... und hab es dann gelassen.
Es hat unsere Freundschaft nicht beeinträchtigt, weil wir nachher darüber gesprochen haben. Es waren nur einfach Entwicklungen, die wir zum Zeitpunkt, als wir unsere Absichten (sie wollte relativ klein feiern, ich wollte durchaus ihr persönlich zur Hochzeit gratulieren) äußerten, selber noch nicht abschätzen konnten.
Vielleicht ist es hier ein bisschen ähnlich und dem Brautpaar ist nicht wirklich die Tragweite bewusst, die das "nur im engsten Familienkreis feiern" hat. Klar, mit dem Bruder direkt reden!
Ich würde allerdings generell davon abraten, allein zu einer Hochzeit zu gehen. Ich hab das einmal gemacht, weil mein Mann keine Zeit hatte und es praktisch erschien, dass ich ohne ihn fuhr. Aber gerade bei einer Hochzeit (die war "nur" standesamtlich) spielen so viele Emotionen eine Rolle, man sieht überall strahlende Gesichter und sich verliebt an den Händen haltende Pärchen, die sich über die Liebe der zwei Hauptpersonen mitfreuen ... Da ist es einfach total frustrierend, allein dort zu sein, wenn man eigentlich einen Partner an seiner Seite hätte. Kann ich also nicht freiwillig empfehlen (vielleicht war ich aber auch an dem Tag besonders emotional, keine Ahnung).
Ganz abgesehen davon gibt es noch praktische Gründe, die für einen gemeinsamen Besuch der Trauung sprechen. Bei einer so weiten Entfernung kann man sich beim Autofahren ablösen oder im Zug oder Flugzeug eben nicht allein unterwegs sein. Zu einer Trauung, egal von wem, unterwegs zu sein, versetzt einen nun mal schon in eine andere Stimmung als der Weg zu einem geschäftlichen Termin, dessen sollte man sich bewusst sein.
Was die vehement vorgetragenen Argumente, man würde ja auch was ohne Partner machen, angeht, so kann ich das dann verstehen, wenn es um irgendwelche Feste (wo eben nicht die Partnerschaft gefeiert wird!) geht. Aber da wird mit Sicherheit oft der Kostenfaktor eine große Rolle spielen. Möchte nicht wissen, wie oft in der Vergangenheit schon Feiern ausgerichtet wurden und dann auf Nachfrage, warum bestimmte Personen nicht dabei sein sollten, die Antwort kam, es läge daran, dass sie "nur" Partner oder gar eben nicht verheiratet seien. Und in Wirklichkeit spielte eher der Geldbeutel eine Rolle ... Macht sich ja auch besser und klingt moralischer, wenn man solche Gründe anführt als wenn jemand aus der Familie behaupten könnte, man sei einfach nur geizig ...
Woraus sich dann ein Familienmythos entwickeln könnte und auch folgende Generationen womöglich aus ganz falsch verstandenen Gründen die alten Traditionen (deren Ursprung nie richtiggestellt wurde) weiterführen ... (Passiert aber wohl hauptsächlich in Familien mit sehr vielen Mitgliedern.
)
Nix für ungut.Geändert von Inaktiver User (23.09.2009 um 16:35 Uhr)
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23.09.2009, 16:44
AW: Zwickmühle
Lothy, das sage ich ja.... Einmal laut und deutlich sagen und gut ist's... Wissen sollte das Brautpaar das schon, keine Frage. Aber sich deshalb zerstreiten wäre wohl etwas viel des Guten... Du hast durchaus Recht, dass der liebe Friede keine Einbahnstraße sein sollte, aber da werfe ich dann letztlich doch mal die Verhältnismäßigkeit der Mittel in den Raum...
Ich kann mir gut vorstellen, dass es Menschen gibt, die zwar verstehen, dass man wegen der fehlenden Einladung für den Partner sauer ist, eine entsprechende Reaktion mittels frühzeitigem Verlassen der Feier jedoch ewig nachtragen. Da wäre mir mein Seelenfrieden lieber...
Nur wer riskiert, zu weit zu gehen, kann sehen, wie weit er gehen kann... (keine Ahnung, wer das gesagt hat, aber ich finde den Spruch toll!)
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24.09.2009, 13:15Inaktiver User
AW: Zwickmühle
Liebe Paulinenbaer,
ich bin neu im Hochzeitsforum und habe Deinen Beitrag eben entdeckt.
Ich wäre stinksauer auf meinen Bruder. Und ich würde ihn anrufen und ihm direkt 100 Euro als Überweisung anbieten, damit mein Lebensgefährte und ich ihm bei der Feier nicht auf der Tasche liegen. (Mein gemeinsames (!) Geschenk wäre natürlich dann am Hochzeitstag entsprechend kleiner ...)
Ihr seid länger zusammen, habt nach außen eindeutig Euer Zusammensein dokumentiert. Es ist einfach grob unhöflich und geizig Deinen Lebensgefährten nicht einzuladen. Was sind zwei Gäste mehr???
Zu einer Hochzeit (!!!!) ginge ich nicht ohne meinen Partner. Da müssten schon ganz schlimme Krankheitsgründe vorliegen.
Hast Du mit Deinem Bruder schon gesprochen?
Alles Gute für Dich
DUD
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24.09.2009, 14:36
AW: Zwickmühle
hallo! danke für die antwort - auch an die anderen!
habe versucht, ein wenig runterzukommen ... und ich muss sagen, mittlerweile ist es mir zwar nicht mehr egal, aber ich rege mich nicht mehr so auf. was allerdings nicht heißen soll, dass ich das verhalten toll finde und das so einfach hinnehme, ohne was zu sagen!
jedoch werde ich die entscheidung respektieren.
ob das alles etwas an unserem bis jetzt guten verhältnis zueinander ändert, werden wir sehen. das kommt insgesamt einfach darauf an, wie sie sich in zukunft verhalten.
ich habe leider noch nicht mit meinem bruder sprechen können. ich hoffe, dass ich ihn heute abend erreiche! ich könnte zwar meine zukünftige schwägerin fragen, aber irgendwie finde ich, ich müsste das mit meinem bruder klären! ich bin auf die argumente gespannt!
das mit der überweisung würde ich nicht machen. denn ich denke nicht, dass es am geld liegt!
ich habe auch keine lust, meinen partner selbst einzuladen - und er auch nicht! dafür sind wir beide dann doch zu stolz
selbst wenn nun noch hinterher kommen würde, dass er doch eingeladen wäre, würde er nicht mehr mitkommen wollen.
wenn die beiden meinen "im engsten familienkreis" feiern zu wollen, dann sollen sie es machen.
ich werde trotz allem zur trauung gehen und mit ihnen anstoßen. ob ich zum essen bleiben werde, werde ich nach dem gespräch mit meinem bruder entscheiden.
jeder, dem ich das aus unserem bekanntenkreis erzähle bekommt ganz große augen.
keiner kann das so recht nachvollziehen. selbst wenn ich das argument bringe, dass es ihre hochzeit ist und sie den tag selbst bestimmen - da kommt nur, dass es einfach unhöflich ist und viele weitere argumente, die hier gebracht wurden ....
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24.09.2009, 18:26
AW: Zwickmühle
Warum redest du eigentlich nicht zuallererst mit deinem Bruder, bevor du Verwandte, Freunde und Bri-User befragst? Vielleicht ist das alles ein riesiges Missverständnis und dein Bruder geht immer noch davon aus, dass dein Partner sich selbstverständlich angesprochen fühlt, wenn vom engsten Familienkreis gesprochen wird, da er ja sonst auch dazugehört. Und dann hast du ganz umsonst so eine große Welle gemacht. Auch wenn dein Bruder jetzt ein paar Tage nicht erreichbar war, hätte man das nicht abwarten können?
Das verstehe ich jetzt überhaupt nicht.selbst wenn nun noch hinterher kommen würde, dass er doch eingeladen wäre, würde er nicht mehr mitkommen wollen.
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Moderation von:
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24.09.2009, 20:03
AW: Zwickmühle
hmm - ich hatte das zwar schon mal geschrieben, aber dann halt nochmal:
warum nicht direkt mein bruder:
1. mein bruder war jetzt zwei wochen lang auf geschäftsreise (ausland) - ergo konnte ich ihn nicht anrufen. (hätte ich vielleicht schon, aber ich finde sowas sollte man nur im notfall machen - und dies sehe ich nicht als notfall an). er soll heute oder morgen zurückkommen (kommt darauf an, ob er alle termine geschafft hat, oder noch einen tag verlängern muss). ERGO: ich konnte ihn zum thema noch nicht sprechen.
und mit meiner zukünftigen schwägerin wollte ich das nicht klären, da es zunächst zwischen uns geschwistern besprochen werden sollte.
2. zudem - und das hatte ich auch geschrieben - wollte ich die chance nutzen - unabängige meinungen zu hören. ich wollte wissen, ob sowas üblich ist, wie andere reagieren würden, welche argumente es für dieses verhalten geben könnte .... usw.
ich wollte einfach - und das habe ich ebenfalls bereits geschrieben - vVERSTEHEN, warum man einladungen so ausspricht. und ich wollte mich vorab auf das gespräch mit meinem bruder vorbereiten, damit ich nicht gleich nur mit haudrauf-argumenzen daherkomme.
ich dachte eigentlich - nachdem ich schon eine weile stille mitleserin hier bin - dass dieses forum dazu da ist, verschiedenste alltagssituationen, probleme, themenbereiche und so weiter zu besprechen, diskutieren und zum meinungsaustausch da ist! daher bin ich mit meinem anliegen / problem hierher gekommen.
entschuldige bitte, wenn ich mich da getäuscht habe!
3. und: ich glaube nicht, dass an der fomulierung "wir laden dich, liebe paulinenbär, zu unserer standesamtlichen ...." und weiter "wir feiern nur im engsten familienkreis mit eltern, geschwistern und trauzeugen ..."
zudem war der brief nur an mich adressiert. all diese punkte lassen mich einfach davon ausgehen, dass NUR ICH eingeladen bin - denn, und so gut kenne ich meinen bruder - er achtet auf solche feinheiten der formulierung SEHR!
zu dem zweiten punkt, den du nicht verstehst:
ok, da habe ich mich vielleicht mißverständlich ausgedrückt.
mein partner hat keine lust sich selbst einzuladen. selbst wenn mein bruder nach diskussionen widerwillig bzw. des lieben friedens wegen zustimmen würde, dass die partner der geschister mitkommen können, dann würde er sich immernoch wie ein unwillkommener gast fühlen - und darauf hat er (und da kann ich ihn sehr gut verstehen) keine lust!
zusammenfassend:
für uns ist einfach klar, dass er nicht mitkommen wird. was wir beide sehr traurig finden, da wir uns für das brautpaar sehr freuen und gerne diesen moment miteinander teilen würden. aber so ist es nunmal. wie gesagt: das brautpaar hat das recht und basta!
ich werde alleine hingehen, mich für das brautpaar freuen, traurig sein, dass mein partner nicht dabei ist und wieder heim fahren.
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24.09.2009, 21:19Inaktiver User
AW: Zwickmühle
Hallo paulinenbaer,
ich kann verstehen, dass du verletzt und auch im Namen deines Freundes gekränkt bist.
Aber ich würde mich nicht schon jetzt, bevor du noch überhaupt die Gedanken des Gegenübers kennst, auf das hier versteifen:
Ich glaube, du hast dich da ein bisschen schnell auf eine Haltung festgelegt (ich hab dich so verstanden, dass du ausloten willst, wie normal das Verhalten des Brautpaares ist und wie du dich selbst dazu positionierst).
Aus meinen eigenen Erfahrungen mit meiner Freundin und auch mit anderen Hochzeiten ist mir klargeworden, dass viele Entwicklungen einen seltsamen Verlauf nehmen können, obwohl das eigentlich ursprünglich keiner der Beteiligten wollte. Oft, weil nicht darüber gesprochen wird, manchmal (aber seltener) weil kein Handlungsspielraum da ist.
Bei euch klingt es schon so, als ob ihr im Prinzip darüber reden könntet. Aber auch ein paar kleine Verletzungen sind vielleicht schon da; z.B. erwähnst du, dass dein Bruder gestichelt habe, wann du denn heiratest. Da kommt es natürlich schon etwas komisch rüber, wenn dein Freund dann plötzlich nicht zum allerengsten Familienkreis gehört.
Wahrscheinlich werden es finanzielle Dinge sein, vielleicht aber auch andere (vielleicht gibt es ja auch in der Familie der Braut gewisse Vorbehalte gegen IHRE angeheirateten Verwandten) oder der Begriff "engster Familienkreis" wurde genommen, weil das so üblich ist und man sich möglichst wenig Aufwand darunter vorgestellt hat.
Jedenfalls könnte ich mir vorstellen, dass die Folgen, die eine ausschließliche Einladung von dir allein hat, nicht wirklich zu Ende gedacht wurden. Und natürlich auch nicht die Gefühle, die beim anderen entstehen (das ist bei Brautleuten öfter so, wenn man sowieso schon alles Mögliche bedenken und berücksichtigen soll
).
Ich würde es gut finden, wenn du deinem Bruder ganz deutlich machst, dass er dich damit stärker verletzt hat, als ihm vermutlich klar war und dass bei einer Feier eines Paares nun mal kein Bestandteil eines Paares ausgeschlossen werden sollte, weil das gerade da erst recht verletzt. Von deinem Aufwand, so weit zu fahren, um ihm zu gratulieren, mal ganz abgesehen.
Bei meiner Freundin und mir hätte ich auch ein Stück anreisen müssen. Ihr selbst war es wichtig, mit der engsten Familie zu feiern und sie fürchtete, wenn sie erst mal mit wenigen Freunden anfängt, dass dann sehr bald eine große Schar und unübersichtliche Feier rauskommen würde. Deshalb empfand sie das Angebot mit der Kirche (für das sie sich einen Sektempfang ausgedacht hatte, was sie aber nicht erwähnte, weil es eine Überraschung sein sollte .... tja) als einen guten Kompromiss.
Aus meiner Sicht war es so, dass ich sie gern mal wieder sehen wollte (wir hatten sonst nur schriftlichen und telefonischen Kontakt, weil wir weit auseinandergezogen waren) und deshalb freudig zusagte, mir aber nachher Zweifel kamen, ob ich mir die Fahrt und ein neues, teures Outfit (war da noch arme Studentin) überhaupt leisten konnte und ob es das wert war, nur um in der Kirche zu sitzen und nachher zu gratulieren, um dann wieder heimzufahren.
Also fuhr ich nicht und es kam natürlich erstmal zu Verstimmungen, die wir dann aber schnell durch ein paar Gespräche klären konnten.
Letzendlich hätten wir uns das aber auch sparen können, denn wir hätten VORHER über unsere Erwartungen und Vorstellungen sprechen können und SOLLEN.
Dann hätte sie gemerkt, dass sie sehr wohl das Geld und Lust gehabt hätte, mich (und eine andere Freundin samt Anhang) noch zusätzlich zu der großen Familienfeier mitzunehmen und ich hätte gemerkt, dass es mir das doch wert gewesen wäre, um hinzufahren und mir ein mittelschickes Outfit auch für andere Gelegenheiten zu leisten.
Und wir hätten schon vorher festgestellt, dass das, was man dem Anderen sagt, manchmal völlig falsch ankommt, obwohl es doch überhaupt nicht so gemeint war und eigentlich nur auf den ersten Blick scheinbar eine praktische Lösung war, auf den zweiten Blick aber durchaus Änderungen erforderte und auch zuließ, so dass doch beide Seiten besser damit leben konnten.
Ich weiß nicht, ob dir das weiterhilft. Aber ich wünsche dir, dass du dich mit deinem Bruder und seiner Frau darüber unterhalten, deine Gefühle rüberbringen und ihr dann alle gemeinsam, auch dein Freund, eine gute Lösung finden könnt. Möglich, dass du deinem Bruder mal ein bisschen deutlicher die Meinung sagen musst, aber normalerweise wird es mehr bringen als ein Rückzug auf eine verletzte Position. Werd aktiv und steh für dich und deinen Freund ein, dann ist das in ein paar Wochen vermutlich vergessen, während andererseits eine Haltung, wie du sie oben vorhast, eine lange Zeit des Schmollens und Gekränktseins bringen kann, die ich dir nicht wünsche (und die oft, nicht immer, aber oft, vermieden werden kann, wenn man zu sich und seinen Gefühlen steht).
Sag deinem Bruder, was er für ein Depp ist, dass er nicht bedacht hat, wie verletzend sein Vorhaben sein kann und dann verzeiht ihm und fahrt gemeinsam hin. Klingt jetzt vielleicht ein bisschen leichthin gesagt, aber als Fazit wünsche ich dir das als Ergebnis.
Geändert von Inaktiver User (24.09.2009 um 21:31 Uhr) Grund: Hervorhebung




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