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Thema: Zwickmühle

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    AW: Zwickmühle

    @ kupferkanne:
    er findet die ganze situation auch unglücklich. aber er sagt nicht, dass ich nicht fahren soll - im gegenteil! er versteht, dass ich fahren werde. er meint auch "schliesslich ist es dein bruder der heiratet!".

    allerdings haben wir - situationsbedingt - auch mal drüber gesprochen, wie wir vielleicht heiraten würden ....

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    AW: Zwickmühle

    ...weil...BISHER gehörte paulinenbaer`s Partner ja auch ohne Trauschein zur Familie.
    Und nu nicht mehr? Nu "ausgegrenzt"?
    Nein. Da hast Du nicht richtig gelesen. Auch die Paare mit Trauschein sind getrennt eingeladen.

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    AW: Zwickmühle

    Ich kenne die Problematik aus eigener Erfahrung. Wir haben ebenfalls in kleinstem Kreis geheiratet - Eltern, Geschwister, Trauzeugen. Wir haben allerdings die Partner mit eingeladen.

    Nach langen Diskussionen über die Gästerunde ist mir noch in bester Erinnerung, wie schwierig es für das Brautpaar ist, irgendwo einen Schnitt zu setzen. Und ich bin mir sicher, die beiden haben das ebenfalls mit Für und Wider ausführlich diskutiert.

    Aus diesem Grund scheint mir die Erklärung des Bruders auch auf Nachfragen relativ dünn. Mich würde schon interessieren, auf welchem Weg die Abwägung zur Definition "engste Familie" zu Stande gekommen ist.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Geld entscheidend war. Ganz sicher ist es aber auch keine Aussage zur Wertschätzung von paulinebärs Freund.

    Ich denke, dass es geholfen hätte, hätte der Bruder paulinebär mehr von seinen Gedankengängen preisgegeben.

    beide Elternpaare, also auch DEINE Eltern beteiligen sich an den Kosten für die Feier und stimmen zu, dass dein Partner nicht eingeladen wird ???
    Diese Art Ansichten finde ich etwas gruselig und bin froh, dass wir unsere Hochzeit selbst finanziert haben (obwohl ich mir sicher bin, dass unsere Eltern sich in die Gestaltung nicht eingemischt haben). Ich gehe davon aus, dass der Zuschuss zur Feier ein Geschenk ist und an Geschenke knüpft man keine Bedingungen.

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    AW: Zwickmühle

    Zitat Zitat von Minstrel02 Beitrag anzeigen
    Ich kenne die Problematik aus eigener Erfahrung. Wir haben ebenfalls in kleinstem Kreis geheiratet - Eltern, Geschwister, Trauzeugen. Wir haben allerdings die Partner mit eingeladen.

    Nach langen Diskussionen über die Gästerunde ist mir noch in bester Erinnerung, wie schwierig es für das Brautpaar ist, irgendwo einen Schnitt zu setzen. Und ich bin mir sicher, die beiden haben das ebenfalls mit Für und Wider ausführlich diskutiert.

    Aus diesem Grund scheint mir die Erklärung des Bruders auch auf Nachfragen relativ dünn. Mich würde schon interessieren, auf welchem Weg die Abwägung zur Definition "engste Familie" zu Stande gekommen ist.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Geld entscheidend war. Ganz sicher ist es aber auch keine Aussage zur Wertschätzung von paulinebärs Freund.

    Ich denke, dass es geholfen hätte, hätte der Bruder paulinebär mehr von seinen Gedankengängen preisgegeben.



    Diese Art Ansichten finde ich etwas gruselig und bin froh, dass wir unsere Hochzeit selbst finanziert haben (obwohl ich mir sicher bin, dass unsere Eltern sich in die Gestaltung nicht eingemischt haben). Ich gehe davon aus, dass der Zuschuss zur Feier ein Geschenk ist und an Geschenke knüpft man keine Bedingungen.
    ...das stimmt, man knüpt an ein Geschenk keine Bedingungen !

    Aber den wohl zukünftigen Schwiegersohn und Schwager nicht einzuladen, ist keine feine Geste...

    Als Paulines Partner hätte ich sehr wenig Lust das Brautpaar auf der eigenen Hochzeit zu begrüßen...
    Oh Cherie, du machst misch Haut von die Gans...

    Einem Hörigen die Freiheit erklären zu wollen, ist wie die Quadratur des Kreises!

    ...das Geheimnis liegt in der Sauce...


    Ich bin immer auf der Höhe, Herr Inspector!

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    AW: Zwickmühle

    Wenn ich das so lese, dann danke ich dem lieben Gott wirklich, dass ich in einer sehr großzügigen Familie aufwachsen durfte. Dass ich Eltern und Großeltern habe, deren Türe IMMER offen steht für Andere. Partner, Freunde, Bekannte. Auch gleichgeschlechtliche Lebenspartner komplett in die Familie integriert werden. Der Trauschein nicht wichtig ist, auch wenn sich über jede Hochzeit natürlich gefreut wird. Die einfach den Schritt ins 21. Jahrhundert geschafft haben. Und selbst sehen, dass früher zwar alles anders, aber nicht unbedingt besser war. Ich hoffe doch sehr, dass diese Einstellung auf mich abgefärbt hat und dass ich das auch mal bei meinen Kindern schaffe - aber ich denke, da bin ich auf einem guten Weg
    Mir würde es nie im Leben in den Sinn kommen, eine solche Einladung auszusprechen. Egal wie klein ich feiern möchte. Klar muss man irgendwo einen Schnitt machen. Aber ich finds total wichtig, einen sauberen Schnitt zu machen. Tante A einladen aber Tante B nicht find ich unglücklich - außer es wäre mit Tante B was wirklich Schlimmes vorgefallen. Oder ich hätte Angst, dass sie sich nicht benehmen kann. Ansonsten entscheide ich, ob ich generell Tanten einladen will - natürlich mit Partner.
    Bei unserer Hochzeit sind auch viele Leute angereist. Zum Teil auch über 500 km. Ich fand das eine sehr große Geste der Wertschätzung von ihnen und habe mich über ihr Kommen doppelt und dreifach gefreut. Sie dann ohne Partner einzuladen wäre mir einfach nur widersinnig vorgekommen.
    Und ja, eine Hochzeit ist das Fest des Brautpaares. Aber es darf sich ruhig auch ein paar Gedanken über seine Gäste machen. Bei mir ist es auf jeden Fall so, dass ich möchte, dass sich meine Gäste wohlfühlen und auch einen schönen Tag haben. Das schlägt sich nämlich durchaus auf die Stimmung nieder.
    Zu unserer Hochzeit kam auch mein Bruder über 500 km angereist. Mit eingeladen hatten wir auch seine Freundin und deren 2 Töchter. Wir haben ihnen sogar die 2 Hotelzimmer bezahlt. Mein Bruder und seine Freundin werden niemals heiraten. Die Freundin war schonmal verheiratet, es ging gründlich in die Grütze, sie will das nicht mehr. Verstehe ich total. Meine Eltern auch, sogar meine Oma. Meine Eltern bezahlen den Stief-Enkelkindern sogar Reiterferien, meine Oma bringt immer Geschenke für die Beiden mit.
    Auch der Freund meines schwulen Cousins wird behandelt wie der Ehepartner. Auch wenn die beiden nie wirklich heiraten werden - wie auch? Homoehe wird sicher auch nicht anerkannt wenn es denn so traditionell zugeht.

    Kurzum: Ich find das Verhalten des Bruder absolut kleinlich. Ich kann verstehen, wenn die Schwester (also die TE) dann auch nicht über 600 km anreisen würde. Mein Bruder wäre dann auch auf keinen Fall gekommen. Ich finds auch wirklich zu viel verlangt - mitten unter der Woche, lange Anreise, alleine, wo Urlaub sowieso schon knapp ist.
    Wenn die kirchliche Hochzeit soviel wichtiger ist, dann würde ich da zusammen hingehen und da dann auch ein großzügiges Geschenk schenken. Alleine durch 1 x nicht hinfahren spart man ja schon ganz schön viel Geld.
    „Es ist schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.“
    Nicolas Chamfort

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    AW: Zwickmühle

    Beim Durchlesen der vielen Beiträge habe ich auch feststellen müssen, dass ich offenbar nicht nur mit meiner eigenen Familie, sondern auch mit meinen beiden Schwiegerfamilien sehr viel Glück gehabt habe!

    Die Schwester meines ersten Mannes heiratete nur wenige Monate nachdem mein Ex und ich uns kennengelernt hatten. Trotzdem war es für die Familie ganz selbstverständlich, dass ich auch eingeladen bin (und mein Ex hätte vermutlich sehr verwundert reagiert, wenn er hätte allein kommen sollen). Das ist übrigens knapp 40 Jahre her.

    Mit meinem jetzigen Mann bin ich auf den Tag genau 4 Jahre verheiratet - aber wir sind seit 25 Jahren ein Paar. Und für meine Familie war er auch ohne Trauschein mein Partner, und für seine Familie war ich immer seine Frau.
    Die Familie meines Mannes wohnt recht vertreut weit entfernt. Oftmals hat er seine Mutter allein besucht, weil ich nicht immer Zeit hatte. Aber wann immer ich ihn begleitet habe, war die Freude über mein Mitkommen groß. Und zu "besonderen" Anlässen war ich immer eingeladen.

    Die Diskussion hier fand ich doch recht spannend. Letztens habe ich meinen Mann mal gefragt, was er gemacht hätte, wenn er aufgrund des fehlenden Trauscheins allein zu Familienfesten eingeladen worden wäre. Sein Blick sprach Bände! Und seine Meinung war: entweder zusammen oder garnicht.

    Ich möchte aber nicht unerwähnt lassen, dass wir weder zu siamesischen Zwillingen mutiert sind noch ausschließlich im Doppelpack zu haben sind. Wir müssen und wollen nicht alles gemeinsam machen.

    Aber es gibt Anlässe, da würden er oder ich nicht allein hingehen wollen.
    Und zum "engsten Familienkreis" gehören für mich immer auch die Partner der genetischen Verwandschaft, egal ob mit oder ohne Trauschein verbandelt (meine Schwester hat die 'Goldene Hochzeit' hinter sich, aber ihren rechtlich und kirchlich angetrauten Ehemann kann ich beim besten Willen nicht als ihren Partner betrachten...).

    Ich kann die Beweggründe des Bruders der TE einfach nicht nachvollziehen.
    life is all about
    finding people who
    are your kind of
    CRAZY

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    AW: Zwickmühle

    @pauline..
    Ich kann mich nur der Meinung meiner Vorschreiber anschiessen, dass ich es sehr tolerant und grosszügig von Dir finde, dass Du diese weite Reise zur standesamtlichen Trauung alleine machst. Unter den gegebenen Umständen müsste mein Bruder wohl eher auf mich verzichten

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    AW: Zwickmühle

    hallo ihr lieben! danke für die zahlreichen einträge!
    es hilft mir, da ich merke, dass ich mit meiner meinung doch nicht ganz alleine da stehe. wie gesagt - ich werde den wunsch respektieren, jedoch das ganze nicht ganz nachvollziehen. aber was solls.

    um noch einmal etwas richtig zu stellen: mein freund gehört zur familie! genauso, wie ich zu seiner familie gehöre! (das ist hier bei einigen wohl etwas falsch rübergekommen.)
    wir waren bei unseren familienfesten bis jetzt IMMER BEIDE eingeladen! sei es der hochzeitstag der eltern, geburtstage von eltern, tanten, onkel, hochzeiten von cousin oder cousine, ....
    wir besuchen unsere eltern (beide seiten) regelmässig und werden in der jeweils "anderen" familie wie ein eigenes kind aufgenommen!

    und: unsere eltern kennen sich nun schon jahre! sie besuchen sich sogar gegenseitig und telefonieren regelmässig miteinander! also alles in allem ein sehr gutes verhältnis!
    daher kann ich nicht sagen, dass mein freund nicht zur familie gehört!

    dass dies nicht für das brautpaar gilt ist eine andere sache. zwar geben meine eltern ihren anteil zur feier der standesamtlichen trauung, jedoch ist dies ein geschenk. und wie kupferkanne so schön gesagt hat:

    Zitat Zitat von kupferkanne Beitrag anzeigen
    ...das stimmt, man knüpt an ein Geschenk keine Bedingungen ! [...]
    unsere eltern finden die art der einladung auch nicht gut, aber es ist nun mal das recht des brautpaares! es ist ihr tag und den dürfen sie feiern wie und mit wem sie wollen!

    vielleicht möchte ja auch die braut, dass die standesamtliche trauung nur mit diesem personenkreis gefeiert wird - und mein bruder wäre offener - wer weiss das schon! sie haben beide für sich so entschieden und dann wird das respektiert. auch wenn es auf einen großteil der aussenstehenden unhöflich wirkt (auf mich ja auch). ....
    es ist die entscheidung des brautpaares - nicht der familie!

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    AW: Zwickmühle

    Ich schliesse mich den Vorschreiberinnen an...

    Und ja...ich wäre dann nicht gefahren...in erster Linie wäre ich da die Partnerin meines Freundes und dann erst Schwester...!
    Oh Cherie, du machst misch Haut von die Gans...

    Einem Hörigen die Freiheit erklären zu wollen, ist wie die Quadratur des Kreises!

    ...das Geheimnis liegt in der Sauce...


    Ich bin immer auf der Höhe, Herr Inspector!

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    AW: Zwickmühle

    Wie lange sich dieser Strang doch hält, ohne was Neues zutage zu bringen...

    Das Argument mit der blutsverwandten Familie kann ich nicht nachvollziehen, das halte ich für sehr kleinkariert, zumal es sich nur um zwei Personen handelt. Aber es hilft nichts, wenn wir das so sehen - Paulinenbaer's Bruder muss das letztlich einsehen...

    Kann nicht nochmal jemand mit ihm reden, Paulinenbaer? Deine Eltern zum Beispiel? Es wird doch auch kein schöner Tag, wenn Du und (wer war's noch gleich? Der andere Bruder? Jedenfalls der andere Gast, der auch seinen Partner/seine Partnerin nicht mitbringen darf) Euch den ganzen Tag zwingt, gute Miene zu machen, obwohl Ihr Euch nicht wohlfühlt. Und das werdet Ihr letztlich nicht, weil diese Hochzeit einen schalen Beigeschmack haben wird... Es geht letztlich nur um zwei Personen, und wenn Eure Eltern etwas zur Hochzeit dazugeben, wird das das Brautpaar doch auch nicht finanziell ruinieren... Auch wenn Dein Bruder etwas anderes sagt, aber ich kann ihm nicht abnehmen, dass es nicht ums Geld geht dabei... Mit gesundem Menschenverstand erschließt sich einem kein anderer Grund...
    Nur wer riskiert, zu weit zu gehen, kann sehen, wie weit er gehen kann... (keine Ahnung, wer das gesagt hat, aber ich finde den Spruch toll!)

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