Nein, nicht ganz so. Denn ein Aufgebot mußte ja eine bestimmte Zeit (vier Wochen) öffentlich aushängen, damit war schon einmal eine Mindestfrist zwischen Anmeldung und Eheschließung gegeben. Und dieser Zwang ist 1998 weggefallen, staatlicherseits gibt es keine feste Mindestdauer mehr, die man warten muss.
Sobald irgendwas besonderes ist (Auslandsbezug, vorherige Scheidung), muss man natürlich mit anderen Fristen (und auch Gebühren) rechnen, das ist klar. Ein Jahr haben wir allerdings bei weitem nicht gebraucht, aber war auch "nur" Ausland und wir brauchten zum Glück keine aufwendigen Übersetzungen, seine Dokumente kamen in einem internationalen Format, was ausreichte.
Auf unserem Kleinstadt-Standesamt war das anders. Als ich angemeldet hab (hm, vielleicht so 3 Monate vorher?) war quasi noch völlig freie Auswahl. Auch für den Freitag, den wir wollten - Samstag geht dort leider nicht. Ich bin mir sicher, dass man dort auch noch kurzfristig einen Termin bekäme, wenn man keine Sonderwünsche hat.
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Thema: Hochzeit - kurzentschlossen?
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17.07.2009, 12:49
AW: Hochzeit - kurzentschlossen?
Die Ente bleibt draußen.
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17.07.2009, 13:04
AW: Hochzeit - kurzentschlossen?
Wir haben auch in der Kleinstadt geheiratet und wollten gerne im März (weil wir dachten, dass es dann vielleicht schon frühlingshafter ist). Da wir gerne samstags heiraten wollten, kam nur der 4. März in Frage, da es dort nur einen Samstagstermin pro Monat gibt.
Na ja, am 4. März 2006 lag hoch Schnee...
Aber die Sonne schien, und so wurde es eine romantische Winterhochzeit...
Am 3. Juni 2011 kam unsere kleine Maus zur Welt - unser größtes Geschenk!

Die Liebe trägt unsere Seele wie die Füße unseren Leib.
Unsere Gedanken und Gebete sind bei Colina und Ticklish und ihren Familien und bei allen anderen Sternenkindern.
Papa, für immer in meinem Herzen!
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17.07.2009, 22:01Inaktiver User
AW: Hochzeit - kurzentschlossen?
Wir wussten ursprünglich auch, dass wir "irgendwann mal" heiraten wollten. Als ich dann (geplant) schwanger war, war uns auch klar, dass wir noch vor der Geburt verheiratet sein wollen. Uns schwebte dann ein ganz bestimmter Termin vor - unser Jahrestag. Nur war der dann schon in 7 Wochen... und ich bin EU-Ausländerin und zuständig war eines dieser Berliner Rathäuser, die für zwei oder drei Einwohner zuständig sind.
Die Unterlagen aus meiner Heimat zu bekommen, war kein Problem. Hatte ich alles innerhalb einer Woche, auch die Sachen, die eigentlich mit Gebühren verbunden waren - man hat nicht auf den Geldeingang gewartet, sondern die Kopie meines Zahlungsbelegs per Mail klaglos akzeptiert, auch sonst lief das alles unglaublich unbürokratisch.
Zittern, ob der Termin auch tatsächlich hält, ließ uns dann die Bürokratie im Berliner Rathaus.... da gab es nämlich innerhalb des Amtes schon mal Postlaufzeiten von einer Woche, dazu eine Standesbeamtin, die einfach Murks gemacht hat... da war vieeeel nachfragen, korrigieren und insistieren nötig. Aber letztlich hat es dann doch hingehauen ;-)



) rechnen, das ist klar. Ein Jahr haben wir allerdings bei weitem nicht gebraucht, aber war auch "nur" Ausland und wir brauchten zum Glück keine aufwendigen Übersetzungen, seine Dokumente kamen in einem internationalen Format, was ausreichte.
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