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02.07.2009, 21:24Inaktiver User
AW: Ein Plädoyer wider die Gästearbeit
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04.07.2009, 15:12
AW: Ein Plädoyer wider die Gästearbeit
Hmmm...
Also ich war kürzlich auf einer Silber(!)hochzeit wo der ganze Nachmittag daraus bestand, dass man ständig in irgendein Gästebuch schreiben, den Kopf für Fotos in Rahmen halten und alberne Spiele machen musste.
Das war nicht schön.
Andererseits war die studentische Hochzeit im ausgebauten Keller eines Bauernhofs, bei der alle Gäste einen Salat oder Kuchen mitgebracht hatten (Grillgut hat das Brautpaar gestellt), die schönste auf der ich je war.
Viel stimmungsvoller und entspannter als diese furchtbaren Materialschlachten, bei denen alles vom Feinsten, alles aus einer Hand - aber eben (leider oft) auch alles ziemlich unpersönlich ist.
Klar muss sich eine perfekte und teure Organisation ein schönes Fest nicht ausschließen.
Es ist eben die Frage, was im Zentrum des Tages steht.
Das Event oder der Anlass.
Viele Brautleute verlieren m.E. vor lauter Perfektionswillen und Druck, den "schönsten Tag" zu erleben, den Blick fürs Wesentliche.
Ich würde die Delegation von gewissen Aufgaben an Verwandte oder gute Freunde nicht als Manko und Unverschämtheit, sondern auch als Chance sehen.
Einerseits für das Brautpaar, einen schönen, entspannten Tag zu erleben, andererseits für eben diese Verwandte und Freunde, diesen Tag mit zu gestalten.
Klar: das klappt nur, wenn niemand (auf Seite des Brautpaares) unverschämt fordert oder (auf Seite der Gäste) auf Deibel komm 'raus eigene Vorstellungen durchboxen will.
A und O: Kommunikation.
Tja, wahrscheinlich schwierig bis unmöglich umzusetzen...
Schöne Grüße
LuneteGeändert von lunete (04.07.2009 um 15:16 Uhr)



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