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  1. Inaktiver User

    AW: Ein Plädoyer wider die Gästearbeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nein, zumindest meist nicht. Das war nur eine Replik darauf, dass geschrieben wurde, wir seien den armen Braeuten gegenueber so gemein, wenn wir nicht mitbasteln.

    (Ich habe allerdings auch von Braeuten gehoert, die ihre Trauzeugen oder Zeremonien-Meister ganz genau instruieren, welche "Ueberraschungen" sie gerne haetten )
    Och, ich habe schon eine Hochzeit erlebt, auf der die Brautleute selber den Zeremonienmeister gaben, "weil das eh niemand richtig macht". Und natürlich auch die "Überraschungen" selber ausgedacht und durchgeführt hat. Das nenn ich mal konsequent.

  2. Moderation

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    AW: Ein Plädoyer wider die Gästearbeit

    Hmmm...

    Also ich war kürzlich auf einer Silber(!)hochzeit wo der ganze Nachmittag daraus bestand, dass man ständig in irgendein Gästebuch schreiben, den Kopf für Fotos in Rahmen halten und alberne Spiele machen musste.
    Das war nicht schön.

    Andererseits war die studentische Hochzeit im ausgebauten Keller eines Bauernhofs, bei der alle Gäste einen Salat oder Kuchen mitgebracht hatten (Grillgut hat das Brautpaar gestellt), die schönste auf der ich je war.

    Viel stimmungsvoller und entspannter als diese furchtbaren Materialschlachten, bei denen alles vom Feinsten, alles aus einer Hand - aber eben (leider oft) auch alles ziemlich unpersönlich ist.
    Klar muss sich eine perfekte und teure Organisation ein schönes Fest nicht ausschließen.
    Es ist eben die Frage, was im Zentrum des Tages steht.
    Das Event oder der Anlass.
    Viele Brautleute verlieren m.E. vor lauter Perfektionswillen und Druck, den "schönsten Tag" zu erleben, den Blick fürs Wesentliche.

    Ich würde die Delegation von gewissen Aufgaben an Verwandte oder gute Freunde nicht als Manko und Unverschämtheit, sondern auch als Chance sehen.
    Einerseits für das Brautpaar, einen schönen, entspannten Tag zu erleben, andererseits für eben diese Verwandte und Freunde, diesen Tag mit zu gestalten.

    Klar: das klappt nur, wenn niemand (auf Seite des Brautpaares) unverschämt fordert oder (auf Seite der Gäste) auf Deibel komm 'raus eigene Vorstellungen durchboxen will.
    A und O: Kommunikation.
    Tja, wahrscheinlich schwierig bis unmöglich umzusetzen...

    Schöne Grüße
    Lunete
    Geändert von lunete (04.07.2009 um 15:16 Uhr)

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