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  1. Inaktiver User

    AW: Ein Plädoyer wider die Gästearbeit

    Izzie, man darf dat doch auch ins Forum schreiben, oder?

    Nee, im Ernst - jeder so, wie er mag. Aber darum geht es doch auch - als Gast traut man sich doch schon gar nichts mehr zu sagen, dass man NICHT helfen MAG. Und dann stehen 10 Frauen in einer Miniküche run, während sich die Herren bei der Zigarre verlustieren.

    ABER wenn eine teure Location in Absprache eben nur durch mitgebrachtes Essen refinanziert werden kann, why not? Aber selbst dann ist es intelligenter, wenn man die Arbeit aufteilt und nicht 20 Nudelsalate rumstehen.

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    AW: Ein Plädoyer wider die Gästearbeit

    Hab noch keine "Mitbring" - Feiern erlebt, bei dem der Gast nicht die Wahl gehabt hätte, anstatt Salat oder Kuchen Wein mitzubringen.

    D.h. verpflichtet zum Arbeiten wurde keiner.

    Und es musste sich keiner schlecht fühlen, wenn er nicht anpacken wollte.

    Weil so viel Platz zum Arbeiten gar nicht da war.

    Finde (fast) jede Feier schön, egal ob superfestlich oder "Mitbring" - Feier. Weil ich mich freue, die Leutchen zu treffen.

    Die einzig etwas seltsame Feier fand ich, als -ausschließlich- Kartoffelsalat angeboten wurde. Und zwar so, als handele es sich um Kaviar. Da hätte ich, ganz ehrlich, gerne noch eine kleine Beilage mitgebracht.

  3. Inaktiver User

    AW: Ein Plädoyer wider die Gästearbeit

    Zitat Zitat von RenanaKishon Beitrag anzeigen
    Wenn es Dir zu viel Streß ist, für die Brautpaare etwas vorzubereiten, die diesen Tag nur einmal erleben können (hoffentlich), dann solltest Du vielleicht besser das nächste Mal einfach absagen. Ich finde das nur fair, denn offenbar bist Du der vielen Einladungen überdrüssig.
    Ich finde es den Hochzeitspaaren gegenüber schon ziemlich gemein, hier so etwas zu schreiben.
    Sorry, aber das finde dann doch etwas sehr heftig. Ich schaue mir auch gerne unsere Hochzeitsbilder an und habe mich ueber viele Ideen und Geschenke sehr gefreut. Aber wir haben einen grossen Freundeskreis. In diesem Jahr z.B. sind wir zu 7 Hochzeiten eingeladen, und alle davon von Paaren, die uns als Freunde oder Verwandte nahe stehen. Wir reisen durch Europa und die halbe Welt, um dabei sein zu koennen, denn das ist meiner Meinung nach das Wichtigste.

    Bei jeder, aber auch jeder Hochzeit wurden wir vorher angeschrieben, ob wir
    - etwas fuer eine Hochzeitszeitung schreiben
    - ein Rezept beisteuern
    - ein Foto von einem Ort, der uns viel bedeutet schicken
    - eine Weinflasche kaufen und das Etikett gestalten
    oder aehnliches.
    Dazu gab's noch Gaestebuecher und Bildermalerei am Hochzeitstag.

    Nein, das kann und will ich nicht immer. Mal, weil es mir einfach zu viel ist. Mal, weil mir zu dem Thema nichts Tolles einfaellt. Mal, weil ich die Idee irgendwie doof finde. Mal moechte ich und vertueddele es dann.

    Und trotzdem bin ich der Einladungen und der Brautpaare nicht ueberdruessig. Ich scheine nur andere Prioritaeten zu haben als einige Braeute, die meinen, dass vor ihnen noch nie jemand geheiratet hat und es nach ihnen auch nie wieder jemand tun wird...

    Bei unserer Hochzeit gab es einige Freunde mit sehr weiter Anreise und sehr kleinem Budget, die uns nichts oder etwas sehr Kleines geschenkt haben - fuer mich war es wichtig und wunderschoen, dass sie ueberhaupt dabei waren und nicht, ob sie uns etwas gebastelt haben!

    Ueberhaupt hoert das wohl nie auf. Eine der diesjaehrigen Braeute ist nun schwanger. Heute bekam ich von ihrer Mutter eine Mail, dass wir (alle Gaeste der Hochzeit) jeder ein Quadrat fuer eine Patchwork-Decke schaffen sollen, die dann zur Geburt des Kindes ueberreicht werden soll. Geht's noch? Ich freue mich sehr fuer meine Freundin und werde ihr zur Geburt sicherlich etwas schoenes schenken. Aber soll ich jetzt fuer die naechsten 50 Jahre zu allen Geburten, Taufen, Hochzeiten der Kinder, runden Geburtstagen etc. etwas basteln, weil ich Hochzeitsgast war?

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    AW: Ein Plädoyer wider die Gästearbeit

    Okay, wenn ich mir das letzte Post so durchlese - man kann es auch übertreiben. Aber sollte man (anstatt sich drüber zu ärgern) nicht in dem Moment einfach absagen? Die Freiheit nehm ich mir ;)
    Und ich denke, jedem Brautpaar ist es wichtiger dass die Gäste kommen als dass sie etwas mitbringen oder gar extra-teure Geschenke machen...

  5. Inaktiver User

    AW: Ein Plädoyer wider die Gästearbeit

    Ich erinnere mich da an eine Hochzeit, zu der eine Webseite gestaltet wurde und JEDER eingeladene sollte sein Bild liefern, das zusammen mit einer Beschreibung des Gastes veröffentlicht werden sollte. Das war mir zu viel.
    Die Hochzeit selbst sollte 3 Tage dauern... ein volles Programm war vorgesehen... Ich habe mir die Freiheit genommen daran nicht teilzunehmen, was mir nicht schwer fiel, weil ich mit den Brautleuten keine enge Beziehung hatte.

    Das

    Und trotzdem bin ich der Einladungen und der Brautpaare nicht ueberdruessig. Ich scheine nur andere Prioritaeten zu haben als einige Braeute, die meinen, dass vor ihnen noch nie jemand geheiratet hat und es nach ihnen auch nie wieder jemand tun wird...
    denke ich allerdings auch. Und diesen Eindruck habe ich oft auch.

  6. Inaktiver User

    AW: Ein Plädoyer wider die Gästearbeit

    Zitat Zitat von crazy79 Beitrag anzeigen
    Okay, wenn ich mir das letzte Post so durchlese - man kann es auch übertreiben. Aber sollte man (anstatt sich drüber zu ärgern) nicht in dem Moment einfach absagen? Die Freiheit nehm ich mir ;)
    Die Hochzeit absagen, weil ich vorher nix Basteln will? Noe. Oder meinst du, die Bastelei absagen? Diese Freiheit nehme ich mir schon eher mal, mich einfach an solchen Aktionen nicht zu beteiligen, wenn mir echt nichts einfaellt und ich absolut keine Zeit habe. Dann steht halt von mir kein Rezept im Kochbuch - ich denke, das Paar wird trotzdem noch wissen, dass ich auch eingeladen war
    Zur Hochzeit gehe ich trotzdem gerne, um mit dem Paar zu feiern und ihm meine Wertschaetzung zu zeigen. Und wenn es auf der Hochzeit etwas zu tun gibt, dann mache ich auch immer brav mit...

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    AW: Ein Plädoyer wider die Gästearbeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Hochzeit absagen, weil ich vorher nix Basteln will?
    Das habe ich mir auch gerade gedacht... ich meine, im Normalfall wird ja gefragt, ob ich bei diesen Aktionen mitmachen will. Da kann ich doch einfach freundlich "Nein" sagen? "Tut mir wirklich leid, ich habe so viel zu tun - bin nicht kreativ- hab mir den Arm gebrochen-eine Nadelallergie.."
    Deswegen kann man doch trotzdem (gerne) zur Hochzeit kommen?

    Aber es stimmt schon - für das Brautpaar ist es eben ein besonderer Tag, wenn auch für die Gäste vielleicht nicht. Und so ein Geschenk hat tatsächlich einen schönen Erinnerungswert: neulich war ich bei einer Bekannten, für deren Hochzeit ich mit vielen anderen Damen eine Patchworkdecke gebastelt habe. Ihr nunmehr zweites Kind schlief auf der Decke und sie erzählte mir, dass sie sich immer wieder daran freut und es eines der schönsten Geschenke für sie war...

    Viele Grüsse

    annapaulemax
    The aim of life is to live, and to live means to be aware, joyously, drunkenly, serenely, divinely aware (Henry Miller)

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    AW: Ein Plädoyer wider die Gästearbeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich scheine nur andere Prioritaeten zu haben als einige Braeute, die meinen, dass vor ihnen noch nie jemand geheiratet hat und es nach ihnen auch nie wieder jemand tun wird...
    Sind denn diese Aktionen von den Bräuten/Brautpaaren selbst initiiert?
    Die Ente bleibt draußen.

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    AW: Ein Plädoyer wider die Gästearbeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Hochzeit absagen, weil ich vorher nix Basteln will?
    Neeeinnnn, natürlich NICHT die Hochzeit absagen - sondern einfach sagen, dass man keine Lust/Zeit/sonstwas für die Bastelei hat... War das echt so missverständlich ausgedrückt?

    Und selbstverständlich ist dieser Tag für das Brautpaar ein ganz besonderer Tag (der sich hoffentlich nicht wiederholt ;) ) - dennoch werden die ganzen Aktionen normalerweise ja nicht vom Brautpaar selbst initiiert... Also warum denen dann die Schuld daran geben?

  10. Inaktiver User

    AW: Ein Plädoyer wider die Gästearbeit

    Zitat Zitat von Edelherb Beitrag anzeigen
    Sind denn diese Aktionen von den Bräuten/Brautpaaren selbst initiiert?
    Nein, zumindest meist nicht. Das war nur eine Replik darauf, dass geschrieben wurde, wir seien den armen Braeuten gegenueber so gemein, wenn wir nicht mitbasteln.

    (Ich habe allerdings auch von Braeuten gehoert, die ihre Trauzeugen oder Zeremonien-Meister ganz genau instruieren, welche "Ueberraschungen" sie gerne haetten )

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