Müssen muss man gar nichts. Warum aber wird nicht hinterfragt, warum er genausowenig bereit ist, etwas zu ändern?Muss man in einer Beziehung überlegen, wer am wenigsten aufgibt, wenn es darum geht, etwas zu verändern?
Heißt das jetzt im Umkehrschluss, dass sie für ihn auch nicht die große Liebe ist?
Ich finde nicht, dass man unter dem Deckmäntelchen der Liebe immer alles für den Partner tun muss, auch wenn es Magenschmerzen bereitet.
Und, Vernunft hin oder her, ich würde unter diesen Voraussetzungen ganz bestimmt nicht heiraten.
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Ergebnis 31 bis 38 von 38
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25.07.2009, 17:59
AW: Termin steht - Freund bekommt kalte Füße
Alle wollen alt werden, aber keiner will alt aussehen
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27.07.2009, 11:59
AW: Termin steht - Freund bekommt kalte Füße
floridia, da sind wir uns doch letztlich absolut einig - ich würde unter den Umständen auch nicht heiraten...
Was die große Liebe angeht, sehe ich das so. Gerade er, der ja letztlich noch weniger aufgeben würde als sie, müsste das doch ohne mit der Wimper zu zucken tun... Ich gehe dabei aber von mir aus, ich hätte - wie glaub ich schon gesagt - mal für einen Mann das eigene Haus und den sicheren Beamtenjob geschmissen, weil er für mich die Liebe meines Lebens war... Davor war noch keiner da, für den ich das getan hätte, da hab ich genauso argumentiert wie die TE, nämlich dass ich mehr aufgeben würde als der Andere etc. Aber bei dem einen war mir das alles egal, ich hab ihn so sehr geliebt wie noch keinen anderen und das war mir wichtiger als alles andere... Da wusste ich, was die große Liebe wirklich bedeutet... Ich sehe das auch heute noch so, auch wenn wir schon eine Weile nicht mehr zusammen sind, weiß ich genau, dass ich nie wieder so fühlen werde wie für ihn und dass so schnell auch keiner mehr kommt, für den ich mein bisheriges Leben aufgeben würde...
Und wenn es wirklich Liebe ist, bringt auch kein Opfer der Welt Magenschmerzen. Wenn ich Magenschmerzen damit habe, stimmt irgendwas nicht... Halt mich für verklärt, wenn Du magst, aber ich sehe das halt so, weil ich diese Erfahrung gemacht habe, dass mal einer kommt, für den man ganz anders fühlt und gegen den alles andere vorher kalter Kaffee war, auch wenn man da schon den ein oder anderen für den Mann seines Lebens gehalten hat...
Aber ist ja letztlich auch wurscht, dass wir das ein oder andere unterschiedlich sehen - in einem sind wir uns ja einig: heiraten sollten diese Beiden nicht...Nur wer riskiert, zu weit zu gehen, kann sehen, wie weit er gehen kann... (keine Ahnung, wer das gesagt hat, aber ich finde den Spruch toll!)
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27.07.2009, 12:20
AW: Termin steht - Freund bekommt kalte Füße
Gefühlsmäßig sicherlich nicht, aber bei der ganzen Romantik würde ich nie den Sicherheitsaspekt außer Acht lassen. Ich würde für meine große Liebe sicherlich auch so ziemlich alles stehen und liegen lassen, aber den Job, der Grundlage für mein Leben ist....Das würde mir unabhängig von dem Mann eben Bauchschmerzen machen. Ich bin da wahrscheinlich eher ein Schisser bzw. sicherheitsbewußter Mensch...;)Und wenn es wirklich Liebe ist, bringt auch kein Opfer der Welt Magenschmerzen.Alle wollen alt werden, aber keiner will alt aussehen
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29.07.2009, 17:17
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02.08.2009, 12:44
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02.08.2009, 17:50
AW: Termin steht - Freund bekommt kalte Füße
Wahre Worte!so groß kann keine liebe sein, dass ich mich selbst vergesse oder schädigeAlle wollen alt werden, aber keiner will alt aussehen
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02.08.2009, 22:29
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02.08.2009, 23:03
AW: Termin steht - Freund bekommt kalte Füße
Also ehrlich, dass jemand vor er Hochzeit kalte Füße bekommt, ist doch nun wahrlich nichts Neues.
Mir war vor dem Standesbeamten auch nur schlecht, obwohl ich wußte: der isses.
Und meine private (aber sehr ausführliche) Statistik lautet, dass die kurzentschlossenen Ehen besser und länger laufen als diejenigen, die sich ewig lang prüfen müssen.
Allerdings: dass er sich mit nicht ortsgebundenen Job - nicht ortsgebundenen Freunden und erst seit einem halben Jahr in seiner Stadt nicht entschließen kann, zu Dir zu ziehen finde ich schon einen Hammer.
Das solltet Ihr wirklich vor der Eheschließung geklärt haben.
Und nein, ich bin nicht der Meinung, dass eine Frau für die Liebe Ihres Lebens alles aufgeben soll. Dafür ist die heutige Scheidungsrechtsprechung viel zu grausam.
Ich bin der Meinung, dass derjenige umziehen soll, für den sich viel weniger verändert.
Möglicherweise kann man sich ja ein neues gemeinsames Haus kaufen und das alte vermieten - oder wenigstens das alte neu gemeinsam einrichten - damit er sich dort zu Hause fühlen kann.


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