ich glaube auch, dass ein "sich lieben" alleine nicht genügt für eine ehe. sicher, die liebe ist die grundvoraussetzung, aber es muss auch die bereitschaft da sein, aufeinander zuzugehen. das wird es während der ehe immer wieder geben.
und das ist der punkt: hier geht es nicht nur um eine hochtseitsfeier... nehmen wir mal an, ihr plant einen größeren urlaub, auf den ihr euch beide freut. püppi stellt sich vor, öfers mal essen zu gehen, um die einheimische küche zu entdecken. er meint, man müsse dosen von norma in die ferienwohnung mitnehmen, püppi wollte eigentlich in ein hotel...
idealerweise würde man sich vielleicht auf eine wohnung (weil günstiger) einigen, ein paar mal essen gehen, einige male kochen. würde das bei euch auch so laufen? würde es nicht ständig in vielen lebensbereichen reibungspunkte geben, weil du immer nachgeben musst?
nur mal so ans denkanstoß...
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07.05.2009, 12:58
AW: Hochzeit absagen? Sehr lang.....
Zu denen, die lachen kommt das Glück!
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07.05.2009, 12:59
AW: Hochzeit absagen? Sehr lang.....
Ich würde das anders sagen. Das klingt schon wieder so nach diesem elendigen "in der Mitte treffen". Beide waren dem anderen zugewandt und am Wohlergehen des anderen interessiert. Und haben das "anderssein" auch nicht als Affront gegen sich selbst gesehen.
Wenn ich es mit liebevollen Augen betrachte, dass mein Partner ein Stoffel ist und auch nicht gerne mit Geld um sich wirft, kann ich ganz anders herangehen, als wenn ich muffele "der blockiert mir alles".
Ich beziehe das auf beide Seiten.
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07.05.2009, 13:00
AW: Hochzeit absagen? Sehr lang.....
Ich finde das schön, dass man heute die Wahl hat: Gemeinsamen Namen (seinen oder ihren), Doppelnamen, oder jeder behält seinen Namen. Alles möglich.Ich werde halt man einen Doppelnamen haben und zur Strichfrau werden. Damit kann ich aber gut leben.
Ich bin schon als "Strichmädchen" geboren, hatte also einen Doppelnamen. Der war aber nicht durch Heirat entstanden sondern aus der Geschichte heraus, galt als Einheit und durfte daher auch nicht getrennt werden.
Die Hinzufügung (oder Voranstellung) des Namens meines Mannes hätte also einen Dreifachnamen ergeben (obwohl es eigentlich ja nur ein Doppelname gewesen wäre):
Beispiel: Müller-Lüdenscheid - Schmitz
Das ging natürlich nicht.
Dass jeder seinen eigenen Namen behält, ging damals auch noch nicht. Es musste ein "Ehename" her.
Wir haben uns dann für seinen entschieden, obwohl ich lieber meinen behalten hätte. Das geschah aus rein praktischen Gründen: Seine Firma führte seinen Namen und war bekannt, da hätte eine Namensänderung nur Verwirrung gestiftet.
Dass die Ehe später zerbrach, lag aber daran ganz gewiss nicht.
War jetzt ein wenig o.t.Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)
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07.05.2009, 13:00
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07.05.2009, 13:02Inaktiver User
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07.05.2009, 13:04Inaktiver User
AW: Hochzeit absagen? Sehr lang.....
Bei mir ist es ähnlich: mein Freund hat auch eine Firma und deshalb möchte er auch seinen Namen behalten. Verstehe ich auch.
Ehrlich gesagt kenne ich nur zwei Männer, die den Namen von der Frau angenommen haben.
- einer wollte mit seiner Familie nichts mehr zu tun haben
- beim anderen war es so, dass seine Frau einen sehr selten Namen hat, der aus drei Wörten besteht z. B. Aus den Wolken. Da hat er ihren Namen angenommen. Er hatte dazu noch ein Allerweltsnamen.
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07.05.2009, 13:10
AW: Hochzeit absagen? Sehr lang.....
Nun ja, er hat mich vorher schon gefragt wie ICH mir MEINE Hochzeit vorstelle. Da kamen von ihm auch keine Einwände oder ein Bericht seiner eigenen Vorstellung.
Als wir beschlossen zu heiraten, fragte ich ihn, wie er sich das denn vorstellen würde und seine Antwort in etwa so: "Darüber habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht, aber am liebsten nur du und ich zum Standesamt."
Dann sind wir hin und wieder mal los und haben uns Gaststätten angesehen und eine provisorische Gästeliste geschrieben.
Es war wohl falsch von mir anzunehmen, wenn er sich Lokalitäten mit anschaut und danach positive oder negative Meinungen äußert, dies als Zustimmung aufzufassen. Bzw wurde auch kein Mittelweg aufgezeigt und ich dachte eben, er gönnt mir dann wohl einfach den Tag.
Irgendwie verselbstständigt sich dann so eine Sache ja auch. Man guckt dann hier und da und plant dann so und so......B.i.t.c.h.
Babe in total control of herself

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07.05.2009, 13:10Inaktiver User
AW: Hochzeit absagen? Sehr lang.....
Was ich noch mal ansprechen möchte und mir ein bissel Kopfschmerzen macht:
- er belächelt ihre Aktivitäten, schrieb Püppi, ich finde, das hat ja jetzt direkt mit der Hochzeit nix zu tun, geht aber insgesamt gar nicht
Püppi, stell dir al vor, über was er alles in ein paar Jahren lächelt. Du wirst dir so was von klein und dumm vorkommen.
Die andere Sache, nein, auch wenn das Kind im anderen Bundesland wohnt, ein bißchen mehr Initiative wäre schon schön.
Auch wenn die Mutter blockt: Hast du mal gesehen, was er unternommen hat, um das zu ändern? Hört sich so gleichgültig an (für mich hier, sag bitte, wenn es anders ist). Wie alt ist es denn ?
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07.05.2009, 13:14Inaktiver User
AW: Hochzeit absagen? Sehr lang.....
Aber schon beim Planen hat er nichts mehr gesagt?
Beispiel: Ich würde nie in einer Kirche heiraten, bin überzeugte Atheistin und Kommunistin. So, das weiß Herr E., der gläubig ist, aber keiner Kirche mehr angehört.
Er wollte mir trotzdem mal eine schnuckelige Kirche zeigen, hat er auch, war auch echt schön drin. Aber ich hab dann natürlich noch mal draufhingewiesen, dass das für mich keinen Sinn ergibt. Weiß er ja, sagte er.
Und ob ich mir das ihm zuliebe vorstellen könnte? Hmmm...
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07.05.2009, 13:14


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