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    AW: namensänderung nach hochzeit?!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ....
    Deshalb ist mMn letztendlich nicht ein ganz bestimmter Name ausschlaggebend, sondern der, mit dem man sich jetzt, heute, identifiziert. Und wenn man bei einer Hochzeit die Möglichkeit hat, da zu wählen, dann denke ich, sollte man sich die Zeit gönnen, um zu erforschen, was man wirklich will.

    @rofl: Als ganz praktischen Ratschlag noch: Vielleicht hilft dir ja schon, wenn du all die unterschiedlichsten Einstellungen liest ....
    ja, danke.

    besonders den oben zitierte teil deines postings finde ich schön.

    ich bin in meiner entscheidung noch nicht weiter, das hat ja auch zeit, aber ich finde die unterschiedlichen meinungen/erfahrungen sehr hilfreich.

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    AW: namensänderung nach hochzeit?!

    Bei uns in der Familie haben wir jede Variante durch, meine 1.Schwägerin hat einen Doppelnamen, die 2. hat ihren Namen behalten und mein Bruder auch, und ich habe den Namen meines Mannes angenommen ( das hatte aber weniger mit traditioneller Denke zu tun sondern damit, daß ich es ganz schön fand keinen Allerweltsnamen zu haben ). Am Ende sind glaube ich alle mit ihren jeweiligen Entscheidungen zufrieden. Wobei mein Bruder zum Beispiel im Krankenhaus schon mal Probleme hatte, zu seiner Frau zu kommen, weil er sich quasi nicht anhand des Nachnamens als Angetrauter ausweisen konnte. Da habe ich mich dann doch gefragt, ob man mit getrennten Namen immer die Heiratsurkunde mitschleppen soll.Generell finde ich es sehr schade, wenn man wegen der Namensdiskussion am Ende fast so weit ist, daß man gar nicht mehr heiraten will

    Gruß Callalilly

  3. Inaktiver User

    AW: namensänderung nach hochzeit?!

    Ja, ich kenne im Bekanntenkreis auch jede Variante. Apropos: @rofl: Du solltest das wirklich unbedingt mit deinem Mann diskutieren und ihm auch die Chance geben, sich damit auseinanderzusetzen.

    Bei uns war es ja so, dass mein Mann sich vorher noch nie auch nur einen Gedanken darum gemacht hatte, dass es überhaupt die Möglichkeit geben könnte, als Mann nicht automatisch alles so zu lassen, wie es ist. Als er dann mit meiner eindeutigen Haltung konfrontiert wurde und weil es damals noch nicht sicher war, ob das Beibehalten des Geburtsnamens für beide endgültig rechtens ist, sind wir dann auf die Idee verfallen, dass er ja einen Doppelnamen nehmen könnte (sein ursprünglicher war ein Allerweltsname).

    Also haben wir es so gemacht; mein Name ist Familien- und damit Kindername. Und außer bestimmten Teilen der nächsten Verwandtschaft (beiderseits, die sich wohl davon provoziert gefühlt haben) kamen nur positive Reaktionen. Irritierte und überraschte am Anfang, klar, besonders aus dem männlichen Sportbereich, aber die haben das schnell akzeptiert und die Frauen sind vor Begeisterung dahingeschmolzen, weil ich so einen modernen und emanzipierten Mann habe ...

    Wobei unsere Variante wohl auch die mutigste für Männer war, damals im letzten Jahrtausend. Er hatte anfangs schon Zweifel, ob nicht viele dumme Sprüche kommen würden; war dann aber nicht so. Und er hat jetzt den Vorteil, einen (zufällig, aber zum Glück) viel besser und harmonischer klingenden Namen zu haben als vorher UND durch den Doppelnamen wird er auch nicht mehr so oft verwechselt. ER ist sehr zufrieden damit!

    Und wir hätten uns das wirklich beide vorher nicht träumen lassen, dass man das mit so einer Variante, die uns beiden nicht wirklich vorher in den Sinn gekommen wäre, sein kann. Deshalb kann ich das jedem nur wärmstens empfehlen, auch mal in ganz neue Richtungen zu überlegen - vielleicht ergibt sich dann auch eine Lösung, die für beide supergut passt.

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    AW: namensänderung nach hochzeit?!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wobei unsere Variante wohl auch die mutigste für Männer war, damals im letzten Jahrtausend.
    Das denk ich auch. Muss wohl doch Liebe sein.

    Mein Vater hat das auch so gemacht. Damals, in den 70ern, war das gerade erst kurz überhaupt möglich, dass ein anderer Name als der des Mannes (also der der Frau) genommen werden kann und der Mann den Doppelnamen nimmt wenn er will. Er nennt sich im täglichen Leben meistens wie meine Mutter (Herr X und Frau X, im Pass steht halt Herr Y-X), ich hab den Namen meiner Mutter, X.
    “Sometimes I think the surest sign that intelligent life exists elsewhere
    in the universe is that none of it has tried to contact us.” (aus Calvin & Hobbes)

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    AW: namensänderung nach hochzeit?!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    und wenn er Deinen Namen annimmt?

    meine Erfahrung ist, dass ich mich erstaunlich schnell an meinen neuen Namen gewöhnt habe und meine Umgebung auch.

    erst kann man es sich nicht vorstellen - dann ist es nach kurzer Zeit kein Thema mehr.

    allerdings war ich deutlich jünger.

    Doppelnamen wollte ich auch nicht.
    Leonie, das kann ich bestätigen. Ich hatte erst - aus verschiedenen Gründen - einen Doppelnamen und habe jetzt nur noch den Namen meines Mannes - seit drei Monaten.
    Ich habe mich super daran gewöhnt, finde es gar nicht mehr komisch, aber vielleicht hat mir die Doppelnamenzeit auch geholfen.
    Am 3. Juni 2011 kam unsere kleine Maus zur Welt - unser größtes Geschenk!


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    Unsere Gedanken und Gebete sind bei Colina und Ticklish und ihren Familien und bei allen anderen Sternenkindern.




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    AW: namensänderung nach hochzeit?!

    Also, wir haben unsere Namen behalten und sind jetzt seit fast 6 Jahren verheiratet. Bis jetzt war das mit den Nachnamen kein Thema - aber nun bin ich schwanger und es nervt mich. Wenn wir irgendwo unsere Namen sagen müssen, dann habe ich immer das Gefühl, hinterherschieben zu müssen, dass wir verheiratet sind.

    Was ja eigentlich total paradox ist! Wir haben "ganz modern" unsere Nachnamen behalten und nun ist es mir plötzlich wichtig zu betonen, dass mein Mann ganz klassisch mein Mann ist und nicht "nur" mein Freund, mit dem ich in wilder Ehe zusammenlebe. Bescheuert, oder?

    Meine liebste Lösung wäre, wenn er meinen Nachnamen annehmen würde, aber er will einfach nicht. Dass unsere Kinder meinen Nachnamen tragen werden, wurde schon bei der Eheschließung beschlossen und ist kein Problem für ihn (eher für seinen Großvater, denn er ist der einzige Enkel, der noch diesen Nachnamen trägt und danach ist Sense ... Der Opa hat allerdings zig Geschwister, der Name selbst stirbt also nicht aus.)

    Ein Doppelname kommt nicht in Betracht, da unsere Namen leider recht viele gleiche Konsonanten haben und er daher unaussprechlich wäre.

    Ich habe auch schon gelesen, dass manche Paare die Entscheidung vom Geschlecht des ersten Kindes abhängig machen ... Aber das wäre für mich nix. Mein Name ist viel zu schön, um ihn zu verzocken ;-)
    Geändert von Historia02 (01.02.2009 um 14:25 Uhr)

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    AW: namensänderung nach hochzeit?!

    Mir ging es ganz ähnlich, Historia.

    Als wir 2006 geheiratet haben, war für mich klar, dass ich meinen Namen nicht abgeben wollte. Das hätte ich mir niemals vorstellen können.
    Ich hätte auch gerne gehabt, dass mein Mann meinen Namen annimmt, aber das wollte er nicht. Anfangs war ich ein bisschen enttäuscht darüber, weil er es mir nie richtig erklären konnte, aber nachdem er mir den Grund genannt hatte (er hat etwas anderes, für ihn sehr Wichtiges für mich aufgegeben, nämlich die Nähe zu seiner Familie), habe ich es verstanden und es war kein Thema mehr für mich.

    Ich wollte gern einen gemeinsamen Namen, vor allem schon, weil wir Kinder wollen, also entschied ich mich für einen Doppelnamen.
    Den hatte ich nun 2 1/2 Jahre, habe aber fast immer nur meinen Geburtsnamen benutzt - und dann ging es mir genauso wie Dir, Historia - es hat mich genervt.

    Ich mochte mich nicht als "Frau X-Y" vorstellen, denn obwohl mein Name schön klang, war er sehr lang - und ich muss sagen, dass ich auch nicht gerade ein Fan von Doppelnamen bin, die auch immer als solche benutzt werden.
    Ich wollte mich aber namentlich meinem Mann zugehörig fühlen, das wurde mir immer wichtiger. "Frau X und Herr Y" zu sein, fand ich zunehmend doof.
    Ich finde das auch nicht bescheuert, ist halt ein Gefühl, das man hat oder eben nicht.

    Im Oktober habe ich meinen Doppelnamen abgelegt und trage jetzt nur noch den Namen meines Mannes. Ich dachte, es würde mir schwer fallen, mich daran zu gewöhnen, aber das ist gar nicht der Fall. Inzwischen identifiziere ich mich schon komplett mit dem Namen, auch in Kombination mit meinem Vornamen (die genauso gut klingt wie die Kombi mit dem alten Namen).

    Ich bin total froh, keinen Doppelnamen mehr zu haben, und ich bin immer stolz, wenn wir jetzt irgendwo "Hornilla und Mr Hornilla Y" hinschreiben können oder uns mit unserem gemeinsamen Ehenamen vorstellen, wenn jemand sagt "Das Ehepaar Y..."
    Das hätte ich mir früher nie träumen lassen, dass mir das mal wichtig ist...

    Tja, das Namensthema - ich denke, man kann es nur aus dem Bauch heraus entscheiden. Gut, dass es heutzutage so viele Möglichkeiten gibt.
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    AW: namensänderung nach hochzeit?!

    hornillam

    wie schnell geht das denn, aus dem doppelnamen rauszukommen? wieviel verwaltungsaufwand ist das?
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: namensänderung nach hochzeit?!

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    hornillam

    wie schnell geht das denn, aus dem doppelnamen rauszukommen? wieviel verwaltungsaufwand ist das?
    Gan schnell. Ich bin zum Amt gegangen, musste eine Erklärung zur Namensänderung unterschreiben.
    Die wurde mir dann von einer Standesbeamtin nochmal vorgelesen (es muss halt alles seinen bürokratischen Gang gehen), ich musste nochmal unterschreiben (diesmal mit neuem Namen) und 17 € Verwaltungsgebühr zahlen. Das war es dann schon.

    Hat insgesamt 20 Min gedauert, Wartezeiten eingerechnet.
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    AW: namensänderung nach hochzeit?!

    Hallo,

    bei mir hat sich die Frage gar nicht gestellt ... Wir haben das Erste Mal über den Familiennamen gesprochen, als wir
    vor der Standesbeamtin beim Aufgebot bestellen saßen ...
    Für mich war sowieso klar, dass ich seinen Namen annehme ... ich habe einen totalen Bruch mit meiner Familie ...
    da hänge ich an den Namen nicht wirklich. Mag hart klingen, ist aber für mich die beste Lösung.

    Du wirst für Dich, Euer Kind und Deinen Mann die richtige Lösung finden.
    Viel Erfolg dabei und alles Gute für die gemeinsame Zeit.
    Geniesse die Planung und die Feier ... es geht alles so schnell vorbei ...

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