dann würde ich den namen nehmen, der leichter zu schreiben und zu buchstabieren ist- fürs kind
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09.01.2009, 21:00Inaktiver User
AW: namensänderung nach hochzeit?!
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09.01.2009, 21:08
AW: namensänderung nach hochzeit?!
sind beide
meiner ist intuitiver, seiner ist kürzer
aber beide unkritisch - sorry
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09.01.2009, 21:10
AW: namensänderung nach hochzeit?!
ach so, des kindes vorname klingt mit beiden nachnamen gut.
meiner klingt mit meinem besser
und das ist nicht nur gewohnheit, sondern liegt daran, dass mein name auf einen vokal endet und sein nachname mit demselben vokal anfängt.
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09.01.2009, 21:11
AW: namensänderung nach hochzeit?!
aber eigentlich interessieren mich erfahrungsberichte : wie seid ihr zu eurer entscheidung gelangt und wie lebt es sich damit?
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09.01.2009, 21:13Inaktiver User
AW: namensänderung nach hochzeit?!
ich fand den familiennamen von ihm schöner als meinen.
und heute, nach der scheidung, habe ich länger so geheissen als mit dem familiennamen- also bleibts.
als ich geheiratet habe kamen gerade erst doppelnamen in mode.
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09.01.2009, 22:18
AW: namensänderung nach hochzeit?!
Hallo rofl,
hier meine Erfahrung und Entscheidungsfindung:
Mein Mann wollte seinen Namen behalten, etwas anderes kam für ihn nicht in Frage. Unser Kind sollte seinen Namen tragen damit der Name seiner Familie weitergeführt wird. Ich konnte mir nicht vorstellen meinen Namen abzugeben, er war und ist ein Teil von mir - das Gefühl anders zu heissen hat mich persönlich abgeschreckt. Ich wollte aber auch nicht anders heissen als unser Kind.
Das Ergebnis war ein Doppelname.... den ich aber nie wirklich genutzt habe. Lediglich unterschrieben habe ich damit, am Telefon oder vorgestellt habe ich mich immer mit meinem Ursprungsnamen. Also der zweite Teil war nie wirklich gefühlt "mein" Name.
Mittlerweile bin ich getrennt, werde bald geschieden und habe dann auch offiziell wieder "meinen" Namen.
Ich würde ihn niemals hergeben.
Wie gesagt: lediglich meine persönliche Erfahrung.... ohne Wertung wie andere das sehen oder entscheiden.
LG
wikiwiki
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10.01.2009, 00:24
AW: namensänderung nach hochzeit?!
Hallo rofl,
ich werde auch meinen Namen behalten. Es kam von Freunden und Verwandten vielfach der Einwand, ich würde dann vielleicht anders heißen als meine (künftigen) Kinder. Dennoch ist für mich klar, dass ich mich mit meinem Namen identifiziert habe, er ist gut. Außerdem gibt es nicht so viele dieses Namens, mit seinem Nachnamen hingegen einige. In einer community hätte ich mich 33mal gefunden unter seinem Namen. Und, zugegeben, ich fühle mich meiner Familie wesentlich zugehöriger als seiner.
Ein Doppelname war indiskutabel, bis die Leute das ausgesprochen haben, ist früh und spät vorbei. Ich halte Doppelnamen für nichts halbes und nichts ganzes.
Im Gegensatz zu anderen Männern vllt. finde es auch irgendwie weichlich, wenn er seinen Namen aufgibt.
gut, bei dir ist das anders, wegen eures kindes, vielleicht ist wirklich der Kompromiss sich auf Deinen Namen zu einigen.
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10.01.2009, 08:37Inaktiver User
AW: namensänderung nach hochzeit?!
Hallo rofl, es gab hier schon ein paar Threads mit unterschiedlichsten Erfahrungen zu dem Thema, die würde ich dir alle mal empfehlen.
Alles in allem kann ich dir nur raten, nach deinem ureigensten Gefühl zu gehen. Wenn du deinen Namen schöner findest, ihn schon 39 Jahre hast und dein Kind wie du heißt, dann spricht wirklich überhaupt nichts dagegen, dass er deinen Namen annimmt oder ihr eben einfach jeder weiter seinen behält und Kind(er) nach dir.
Heutzutage gibt es das sogar bei traditionell eingestellten Menschen!
Ich habe eine sehr konservative Freundin, die das genauso (wie oben) geregelt hat. Jetzt heißen sie eben unterschiedlich, aber sooo wichtig wie die Identifikation mit dem eigenen Namen ist das bei wirklich nicht, glaub's mir. Lehrer und Ärzte gewöhnen sich sehr schnell dran (und haben das auch irgendwo schriftlich), im übrigen kann man bei einem Arztbesuch oder dem Elternsprechtag ja in einem Satz kurz sagen, wie man heißt und zu welchen Kindern man gehört.
Das ist bei Patchworkfamilien schließlich auch nicht anders.
Vielleicht kommst du auch noch ein Stück weiter in deiner Entscheidungsfindung, wenn du mal mit deinem Mann wirklich intensiv hinterfragst, WAS genau seine Gründe sind. Kann passieren, dass du dich dann ärgerst, weil es möglicherweise eher gedankenlose "das war schon immer so"- oder "es gehört sich einfach ein einziger Name für eine Familie"- oder "ich bin doch kein Pantoffelheld"- oder "mein Vater fände das furchtbar"-Argumentationen sind. Vielleicht kommt aber auch was ganz anderes.
Auf jeden Fall solltest du auch da weiter an deiner Entscheidung forschen, denn mit dieser zukünftigen Familie und evtl. deren Namen wirst du dich dann nach der Hochzeit identifizieren lassen müssen, falls du deren Namen annimmst.
Ich würde, ehrlich gesagt, nach 39 Jahren meinen Namen nicht mehr abgeben. Das sind einfach zu viele Jahre, in denen man zu DER Person inclusive Namen geworden ist. (Hab meinen auch nie hergegeben.) Und wenn der eigene (den auch das Kind hat) auch noch schöner ist als die Alternative, dann sowieso nicht.
Nachtrag: Ach ja, gegenteilige Meinungen wirst du übrigens IMMER zu hören kriegen, egal, was du tust!
Das ging ALLEN meinen Freundinnen so, ob sie nun ihren Namen behalten oder seinen angenommen oder einen Doppelnamen haben. Deshalb gute Nerven und fühl mal so richtig in dich rein, was du wirklich, wirklich für die Zukunft haben möchtest.
Geändert von Inaktiver User (10.01.2009 um 08:40 Uhr)
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10.01.2009, 18:57Inaktiver User
AW: namensänderung nach hochzeit?!
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12.01.2009, 08:22Inaktiver User
AW: namensänderung nach hochzeit?!
Ich habe vor vier Wochen geheiratet und den Namen meines Mannes angenommen, obwohl ich mich selbst weder als "traditionell" noch als "konservativ" bezeichnen würde. Ich fand den Gedanken einfach schön, einen gemeinsamen Namen zu haben; im Gegensatz zu mir (Studentin) ist mein Mann mit seinem Namen aber beruflich etabliert und hat zudem zwei Kinder aus erster Ehe, weshalb er seinen Namen gern behalten wollte. Doppelnamen finde ich erstens überwiegend ziemlich albern und zweitens wäre das in unserem Fall auch viel zu lang geworden.
Meine feministisch eingestellte Mutter war allerdings wenig angetan von meiner Entscheidung. Sie verbindet die Variante "Sie nimmt seinen Namen an" mit patriarchalen Beziehungsstrukturen.


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