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    AW: Haus mit feuchten Wänden

    Zitat Zitat von schubidu Beitrag anzeigen
    Die Pumpe sitzt übrigens in einem Schacht auf dem Grundstück. Wenn man den schweren Betondeckel zur Seite schiebt, kann man auch den Grundwasserspiegel bewundern und sollte halt ab und zu mal checken, ob die Pumpe es noch tut.

    Ich meine, das Ding heißt Revisionsschacht (Angabe ohne Gewähr).
    Da ist keine Pumpe drin. Vielleicht sollte eine rein. Da ist auch kein Schacht, kein Betondeckel. Der Verkäufer sagt auch da ist keine Pumpe drin.
    "Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel." Bertrand Russel, Philosoph (1872-1970)


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    AW: Haus mit feuchten Wänden

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Guck mal nach Bautenschutz, Feuchtigkeitsschäden, Kellertrocknung, Raumtrocknung, Mauerabdichtung. Es gibt Handwerker, die sich darauf spezialisiert haben und auch Komplettpakete anbieten.

    Meist kann schon die Zeit oder ein Bautrockner viel gutes tun, wenn klar ist, daß keine Feuchtigkeit nachkommt. Bautrockner machen einen Mordskrach und haben einen immensen Stromverbrauch, sie können Musikinstrumente und Massivholzmöbel dauerhaft schädigen. "Zeit" heißt, dauerhaft bei offenem Fenster zu heizen. Dann doch lieber einen Bautrockner.
    Das klingt nach einem Plan. Instumente sind nicht vorhanden, aber dieser Bautrockner klingt gefährlich. Ich nehme an, dass Feuchtigkeit nachkommen würde, eben, weil der Grundwasserspiegel nicht weit weg ist. Das Haus ist so alt, wer weiß wie die das damals gemacht haben vor über 100 Jahren. Wir haben jetzt eine Firma kontaktiert. Die wollen zumindest schon mal zurückrufen. Handwerker heutzutage bekommen ist auch noch mal ein Ding für sich, aber da müssen wir jetzt durch.
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    AW: Haus mit feuchten Wänden

    Salpeter:

    Salpeter entfernen: Die besten Tipps - DAS HAUS

    Man riecht es ab einer gewissen Menge ziemlich deutlich.
    Bei uns heisst Salpeter Saliter, vielleicht kennst Du es unter dem Begriff?

    Bauchtrockner: währenddessen ist der Raum / die Etage nicht bewohnbar. Hatte das mal in einer denkmalgeschützten Immobilie, wo die Bauträgerhasen die Decke abgehangen haben und übersehen haben, dass eine Wasserleitung leckte. Das Ende vom Lied waren Decken die sich in Duschköpfe verwandelten, eine halbe Überflutung in meiner Wohnung - da hatte ich das erste Mal Bautrockner zuhause. Ich war in der Zeit im Hotel.
    Als sich das Spielchen wiederholte und die Decken mit gut 15 cm hohen Schimmelfloor runterkamen, bin ich ausgezogen.

    Aber theoretisch ist ein Bautrockner ein gangbarer Weg, wenn nichts nachkommt.

  4. 30.04.2021, 21:05

    Grund
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  5. Moderation

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    AW: Haus mit feuchten Wänden

    Zitat Zitat von Belllatrix Beitrag anzeigen
    Die wollen zumindest schon mal zurückrufen. Handwerker heutzutage bekommen ist auch noch mal ein Ding für sich, aber da müssen wir jetzt durch.
    Das sagst du was!

    Viel Erfolg jedenfalls. Und grabt die Unterlagen von der Drainage raus. Die meisten Handwerker schlagen über die Arbeit der Kollegen erst mal aus Prinzip die Hände überm Kopf zusammen, das gehört wohl zur Berufsehre, aber die sollten zumindest eine Vorstellung haben, was schon da ist.

    Gibt es eventuell Rücksicht auf Denkmalschutz zu nehmen? Und manche Bauunterfangen müssen genehmigt werden, auch ohne Denkmalschutz. Das vergißt man gerne mal, und nach Jahren kommt dann ein böser Brief von der Gemeinde. Nicht daß mir jetzt einfiele, was da genehmigungspflichtig sein könnte, aber mal im Hinterkopf behalten.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Haus mit feuchten Wänden

    Das Verfahren, bei dem Kunststoff in die Wände injiziert wird, nennt sich Bohrlochsperre und funktioniert bei Häusern ais Mauerwerk gut. Das geht auch bei Innenwänden. Es werden Löcher in einer Reihe knapp überm Fußboden gebohrt, in die die Flüssigkeit eingefüllt wird.

    Bei Fachwerkwänden kann man nachträglich unter die Schwellen Abdichtungsbahnen einbauen, die Steine werde abschnittsweise unter dem Schwellbalken entfernt, die Folie eingebaut und die Steine wieder drunter gebaut.
    Den Schacht mit der Pumpe kenne ich als Pumpensumpf.

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    AW: Haus mit feuchten Wänden

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen

    Gibt es eventuell Rücksicht auf Denkmalschutz zu nehmen? Und manche Bauunterfangen müssen genehmigt werden, auch ohne Denkmalschutz. Das vergißt man gerne mal, und nach Jahren kommt dann ein böser Brief von der Gemeinde. Nicht daß mir jetzt einfiele, was da genehmigungspflichtig sein könnte, aber mal im Hinterkopf behalten.

    Danke, das ist ein guter Tipp. Denkmalschutz ist nicht zu berücksichtigen.

    Zitat Zitat von Maccaroni Beitrag anzeigen
    Das Verfahren, bei dem Kunststoff in die Wände injiziert wird, nennt sich Bohrlochsperre und funktioniert bei Häusern ais Mauerwerk gut. Das geht auch bei Innenwänden. Es werden Löcher in einer Reihe knapp überm Fußboden gebohrt, in die die Flüssigkeit eingefüllt wird.

    Bei Fachwerkwänden kann man nachträglich unter die Schwellen Abdichtungsbahnen einbauen, die Steine werde abschnittsweise unter dem Schwellbalken entfernt, die Folie eingebaut und die Steine wieder drunter gebaut.
    Den Schacht mit der Pumpe kenne ich als Pumpensumpf.
    Klingt nach Aufwand, aber wichtig ist ja, dass es überhaupt geht. Danke.
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    AW: Haus mit feuchten Wänden

    Wir hatten mal wg eines Wasserschadens 3 Wochen 3 Bautrockner i, vermieteten Haus. Nachts abgeschaltet. Da es Sommer war,gingen die Mieter in Garten,denn die Geräte sind laut, ziehen aber Unmenge Wasser aus den Wänden.
    Die Geräte brachte der Handwerker,der für die weitere Renovierung zuständig war. Bei uns war da grad Knappheit an Geräten,weil viele Hochwasserschäden.

    Und die Trockenlegung der Mauern war Voraussetzung der Weiterarbeit. Das wird bei euch auch so sein.
    Habt ihr schon einen Betrieb gefunden?

  9. Moderation

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    AW: Haus mit feuchten Wänden

    Zitat Zitat von Belllatrix Beitrag anzeigen
    Das Haus ist so alt, wer weiß wie die das damals gemacht haben vor über 100 Jahren.
    Mir fällt gerade noch ein:
    1. War der Grundspiegel immer schon so hoch?
    2. Was war vor hundert Jahren in der Gegend Standard?

    Beide Fragen kann dir möglicherweise das Bauamt beantworten, oder dich zumindest weiterverweisen.

    Ich habe vor einem Kauf in einem Neubau auf einem ehemaligen Industriegelände mehr aus Neugier eine Visite beim Bauamt gemacht, und die tollsten Dinge erfahren.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Haus mit feuchten Wänden

    Zitat Zitat von Maccaroni Beitrag anzeigen
    Das Verfahren, bei dem Kunststoff in die Wände injiziert wird, nennt sich Bohrlochsperre und funktioniert bei Häusern ais Mauerwerk gut.
    Das Verfahren wurde bei unserem letzten Haus vor über 30 Jahren angewendet. Den Schaden haben wir entdeckt als wir mehrfache Isolierungsversuche im Keller entfernt hatten. Eine Spezialfirma hat die chemische Sperre in Bohrlöcher mit hohem Druck eingefüllt (wenn ich mich noch recht erinnere, nannten sie das Verkieselung) . Außerdem die Kellerinnenwände von der Außenwand abgestemmt und die Außenwand mit Dichtschlämme verputzt. Anschließend uns zur Auflage gemacht, auf keinen Fall in die Außenwand bohren.

    Die Nässe kam von einem Bahndamm des Rangierbahnhofs, der höher als unser zweistöckiges Haus war. Die ganze davor liegende Siedlung hatte das Nässeproblem. Einige hatten in ihrem Garten eine unterirdische Sperrmauer gebaut und pumpten das Sickerwasser ständig ab.

    Zu den Kosten: diese Sanierung kostete etwa ein Viertel des Kaufpreises. Das tat richtig weh.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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