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  1. Avatar von flintstones
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    AW: Hat jemand Erfahrungen mit einer Erdwärmepumpe?

    Zitat Zitat von drachenprinzessin Beitrag anzeigen
    Fernwärme kenne ich, ehrlich gesagt, auch nur aus der Stadt. Von den Hausbesitzern unter meinen Freunden heizt keiner damit, aber die Häuser sind definitiv auch alle eher im ländlicheren Raum. Diejenigen, die in der Stadt geblieben sind, schätzen es zentral in Wohnungen zu leben.


    Ja und es ist wirklich sehr angenehm. Ob man ein Haus mit einer Wärmepumpe auch richtig kalt bekommen kann, weiß ich gar nicht. Ein paar Grad weniger sind aber auf jeden Fall machbar. Hier in der Gegend hat es schon seit Tagen am Stück über 30 Grad und da heizen sich natürlich auch Wohnungen und Häuser schon ordentlich auf. Hätte ich die Möglichkeit ein klein wenig zu kühlen, ich würde es nachts sofort tun.


    Stimmt schon, im Winter wird man den eigenen Strombedarf wahrscheinlich nicht decken können. Aber im Frühling, Sommer und auch im Herbst sollte da schon was gehen. Und selbst wenn man nicht ganz unabhängig wird, so trägt es doch ein gutes Stück zur Unabhängigkeit bei.
    Man kann mit Glück Fernwärme auch in der Nähe von kleineren Städten bzw. größeren Gemeinden haben, wie gesagt...mit Glück. Ansonsten bin ich auch voll für Wärmepumpen.

    Na jetzt mit der Hitzewelle die wir in ganz Europa haben ist man sicher froh wenn man das Haus etwas abkühlen kann. Die Tage waren schon sehr heftig und es soll ja in Zukunft auch nicht besser werden. Wenn man da das gleiche Heizsystem auch zum Kühlen verwenden kann, dann ist das schon sehr praktisch.

    Genau, was zählt ist die bestmögliche Energieabhängigkeit und umso unabhängiger desto besser :) (Natürlich die Umwelt im Hinterkopf behalten)

  2. Avatar von Carolly
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    AW: Hat jemand Erfahrungen mit einer Erdwärmepumpe?

    Dies ist zur Zeit hier in den Niederlanden ein grosses Thema weil vor ein paar Jahren beschlossen wurde dass jede Wohnung mit gruenerer Energie beheizt werden muss. Die Waermepumpen die hier erhaeltlich sind scheinen nicht ideal zu sein: geben nur eine warme Wohnung im Winter wenn das Haus wirklich tip top isoliert ist da die Heizleistung niedriger ist als mit anderen Waermsysthemen, ab unter 5 Grad eher sehr teuer zu betreiben wegen Stromkosten und eventuell Zusatzheizung. Luftpumpen machen sehr viel Laerm, wovon auch die Nachbarn noch was haben.


  3. Registriert seit
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    AW: Hat jemand Erfahrungen mit einer Erdwärmepumpe?

    Ich habe auf einer Veranstaltung zur Weiterbildung von Fachleuten erfahren, daß diese Kennzahl von Wärmepumpen unter bestimmten Bedingungen bei nur 2,5 liegt.

    Meine Meinung dazu, daß man dann auch den Brennstoff gleich selbst verbrennen kann, anstatt ihn erst im Kraftwerk mit 50 % Wirkungsgrad zu verbrennen und den Strom mit gewissen Verlusten wieder in Wärme zu vewandeln, konnten 300 Fachleute nicht widersprechen.

    Trotzdem werden zur Zeit sehr viele Wärmepumpen eingebaut.
    Sinnvoll ist eine solche Pumpe, wenn sie den überschießenden Strom von Windkraftanlagen nutzen kann, den wir zur Zeit bezahlen müssen aber nicht nutzen können.

    Dazu fehlen auf absehbare Zeit die Leitungen und eine entsprechende Steuerung. Bis das verfügbar ist, werden die ersten Wärmepumpen auf dem Schrottplatz sein und wir haben viel Geld in eine zur Zeit noch unsinnige Lösung versenkt.

    Die Vorstellung, man könne eine solche Pumpe mit selbst erzeugtem Strom aus Photovoltaik betreiben ist Wunschdenken. Die Leistungen dazu reichen bei weitem nicht.

    Da die bisher verfügbaren Kältemittel die Umwelt sehr viel stärker schädigen als das bekannte CO2 und zu einem gewissen Grad immer entweichen, tun wir auch sehr wenig für die Umwelt.

    Die fast eingetretene Katastrophe mit FCKW sollte uns eine Warnung sein.


    .
    Geändert von Peter9 (09.10.2019 um 01:29 Uhr)

  4. Avatar von chaos99
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    AW: Hat jemand Erfahrungen mit einer Erdwärmepumpe?

    Erster Punkt, bevor man an einen Wechsel auf Wärmepunkte überlegt:

    Erkundigung, ob auf dem eigenen Grundstück eine Wärmepumpen-Bohrung für eine Erdwärmepumpe mit Installation erlaubt ist.
    Dazu geht man zum Bauamt, um es genehmigen zu lassen.

    Es gibt durch Grundwasserhöhe bedingt und bei Nähe eines Naturschutzgebietes Vorgaben und Verbote, die den Plan vorab eliminiert.

    Wärmepumpen sind , wie schon geschrieben, nur bei Fußbodenheizungen effektiv, da die Vorlauftemperatur mit 30-33Grad drastisch niedriger ist als bei Heizkörpern (50-60 Grad) und die Pumpe die Wärmedifferenz zwischen Erdwärme und Vorlauftemperatur ausgleicht..mit Stromantrieb (sinnvoll ist dann eben auch die Kombi mit Photovoltaik als Unterstützung)

    Und..ja...eine Wärmepumpe kostet richtig Geld und gehen in den 5-stelligen €-Bereich.

    Luftwärmepumpen sind nicht effektiv genug...und eben laut.

    Alternative:
    Flächenwärmepumpe...dazu werden die Kollektoren auf einer grossen Fläche verlegt in den Boden, nicht an einem Punkt nach unten, wie bei der Bohrung.
    Nachteil:
    Es muss ein großes Grundstück sein, dass dann auch nicht mehr mit hohen Gewichten belastet werden darf (Auto, Pferd, Gartenhaus, etc)

    Das Thema kommt gerade mit dem Plan der Grünen hoch....und ich habe angesichts der notwendigen Vorgaben und Kosten schon beim ersten Lesen des Programms laut gelacht.

    Ein zusätzlicher Vorschlag, mit Holz zu heizen, ist auch absurd.
    Man will das Klima retten und holzt ab?
    Seit Jahren werden Pellets schon hochprozentig aus dem Ausland importiert, da der Bestand hier nicht reicht und dann kommt so ein Vorschlag.

    Kopflos.
    Geändert von chaos99 (09.10.2019 um 06:14 Uhr)

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