Das ist eben eine Frage was es dem Kunden wert ist.
Sympathische Art, professionelle Arbeit, wieso das nicht anerkennen?
Das höchste Trinkgeld was der Mann einer Freundin mal bekommen hat (allerdings kein Handwerker, sondern Touristen/Expertenbranche) waren knapp 400 Euro. Für eine "Arbeit" die etwa 2 Stunden dauerte und sowieso schon einen Stundensatz von ca. 100 Euro beinhaltete.
Im Urlaub sitzt das Geld eben locker.
War allerdings von einem Ami.
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Thema: Trinkgeld Handwerker
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05.12.2015, 18:31
AW: Trinkgeld Handwerker
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05.12.2015, 18:45
AW: Trinkgeld Handwerker
400 Euro Trinkgeld finde ich komplett überzogen und unsympathisch. Nein, es ist auch eine Frage, was der Kunde für einen Etat hat. Ich erkenne gute Leistung auch an, wenn ich weniger (angemessenes?) Trinkgeld gebe, die Rechnung pünktlich bezahle und vor allen Dingen die Handwerker empfehle und wieder beauftrage.
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05.12.2015, 18:49
AW: Trinkgeld Handwerker
Warum unangemessen? Dem Kunden hat es gefallen, etwas was er eben nur einmal im Leben macht. Find ich richtig das Trinkgeld anzunehmen, der Kunde ist ja sicherlich nicht wedelnd mit den Dollarscheinen umhergelaufen um allen zuzeigen was für ein toller Protz er ist.
50 Euro Trinkgeld sind in dieser Branche übrigens relativ normal. Wenn jetzt jemand 400 gibt dann ist es eben so wie wenn ein Restaurantgast statt einem Euro mal 8 Euro Trinkgeld gibt.
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05.12.2015, 19:36
AW: Trinkgeld Handwerker
Jemand, der 400 (!) Euro Trinkgeld gibt, macht das nicht nur ein einziges Mal im Leben. Um solche Exoten geht es hier aber auch nicht. Hier fragt vermutlich die "ganz normale" Mittelschicht, was angemessen ist. 400 Euro, round about 800 DM sind es nicht. Nicht für diese Leute und die von ihnen beauftragten Dienstleistungen.
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06.12.2015, 12:02Inaktiver User
AW: Trinkgeld Handwerker
Wenn unsere Kunden so eine Meinung von uns hätten, wär's uns lieber, sie würden sich jemand anderen suchen.
Ich weiß nun nicht, wie oft unsere Mitarbeiter direkt vom Kunden Trinkgeld bekommen, aber wenn ein Kunde uns das Trinkgeld gibt, dann kommt es selbstverständlich zu 100% bei den jeweiligen Mitarbeitern an. Ebenso, wie jedes Lob zu 100% weitergeleitet wird.
Manchmal gibt's von den Kunden auch Sachgeschenke an die ganze Firma (also nicht nur an die Mitarbeiter, die dort waren). Die werden dann entweder unter den Kollegen aufgeteilt oder so hingestellt, dass sich jeder bedienen kann. (Neulich haben wir z. B. einen riesigen Präsentkorb bekommen, der von den Mitarbeitern nach und nach geleert wurde.)
Ebenso werden all die Lieferanten-Geschenke an die Mitarbeiter verteilt (sofern sie damit was anfangen können - es gibt auch Geschenke, die keiner haben will). Die Sauferei (Wein, Schnaps usw.), die jetzt vor Weihnachten ankommt, wird gesammelt und bei der Weihnachtsfeier getrunken. Den Rest nehmen die Mitarbeiter sich dann auch mit nachhause.
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06.12.2015, 12:08
AW: Trinkgeld Handwerker
Jedem einen Zwanni geben und gut iss.
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07.12.2015, 20:17Inaktiver User
AW: Trinkgeld Handwerker
Wenn ich hier so lese, dass 20 Euro für großzügig gehalten werden, habe ich aber neulich vermutlich reichlich übertrieben, als ich für einen halben Tag zwei Handwerkern je 10 Euro gegeben habe...
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08.12.2015, 00:02
AW: Trinkgeld Handwerker
Ich finde, es kommt auch darauf an, wie viele Mitarbeiter bei euch gearbeitet haben: 20 Euro klingt vielleicht nicht viel für einen mehrwöchigen Einsatz, wenn ich die aber an zig Leute zu verteilen habe...
Und es soll ja auch "nur" ein Dankeschön sein, eine Geste - keine Bezahlung.
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08.12.2015, 00:07
AW: Trinkgeld Handwerker
nichts gegen dich persoenlich, aber ich habe in so vielen firmen schon mitbekommen, das mitarbeiter oft nicht das bekommen was ihnen zusteht, das ich mich zu dieser methode entschlossen habe
ebenso gebe ich bei kartenzahlung im restaurant das trinkgeld IMMER in bar an den servicemitarbeiter direkt
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08.12.2015, 08:36Inaktiver User
AW: Trinkgeld Handwerker
Das verstehe ich. Ich wollte mich nur gegen die allgemeine Unterstellung wehren. Einer Firma, dessen Chef ich schon beim Trinkgeld nicht traue, würde ich allerdings meine Wohnung/mein Haus (zur Reparatur) auch nicht anvertrauen.
Aber ich bin da möglicherweise übersensibel, weil uns - neben den fachlichen Qualitäten - gerade die menschliche Beziehung und das gegenseitige Vertrauen sehr wichtig ist. Und zwar in alle Richtungen. Letzten Endes ist es natürlich einerseits unser Handwerk, aber andererseits sind es die Menschen, mit denen wir zu tun haben, die dafür sorgen, dass wir jeden Morgen gerne auf Arbeit gehen und Spaß im Job haben (und zwar jeder Einzelne - egal, ob Mitarbeiter oder Chefs).
OK, genug rumgelabert. Zurück zum Thema.



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