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    Welches Holz Carport?

    Hallo ihr Lieben,
    ich bin handwerklich ein bisschen begabt, und würde mir gerne ein low-budget-carport bauen.
    Schnittmuster usw. gibt es im Internet genug...
    Aber welches Holz sollte man dafür verwenden.
    Glaubt ihr solche Duobalken wären einigermaßen preiswert?
    [editiert]
    Habt ihr noch andere Vorschläge?
    Wär toll wenns auch noch ne weile hält, und nicht nach einem Winter schon morsch ist.
    Geändert von R-osa (10.10.2014 um 22:00 Uhr) Grund: Werbung entfernt

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    AW: Welches Holz Carport?

    Liebe Dobre,

    Ich kenne 2 Hölzer, die von Natur aus einen „eingebauten Holzschutz“ enthalten:

    - Lärche ist so mit Harz getränkt, dass das Holz widerstandsfähiger ist, als ein Anderes. Dadurch soll die Verarbeitung allerdings eine recht schmierige Angelegenheit sein, wie ich gehört habe.

    - Redwood. Wird öfters für Terrassenbeläge verwendet. Wie gut es ist, weiss ich nicht GENAU.


    Der Inhaber einer Firma für Halbfabrikate aus Holz, hat mich eindringlich ermahnt, das Holz vor Wasser zu schützen:

    „Wenn es drauf regnet, ist die Konstruktion falsch und nicht das Holz“

    Wenn es wirklich mal stürmt, ist das nicht so tragisch, aber wenn bei jedem Regen ein Teil an das Holz geht, fault es irgend wann.


    Konstruktive Massnahmen:

    - Das Dach sollte weit genug über stehen.

    - Vom Boden sauber trennen, damit keine Feuchtigkeit hoch gezogen wird. Wenn es ein Dach auf Stelzen sein soll: Den hölzernen Teil der Beine mittels käuflicher Beschläge mehrere cm über dem Boden beginnen lassen.

    - Das Bespritzen der Wand vom Boden her unterbinden. Etwa mit einem Streifen Kies oder mit etwas, das vom Haus weg geneigte Flächen hat und so den Regen umlenkt.

    - NB.: Druck imprägniertes Holz ist widerstandsfähiger als bepinseltes.

    - Warnung: Wirksame Holzschutzmittel sind giftig. Eine papierene Maske nützt nichts. Ausdünstungen hat es auch später noch.


    Zum Widerstand gegen Windlasten:

    - Jedem Flachdach einen 10 - 15 cm hohen, über stehenden Rand machen. Das stört die Luftströmung und reduziert den Auftrieb im Wind.

    - Gegen die Hauptwindrichtung neigen.

    - Bei einem Firstdach kann man den Auftrieb durch Öffnungen oder genügend grosse Klappen im Bereich des Firstes reduzieren. Wenn es ein verschlossenes Häuschen ist, reichen 1 - 2 dieser Dachluken, die nur durch ihr Gewicht verschlossen gehalten werden. Bei einer offenen Konstruktion bräuchte es viel mehr, etwa so, wie es früher bei den Lokschuppen war. Da blicke ich aber nicht wirklich durch.

    - Ziegel am Rand des Daches an klammern.


    Grüsse und toi, toi, toi von Isambard

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    AW: Welches Holz Carport?

    Lärche und Redwood sind zwar einigermaßen wetterfest, aber ziemlich teuer. Ich habe Fichtenbalken und Fichtenbretter außen dran. Einmal imprägniert und dann zweimal mit Holzlasur drüber. Alle 2 Jahre dann einmal Holzlasur. Das Carport steht jetzt seit 10 Jahren, alles bestens. Einige Bretter grauen jetzt langsam aus, sonst keine Wetterwirkung.
    Gruß, Inanilo

    Nimm' die Menschen wie sie sind, andere gibt's nicht.

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    AW: Welches Holz Carport?

    Lärche ist gut, aber "arbeitet" auch stark. Man kann gut Fichte oder Kiefer nehmen, aber sollte die Hirnholzseiten vorher alle gut lasieren (die Schnittstellen), da sie am meisten Wasser aufsaugen und so das Wasser ins Holz dringt. Ich würde druckimprägniertes Holz nehmen. Viel Spaß beim bauen!

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