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  1. User Info Menu

    Magermodel-Verbot in Madrid: Gut oder Schlecht?

    Hallo,
    gerade im Spiegel gelesen: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,437311,00.html

    Kurz: Bei Modeschauen in Madrid dürfen Mädchen unter einem BMI von 18 nicht mehr auftreten.
    Ich persönlich halte das für eine gute Sache, weil ich mich schon seit langem wundere, wer eigentlich die Kleidung kaufen soll, die z.B. bei Karl Lagerfeld für Chanel an 1,80 großen Mädchen präsentiert wird, die etwa 50 Kilo wiegen und kaum älter als 14 sind.
    In manchen Läden gibt es kaum noch Kleidergrößen über 36, das finde ich auch lächerlich. Warum muss ich mich fett fühlen, weil ich 38/40 trage?
    Abgesehen davon finde ich es auch einfach nicht schön, diese dünnen Streichholz-Ärmchen, die Rippen, die durchstechen, die Hüftknochen, die armen kleinen Dinger.
    Sicher, blabla, jeder hat sein persönliches Schönheitsideal, aber was ist das denn für ein Schönheitsideal, wenn man nur noch Mitleid mit dem zerbrechlichen kleinen Ding hat?

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    AW: Magermodel-Verbot in Madrid: Gut oder Schlecht?

    Ich find es gut. Schön, dass du das Thema aufgenommen hast.

    Viel ändern wird es aber nicht. Ich ärgere mich maßloss, dass ich teilweise gar keine passenden Hosen finde - nein, ich bin nicht fett, ich bin einfach nur sehr groß. Und nicht Streichholz.

    Schockierend find ich, dass für die Anorexie-VIPs knochiges Gestell immer noch die beste PR darstellt.

  3. Inaktiver User

    AW: Magermodel-Verbot in Madrid: Gut oder Schlecht?

    Ich finde das gut. Es wird Zeit, dass man endlich von dieser mageren Idee der Frau abkommt. Die Mode wird doch nicht nur für Teenager oder Magersüchtige gemacht.

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    AW: Magermodel-Verbot in Madrid: Gut oder Schlecht?

    Models mit einem BMI von 18 sind immer noch sehr, sehr äh schlank.

    Für mich ist das größere Problem, dass mit den super dünnen Models jungen Mädchen ein erstrebenswertes Schönheitsideal vorgestellt wird, das in keinster Weise natürlich ist. Und dann auch nur auf nicht natürlichem Weg angestrebt werden kann mit den bekannt verheerenden Folgen von Esstörungen.

    Ich finde die Dove-Kampage "Sie denkt, sie sei fett" klasse.

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    AW: Magermodel-Verbot in Madrid: Gut oder Schlecht?

    Genau diese Idee ist mir mal vor einem Jahr gekommen: Wieso verbietet es nicht mal jemand, dass sie Menschen sich selbst kaputt machen? Endlich!!! Ich hoffe, dass es so weiter läuft.
    Wobei man sagen muss, richtig effektiv wäre es, wenn man mindestens den BMI 20 festsetz. Weil ab da fängt das gesunde Gewicht an und alles andere drunter ist Untergewicht. Oder das mindestens drei viertel der Models in jeder Kartei einer Agentur diesen BMI haben.
    Wer hat das eigentlich verboten?

    Diese Dove-Campagne kenn ich gar nicht, kann jemand vielleicht einen Link online stellen?

  6. Inaktiver User

    AW: Magermodel-Verbot in Madrid: Gut oder Schlecht?

    Zitat Zitat von Mysterieheart
    ...

    Diese Dove-Campagne kenn ich gar nicht, kann jemand vielleicht einen Link online stellen?
    Bitte den Link per PN schicken, da ich ihn sonst wegen Werbung löschen muss (siehe NUBs).

  7. User Info Menu

    AW: Magermodel-Verbot in Madrid: Gut oder Schlecht?

    Das Verbot von sogen. Magermodels finde ich an sich sehr gut, nur wird es wenig nützen. Auf den Schauen wird ein Ideal, ein elitäres Wunschbild präsentiert und Träume verkauft: und Ideale sind eben Ideale und nur schwer zu erreichen. Würden wir unter einer Hungersnot leiden und es gäbe trotzdem so etwas wie Modenschauen, würden wahrscheinlich füllige Models vorgeführt werden.
    Wie gesagt, gut finde ich es dennoch nicht, denn es leuchtet mir nicht ein, warum ein Ideal propagiert wird, das eindeutig gesundheitsschädlich ist. Die Frage, ob das nun schön ist oder nicht stellt sich mir da gar nicht. Schön im Sinne von schönes Gesicht, tolle Haare und auch super Figur dürfen Models ja gerne sein, ich sehe mir auch lieber schöne Kleider an schönen Frauen an als an hässlichen, aber warum es gar so mager und zerbrechlich sein muss kann ich nicht nachvollziehen. Frauen mit einem BMI zwischen 18 und 20 sind doch immer noch schlank.

    ....Schwierigkeiten, schicke Klamotten zu bekommen, hatte ich allerdings bei meiner Größe (36/38 auf 177cm) noch nie, ich weis nicht, wo MistressWeatherwax einkaufen geht...erschreckend, sollte es wirklich solche Läden geben????
    Eine schlechte Angewohnheit kann man nicht einfach aus dem Fenster werfen. Man muss sie die Treppe hinunterprügeln, Stufe für Stufe.

    Mark Twain

    Wenn ich nur darf, wenn ich soll,
    aber nie kann, wenn ich will,
    dann mag ich auch nicht, wenn ich muss.
    Wenn ich aber darf, wenn ich will,
    dann mag ich auch, wenn ich soll,
    und dann kann ich auch, wenn ich muss.
    Denn schließlich:
    Die können sollen, müssen wollen dürfen!

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    AW: Magermodel-Verbot in Madrid: Gut oder Schlecht?

    Unmittelbar wird das Magermodel-Verbot nicht nutzen, aber mittel- und langfristig bestimmt. Ich habe gestern irgendwo gelesen, dass auch in Italien die Veranstalter einer Modenschau mit Madrid gleichgezogen haben. Wenn man sich überlegt, wie viele sehr junge Mädchen die Models anhimmeln, kann es nur ein gutes Signal sein, wenn demnächst nicht mehr krankhaft dünne Mädels über den Laufstieg laufen. Groß und schlank werden die sicher weiterhin sein, aber mit BMI 18 oder 19 ist da schon ein Fortschritt erreicht gegenüber BMI 16, den in Madrid wohl viele der ausgemusterten Bewerberinnen hatten. Und das heißt ja wohl eine denkbar ungesunde Lebensweise, ob mit Essstörungen oder Drogen, Apettitzüglern usw. Ich finde es jedenfalls ein gutes Signal, und auch eine Geste der Verantwortung gegenüber den Models. Denn die reagieren ja letztlich auf den Druck der Branche mit ihrem Hungerleben.

  9. Inaktiver User

    smirk AW: Magermodel-Verbot in Madrid: Gut oder Schlecht?

    ich finds auch sehr vernünftig und außerdem: wie sollte das denn weitergehen? seit 10-15 jahren hatte sich der bmi der models immer weiter runtergeschraubt, das hat überhaupt nichts mit ästhetik zu tun, hab z.b. mal ein interview mit eva padberg gesehen, bei dem sie erzählte, sie wäre beim chanel-casting rausgeflogen, da sie zu viel oberweite hatte und so nicht in die kostümjäckchen passen würde... aber im prinzip sind die frauen (ich nehm mich da selber nicht aus!) mit schuld, denn sie lassen sich ja von den designern eine lebensphilosophie "aufdiktieren", die einfach nicht machbar ist...
    find solche kampagnen wie "dove" auch klasse, sie zeigen beispielhaft wie normale frauen sind.... bitte mehr davon.
    kasi

  10. User Info Menu

    AW: Magermodel-Verbot in Madrid: Gut oder Schlecht?

    Eine Fortsetzung dieses Magerhakenverbotes wäre wünschenswert. Jedoch wird es so bleiben wie bisher, und weiterhin eine falsche Schönheit vorgegaukelt.

    Es ist ja schon zum "Erbrechen", wenn man die Kommentare der Modezaren hört. "Die Kleider würden nicht gut wirken, wären die Modelle nicht dürr!!!" Ja, und wie sehen denn die Frauen aus, welche sie tragen? Sind das alle Hungerhaken?

    Alle Mode-Zeitschriften machen es nicht anders, und schaut man sich die Leserinnen an, wie viele kommen nur 1% an diese sog. Ideale ran?
    Wie viele Normalo-Frauen werden dort abgebildet? Die These, dann würde niemand mehr lesen oder schauen! - daneben.

    Was solls, so lange wir nach diesen vorgegaukelten Schönheitsidealen süchten, wird sich nichts ändern.

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