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  1. Moderation

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    AW: Wie habt ihr kochen/backen gelernt?

    Ich war als Kind eine begeisterte Bäckerin. Ein Rührkuchen-Rezept aus einem Kinderkochbuch war die Einstiegsdroge (da war ich sieben oder acht), als Teenager habe ich vielstöckige Torten mit verschiedenen Cremes und Teigsorten produziert.

    Das Kochen lernt man dabei mehr oder minder automatisch. Meine Mutter hatte viele Kochbücher, ich habe so ab dem Alter von vierzehn Gerichte ausgesucht und nachgekocht. Am liebsten alleine, weil meine Mutter als Hauswirtschaftslehrerin immer in den Lehrermodus gerutscht ist und mir die gleichen Vorträge immer wieder hielt, unabhängig von meinen Fortschritten.

    Auch heute lerne ich gerne neue Zutaten und Techniken kennen. Für die großen Torten fehlt mir mittlerweile die Geduld.
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

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    AW: Wie habt ihr kochen/backen gelernt?

    Kochen und Backen, einen Grundstock habe ich von meiner Mutter nicht erhalten. Sie wollte das wohl, aber ich war einfach zu faul und hatte auch kein Interesse daran. Bei meinem Bruder war und ist das anders. Er ist ein sehr guter Koch. Als ich von zuhause ausgezogen bin, musste ich das lernen. Kochbuch neben dem Herd und ihr werdet es kaum glauben: Fast nichts ist mißlungen. Nur bei der ersten Weihnachtsgans hat mir meine Mutter geholfen.
    Kochen tue ich fast jeden Tag, auch für mich alleine. Dann eben größere Mengen, die ich einfriere. Gibt auch mal Fertiggerichte, aber eher selten. Und backen geht so olala. Da ist schon manches schief gegangen.
    Trotzdem, ein Hobby ist das bis heute nicht geworden.
    Ich habe etwas in meinem Leben erlebt, das mich so verändert hat,
    dass ich nie wieder die Person werde, die ich einmal war.

    Ich bin kein Pessimist, sondern bloß ein gut informierter Optimist.
    José Saramago

    Erlebe, was Freundschaft bedeutet und zeige dem Feind seine Grenzen.

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    AW: Wie habt ihr kochen/backen gelernt?

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen
    Hallo ihr Lieben,

    angeregt durch den Nachbarstrang -
    wie habt ihr kochen gelernt?

    Kocht und backt ihr gerne? Jeden Tag?
    Oder ist es eher Aufwand?

    (...)
    Gelernt:

    durch Nachahmung ab dem Teenageralter von der Oma
    dann durch Zeitschriften, Bücher, Experimente, irgendwann Internet

    Ich hatte seit meinem 1. Freund immer Partner, die auch total gerne kochten.
    Wir haben immer zusammen gekocht und gegessen.

    Hat sich einfach entwickelt.
    Ich kann alles kochen. Klassisch bürgerlich (süddeutsch) genauso wie vegetarisch, mediterran, orientalisch. Was ich halt gerne esse oder andere mögen.

    Ich koche täglich. Immer schon seit ich nicht mehr daheim lebte.

    Als Studentin in der WG haben wir auch immer gekocht. Aus Gaudi und aus Armut.

    Ich koche gerne. Wenn ich keinen Bock hab, gehe ich essen oder esse Käsebrot.

    Backen: kann ich nicht so gut.
    Auswendig kann ich nur Strudel und Mürbteige.
    Sonst: Backbuch und Anspannung.
    Backe nicht gerne.

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    AW: Wie habt ihr kochen/backen gelernt?

    Hmm, gute Frage.

    Meine Eltern haben mich schon in jungen Jahren viel selbst ausprobieren lassen. Kaffee kochen konnte ich bereits mit 3, mit 7 hat mir meine Mutter gezeigt, wie man Pfannkuchen macht. Sehr zum Leidwesen meines Vaters, der musste in den Tagen darauf Pfannkuchen in rauhen Mengen essen.

    In Teeniezeiten hab ich gerne in der Küche geholfen mit kleinen Zuarbeiten. Ich hab auch immer gerne meinem Papa beim Kochen zugeschaut. Später hab ich begeistert Kochsendungen geschaut (kennt hier jmd. noch das Kochduell?) und einfach mal probiert. In der Schule hatten wir 2 Jahre lang Hauswirtschaftslehre, da wurde auch ab und zu gekocht. Wirklich hilfreich fand ich das nicht.

    Bevor ich meinen jetzigen Beruf erlernt habe, hatte ich eine Lehre im Hotel angefangen und auch eine zeitlang in der Küche mitgearbeitet, da hab ich auch ein paar Handgriffe gelernt.

    Als ich von zuhause ausgezogen bin, hab ich einfach nach und nach viel ausprobiert - Übung macht den Meister. Ich esse einfach gerne und dann muss ich halt auch vernünftig kochen können.

    Backen ist ein anderes Thema. Kann ich nicht so gut und macht mir auch keinen Spaß. Alleine das ganze teigverschmierte Zeug, das man dann abspülen muss. Ich hab so 3 oder 4 Sachen, die sicher gelingen, alles andere ist immer mit Zittern verbunden.
    LG Blueberry82

    mit Mini-Blue seit dem 27.05.2020




    Die Welt besteht aus Optimisten und Pessimisten - letztlich liegen beide falsch, aber der Optimist lebt glücklicher

    Wer etwas will, was er noch nie hatte, muss tun, was er noch nie getan hat.

    Die reinste Form des Wahnsinn ist es, alles beim Alten zu belassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert (Albert Einstein)

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    AW: Wie habt ihr kochen/backen gelernt?

    Ich hab mit ca. 13 angefangen zu kochen, vorher aber schon oft meiner Mutter geholfen und mir viel abgeguckt. Dann Rezepte aus Kochbüchern und -Heften nachgekocht. Ich koche nicht jeden Tag, es gibt auch mal was vom Lieferservice oder aus der Heißtheke oder eine profane TK-Pizza. Am Wochenende koche ich immer und meist backe ich mit meinem Mann auch Kuchen, das macht uns viel Spaß zusammen. Backen hat mir das Dr. Oetker-Backbuch beigebracht und ich habe die Rezepte dann nach und nach unserem Geschmack entsprechend angepasst.

  6. Moderation

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    AW: Wie habt ihr kochen/backen gelernt?

    @Blueberry: stimmt, Kaffee kochen konnte ich auch schon früh und habe manchmal am Wochenende morgens dann Frühstück für meine Eltern gemacht.
    May you be surrounded by friends and family,
    and if this is not your lot, may the blessings find you in your solitude.

    Leonard Cohen


    Entweder man lebt, oder man ist konsequent.
    Erich Kästner

  7. Moderation

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    AW: Wie habt ihr kochen/backen gelernt?

    Ich esse gerne gut.

    Meine Mutter konnte kaum kochen, aber sie emfpand das als Mangel. Duch den Versuch, dem Mangel abzuhelfen, hatten wir Unmengen an Kochbüchern im Haus, und ich habe sie alle gelesen. Mehrfach.

    Als Kind hatte ich einen funktionierenden Kinderherd, mit kleinen Töpfen und Pfannen, einem Wasserkessel und einem kleinen Kaffeeservice. Fand ich toll, aber außer Kaffee und Kakao habe ich da nicht viel gemacht, dazu war es zu klein.

    Später brach bei uns der Diätwahn aus. Ich habe mich damit gerettet, zu sagen, ich müßte einen Kuchen zum Treffen mit Freunden mitbringen, so konnte ich wenigstens Teig naschen, und beim Treffen mit Freunden gab es Kuchen, was viel besser war als nur billige Kartoffelchips. So motiviert lernt man Backen ganz schnell. Kochen habe ich zu der Zeit nicht gelernt, weil bei uns, wenn überhaupt, nur extra-lieblos gegessen wurde, da wir ja alle auf Diät waren.

    Weil ich generell gut in Orga bin, war es auf Touren mit der Jugendgruppe oft mein Job, zu planen, was gegessen wird und wie das organisiert wird. (Irgendwann landete ich im Küchenplanungskommitee für eine "wir müssen die Leute beeindrucken!" Feier mit 300 Leuten. Da lernt man was.)

    In meiner ersten eigenen Bude mit Herd wurde mir langsam klar, daß ich kochen konnte, was ich wollte. Oder konnte. Also habe ich damit angefangen, die Zutatenlisten auf den Fertiggerichten, die ich mochte, zu lesen, und zu gucken, daß ich das in leckerer (oder billiger) reproduzierte. War nicht so schwer, ich hatte ja jahrelang Kochbücher studiert.

    Und weil das Kochen Spaß macht, ich gerne gut esse, ich gerne Leute zu Besuch habe, (und weil ich es nie tun *mußte*, so daß es nie von einem schönen Hobby zu einer lästigen Pflicht wurde -- wobei es mir schon lieb wäre, wenn ich doch zumindest jede Woche mal Gäste hätte) war es schwer zu vermeiden, darin immer besser zu werden.

    Ich habe auch noch jahrelang Küchenorga für Veranstaltungen von 20 bis 80 Leuten gemacht, zum Teil unter abenteuerlichen Bedingungen -- macht mir Spaß. Wobei meine Lieblingszahl von Leuten am Tisch 6 bis 12 ist.

    Inzwischen hole ich mir meine Ideen stark aus Kochzeitschriften. Damit ich die nicht anhäufe und dann irgendwann von ihnen erschlagen werde, habe ich die Regel, daß eine neue Zeitschrift erst gekauft werden darf, wenn ich aus einer anderen drei Rezepte gekocht habe -- oder seit drei Jahren keines.

    Ich finde Kochen die befriedigenste aller Künste. Man hat mit schönen Sachen zu tun, das Werk ist an einem Tag getan, und das Publikum bewundert bereitwillig.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  8. VIP

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    AW: Wie habt ihr kochen/backen gelernt?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Mein Mann hat dann indirekt meinen Ehrgeiz angestachelt, weil er hervorragend und auch sehr fantasievoll kochte [...]
    So ähnlich war es hier auch. Ich war auch noch später, als ich dann interessiert war und gut kochen konnte, oft der Schnippler.

    Für die Basic-Anleitungen fand ich ein Lehrbuch einer Tourismus-Schule äußerst hilfreich. Das beinhaltete gleichzeitig die passende Warenkunde.
    Ich hatte ein Jahr grauenvollen Hauswirtschaftsunterrricht auf dem Gymnasium. Schreckliche Lehrerin, schreckliche Gerichte und schlechte Ausgangsware. Mit ca. 40 hatte ich in der Schulküche mal einen Kochkurs (libanesische Mezze, weiß ich noch), da kroch mir das Grauen über den Rücken, als ich diese Schulküche betrat. Ich glaube auch, ich wusste theoretisch über de Basics Bescheid, als ich jung war, aber es hat mich einfach nicht interessiert.
    Da ich ein wenig zu Perfektionismus neige, habe ich Gerichte so lange gekocht, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war. Und sämtliche Änderungen habe ich akribisch notiert.
    Ich habe das auch so gemacht. Experimentell aus dem Gedächtnis gekocht, das Ganze wiederholt. Leider nicht immer akribisch notiert.
    Ich habe (er kommt jetzt wieder ) einen ausgeprägten Geruchs-/Geschmackssinn, der mich sehr viele Details rausschmecken lässt. Vielleicht nicht so extrem, wie mein Mann ihn hatte oder ein Freund, der entrückt im Lokal sitzt und sich im Geiste die Nuancen notiert (und die Leckereien auch entsprechend perfekt kocht - seine Frau schnippelt). Aber es kommt gut hin.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Wie habt ihr kochen/backen gelernt?

    Interessant, in jedem Post ist die Rede davon, dass man der Mutter über die Schulter geschaut hat (so war es bei mir auch). Niemand scheint einen Vater gehabt zu haben, der gerne kochte. Schade.

    Ich hatte von 1980 bis 1982 Hauswirtschaftsunterricht am Gymnasium. Dort hat man versucht, uns bestimmte Grundlagen beizubringen (wie mach ich eine Saucenbasis, welche Töpfe braucht man wozu etc.). Ich sage bewusst versucht, denn wir waren pubertierende Hühner und haben ziemlich rumgesaut. Aber Spaß hat´s gemacht.
    Manche Menschen leben so vorsichtig, die sterben wie neu.

    "In Deinem Alter..."
    "Ich bin nicht in meinem Alter!"


    It‘s called a joke. We used to tell them before people became offended by everything.

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    AW: Wie habt ihr kochen/backen gelernt?

    Mein Vater konnte nur 3 Gerichte und hat gekocht, wenn meine Mutter samstags arbeiten musste. Als er dann alleine war, um die 60 rum, hat er angefangen, richtig zu kochen, weil er keine Fertiggerichte mochte und kann es heute wirklich gut (auch wenn er immer tiefstapelt).

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