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05.05.2021, 19:22
AW: Wie habt ihr kochen/backen gelernt?
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen."Ralf Dahrendorf (1929-2009)
"Widme dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen!"Dalai Lama (geb. 1935)in der BriCom als Hillie unterwegs seit 2003
"Warum denn immer gleich so sachlich werden, wenn es doch auch persönlich geht!"
André Heller (geb. 1947)
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05.05.2021, 20:19
AW: Wie habt ihr kochen/backen gelernt?
Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
sonst normale Userin
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05.05.2021, 20:24Inaktiver User
AW: Wie habt ihr kochen/backen gelernt?
Ganz ehrlich? Ich esse sehr gerne Salat (also Salat aus Blattsalat und div. Rohgemüsen, vielleicht auch Feta, Ei, Mozzarella, Parmesan, Kerne), aber an Dressing schmeckt mir wirklich nichts so gut, wie ganz einfach gutes Olivenöl (muss im Hals deutlich kratzen), Salz, Pfeffer und ein kleines bisschen Zitronensaft. Aber bloß nicht zu viel Säure. Den Hype um Balsamico habe ich nie verstanden. Mir schmeckt der nicht. Süßsauer ist eine Geschmacksrichtung, mit der ich nix tun kann. Auch Zucker käme mir nie an den Salat. Bisschen Senf geht zur Not auch, aber besser ist's ohne. Ich verstehe auch nicht, wie man Essig und Öl im Mischverhältnis 1:1 nehmen kann. Ich finde, das gehört sich nicht.
Mir darf auch kein anderer den Salat anmachen. Die nehmen immer zu viel Säure/Essig und zu wenig Öl.
Ich denke immer noch, von meinem Ex-Mann habe ich mich gelöst, als er Milch und Zucker an den Gurkensalat geben wollte. In dem Moment war klar, das ist nicht zu retten.
Würzmischungen oder Salatkräutermischungen im Salat gehen auch nicht. Frische Kräuter, ok, aber keine fertigen Mischungen.
Die Sylter Salatfrische habe ich mal gekauft, nachdem ich hier davon gelesen hatte, und musste die Flasche nach einem Salat wegwerfen. Das isses nicht.
Kann auch nicht an kindlicher Prägung liegen. Die Großmütter gaben großzügig Würzmischungen (mütterlicherseits) und Zucker (väterlicherseits) an den Salat.
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05.05.2021, 20:47
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05.05.2021, 20:57Inaktiver User
AW: Wie habt ihr kochen/backen gelernt?
Mein Vater konnte backen. Er hat einmal die Woche süßes Weißbrot gebacken, das war lecker. Eine Zeitlang hat er auch mit Sauerteig und Graubrot im Plastikschlauch experimentiert. Das war auch lecker, aber schwer zu beißen.
Außer dem Weißbrot hat ihn beim Kochen oder Backen vor allem der naturwissenschaftliche Aspekt interessiert. Hefeteig, Sauerteig, solche Sachen. Er liebte den Schnellkochtopf (Druck, Dampf, Pfeifen, rote Knöpfchen, die nach oben gehen) und hat darin immer sehr interessiert Bruchreis für unseren Hund gekocht.
Einmal hat er am Wochenende für uns gekocht. Da gab es auch Bruchreis. Weiß ich noch.
Ich aß ihm immer zu langsam, da hat er mir einen Vortrag über Prozessoptimierung beim Essen gehalten. "Kauen, kauen, schlucken, und während du schluckst, muss der nächste Bissen schon auf der Gabel sein, sonst dauert das zu lange und das Essen wird kalt." Weiß ich noch. Darum konnte ich im Grundschulalter bereits "neuralgischer Punkt" sagen und erklären, was es bedeutete.
Those were the days. 😁
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05.05.2021, 21:36
AW: Wie habt ihr kochen/backen gelernt?
Gelernt habe ich das Kochen in erster Linie von meiner Mutter. Mein Vater konnte so elementare Dinge wie Nudeln kochen und vorbereitete Sauce aufwärmen, für "rohe Baggers" (also Kartoffelpuffer) war aber von jeher er zuständig. Erst als er krankheitsbedingt nicht mehr im Beruf war, hat er sich mehr fürs Kochen und Backen interessiert.
Gebacken wurde bei uns jeden Freitag oder Samstag fürs das sonntägliche Frühstück (meistens Französischer Rotweinkuchen), das war ziemlich schnell mein Job.
In der Schule hatte ich Kochunterricht, das war aber eher seltsam. Kuchen u.ä. war eher meins. Ich kann mich noch an ein Wochenende erinnern, da war ich vielleicht 13, an dem meine Eltern unterwegs waren. Mir war langweilig und ich hab (mit Hilfe des "Bayerischen Kochbuchs") Windbeutel gemacht. Meine Mutter ließ sich nur seeeeehr schwer davon überzeugen, dass meine Oma NICHT zu Besuch da war und die mitgebracht hat
Bei der Schwiegerfamilie war es "untypisch": Schwiegervater war Kompaniekoch bei der Marine, er war ein mega-guter Koch (leider vor ein paar Monaten verstorben). Mein Mann hadert gerade ein wenig mit sich, dass er sich zu wenige Sachen wie Saucenzubereitung etc hat zeigen lassen.Kein Mensch kann in der Wüste leben und davon unberührt bleiben.
Er wird fortan, wenn auch vielleicht kaum merklich, den Stempel der Wüste tragen.
(Wilfried Thesiger)
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05.05.2021, 21:56Inaktiver User
AW: Wie habt ihr kochen/backen gelernt?
Ich war ein „Schlüsselkind“. Nach der Schule musste nicht nur ich, sondern auch mein Geschwisterchen was zu essen bekommen. Und so lehrte mich die Mutter recht schnell kochen.
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06.05.2021, 00:08
AW: Wie habt ihr kochen/backen gelernt?
Ich finde vom Geschmack her Hafermilch ganz angenehm. Ist wie normale Milch auch ein bißchen süß, ich mag Hafer generell, und wenn man genau wissen will, was drin ist, läßt sie sich leicht selber machen (leichter als Mandelmilch, und viel preisgünstiger). Aufschäumen habe ich noch nicht versucht.
Wenn ich im veganen Café sitze, weil ich deren Zeitschriften lesen will, nehme ich die, falls ich den Kaffee nicht schwarz trinke.
@Katelbach, Buttermilch in den Kaffee klingt abenteuerlich. Ich glaube, dafür könnte ich mich auch nicht erwärmen.** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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06.05.2021, 00:25
AW: Wie habt ihr kochen/backen gelernt?
Wir haben die Fertigrührkuchen früher auf langen Wanderungen in irgeneinem Dorfladen geholt und dann irgendwo auf einer Bank weggemapft. Schmeckten himmlisch!
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Ich kann mir beim Lesen von Rezepten sehr gut vorstellen, wie das aussehen wird, wenn es fertig ist. Es braucht schon einen kleine Zaubertrick, um mich zu überraschen (z.B. ein Eigelb in den Pampf, und der Pampf verwandelt sich in eine total professionell aussehende Farce!) -- aber auch nur beim ersten Mal.
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Unpraktischerweise habe ich eine leichte Fettphobie. Ich würde schon standardmäßig die Fettmengen in vielen Rezepten (z.B. in "essen und trinken") halbieren, da ich das Mundgefühl von so viel Fett nicht mag, aber oft schaffe ich nicht mal, die halbierte Menge reinzutun, sondern nur so ein Sechstel, und dann ist es zu wenig. Ich weiß das, aber das hilft meist nicht.** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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06.05.2021, 07:59



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