Ich hatte letztes Jahr Unmengen an Tomaten im Gewächshaus, ich kann nur sehr wenig essen wegen des Histamins. Meinem Mann kamen sie bereits zu den Ohren wieder raus.
Das hat mich dann veranlasst, eine Tomatensoße für die Pizza zu kochen und in Gläser zu machen.
Marmelade mache ich, bei entsprechendem Obst, auch gerne selbst.
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08.04.2019, 09:46Inaktiver User
AW: Was macht Ihr alles selbst und wie?
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08.04.2019, 10:01Inaktiver User
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08.04.2019, 10:18Inaktiver User
AW: Was macht Ihr alles selbst und wie?
Guten Morgen,
Das ist ja ein toller Strang !
Ich mache selber:
Tomatensugo (immer relativ viel, es wird dann in kleine Gläser abgefüllt)
Ghee
Knoblauchpaste
Marmelade
Klöße
Brot
Salatdressings , etc.
Im großen und ganzen versuche ich auf Fertigprodukte zu verzichten. Erstens um gesünder und leckerer zu essen und zweitens um Müll zu sparen.
Viele Grüße
Defne
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08.04.2019, 10:21
AW: Was macht Ihr alles selbst und wie?
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08.04.2019, 10:24
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08.04.2019, 10:46
AW: Was macht Ihr alles selbst und wie?
Früher (=erinnert aus Kindheit) gab es kaum Fertigprodukte bei uns, wurde Fleisch und Wurst ohne Plastikverpackung beim Metzger gekauft und Obst, Gemüse stammte überwiegend aus dem Garten.
Zugekauft wurde direkt beim Bauern, lose (brachte eigene Behälter mit oder er lieferte an) und manches im Lebensmittelladen, ebenfalls lose oder in Papiertüten. Es gab also bei Lebensmitteln viel weniger Müll. Plastik bei Joghurt und teilweise bei Käse. Fisch gab es Forelle, Karpfen, Seibling, heimischen eben, und nur selten TK-Ware.
Fertigprokte und Selbstgemachtes geben sich bei Klimabelastung angeblich nichts (wer ein Video dazu sehen möchte: Klimapalaver Faktencheck, Fertigpizza), ich habe aber auf die Schnelle nichts Konkretes dazu gefunden.
Pro Selbstgemachtem:
Der Geschmack!
Natürlicher, gesünder, allergenärmer:
keine Konservierungs-, Farbstoffe, Geschmacksverstärker
Oft kalorien-, fett-, salzärmer, weniger süß als Fertigprodukte
Das sinnliche Erleben
Ob preisgünstiger entscheidet die Zutatenliste - Bio, regional, Fleisch/Wurst vom Metzger/Bauern des Vertrauens oder Supermarktprodukte.
Contra Selbstgemacht:
Arbeitszeit
Arbeitsaufwand
Ich versuche:
Vieles auf Vorrat kochen, einfrieren.
Einkochen ginge auch (Braten z. B.), mache ich aber bisher nicht.
Beim Kochen so planen, dass eine oder mehrere Komponenten in den nächsten Tagen anders verarbeitet werden können und Menge entsprechend erhöhen.
Trocknen, z. B. Pilze.
Zum Teil Marmeladen, Zuckerrübensirup, Kompott, Kuchen.
Tomatensoße kann man leicht selbstmachen, muss nicht in Dosen oder Gläsern gekauft werden.
Joghurt will ich auch wieder anfangen - ist lange her, damals hatte ich einen Joghurtmaker (verschenkt).
Ob Backofennutzung oder so ein Teil sparsamer ist, weiß ich nicht, aber Anschaffungskosten und Umweltbelastung bei Entsorgung sind auch zu beachten.
Praktisch war es.
Hermannkuchen ist praktisch. Brot auch.
Da ich gerade erst anfange hier einen Permakulturgarten anzulegen, wird in den nächsten Jahren hoffentlich einiges einzukochen, einzufrieren sein.
Ich plane aber nur noch Teilzeit zu arbeiten, sonst wäre mir das, bei meinem niedrigen Energielevel, zu viel.
Da wir noch lange renovieren/sanieren werden, kommt manches zu kurz.
Aus im Wald gesammelten Holzstücken, Baumscheiben lässt sich vieles basteln, Geschenkanhänger z. B.
Vogelhäuser, Eichhörnchenkobel, kann man selbst bauen.
Aus Filz-, Leder-, Stoffresten kann alles mögliche entstehen.
Stricken, häkeln.
Kostet aber Zeit.Geändert von Lizzy1234 (08.04.2019 um 10:51 Uhr)
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08.04.2019, 11:05
AW: Was macht Ihr alles selbst und wie?
Weißblech, sauberes Papier und Glas sind m.W. relativ gut recyclebar, anders als Plastik, und man kriegt eine Menge Pizzen aus einem Einkauf. Darf man natülrich nicht den Belag in Plastiktütchen kaufen.
Aber es ist schon ein Aspekt.
Ich mach vieles nicht selber, weil der Aufwand in keinem Verhältnis zum Nutzen steht, und vieles ja auch schlecht wird, wenn die kleinste Menge, die man sinnvoll machen kann, für zwei Jahre reicht. Quark selber zu machen würde sich lohnen, aber ich scheue den Geruch, und jeden Tag 10 km fahren um einen halben Liter frische Rohmilch zu holen ist auch nicht aufwandsfrei (und wie entfette ich die Milch?). An solchem Kram scheitert es dann.
Geändert von wildwusel (08.04.2019 um 11:56 Uhr)
** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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08.04.2019, 11:22
AW: Was macht Ihr alles selbst und wie?
Ich mache Raumdüfte liebend gerne. Inzwischen pflanze ich auch gerne in unserem Gemüsebeet alles an. Von Parika bis zu Basilikum bis hin zu Kartoffeln. Auch mache ich gerne Gewürze und öle zum Kochen selber. Bei Ölen wie Rosmarin oder Salbeiöl, bei Gewürzen wie Sasamsalz ;)
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08.04.2019, 11:22
AW: Was macht Ihr alles selbst und wie?
ich mache pizza auch oft selber, die tomatensosse dafür kommt aus dem eigenen garten
aber die anderen zutaten sind dann doch auch aus dem supermarkt und meist mit verpackung :-/
joghurt/quark mach ich schon seit jahren selber und wenn ich zeit habe besorg ich mir die milch dazu direkt beim bauern, so das dafür keine verpackung anfällt
manchmal klappt das aber nicht und ich kauf die milch im supermarkt
brot back ich auch ab und zu selber, kuchen meist auch, marmelade und apfelmus mach ich auch selber
ich hab nen großen garten, so das ich viel verwerten kann und will, mir macht es spass und ein gutes gefühl zu wissen was drin ist
nähen bestimmter sachen mache ich auch ab und an, aber meist die sachen die sonst extra teuer wären (hundemantel und so was)
bei den meisten sachen hab ich mir weniger über die verpackung gedanken gemacht, sondern mehr über inhaltsstoffe und preis
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08.04.2019, 11:23Inaktiver User
AW: Was macht Ihr alles selbst und wie?
Du hattest noch keinen Kaffee, ergo noch nicht bei Bewusstsein?

Ich gehe auch immer mehr dazu ueber, Sachen selber zu machen (kochen, backen, einlegen etc) - und so rigoros wie moeglich zu recyclen. Ihr wollt garnicht wissen, was in GB alles im Restmuell landet
(Noch dazu sind sie ja DIE Convenience-Junkies hier.)
Bei uns gibt es einen Bio-Supermarkt namens Locavore, die sehr viel 'offen' verkaufen - Mehl, Zucker, alle moglichen Getreide, Gewuerze etc. Mittlerweile bieten sie auch Milch in wiederbefuellbaren Glasflaschen an (wie retro, I love it!!).
Selbermachen heisst mehr Kontrolle uber Verpackung, aber auch Fertigung zu haben, die wiederum Energie verbraucht. Moeglicherweise ist es energiemaessig rentabler, einen Riesenzuber Suppe in einer Fabrik zu kochen, der dann 10.000 Leute saettigt, als bei mir einen Topf fuer 6 Leute. Allerdings fallen dann auch 10.000 Dosen weg, die ebenfalls produziert und transportiert werden mussten, und nur im Optimalfall schadlos recycled werden.
Herr Snicket kann gut Brot backen, ich selber mache Kekse, Kuchen, Muffins etc. am liebsten selbst - frisch schmeckt's ja auch am besten. Vor allem zum Fruehstueck
Geht dann halt nur Sa-Mo, den Rest arbeite ich.
Als naechstes wollen wir uns an Pasta probieren. Sugos und Pestos machen wir schon, die gehen relativ leicht.
Marmelade waere toll, aber aus Mangel an (Garten-)Obst hier leider etwas schwierig.
Und, eher ambitioniert: Fleischiges. Vielleicht Hot Dogs aus den Resten vom Sonntagshuhn. Herr S. hat sich schon mal an Biltong probiert. Ansonsten vielleicht Grossmengen Fisch/Fleisch lokal kaufen und selbst konservieren (z.B. raeuchern).
Eier kommen manchmal von Huehnern bei Freunden und Verwandten. Ich haette gern Gefluegel, aber die Nachbarn wuerden sich sehr bedanken - sarkastisch, und die Fuechse hier auch - diesmal ironiefrei.
Ansonsten freue ich mich schon wieder auf den Sommer, wo einiges an Gemuese von Herrn Snicket und seiner Mutter und seiner Schwester reinkommt - die haben jeder ein Fleckchen Land und gaertnerische Begabung.
Tomaten, Gurken, Aepfel, Zucchini, Erbsen, gruene Bohnen ... mjam!



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