Hallo an alle,
in einer Kochzeitung - genauer gesagt Chefkoch - hab ich den Tipp gelesen: Bolognese einzuwecken.
Das fände ich nicht nur wirtschaftlich eine super Idee, man könnte das auch sehr gut mal als Mitbringsel oder Geschenk verwenden. Endlich, nach Jahren, habe ich nämlich meinen Favoriten gefunden.
Hat Jemand Erfahrung mit dieser doch recht alten Methode?
Man nutzt ja jetzt nicht mehr die üblichen Einweckgläser sondern Twist-off Glas.
Bei meiner Soße sind das High-light die unbedingt frischen Kräuter die zum Schluß - so ca. 10 Minuten mitgeköchelt werden.
Soll man die lieber erst mal außen vor lassen?
Ich werde mich mal auch anderswo schlau machen. Die Zubereitung einer Bolognesesoße ist ziemlich zeitaufwendig - und sie so einfach griffbereit zu haben würde mir gefallen.
Einfrieren ist allerdings nicht so mein Ding. Weil es nämlich ner gewissen Vorratshaltung und -verwahrung bedarf und vor allem der Planung. Für mich hat Kochen etwas mit Spontanität zu tun.
Und last but not least: eingefrorenes Gut kann man ja auch schlecht verschenken.
Schönen Dank schon mal für Nachrichten
Mary
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Thema: Einwecken
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09.11.2015, 05:11Inaktiver User
Einwecken
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09.11.2015, 07:24Inaktiver User
AW: Einwecken
"Einwecken" ist nicht das gleiche wie "in ein Glas füllen" (egal mit welchem Veschluss). Wenn in der Zeitschrift die Methode beschrieben ist, solltest Du Dich nach der Anleitung richten und nicht einfach Deine eigene Soße nehmen.
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09.11.2015, 08:02
AW: Einwecken
Hallo Mary,
die Kräuter sind dann ja auch gekocht und dürften sich ebenso halten, wie die Sosse selbst. Aber ob der Geschmack noch so "jungfräulich frisch" rüber kommt, das muss man ausprobieren.
Und wenn Du Deiner Sosse aus dem Glas nochmal einen Kick verpassen willst, kochst Du einfach nach dem Öffnen frische Kräuter 10 Minuten mit - sofern vorhanden...
Beim Einfrieren verändert das Gefriergut den Geschmack nach einiger Zeit.

Hmmm , Bolognese - ich darf leider keine Möhren und so dran schnibbeln - Sohn rebelliert
lgm
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09.11.2015, 10:06Inaktiver User
AW: Einwecken
Als Gluckenmutter von flügge gewordenen Kindern versorge ich vor allem den Jüngsten regelmäßig mit in Gläsern Konserviertem, in erster Linie aus Transport-Gründen. Das sind dann außer Bolognese auch Suppen, Eintöpfe, Gulasch und auch mal Braten mit Sauce in passenden Ein-Mann-Portionen.
Wenn das Ganze nur ein paar Wochen haltbar sein soll, reicht es, Schraubdeckel-Gläser mit kochend heißem Inhalt zu befüllen, und fünf Minuten auf den Kopf zu stellen. Geht es bei der Haltbarkeit eher um Monate, koche ich (ebenfalls in Schraubdeckel-Gläsern) das Ganze im Backofen (Wasser ein paar Zentimeter hoch aufs Backblech). Und dabei geht es ja nicht darum, dass der Glasinhalt sprudelnd kocht, dürfte bei 120 Grad und ca. 30 Minuten auch schwierig werden, sondern dass er gerade mal so warm wird, dass beim Abkühlen ein Vakuum entsteht.
Vielleicht im Fall der Kräuter, diese nur fünf Minuten im Topf mitkochen lassen, denn sie geben ja ihr Aroma auch weiterhin ab, wenn die Sauce nicht mehr so heiß ist. Auch hier gilt: Versuch macht kluch.
Viel Erfolg!
P.S.: Auch Rührkuchen im Glas gebacken und danach sofort den Deckel aufgeschraubt, wird hier gerne genommen.
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09.11.2015, 10:42
AW: Einwecken
hallo Mary,
bitte, bitte, bitte: Fleisch immer richtig einkochen! Bolognese mindestenst 1 Stunde bei 100 grad im Wasserbad einkochen.
Alles andere ist sehr gefährlich.
Ich koche seit Jahren ein. Bolo, Gulasch, Rouladen u.s.w. Mein Weckeinkochautomat hat sich schnell bezahlt gemacht.
Bei chefkoch gibt es genaue Anleitungen zum Fleisch einkochen.
Viel Erfolg!
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09.11.2015, 13:20Inaktiver User
AW: Einwecken
Dankeschön, das sind ja schon tolle Antworten.
Ich finde es auch so interessant zu lesen dass diese Methode doch scheinbar ziemlich beliebt ist.
Für mich galt das immer nur für Obst. Ich kann mich noch an die Gläser mit den Gummis erinnern.
Und es wurden immer Pflaumen und Birnen eingeweckt.
Da sind meine Erinnerungen nicht so positiv.
Leider wurde ja bei Chefkoch, jedenfalls in der Zeitung keine Methode beschrieben.
Es war nur die Bemerkung bei: ist ideal zum Einwecken. Sauce sofort in ausgekochte Twist-off-Gläser füllen.
Warum ich dann hier poste?
Weil ich einfach so ein Schisser bin was Haltbarkeit betrifft. Und Angst habe was falsch zu machen.
Zumal ich ja das Ganze noch verschenken will.
Aber, wenn hier User das öfters machen stimmt mich das schon positiv.
Die Kräuter köcheln zum Schluss nur 10 Minuten mit. Frischer Thymian und Petersilie. Ich finde frisches ist überhaupt nicht mit getrocknetem zu vergleichen, gerade die Kräuter verleihen so eine pikante Note.
Darum mache ich mir immer die Mühe frische zu besorgen.
Mein Verstand sagt: lass sie weg beim Einwecken.
Nur kann ich ja schlecht beim Verschenken sagen: dann musst du noch das und das zu besorgen und reintun.
Na ja, danke schon mal für die Anregungen.
Bin hier nur schnell mal rein.
Mary
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09.11.2015, 17:11
AW: Einwecken
hallo Mary,
unter chefkoch[punkt]de gibt es genaue Anweisungen und Rezepte. Auf der Seite gibt es unter Community den Strang
"Einkochen & Haltbarmachen"
Immer wieder wird dort das Weck-Einkochbuch empfohlen. Kostet 12 oder 14 EU. Ich habe es selber nicht gekauft. Kann man alles online lesen. Ich gebe kaum Kräuter in die Bolo zum Einkochen. Ich mag die auch lieber frisch dazugeben. Aber das ist sicherlich Geschmackssache.
Und zum Verschenken: Wenn du sowieso immer frische Kräuter kaufst, kannst du ein paar Zweige hübsch mit einem schönen Band herum ums Glas verschenken. Oder Kräuter im Topf + Bolognese +
Flasche Rotwein
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10.11.2015, 06:53Inaktiver User
AW: Einwecken
Hallo redux2,
das ist eine tolle Idee, danke dir.
Ich bin ja schon hundertpro sicher dass ich keine große Vorratshaltung will.
Wegen der Organisation - und auch aus Platzmangel.
Aber, so ne Bolo finde ich gerade für ne kleine Personenzahl ziemlich aufwändig zu kochen. Das lohnt doch gar nicht sagt mein Kopf...und länger als zwei Tage hintereinander mag ich das selbe Zeugs dann auch nicht essen.
Dass man mit schönem Essen bei Einladungen es sich richtig gut gehen lassen kann praktiziere ich schon lange.
Essen als Mitbringsel oder überhaupt als Geschenk ist ein neuer Bereich für mich.
Ich hab auch so einige Spezies im Haus die ich mit Kuchen versorge.
Die freuen sich echt.
Außerdem machts mir einfach Spass, wieso bloss immer die Rezepte mit den teuersten Zutaten nicht gelingen oder nicht gefallen ist mir ein Rätsel.
Und was die Kräuter oder Würze betrifft: da finde ich immer: weniger ist mehr.
Die Idee mit den "frischen Kräutern dazu packen" finde ich eine super Idee. Petersilie gibts ja leider nicht im Topf, aber egal....
Und Rotwein rundet das Ganze wunderbar ab.


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10.11.2015, 07:38Inaktiver User
AW: Einwecken
Ich finde eigentlich, dass kalte Bolognese nicht so richtig appetitlich aussieht. Als Geschenk im Glas kann ich mir das nicht so gut vorstellen.
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10.11.2015, 07:54Inaktiver User
AW: Einwecken
Hallo
eine Freundin weckt Bolognese und Gulasch ein - in richtige Weckgläser mit Gummi - also nicht Twist Off Gläser. Sie ist da erfahren.
Trotzdem ist es ihr schon passiert, daß von einer Charge 2 Gläser Gulasch "hochgegangen" sind - also zu gären begonnen haben. Sehr ärgerlich, wenn man mit Bio-Fleisch und hochwertigen Zutaten gearbeitet hat. Kann aber selbst bei peinlichster Sauberkeit passieren.


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