Antworten
Ergebnis 21 bis 30 von 142
-
29.10.2013, 07:08
AW: Putzen - wie kann ich den Hass dagegen überwinden?
-
29.10.2013, 07:11
AW: Putzen - wie kann ich den Hass dagegen überwinden?
Ich mag auch das "saubere" Gefuehl...
In Etappen arbeite ich insofern, als dass die Kueche immer sauber ist, die Dusche abgezogen wird nach dem Duschen, Waschbecken und Spiegel im Bad halte ich auch taeglich sauber.
Saugen, bzw. trockenwischen muss ich taeglich, wegen der Hundehaare.
Aufgeraeumt halte ich die Wohnung auch immer.
So halten sich die grossen Putzaktionen zeitlich in Grenzen. Wenn man immer eine gewisse Grundordnung hat, ist das gar nicht so tragisch...
-
29.10.2013, 08:17Inaktiver User
-
29.10.2013, 08:20Inaktiver User
AW: Putzen - wie kann ich den Hass dagegen überwinden?
Hallo Ellipell2,
Antriebsschwäche - das passt in diesem Zusammenhang auch.
Bei anderen Themen - Garten - Freunde treffen - ist das zum Glück nicht so.
So, gleich gehts los. Das Wichtigste: PC runterfahren....
-
29.10.2013, 08:37Inaktiver User
AW: Putzen - wie kann ich den Hass dagegen überwinden?
Ach, das würde ich nicht so definitiv sagen. Menschen und Einstellungen können sich zum Glück auch ändern. Ich weiß nicht, wie viele Sachen ich heute gerne mache, die ich vor Jahren noch schrecklich fand. Warum sollte das ausgerechnet beim Putzen nicht möglich sein?
Und ein Versuch, die Einstellung zu ändern und/oder Putzhilfen zu finden, mit denen es mehr Spaß macht und/oder die die Arbeit erleichtern, schadet sicher nicht.
Ich würde allerdings nicht so strikt von den Listen und Plänen abraten. Warum nicht auch dies ausprobieren? Was der eine blöd findet, ist für den anderen DIE Lösung. Findet man aber nur raus, wenn man es probiert. Falls man probieren will - mal nach casablitzblanca oder nikis Putzplan googlen. Oder Flylady (englisch). Vielleicht kommen noch andere Tipps.
Man kann ja auch varrieren. Ich mache mal drauflos, ein anderes Mal brauche ich To-Do-Listen, wieder ein anderes Mal finde ich es hilfreicher, erst nachher aufzuschreiben, was ich geschafft habe. Kommt immer auf die Tagesform an. Mal Musik, mal ein Familienhaushaltsspaßeinsatz, mal ganz in Ruhe mit Nachdenken und so... Ich bin da gerne flexibel und nehme mir das, was mir gerade hilft.
-
29.10.2013, 09:22
AW: Putzen - wie kann ich den Hass dagegen überwinden?
Ach so meinst Du das.
Bei "Etappen" dachte ich eher in die Richtung >> 1 Stunde putzen, 1 Stunde Bri
oder coffee, dann weiter mit dem Putzen ....
Ansonsten halte ich es wie Du.
Meine Küche ist auch immer sauber, die Waschbecken im Bad sind täglich "dran",
und das WC ist immer "klinisch". Wenn man das jeden Tag und automatisch macht,
dann ist der Zeitaufwand dafür sehr gering.
Die Antriebsschwäche - oder schlimmstenfalls Prokrastination
- hängt
wahrscheinlich mit der Eintönigkeit zusammen. Woche für Woche der gleiche
Arbeitsablauf, man (zumindest ich) hat da eine bestimmte Reihenfolge,
immer gleiche Handgriffe, gleich ungeliebte Ecken ...
Und das Wissen im Hinterkopf, dass das frisch-geputzt-Feeling von
begrenzter Dauer ist.
-
29.10.2013, 11:30Inaktiver User
AW: Putzen - wie kann ich den Hass dagegen überwinden?
So, ihr LIeben - ist wie beim Zahnarzt:
"War doch garnicht so schlimm" - jetzt denke ich, ich mache mehr Aufhebens um das "wie oder wann fange ich an"
als das es die Sache wert ist.
@schafwolle
Prokrastination klingt so "krank" und so empfinde ich es auch manchmal.
Das Tiefkühlfach ist sauber, 2 Maschinen Wäsche gefaltet, 1 Maschine gewaschen und aufgehängt, 2 Termine gemacht,
2 Brote gebacken (Die Zutaten Sonnenblumen, Sesam, Leinsamen mussten "weg") Habe schon lange nicht mehr gebacken.
Und klar - jetzt geht es mir besser.
Für meinen nächsten freien Tag in der nächsten Woche nehme ich mir wieder vor, den Vormittag für den Haushalt zu reservieren.
Jetzt werde ich lesen, dann kochen und heute nachmittag noch saugen und bügeln. Beim Bügeln kann ich auch fernsehen.
Mit Steffi Neu auf WDR 2 war es auch schön.
Und nein - richtig gewischt und Staub gewischt habe ich noch nicht.
Ich hatte mir den Putzplan von Niki's Putzkalender runtergeladen und werde jetzt erstmal jeden Abend etwas aufräumen und dann geht das Staubsaugen/staubwischen sicher besser. Da nehme ich mir dann jeweils nur 1 Regal vor.
-
29.10.2013, 11:45Inaktiver User
AW: Putzen - wie kann ich den Hass dagegen überwinden?
Ich sehe das Putzen nicht als Pflicht, sondern je nach Stimmung
- als Sport, wenn ich mal wieder tagelang nicht aus dem Büro kam und zu viel sitzen musste.
- als gute Gelegenheit, mal mit mir und meinen Gedanken alleine zu sein - als eine Art Meditation.
- als gute Gelegenheit, ein spannendes Hörbuch zu hören, ohne wieder bewegungslos irgendwo herum zu sitzen oder zu liegen.
Eigentlich mag ich's
-
29.10.2013, 12:47
AW: Putzen - wie kann ich den Hass dagegen überwinden?
Es sich schmackhaft zu machen ist nmM aussichtslos. Es gibt eine Menge Sachen, ich nenn die mal "Wartungsarbeiten", die tut man nicht, weil man sie toll findet, sondern weil man nicht mit den Folgen leben will, wenn sie *nicht* getan werden. (Niemand fährt gerne mit den Auto in die Werkstatt, aber niemand will, daß auf einmal die Bremsen versagen.)
Idealerweise "läßt" man dann machen. Geht nur nicht immer.
Am besten funktionieren die Wartungsarbeiten, finde ich, wenn man sie als Arbeit betrachtet, der eine bestimmte Zeit gewidment ist, die man in dieser Zeit so effizient wie möglich macht, und an die man vor und nach dieser Zeit nicht denkt.
Also: Was muß gemacht werden? Wie oft? Wie lange dauert es? Wann machst du es? Man muß immer so die Balance finden zwischen "lächerlich, ist ja noch sauber, ich mach jetzt nichts" und "ist ja ekelig, ich finde jetzt eine Ausrede, das nicht machen zu müssen." Je mehr man vor sich herschiebt, desto schwieriger und angstbeladener wird es, das anzugehen, bis die Arbeit und die Angst im Kopf eine so innige Verbindung eingegangen sind, daß man schon beim Gedanken daran das Zittern kriegt. Vielleicht hilft es, sich klarzumachen, daß das wirklich eine Überreaktion ist, die komplett ohne Nutzen ist.
Es klingt zwar total spießig, wenn man sagt, "nee, Sonntags von neun bis 12 muß ich putzen", aber es ist dann eben auch geputzt, und man kann sich das versüßen, indem man das Ritual mit einer Belohnung abschließt. Ich kenne es auch von Leuten, daß die sich selber für's Putzen bezahlen und jede Woche das Geld, daß sie sonst einer Putzfrau gezahlt hätten, in das "etwas Schönes für mich!"-Schwein werfen.** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
-
29.10.2013, 13:10Inaktiver User



Zitieren

